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Korrossionsschutz nach dem Schweißen...die richtige Vorgehensweise

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

wenn ich an nem Auto ein Blech am Unterboden/Schweller etc. einschweiße - wie gehe ich richtig vor mit der Korossionsschutzbehandlung.

Habe dem Fall aktuell an nem Jumper, da ist links hinten am Schweller was durchgerostet, da muss ich ein Blech einschweißen...

d.h. meine Vorgehensweise wäre

- rausschneiden

- Grundierung/Lack an den Kanten entfernen

- Blech einpassen

- schweißen/heften

- mit klebt & dichtet - Nahtversiegelung betreiben

            Nach dem Trocknen

- Zinkspray auftragen 

   trocknen lassen

- Grundierung auftragen

trocknen lassen

Lack auftragen

fertig

 

Anschließend noch den Schweller innen mit Teroson Multiwachs versiegeln

 

Das wäre meine Vorgehensweise...was würdet Ihr empfehlen?

Ich mach es folgendermaßen:

- Zuerst werden die zu verbindenden Bleche mit Schweißprimer behandelt.

- Wenn die Schweißarbeiten abgeschlossen sind, und alles verschliffen ist, werden die Hohlräume mit 2k-Epoxyfiller geflutet. Dazu verwende ich eine Hohlraum-Druckbecherpistole mit langer Hohlraumsonde oder Winkelsonde, je nach Bedarf. Den Rostschutz inkl. Abdichtarbeiten an Sichtblechen macht mein Lacker, aber er nimmt dazu auch 2k-Epoxyfiller. Wenn ich normalen Rostschutzgrundierung aus der Dose verwende, bekommt er immer einen Blutrausch.

- Vor der Lackierung werden die Nähte mit spritzbarer Karosseriedichtmasse abgedichtet, wenn es nicht in den Hoheitsbereich des Lackierers fällt. 

- Nach der Lackierung werden die Hohlräume noch mit Hohlraumschutz behandelt. Meist nehme ich Mike Sanders Hohlraumwachs, aber das muss mit 80-100°C gespritzt werden.

 

vor einer Stunde schrieb C5_hdi:

- rausschneiden

Am besten vorher mit CDF-Scheibe blank machen, um besser sehen zu können, wo Rost endet und gesundes Blech anfängt.

vor einer Stunde schrieb C5_hdi:

- Grundierung/Lack an den Kanten entfernen

Entfällt überwiegend, wenn vorher alles blank gemacht wurde.

vor einer Stunde schrieb C5_hdi:

- Blech einpassen

Korrekt. Falls eingesetzt werden soll, einen umlaufenden Spalt von ca. 1 mm lassen, damit sich die Kanten beim Schweißen nicht aufwerfen.

vor einer Stunde schrieb C5_hdi:

- schweißen/heften

Bei überlappenden Blechen können die Kontaktflächen vorher mit schweissfähiger Grundierung behandelt werden.

Schweisspunkte danach verschleifen. Das entfernt auch Schlacke und Ablagerungen vom Schweißen.

vor einer Stunde schrieb C5_hdi:

- mit klebt & dichtet - Nahtversiegelung betreiben

Dieser Schritt erfolgt besser nach dem Grundieren.

vor einer Stunde schrieb C5_hdi:

- Zinkspray auftragen 

Zinkspray ist kein guter Untergrund für nachfolgende Lackierungen. Meist sind diese Grundierungen zu weich, und es können sich später Risse im nachfolgenden Lackauftrag bilden. Besser EP-Grundierung verwenden und erst danach Dichtmasse auftragen.

 

vor einer Stunde schrieb C5_hdi:

- Grundierung auftragen

trocknen lassen

Danach mit einem Pad anrauen, sonst ist die Haftung der nachfolgenden Lackschicht nicht optimal.

vor einer Stunde schrieb C5_hdi:

Lack auftragen

Okay.

vor einer Stunde schrieb C5_hdi:

Anschließend noch den Schweller innen mit Teroson Multiwachs versiegeln

Besser ein Korrosionsschutzfett (TimeMax oder Mike Sanders) oder Fluid Film verwenden. Wachs kriecht nur während der Anwendung und stinkt.

Edit: Einige Punkte sind mit dem vorhergehenden Beitrag identisch.

Bearbeitet ( von M. Ferchaud)

vor einer Stunde schrieb Oldieschrauber:

- Wenn die Schweißarbeiten abgeschlossen sind, und alles verschliffen ist, werden die Hohlräume mit 2k-Epoxyfiller geflutet. Dazu verwende ich eine Hohlraum-Druckbecherpistole mit langer Hohlraumsonde oder Winkelsonde, je nach Bedarf.

Was macht denn der filler im Hohlraum ? Filler ist zum verschleifen. Außerdem kommt filler auf gereinigte Oberflächen. Wenn du filler auf angerostete Bleche sprühst, dann rostet es drunter weiter. Eine mögliche Hohlraumkonservierung kommt nicht ans rostige Blech wenn filler dazwischen ist. Filler verhindert auch das eine Hohlraumkonservierung in Blech falze hineinkriecht.

2 hours ago, C5_hdi said:

[...] Zinkspray [...]

Nur verwenden, wenn das ein richtig gutes Zinkspray ist. Also zB nicht das aus der/die/das NORMA. Da sollte nur dünnes Zink auf dem Metall verbleiben und nicht 70% Füllstoffe und 30% Zink. Eventuell kann es Haftungsprobleme bei nachfolgenden Lackierungen geben, wie bereits angesprochen wurde.

Vor dem Lackieren zu lackierende Flächen sehr ordentlich saubermachen.

2 hours ago, C5_hdi said:

[...] innen mit Teroson Multiwachs [...]

Kenn ich nicht, Wachse gibts ja von Ketchup bis Getriebeölkonsistenz. Bzw hart und rissig wenn fest bis dauerelastisch. Man sollte sich besser keine feste und nicht kriechfähige Brühe in die Hohlräume blasen.

Bearbeitet ( von schwinge)

vor 21 Minuten schrieb schwinge:

Vor dem Lackieren zu lackierende Flächen sehr ordentlich saubermachen.

Wenn in der Umgebung schon vorhandene Fahrzeuglacke zu schonen sind nimmt man am besten Silikonentferner, https://www.ebay.de/itm/171237320229

greift den Lack nicht an. Bremsenreiniger greift den Lack an.

Bremsenreiniger zur Lackiervorbereitung mag ich nicht. Das brennt so schnell, und ich muss da den Zigarillo ausmachen. 

vor 14 Minuten schrieb schwinge:

muss da den Zigarillo ausmachen

...und nach dem Lackieren schleifst Du mit 2000er Papier die Zigarilloascheeinschlüsse im Klarlack weg und polierst drüber? 🙈

Zum Thema: Keinen Bremsenreiniger, da der meiner Erfahrung nach nicht alle Silikonreste restlos entfernt... 

Bearbeitet ( von Petruschka)

Deswegen heißt Bremsenreiniger Bremsenreiniger und Silikonentferner Silikonentferner.

Aber es soll ja beispielsweise auch Leute geben, die Altöl und Bitumen in Hohlräume blasen.

Hab ich auch von gehört. Erstaunlich. :P

Altöl kann Säuren enthalten. Ich konserviere Schweißnähte mit Owatrol. Danach ggf. Spaltfüllende Dichtmasse. Später im Hohlraum Fließfett.

Carsten

Hattenwerschon, einigenegierendas, aberdanke!

vor 13 Stunden schrieb M. Ferchaud:

 

Bei überlappenden Blechen können die Kontaktflächen vorher mit schweissfähiger Grundierung behandelt werden.

Schweisspunkte danach verschleifen. Das entfernt auch Schlacke und Ablagerungen vom Schweißen.

 

Wenn Platz da ist, würde ich zum Punktschweißen eine Punktschweißzange benutzen. Mit so einem Teil bekomm sogar ich saubere Schweißarbeiten hin ;) 

vor 3 Stunden schrieb EntenDaniel:

Wenn Platz da ist, würde ich zum Punktschweißen eine Punktschweißzange benutzen. Mit so einem Teil bekomm sogar ich saubere Schweißarbeiten hin ;) 

Stimmt, so eine Zange habe ich auch bereits mehrfach benutzen können. Das sieht dann tatsächlich aus wie aus der werksseitigen Fertigung.

  • Ersteller

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten😀.

Jetzt weiß ich soweit Bescheid.

Eine letzte Frage noch zum Thema Schweißprimer...welchen könnt Ihr mir empfehlen bzw. wie ist da die korrekte Vorgehensweise, wenn Bleche aufeinander liegen würden?

Danke

  • 2 Jahre später...
On 12/4/2022 at 3:26 PM, C5_hdi said:

[...] Frage noch zum Thema Schweißprimer...welchen könnt Ihr mir empfehlen bzw. wie ist da die korrekte Vorgehensweise, wenn Bleche aufeinander liegen würden?

Und wie hast dus nun gemacht und wie waren deine Erfahrungen?
Als "Schweißprimer" nehm ich immer Zinkspray her. Aber da hat man auch besser ne Kiste Bier dazustehen um Kollegen zum Dosenschütteln einzuladen. Jede Farbdose ist OK, wenn man den Bodensatz aufgeschüttelt hat. Den guten 99%-Zink darf man ne halbe Stunde lang schütteln - das halten selbst Schüttelprofis wie ich nicht durch - sonst verstopft die Düse.
Die Frage nach der korrekten Vorgehensweise versteh ich nicht. Bleche anmalen. Verschweißen. Fertig.
Wenns Probleme mit der Schweißbarkeit gibt (immer Testbleche machen), sollte man vor dem Schweißen die Beschichtung in den ausgestanzten Löchern mit nem Fräser oder manuell per Schraubendreher runterkratzen.
"Probleme mit der Schweißbarkeit" heißt, die Schweißpunkte stehen mehr übers Blech drüber als notwendig. Dann muss man sinnlos verschleifen, wo man im Idealfall einfach nur die Karosseriedichtmasse drübersprüht und fertig.

Falze und übereinandergelegte Bleche hernach von außen primern und mit Karosseriedichtmasse zuschmieren. Anschließend von innen mit einem dauerhaft kriechfähigem Konservierungsmittel ("Hohlraumkonservierung") behandeln. Also auf keinen Fall sowas:

On 12/3/2022 at 5:51 PM, C5_hdi said:

[...] innen mit Teroson Multiwachs [...]

Ich verwende für schnell + billig: FluidFilm Liquid A, muss alle 2-3 Jahre im Hohlraum nachbehandelt werden. Oder Dinitrol ML und 2 Tage später Dinitrol 1000, da muss man erst in 5 Jahren wieder nachschauen. Als weitere Variante werde ich mir für mein aktuelles Projekt Produkte von Elaskon hernehmen (da kenne ich bis jetzt nur K60 ML - da muss aber erstmal was flüssigeres drunter, K60 ML ist nicht! gut genug auf vorhandenem Rost).
Sandersfett mag ich nicht. Das schützt gut vor Rost. Unter sämtlichen anderen Aspekten ist das aber ne Katastrophe.
Was man immer da reinballert: auf jeden Fall ein Mittel welches geeignet ist, durch vorhandenen Rost und Feuchtigkeit zu kriechen. Wenn man an einem alten Fahrzeug zu Reparaturzwecken herumschweißt bleiben ja immer irgendwo noch irgendwo irgendwelche Roststellen übrig.

On 12/3/2022 at 7:44 PM, matgom said:

Was macht denn der filler im Hohlraum ? Filler ist zum verschleifen.

2K Epoxygrundierung. Enthält oft Füllstoffe. -> "Epoxyfiller".

On 12/3/2022 at 7:44 PM, matgom said:

Außerdem kommt filler auf gereinigte Oberflächen. Wenn du filler auf angerostete Bleche sprühst, dann rostet es drunter weiter. Eine mögliche Hohlraumkonservierung kommt nicht ans rostige Blech wenn filler dazwischen ist. Filler verhindert auch das eine Hohlraumkonservierung in Blech falze hineinkriecht.

In einem frisch wiederzureparierten Hohlraum sollte sich an der Reparaturstelle kein Rost mehr befinden.
Allerdings frage ich mich auch, wie sinnvoll das ist, Schweißnähte und Falze von innen per Sonde zu "lackieren".
Ich meine, die Hohlräume sollten kaum mit Streusalz zu tun haben. Da dürfte man mit normaler Hohlraumkonservierung langfristig gute Ergebnisse erzielen.

 

Ich habda auch mal ne Frage.

Ich muss zum ersten Mal spachteln.
Habe Isopon P38 und den Universalspachtel von Ludwiglacke da.
Nach "alter Schule" kommt Spachtel aufs blanke Blech. Allein, mir mag der Gedanke nicht gefallen. Man sieht ja immer wieder Blechreparaturen(*), wo es nach einigen Jahren unter dem Spachtel wieder blubbert. Ich behaupte, das liegt entweder an der im Spachtel selbst eingeschlossenen Feuchtigkeit oder an von außen eindringender Feuchtigkeit (zB Risse im Lack an Blechrändern).
Laut TDS kann man Isopon P38 auf mit 180er Körnung geschliffenen Originallack auftragen. Das gilt dann wohl auch für die zweite genannte Spachtelmasse. "Originallack" ist in diesem Fall nicht vorhanden, sondern 2K Epoxy Phosphat Grundierfüller.
Wichtig scheint mir in dem Zusammenhang, dass die 2K-Grundierung auch komplett aus- und durchgehärtet sein muss. Im Hinblick auf die Temperaturvorhersagen für die nächsten 2 Wochen habe ich 2x3 kW Infrarotwärmestrahler vorgesehen, um die Trocknungszeiten zu verkürzen (habe im Sinn, nicht über 30-40 Grad Oberflächentemperatur zu gehen).
Nach Spachteln und Schleifen nochmal 2K Filler drüber, dann 2K Decklack.
So der Plan.

Einwände?

 

* Hier wurde vor einer unbekannten Anzahl von Jahren (ungefähr ein Jahrzehnt, meine ich) ein Streifschaden direkt unterhalb der Sicke repariert. Aus lackiertechnisch nachvollziehbaren Gründen die Nachtabdichtung oberhalb nicht erneuert (sonst hätten drei weitere Quadratmeter lackiert werden müssen, das wäre dem Kunden wohl zu teuer gekommen).
Nun ists da derart verrostet, dass geschweißt werden muss. Weiter geguckt als im Bild hab ich hier noch nicht. Nur an den Rissen mit dem Schraubendreher gehebelt, dass ich den unterrosteten Spachtelbatzen fürs Foto wegklappen konnte. Der "Kunde" kommt am Wochenende vorbei, diese Stelle müsste auf die Nachtragsliste.
Weiterhin erkennt man von außen über das gesamte Seitenteil verteilt mindestens ein halbes Dutzend punktförmiger Problemstellen.
Normalerweise müsste man das jetzt wohl komplett rausreißen und neu machen.
Oder Stellen reparieren und jedes Jahr ploppt eine neue auf?

UMNW1UG.jpeg

vor 2 Stunden schrieb schwinge:

Als "Schweißprimer" nehm ich immer Zinkspray her.

Habe ich beim CX auch verwendet, ist aber nicht ideal, da das Material a) negative Auswirkungen auf die Qualität der Schweißnähte hat und b) um die Schweissungen herum relativ großflächig wegbrennt. 
Zudem ist Zinkspray nicht gleich Zinkspray, wie Du ja bereits angemerkt hast. Einige Produkte sind schweissbar, einige nicht (meide beispielsweise unbedingt „Auto-K“!)

Deutlich besser geeignet sind ausgewiesene Schweissprimer, z.B. rotbraun von Würth, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Ältere damit behandelte Reparaturen am CX zeigen kaum Rost im Bereich der Schweissungen, und die Abbrand-Zonen laufen sehr dicht daneben aus (ca. 1 - 3 mm gegenüber 3 - 5 mm beim schweissbaren Zinkspray).

 

vor 3 Stunden schrieb schwinge:

Nach "alter Schule" kommt Spachtel aufs blanke Blech. Allein, mir mag der Gedanke nicht gefallen. Man sieht ja immer wieder Blechreparaturen(*), wo es nach einigen Jahren unter dem Spachtel wieder blubbert. Ich behaupte, das liegt entweder an der im Spachtel selbst eingeschlossenen Feuchtigkeit oder an von außen eindringender Feuchtigkeit (zB Risse im Lack an Blechrändern).

Idealer Weise trägt man vorm ersten Spachtel-Durchgang 2K-Epoxy-Grundierung auf. Das lässt sich im Zuge aufwändiger Flächenbearbeitung allerdings kaum durchhalten, da man beim Straken insbesondere mit groben Körnungen immer wieder durchschleift.

Polyester-Spachtel ist in dieser Hinsicht generell problembehaftet. Allerdings hatte ich meinen (trocken gelagerten) CX Prestige über zehn Jahre mit gespachteltem Rohblech ohne erkennbare Anrostungen stehen. Selbst ein unbeabsichtigter Regenschauer drang augenscheinlich nicht durch den Spachtel bis zum Blech durch, wie Stichproben bewiesen. 

Auf Nummer sicher gehst Du mit E80 „Kaltzinn“ von Mipa, der auf Epoxy basiert. Verläuft sehr gut, wird sehr hart, erzeugt eine glatte Oberfläche und lässt sich trotzdem gut schleifen. Nachteil: Härtet deutlich langsamer aus als als Polyester.

“Blubbernde“ Reparaturen deuten meines Erachtens stets auf unzureichende Vorarbeiten hin (Poren in Schweißnähten oder Rost-Rückstände).

Unzureichend ausgehärtete Isolierschichten können ebenfalls die gefürchteten Bläschen unterm Lack erzeugen.

 Jede Farbdose ist OK, wenn man den Bodensatz aufgeschüttelthat. Den guten 99%-Zink darf man ne halbe Stunde lang schütteln - dashalten selbst Schüttelprofis wie ich nicht durch - sonst verstopft die Düse.
 

Sowas nehmen?

https://www.sterk-gruppe.de/news/dosenschüttler-farbdosen-perfekt-aufschütteln

 

Ich nutze halt verzinkte Karosseriebleche, die gibt es in Ravensburg beim Schrott, Abschnittsware von Thyssen aus der Prototypfertigung. Kostengünstig. Bei den ganzen Lacken mag ich nicht den verbrannten Rand um die Schweißnaht. Und spachteln auf grundierten Flächen ist m.W. besser als aufs blanke Blech. Spachtel zieht Feuchtigkeit. Daher auch grundiertes nicht lange offen stehen lassen. Sonst kann es passieren, das nach Jahren die eingeschlossene Feuchtigkeit den Lack bläschenweise komplett ablöst. Dann hat man Staubrost zwischen Lack und Blech. Sihet erst nicht schlimm aus,hört jedoch nie auf, bis man komplett den Lack abschleift und neu aufbaut.

Jens

Am 13.11.2025 um 23:59 schrieb schwinge:

Weiterhin erkennt man von außen über das gesamte Seitenteil verteilt mindestens ein halbes Dutzend punktförmiger Problemstellen.
Normalerweise müsste man das jetzt wohl komplett rausreißen und neu machen.
Oder Stellen reparieren und jedes Jahr ploppt eine neue auf?

Das Seitenteil von innen besichtigen, ob die Problemstellen miteinanander verbunden sind. Beim Xantia kann man das Seitenteil vom Kofferrraum aus von innen abschleifen, außer bei den letzten 2 Baujahren da gibts diese Öffnung nicht mehr. 

Am 14.11.2025 um 03:08 schrieb M. Ferchaud:

Deutlich besser geeignet sind ausgewiesene Schweissprimer, z.B. rotbraun von Würth, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

Als Schweißprimer nutze ich bisher Förch L233 CU Schweiß-Spray oder Förch L208 in der Pinseldose.

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