3. November 20223 J. Hallo zusammen, kürzlich fielen mir zwei unbenutzte Manometer in die Hände, die ein Freund vor ca. 15 Jahren neu gekauft hatte. Offenbar hat die Dämpfungsflüssigkeit über die Zeit eine chemische Einwirkung auf die Zeiger gehabt und diese zersetzt. Die Manometer wurden stets frostfrei und trocken gelagert. Hat jemand von Euch schonmal ein ähnliches Phänomen beobachtet?
3. November 20223 J. Beim Hersteller vielleicht mal nachfragen? Sowas hab ich noch nicht gesehen... Wer auch immer das von den Zweien gebaut hat. https://www.lr-smarttech.com/index.html https://www.nuovafima.com/en/
3. November 20223 J. Ach du meine Güte; sowas hab ich auch noch nicht gesehen - selbst bei Jahrzehnte alten Manometern nicht.
3. November 20223 J. Ich finde die verbogenen Zeiger ja viel geheimnisvoller als den Verlust der Beschichtung der Zeiger. Gernot
3. November 20223 J. Ersteller vor 2 Stunden schrieb Gernot: Ich finde die verbogenen Zeiger ja viel geheimnisvoller als den Verlust der Beschichtung der Zeiger. Geht mir ebenso. Die aufgelöste Beschichtung wäre mir relativ egal, aber die „geknickten“ bzw. „verstümmelten“ Zeiger machen die Teile total unbrauchbar.
3. November 20223 J. Da gibt es ja Rußland, das gerne mal mit Unterdruckbomben spielt... die Instrumente waren nicht zufällig in der Ukraine gelagert ?
4. November 20223 J. Sind die Zeiger aus Kunststoff? Auf jeden Fall wäre es sicher besser gewesen, etwas Vernünftiges zu kaufen. Wika macht gute Manometer.
4. November 20223 J. Von der korrodierten Oberfläche her sehen die Zeiger metallisch aus. Ich kann mir nur extreme Beschleunigungseinwirkung vorstellen (ein Sturz auf Beton macht vielleicht 1000 m/s²), um die Zeiger so zu verbiegen. Bei Kunststoff kämen natürlich noch Temperaturen über 80°C in Betracht, aber die Zeiger sehen einfach nicht nach Plastik aus. Gernot
4. November 20223 J. Ich halte das auch für Kunststoffzeiger, in einem kann man noch die Löcher sehen, durch die der Zeigerlack besser haften sollte. Ist halt moderner Spritzgußkunststoff. Funktionieren werden die Manometer noch, man muß sich alt die Zeiger verlängert vorstellen. Sind ja auch kene für präzise 1 bar Messung. Jens
4. November 20223 J. vor 18 Stunden schrieb Gernot: Ich finde die verbogenen Zeiger ja viel geheimnisvoller als den Verlust der Beschichtung der Zeiger. Gernot Ich sage nur so viel: Echat, steim, schalosch #duckundweg
4. November 20223 J. Würde man schwarze Zeiger nicht einfach aus schwarzem Plastik spritzen? Wozu sind die noch beschichtet/lackiert? Gernot
4. November 20223 J. Ersteller vor 9 Stunden schrieb Kugelblitz: Auf jeden Fall wäre es sicher besser gewesen, etwas Vernünftiges zu kaufen. ? Die Dinger waren meines Wissens nicht billig, und ich habe eines aus dieser Charge in einem Prüfgerät verbaut, wo es ab und an unter Druck gesetzt wird. Dort ist dieser Effekt nicht aufgetreten.
4. November 20223 J. Ersteller vor 9 Stunden schrieb Gernot: Ich kann mir nur extreme Beschleunigungseinwirkung vorstellen (ein Sturz auf Beton macht vielleicht 1000 m/s²), um die Zeiger so zu verbiegen. Bei Kunststoff kämen natürlich noch Temperaturen über 80°C in Betracht Ich kann beides definitiv ausschließen. Die Manometer waren damals absolut intakt bei mir eingetroffen und sind in meinem Besitz weder heruntergefallen, noch waren sie hohen Temperaturen ausgesetzt.
4. November 20223 J. Ersteller Ich habe aus einem der beiden Manometer das Glycerin angelassen. Wie man sieht, ist der Zeiger nicht verbogen, sondern teilweise zersetzt bzw. augelöst:
4. November 20223 J. Möglicherweise ein weiterer Fall von "Salzkorrosion". Ich denke, mit der Beschichtung des Metallzeigers hat etwas nicht gestimmt. Dann kam der Zahn der Zeit. Gernot
4. November 20223 J. Ersteller vor 45 Minuten schrieb Gernot: Ich denke, mit der Beschichtung des Metallzeigers hat etwas nicht gestimmt. Dann kam der Zahn der Zeit. Ich denke, diese Vermutung liegt dicht dran. Habe eben das Glas abgenommen: Was „geknickt“ aussah, ist lediglich die Beschichtung des Zeigers: Der Zeiger ist tatsächlich aus Metall, die Spitze hat sich „aufgelöst“:
4. November 20223 J. Ersteller Übrigens funktioniert das Manometer wahrscheinlich noch, denn Rohrfeder und Mechanismus sind offensichtlich nicht angegriffen.
4. November 20223 J. habe leide grad eine faule phase und kann daher wenig zur lösung des rätsels beitragen. aufgrund diesers zusfandeshabe ich es auch vorgezogen, auf die suche nach einer internen undichtigkeit eines druckreglers zu verzichten und das ding einfach durch ein neuteil zu ersetzen. die zeiger wären aber durchaus noch zu gebrauchen, könnte ich dir ja zukommen lassen?
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