19. Dezember 20232 J. vor einer Stunde schrieb Kugelblitz: Hengstinnen und Stuteriche. Da sprach der Wall: Ach?
20. Dezember 20232 J. Am 18.12.2023 um 21:23 schrieb Kirunavaara: Ja, der findet sich ja schon von ganz alleine: Formulierungen, die ohne Verrenkungen sprech-, schreib- und lesbar sind, beispielsweise "Studierende", gehen langsam in den allgemeinen Sprachgebrauch über. Eine derartige Weiterentwicklung von Sprache finde ich auch völlig in Ordnung. Das dauert nur seine Zeit, etwa eine Generation. Dagegen wird "Student*innen" wahrscheinlich genauso von alleine wieder in der Versenkung verschwinden, obwohl es im Gegensatz zu "Studierende" den Vorteil hat, den Sinn des Wortes nicht zu verschieben (nicht jede*r Student*in studiert unbedingt, und schon gar nicht den ganzen Tag). Dieses Argument wird oft angeführt (ich kenne auch keine Studierenden, die das ununterbrochen tun). Nur: es findet gar keine Bedeutungsverschiebung statt. "Student" kommt von lateinisch "studens", und das heisst... Genau: "studierend".
20. Dezember 20232 J. Danke, wieder was dazugelernt. Das hat uns Studis seinerzeit niemand vermittelt. Ok, wir hätten auch selber nachschlagen können... Übertragen auf andere Wörter, die per -ende genderneutral formuliert werden und keinen lateinischen Ursprung haben, paßt es aber wieder nicht, z.B. Sport treibende (statt Sprtler*innen) oder Autofahrende. Aber wie gesagt, dieses Suffix stellt meiner Meinung nach in vielen Fällen eine elegante Lösung dar und setzt sich deshalb auch von alleine durch, langsam aber sicher.
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