28. September 20241 J. vor 9 Stunden schrieb M. Ferchaud: Hier irrst Du: Der Finger berührt die Kontakte nicht. Dort spring tatsächlich Hochspannung über. Der Laie staunt.
29. September 20241 J. Das dient auch der Erhöhung der Zündspannung, diese Funkenstrecke. Beim Zusammenbruch des Magnetfeldes in der Zündspule steigt die Spannung am Ausgang zum Verteiler ja nicht schlagartig an, sondern mit einer kleinen Ansteigsrampe. da du ja einen gescheiten definierten Zündfunken haben willst, brauchst du eine Funkenstrecke, die erst ab einer gewissen Spannung überwunden werden kann. Dann erst gibt es einen kräftigen Funken zu einerm definierten Kurbelwellenwinkel, dem Zündzeitpunkt. Ohne Verteiler gibt es ja zwei Möglichkeiten. Zwei Zündkerzen wie bei der Ente, da dient dann immer die Kerze, die bei der Überschneidung funkt, als Funkenstrecke, ebenso bei Motorrädern, oder die Direktzündung bei modernen KFZ, da hast du eine Hochspannungszündspule schon auf der Primärseite. Also dort, wo sonst die 12V anliegen, gibt es einen kurzen Hochspannungsimpuls von wenigen 100 Mikrosekunden, der dann auf der Sekundärseite der Zündspule auf dem Kerzenstecker den Zündfunken erzeugt. Diese Funkenbrennzeit ist wesentlich kürzer als die der Verteilerzündungen. Zum Einen leben deshalb die Zündkerzen viel länger, zum anderen brauchst du aber auch eine viel bessere Gasführung an der Zündkerze, also Brennraumform muß optimiert sein, sonst geht die Flamme im Brennraum wieder aus und der Motor ruckelt. Funkenstrecker werden sonst noch zur Zündung von Gasentladungslampen in Kinos, Leuchttürmen usw. verwendet in Verbindung mit Teslaspulen. Jens
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