27. April 20242 J. Hallo zusammen, ich möchte die alten Polklemmen tauschen. Ersatz von der CX-Basis ist da. Nehmt ihr für die kleinen Kabel (zwei bei Plus, eins bei Minus) Endhülsen? Oder sogar für das Hauptkabel. Kennt einer auf die Schnelle die Querschnitte? Grüß, Olaf
27. April 20242 J. Nein, nie,Kabel abisolieren, Korrossionsschutzfett (Polfett o.ä.) drauf und mit der Verschraubung quetschen. Das gibt die größte Kontakfläche, die du haben kannst. Die Polklemmen, meist aus Messing, sind selten so robust, das sie eine Endhülse sauber verformen können. Meine Meinung dazu. Jens
27. April 20242 J. Kommt auf die Polklemme an. Es gibt welche, bei denen das Kabel von zwei halbrunden Teilen eingeklemmt werden. Da braucht man keine Aderendhülsen. Es gibt auch Polkemmen, bei denen zwei Schrauben auf das Kabel drücken. Bei solchen muss man Aderendhülsen verwenden, damit die Schrauben nicht die Litzen verletzen. Bearbeitet (27. April 20242 J. von AndreasRS)
28. April 20242 J. Ich würde bei der Polkleme mit zwei Halbschalen ebenfalls Adernendhülsen verwenden, damit die einzelnen Drätchen nicht seitlich Rausrutschen. Es sollten aber dünne Adernendhülsen sein, die sich verformen lassen. Man kann auch mehrere nehmen bis alle Kupferdrätchen eingepackt sind. So habe ich es bei meiner DSuper5 gemacht.
28. April 20242 J. Vier Foristen, fuenf Meinungen ! Ich halte Endhuelsen auch fuer sinnvoll, weil sie meistens auch einen leichten Knickschutz haben. Druecken die Schrauben direkt auf das Kabel, sind sie obligatorisch, bei einer indirekten Quetschung hilfreich. Die Befuerchtung von Jens teile ich nicht, die duenwandigen Huelsen sind leicht zu verformen. Es kann aber nicht so einfach sein in der Groesse eine geringe Stueckzahl zu bekommen. Batteriekabel haben meist so um die 35 mm2. GgF hift auch etwas Kupferrohr, was man verpresst. 6mm Innendurchmesser entspricht 25 mm2; 7 mm : 35 mm2; 8 mm : 50 mm2.
29. April 20242 J. Gut, nur warum sollte man in eine Klemme, die nicht für Endhülsen gefertigt wurde, diese verwenden. Aus meinen Installtionen diverser Anlagen kenne ich mehr Probleme beim Verwenden von Endhülsen in Klemmen, die nicht dafür gebaut wurden, als ohne. Nicht umsonst gibt es mittlerweile etliche verschiedene Pressungsformen für die diversen Klemmenkonstruktionen. Steht jedoch jedem frei, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Ich nehme nur Endhülsen in Klemmen/Verschraubungen, in denen, wie Andreas schreibt, die Schraube direkt auf die Litzen drückt und diese deshalb durchtrennt. Aus den Hochstromverkabulungen der Xenonlampen, bei denen Dauerströme bis zu 170A auftreten, lernte ich so manche nicht funktionierenden Kontaktierungen kennen. Jens
29. April 20242 J. Du hast eigentlich Recht, Jens. Z.B. bei Federklemmen die nicht genügend Kraft aufbringen um die Adernendhülsen zusammen zu drücken sollte man diese nicht verwenden. Wenn die Verschraubung die Kupferlitze verletzt schon. Ist eine Schutzzunge unter der Schraube, braucht man keine. Bei der Klemme mit zwei Halbschalen sehe ich das Problem, dass die Kupferlitze nicht in der Mitte bleibt wenn man festschraubt. Es rutschen einzelne Drätchen zwischen die flache Fläche der zwei Halbschalen. Dieses verhindern, dass man die zwei Halbschalen richtig aneinander pressen kann. Deswegen habe ich die Litzen in Adernendhülsen "aufgeräumt".
29. April 20242 J. vor 13 Minuten schrieb SeppCx: Was spricht eigentlich dagegen die Enden zu verlöten ? So weit ich verstanden habe sind das Polklemmen zum anschrauben. Da ist verloeten ganz schlecht. Das veloetete Ende ist plastisch und nicht mehr elastisch. Dadurch lockert sich die Verbindung. Es gibt aber auch Polklemmen zum anloeten. Zitat bei Federklemmen die nicht genügend Kraft aufbringen um die Adernendhülsen zusammen zu drücken sollte man diese nicht verwenden. Endhuelsen werden nicht durch die Klemmung zusammengepresst sonden durch eine entsprechende Zange. Die Kraft der Verschraubung ist aber auch hinreichend. Entscheidend ist die elastische Verformung, die eine dauerhafte Verbindung gewaehrleistet. Bei einer Federklemme wird diese eben durch die Feder erreicht. Bearbeitet (29. April 20242 J. von MatthiasM)
29. April 20242 J. vor 4 Minuten schrieb MatthiasM: So weit ich verstanden habe sind das Polklemmen zum anschrauben. Da ist verloeten ganz schlecht. Nicht die Klemmen, nur die Kabellitzen.
29. April 20242 J. vor 1 Minute schrieb SeppCx: Nicht die Klemmen, nur die Kabellitzen. Du bist zu schnell ! Siehe oben.
29. April 20242 J. Ersteller Es sind diese Klemmen: http://www.cx-basis.de/media/catalog/product/cache/1/image/363x/8e21cd674966455a29a3ece2c6279bfd/B/D/BD3E0496-C319-4BE1-9472-71E219500B0B.jpg Ich glaube ich nehme Hülsen für die kleinen Kabel und lasse den großen Querschnitt ohne. Danke für Eure Tipps! LG
29. April 20242 J. vor 10 Minuten schrieb CX2500D: Es sind diese Klemmen: Ich hab mir jetzt so welche mit Schnappverschluß besorgt, war aber platzmässig ein wenig knapp beim Xantia. Bearbeitet (29. April 20242 J. von SeppCx)
29. April 20242 J. vor 3 Stunden schrieb SeppCx: Ich hab mir jetzt so welche mit Schnappverschluß besorgt, war aber platzmässig ein wenig knapp beim Xantia. Bei den Dingern auf die Qualität achten, da gibt's ziemliche Unterschiede am Markt. Die abgebildete Klemme dürfte die "Easy Click" sein, die ist sehr stabil und funktioniert zuverlässig. Das Paar beim derzeit günstigsten Anbieter, den ich ausgemacht habe, um die 20€ inkl. Versand. Bearbeitet (29. April 20242 J. von ACCM cxtgi)
30. April 20242 J. vor 11 Stunden schrieb ACCM cxtgi: Bei den Dingern auf die Qualität achten, da gibt's ziemliche Unterschiede am Markt. Die abgebildete Klemme dürfte die "Easy Click" sein, die ist sehr stabil und funktioniert zuverlässig. Ja, auf jeden Fall darauf achten, dass es Easy clicK® ist; auf den Kappen ist der Hersteller und »Made in Italy« zu lesen – das sind die amtlichen. Die habe ich auch wegen der nur saisonalen Nutzung in meinem CX.
13. Mai 20242 J. On 4/27/2024 at 9:15 PM, Jensg said: Korrossionsschutzfett (Polfett o.ä.) drauf Mach das bloß nicht! Man streicht kein Fett gleich welcher Art auf elektrische Kontaktflächen!
13. Mai 20242 J. und dieser Unfug mit den Adernhülsen, was soll das? Alle Kabel die zum gleichen Pol gehören, abisolieren und in die Batteriepolklemme reinklemmen, so wie sich das gehört und seit Jahrzehnten bewährt hat! Bearbeitet (13. Mai 20242 J. von Manson)
13. Mai 20242 J. https://de.wikipedia.org/wiki/Kontaktfett Zitat Fetten Sie das saubere Leiterende anschließend möglichst sofort mit einer geeigneten (säure- und alkalihaltigen) Substanz (z. B. Vaseline oder spezielle Leitpasten). https://www.weka.de/elektrosicherheit/aluminiumleitungen-wichtige-aspekte-zur-elektrosicherheit/
13. Mai 20242 J. vor 3 Minuten schrieb MatthiasM: https://www.weka.de/elektrosicherheit/aluminiumleitungen-wichtige-aspekte-zur-elektrosicherheit/ Im Kfz sind mir noch keine Aluminiumkabel begegnet...
13. Mai 20242 J. 25 minutes ago, Manson said: Mach das bloß nicht! Man streicht kein Fett gleich welcher Art auf elektrische Kontaktflächen! Wenn man sich nicht mit Korrosion und dadurch bedingte Übergangswiderstände herumärgern will, dann streicht man Fett auf elektrische Kontaktflächen.
13. Mai 20242 J. Ist sicherlich schon immer ein Streitthema gewesen, nur in den letzten Jahren durch die viel bessere Abdichtung der Batteriepole aus dem Fokus gekommen. Bei alten Batterien ein unbedingtes muß, ansonsten hatte man nicht lange Freude am Kupferkabel, die Schwefelsäure hat es einfach wegkorrodiert. Müßte Manson auch noch kennen, die weißen Pulverpole an den Batterien. Heute eher selten, daher geht es auch ohne Polfett. Besser ist mit. Und nicht die Klemmen mißbrauchen, also keine Kabelösen unter die Verschraubung und damit versuchen, gescheite Kontakte zu bekommen. Die Klemmung ist nur fürs Halten der Polklemme, nicht als Kontaktanpreßdruck. Macht immer wieder Probleme, löst sich, Polklemme wandert dann, man zieht nach, und so sehen dann die Polklemmen aus. So vermurkstes Zeug habe ich erst am Samstag mal wieder durch neue Klemmen ersetzt. Wenn man unbedingt einen belastbaren Anschluß seitlich an der Klemme braucht, dann mit Helicoil oder ähnlichem ein Gewinde in die Bohrung setzen, Gewindestange rein, und da dann die entsprechende Öse anbringen, sodaß die Polklemmenmutter eben nur das macht, was sie soll. Jens
13. Mai 20242 J. vor 9 Minuten schrieb schwinge: Wenn man sich nicht mit Korrosion und dadurch bedingte Übergangswiderstände herumärgern will, dann streicht man Fett auf elektrische Kontaktflächen. Korrosion verhindert man auch durch eine gasdichte Verpressung. Diese wird mit den Schraubklemmen von Batteriepolen kaum gelingen. Manche trauen der Kraft ja noch nicht ein mal zu eine Aderendhuelse zusammenzupressen. Das Polfett dient dazu die Polklemmen vor dem Dampf der Batteriesaeure zu schuetzen ......
13. Mai 20242 J. vor 54 Minuten schrieb bx-basis: Im Kfz sind mir noch keine Aluminiumkabel begegnet... Den CCA Schrott kannte ich bis vor ca. 3 Jahren auch noch nicht. Als ich damals einen Eton 4 Kanal 250 Watt RMS Digitalverstärker in den XM eingebaut hab und auf der Suche nach vernünftigen Lautsprecherkabeln war, bin ich zufällig darüber gestolpert, über diese DDR "Hightech". Guckst Du: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kupferkaschiertes_Aluminium Billig Lautsprecherkabel, im Prinzip Analogkäse 😂
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