4. November 20232 J. Hallo Leute, aus aktuellem Anlass werfe ich mal folgendes Thema in die Runde zur Diskussion: An einem Standort eines großen Konzerns sollen Arbeitsplätze abgebaut werden. Ca. 200 von 450 Mitarbeitern sehen einer ungewissen Zukunft entgegen, darunter viele Leute, die Mitte oder Ende 50 sind. Die Mitteilung kommt kurzfristig, die Abwicklung soll spätestens innerhalb eines Jahres vollzogen sein. Der zuständige Betriebsrat stellt daraufhin in einer fürs Wochenende geplanten Aktion zahlreiche Holzkreuze auf der Wiese vor dem Gebäude auf, teils mit weißen T-Shirts über den Kreuzen und ergänzt um ein Banner mit der roten Aufschrift „Hier sterben Arbeitsplätze“. Die Kreuze sind für jede/jeden sichtbar, die/der an dem Standort vorbei oder auf dessen Parkplätze fährt. Angebracht oder unpassend? Zielführend oder kontraproduktiv? Was denkt Ihr? Bearbeitet (4. November 20232 J. von M. Ferchaud)
4. November 20232 J. Ich kann mich an eine Pegida Demo erinnern,da wurde eine Puppe die an einem Galgen baumelte und aussah wie unsere damalige Bundeskanzlerin, durch die Gegend getragen.Mich wundern solche Aktionen wie oben beschrieben egal von wem inszeniert nicht mehr.Gut finde ich das nicht.
4. November 20232 J. vor 10 Minuten schrieb ajkon1: Ich kann mich an eine Pegida Demo erinnern,da wurde eine Puppe die an einem Galgen baumelte und aussah wie unsere damalige Bundeskanzlerin, durch die Gegend getragen.Mich wundern solche Aktionen wie oben beschrieben egal von wem inszeniert nicht mehr.Gut finde ich das nicht. Äpfel und Birnen ! Die Aktion des Betriebsrates finde ich als plakativen Weckruf völlig o.k. Gab es in der Vergangenheit auch immerwieder in diesem Zusammenhang. Die pegida Sache ist einfach geschmacklos und kriminell.
4. November 20232 J. Bei dem von dir beschriebenen Szenario ist die Botschaft doch allgemeinverständlich und klar. Guckst du in die Geschichte der Arbeitskämpfe, da wurden auch Särge getragen und ähnliches. Dadurch wird niemand persönlich angegriffen, es wird nicht zu Gewalt aufgerufen, also für mich alles im Rahmen. Mal sehen, was heute in Berlin so gezeigt wird, da schwant mir übleres.
4. November 20232 J. 2 hours ago, M. Ferchaud said: [...] zahlreiche Holzkreuze [...] Kreuz, Tod, Arbeitsplätze weg - passt doch. In dem Fall seh ich den Zweck dahinter nicht so recht. Ich mein, was sollen die paar Leute, die da dran vorbeifahren, damit anfangen? In meinem Umfeld sind mir die grünen Kreuze im Gedächtnis, da ging es auch darum, dass die Leute, die ja heut eher garnix mehr mit der Sache zu tun haben, zum Nachforschen ("bewußter werden") angeregt werden.
4. November 20232 J. Ersteller vor 1 Stunde schrieb silvester31: Die Aktion des Betriebsrates finde ich als plakativen Weckruf völlig o.k. Ich frage mich nur: Wer genau soll da aufgeweckt werden? Die Belegschaft ist informiert. Die Maßnahme ist öffentlich gemacht worden. Ortsansässige und passierende Personen können es in der Lokalpresse nachlesen. Das Management wird sich der Auswirkungen auf die betroffenen Mitarbeiter bewusst sein. vor 46 Minuten schrieb schwinge: Kreuz, Tod, Arbeitsplätze weg - passt doch. Diese Schlussfolgerung kann man haben, muss man aber nicht. Zumal die Kreuze in der Art ihrer Ausführung und Platzierung an einen Soldaten-Friedhof erinnern… Das passt dann meiner Meinung nach nicht wirklich.
4. November 20232 J. Der eigentliche Effekt geht doch folgendermaßen: Kreuze & Banner hinstellen, Fotos machen und auf Fratzenbook, x und wo sonst noch viele unterwegs sind reinstellen. Da findet Öffentlichkeit statt; siehe hier, ohne den Faden… Ich wäre da bestimmt nicht vorbei gekommen.
4. November 20232 J. vor 14 Minuten schrieb M. Ferchaud: Das Management wird sich der Auswirkungen auf die betroffenen Mitarbeiter bewusst sein. Davon ist sicherlich auszugehen; aber das lässt mE nicht den Schluss zu, eine solche Aktion des BR und der Belegschaft wäre falsch oder sinnlos. Es geht hier auch um Symbolik und darum, sich Luft zu verschaffen; auch ohne konkrete Erwartungen, damit unmittelbar etwas zu ändern.
4. November 20232 J. Ersteller vor 31 Minuten schrieb Andreas Strunk: auch ohne konkrete Erwartungen, damit unmittelbar etwas zu ändern. Davon würde ich nicht ausgehen…
4. November 20232 J. 7 hours ago, M. Ferchaud said: Was denkt Ihr? Das interessiert dich, wenn überhaupt, dann nur am Rande. Ist es nicht so das du vielmehr wieder Bestätigung für deine eigenen Ansichten suchst? Ich enthalte mich weil so eine Diskussion eh nix bringt
4. November 20232 J. 4 hours ago, M. Ferchaud said: Zumal die Kreuze in der Art ihrer Ausführung und Platzierung an einen Soldaten-Friedhof erinnern… Das passt dann meiner Meinung nach nicht wirklich. 200 von 450 Mitarbeitern soll gekündigt werden. Mit Ende 50 nochmal nen neuen Job suchen dürfte zumindest teilweise "lustig" werden. Wieviele einer 450 Mann starken Kompanie bleiben nach einem Jahr Einsatz im Schützengraben übrig? Der "Soldaten-Friedhof" scheint mir daher nicht unpassend.
5. November 20232 J. vor 17 Stunden schrieb Manson: Das interessiert dich, wenn überhaupt, dann nur am Rande. Ist es nicht so das du vielmehr wieder Bestätigung für deine eigenen Ansichten suchst? Ich enthalte mich weil so eine Diskussion eh nix bringt Enthalten, bedeutet die Finger still zu halten ! Hat ja jetzt schon nicht funktioniert.
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