20. März20. Mär On 11/17/2025 at 12:22 PM, Werner Kampmann said: Oder sowas, einfacher und vermutlich deutlich günstiger, auch selbst sehr einfach herzustellen, vorausgesetzt man besitzt eine Reciprosäge/Säbelsäge. Jedermann braucht eine Säbelsäge. Aber keinen speziellen Dosenschüttler. Sowas kann man sich aus ner Zwinge zurechtschnitzen (und die Zwinge kann man trotzdem noch als Zwinge benutzen). Sawzall Powered Paint Shaker (YT) On 11/14/2025 at 3:24 AM, M. Ferchaud said: “Blubbernde“ Reparaturen deuten meines Erachtens stets auf unzureichende Vorarbeiten hin (Poren in Schweißnähten oder Rost-Rückstände). Hier in dem gezeigten Fall war aber wohl tatsächlich eine fehlgeleitete Reparatur ursächlich. Da wurde mal ein Streifschaden repariert. Und von innen kann man sehen, dass sich da niemandwer die Mühen gemacht hat, das Blech wieder in Form zu dengeln. Da wurde zum Spachteltopf und zur Schleifmaschine gegriffen. Zack - fertig. Die Schadstelle befindet sich an einer Stoßstelle zweier Blechteile. Diese Stoßstelle war von Werk mit Dichtmasse verfüllt und überlackiert. Der Lack reißt, es kann Wasser eindringen. Das Werksblech stört sich da 20 Jahre lang nix dran. Ist ja KTL drauf und ggf noch galvanisch verzinkt. Wenn man da dann "mittendrin" dran herumbastelt kriegt man das nicht wieder zuverlässig dicht ohne die ganze Dichtmasse bis obenhin rauszukratzen und komplett neu zu lackieren. Hier sieht man besser, wie in der Sicke "dazurepariert" wurde (Nahtansatz) und die Risse im Lack über der originalen Nahtabdichtung darüber. Ich bin mir sicher, die haben auch bis dahin bis aufs Blech geschliffen wo sie dann mit der Dichtnaht angefangen haben - keine gute Idee. Gar keine. Die Frage ist immer, wie gut die Verbindung zwischen Dichtmasse und Lack auch dicht ist. Deswegen lackiere ich immer meine Bleche bevor ich Dichtmasse draufschmiere. Und über die Dichtmasse kommt nochmal Lack. Da muss man dann halt in so einem Fall auch die Zeit mit Heißluftpistole und Kunststoffspachtel investieren, um die Fuge noch nen paar cm weiter hoch auszukratzen und diese Stelle später mit nem kleinen Pinsel per Hand zu überpinseln. Wie auch immer. Ich werd die Stelle erstmal einfach zukleben und danach anbohren um FluidFilm reinzudrücken. Weil, hier zu reparieren bedeutet 2 oder 3 Quadratmeter neu zu lackieren. Von der Blechdengelei mal abgesehen. Untendrunter neue Bleche reingefrickelt. Interessanterweise kann man das unmöglich "wie im Werkszustand" reparieren. Seitenteil und Radlauf wurden zusammengepunktet bevor sie als Einheit an die Karosse verschweißt wurden. Da ist zwar ne fette Hohlraumbohrung drunter, durch die man bequem mit ner zurechtgebogenen Elektrode reinspazieren könnte. Aus Gründen der Faulheit habe ich mich aber dazu entschlossen dass Karosseriekleber genug sein muss. Von außen wird dann der rausgedrückte Kleber so gut es geht wieder mit ner Kunststoffklinge aus der Fuge gekratzt, anschließend die Spalte auslackiert und dann wieder mit Kleber aufgefüllt. Um danach wieder überlackiert zu werden.
21. März21. Mär Tja, die Nahtversiegelung reißt sowieso nach spätestens 20 Jahren, eher früher. War bei jumpy schon so, irgendwann wurde es vorne naß, beim Ducato ebenso. Also raus damit, Lack in die Fuge und neu versiegeln. Jens
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