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AX electrique bei Ebay

Hervorgehobene Antworten

Wie üblich ohne Batterien. Ist es denn möglich/einfach/erlaubt/TÜV-fähig, da "irgendwelche" modernen Batterien einzubauen?

Wer merkts ?

Die Technik ist relativ simpel, es gibt bereits verschiedene Umbauten. Mehr Infos hier:

https://www.psa-e-wiki.de/index.php?title=Akku_(LiXXX)

Meiner hat noch NiCd-Aukkus, wobei allerdings ein paar schwache Module gegen bessere getauscht wurden. Irgendwann wird das natürlich schwierig, dann werde ich wahrscheinlich auch so einen Umbau wagen.

Zulassung? Solange man nicht das Leergewicht oder die Leistung erhöht, sollte ein Austausch der Batterie- und Ladetechnik sogar in Deutschland TÜV-fähig machbar sein.

Bearbeitet ( von Kirunavaara)

Ich hab in der Zwischenzeit ein bisschen gegoogelt: Es kommt wohl drauf an, ob der Batterietyp im Fahrzeugbrief steht. Wenn nicht, ist es kein Problem. Naja. Relativ "kein" Problem... 😆

Nach allem was ich so online finde (alles aber mindestens 3 Jahre alte Infos...) ist es aber nicht so einfach, dass ich mir das zutraue. Und durch Profis einbauen lassen, wird definitiv zu teuer. 

Außerdem scheint die Reichweite sehr begrenzt zu sein. 

Als technologischer Meilenstein ist ein AX electrique erhaltenswert. Für den Alltag oder als Spaß-Oldtimer eher sinnlos... Schade

Seppcx kann sicher mehr Fundiertes dazu beitragen , er hat ja einen E-Berlingo älteren Datums...

Ich habe es jetzt mal mit den im obigen Link vorgestellten Thundersky Akkus durchgerechnet:

ganz grob komm ich auf 7.000€ für 13kWh und somit je nach Verbrauch (ich fürchte, der AX ist nicht so sparsam wie aktuelle E-Autos mit 15-17kWh/100km...) eine Reichweite von real gerade mal 50-80km...

 

Als Ersatzteil-Spender? Hat der nicht das hier gesuchte Autoradio?

s-l1600.jpg

Bearbeitet ( von Ronald)

vor 10 Minuten schrieb ACCM Martin Klinger:

eine Reichweite von real gerade mal 50-80km...

Das ist ungefähr die Größenordnung mit den alten Original-Akkus, je nach Temperatur und wie lange die letzte Ausgleichsladung zurück liegt. Als lokales Einkaufs- und Servicemobil also sehr brauchbar und nützlich.

Wir hatten vor zwei Jahren mal nach neuen LFP-Zellen geschaut und kamen auf ca. 3500 Euro Materialpreis, wenn man sie direkt in China bestellt. (Die teureren, welche von europäischen Händlern angeboten werden, kommen auch allermeistens von dort, warum also nicht selbst bei der Quelle einkaufen.) Dazu kommt ja immer noch etliches Kleingeraffel, sowie das Lademanagement. Insgesamt landet man also bei viel Eigenarbeit doch wieder bei 5000-7000 Euro für so einen Umbau.

Man käme dann unter Ausnutzung des Stauraums in den originalen Batteriekästen mit neuen LFP-Modulen auf etwas geringere Masse und ca. 90-110 km Reichweite.

Danke für die Info!

Also kein Projekt für meinereinen... 😅

Also von den Umbauten wird eine ungefähr doppelte Reichweite berichtet, je nach Kapazität so zwischen 150 und 200km. Wieviel da Prosa ist weiss ich nicht.
Die Batterien sollten im Moment deutlich weniger kosten als 7k, aber es kommt eben noch etliches für BMS und Kleinzeugs dazu. Gibt zwar eine Umbauanleitung ohne BMS, aber von dem Projekt hört man nichts mehr, also wars vermutlich ein Fehlschlag.
Dazu kommt das die AX die ältesten Versionen der Sagem-Steuerboxen haben soweit noch nicht getauscht, die hatten keine Thermoschutzschaltung und waren empfindlich.

vor 2 Stunden schrieb ACCM Martin Klinger:

Also kein Projekt für meinereinen... 😅

Naja, der Angebotene nur wenn er total günstig wäre, sonst hat er zuviele Fragezeichen ob die Steuerbox noch geht und ob der Motor okay ist. Ansonsten hat die Uralt-Elektrotechnik den Vorteil das eigentlich alles reparierbar ist, die Infos sind alle irgendwo und irgendwie abrufbar, wenn man gerne bastelt und mit den Fahrleistungen eines besseren Golfcarts zufrieden ist, warum nicht.
Das Laden an der Schukodose z.B. hat durchaus seine Vorteile und als wetterfeste günstige Alternative zum Lasten E-Bike sind die Teile gut geeignet.

vor 55 Minuten schrieb Auto nom:

Kann man inzwischen sowas in den Kofferraum (oder anstelle der Rückbank) stellen und Plug + Play anschließen?

Wird nicht besonders praktikabel und langlebig sein, die 144V könnte der AX vermutlich noch ab, aber mein Berlingo z.B. zieht bei durchgetretenem Gaspedal über 100A und rekuperiert mit bis zu 80A, das wird so ein Speicher vermutlich nicht überleben. 

 

vor 4 Stunden schrieb Kirunavaara:

Wir hatten vor zwei Jahren mal nach neuen LFP-Zellen geschaut und kamen auf ca. 3500 Euro Materialpreis, wenn man sie direkt in China bestellt.

Gerade mal kurz geschaut, nur zur Orientierung (also Gewicht nur überschlägig und Maße garnicht geprüft):

image.png.e7f754d75a73bfe49ca881c003a2d7ec.png

40 solcher Zellen (128V nominell - vielleicht etwas knapp) ergeben rechnerisch 40 * 3.2V * 150 Ah = 19.2 kWh Kapazität. Man braucht 10 solche 4er-Packs, also rund 2000 € Materialkosten für die Akkus. Ich gehe davon aus, dass die 11.75 kg für das Viererpack gelten - also insgesamt knapp 120 kg Akku. Das könnte etwa passen.

Interessant wäre auch, was man unter 0 °C macht, um den Akku trotzdem laden zu können (bei LiFePo ein Thema). Und alle weiteren Einwände (Zustand Motor und Sagem-Box) gelten natürlich weiterhin!

Das wichtigste Argument fehlt aber: Ein AX ist schöner als jedes andere Kurzstrecken-Elektroauto, das ich kenne :)

vor 4 Stunden schrieb ACCM Martin Klinger:

ich fürchte, der AX ist nicht so sparsam wie aktuelle E-Autos

Den größten Einfluss bei meinem ë-C4 hat die Heizung - die treibt den Stromverbrauch um gut ein Drittel nach oben. Der AX Électrique hingegen hat eine benzinbetriebene Standheizung.

Viele Grüße
Andreas

Bearbeitet ( von ACCM Andreas Schmidt)

Mit welcher Spannung wird denn so ein AX betrieben? 

Nominell 120 V. Voll geladen zeigt das Voltmeter aber gut 140 Volt an, meine ich mich zu erinnern.

vor 9 Minuten schrieb -martin-:

Mit welcher Spannung wird denn so ein AX betrieben? 

AX und Saxo und P106 mit 120V nominal , der Berlingo hat mehr Akku und daher 162V
Die technischen Daten findet der interessierte Leser hier (Zusammenfassung auf der letzten Seite) :
https://www.psa-e-wiki.de/images/5/58/Kundendienstschule.pdf
 

vor 18 Minuten schrieb ACCM Andreas Schmidt:

Interessant wäre auch, was man unter 0 °C macht, um den Akku trotzdem laden zu können (bei LiFePo ein Thema).

Im ElektroAuto-Forum läuft gerade eine Aktion, da kann man sich melden wenn man Interesse an massgefertigten Heizmatten hat für seinen Elektro-Oldie:

https://elektroauto-forum.de/beitrag/sammelbestellung-akku-heizfolie-psa-original-akkukästen-saxo-ax-p106.470082/page-3#post-961650

Beim Laden zeigt er gegen Ende um die 155 V, nach dem Abkoppeln vom Stromnetz um die 145. Beim Rekuperieren mit fast voller Batterie kommen Spannungsspitzen bis um die 160 V vor.

Sinkt die Spannung zB beim Beschleunigen oder am Berg auf unter 105 V, geht die erste Reservelampe an. Sinkt sie, auch nur kurz, auf unter 100 V, geht die zweite Reservelampe an, und die Leistung wird gedrosselt. Dann ist es höchste Eisenbahn, eine Steckdose aufzusuchen.

3-2-1 😊

Glückwunsch👍

Nee,ne für 780 Okken ? 

Bearbeitet ( von Hartmut51)

vor 8 Minuten schrieb Hartmut51:

Glückwunsch👍

Nee,ne für 780 Okken ? 

Yep, hat mich auch gewundert. Das Teuerste wird der Transport. Freue mich schon riesig auf das neue Projekt!

Am 15.4.2025 um 17:29 schrieb ACCM Andreas Schmidt:

Gerade mal kurz geschaut, nur zur Orientierung (also Gewicht nur überschlägig und Maße garnicht geprüft):

image.png.e7f754d75a73bfe49ca881c003a2d7ec.png

40 solcher Zellen (128V nominell - vielleicht etwas knapp) ergeben rechnerisch 40 * 3.2V * 150 Ah = 19.2 kWh Kapazität. Man braucht 10 solche 4er-Packs, also rund 2000 € Materialkosten für die Akkus. Ich gehe davon aus, dass die 11.75 kg für das Viererpack gelten - also insgesamt knapp 120 kg Akku. 

Nur mal so am Rande, weil ich für meine PV einen Akku mit ähnlichen Zellen gebaut habe, allerdings mit 280Ah. Ich habe noch 65,- pro Zelle bezahlt. Mittlerweile sollte der Preis bei 40,- liegen. Eine Zelle wiegt gut 5kg. 
Wir haben die Zellen direkt in China bestellt und die kamen mit dem Zug. 
Sorry fürs leichte OT, aber E-Umbau für unsere Oldies wird immer mehr ein Thema. 
Gruss Martin 

Auf Alidingsda hab ich Zellen gefunden mit angegebenen 314Ah für 22.-- . Lieferung aus Polen. Das ist schon fast unverschämt günstig...

Am 15.4.2025 um 17:29 schrieb ACCM Andreas Schmidt:

Interessant wäre auch, was man unter 0 °C macht, um den Akku trotzdem laden zu können (bei LiFePo ein Thema).

Da könnte man überlegen, auf Na-Ion zu warten, die ersten Zellen kann man mittlerweile kaufen (bloß noch etwas teuer). Die haben praktisch keine Einbußen bis -20°C.

vor 2 Stunden schrieb NonesensE:

Da könnte man überlegen, auf Na-Ion zu warten, die ersten Zellen kann man mittlerweile kaufen (bloß noch etwas teuer). Die haben praktisch keine Einbußen bis -20°C.

Hm, vielleicht sollte man tatsächlich warten...

Zitat

Vor der Messe in Shanghai:
Chinesischer Batteriegigant kündigt Massenfertigung von Natrium-Akkus an

Natrium statt Lithium: Akkus mit anderer Zellchemie könnten Elektrofahrzeuge deutlich verbilligen. Der Batteriemarktführer CATL hat nun ein neues Modell präsentiert.

Das chinesische Unternehmen CATL hat die Massenproduktion einer Batterie auf Basis von Natrium-Ionen für Elektroautos angekündigt. Ab Dezember sollen die Akkus in großer Stückzahl gefertigt werden, teilte Gao Huan, der Cheftechniker von CATL, bei einer Firmenveranstaltung in Shanghai mit. Am Mittwoch beginnt in der Stadt die weltweit wichtigste Automesse.

Bislang werden in Elektroautos vorwiegend Batterien auf der Basis von Lithium verwendet. Das Element ist jedoch schwer zu gewinnen und daher teuer. Zudem kann der Abbau der Umwelt schaden, weil je nach Methode große Mengen Wasser verbraucht werden. Natrium, ein Bestandteil von Kochsalz, ist reichlich vorhanden und entsprechend günstiger. Zudem kann das Material Fachleuten zufolge das Brandrisiko von Elektroautos verringern.

Fast so viel Energie wie Lithium-Batterien

CATL ist Weltmarktführer für Batterietechnik. Eine erste Natrium-Ionen-Batterie brachte das Unternehmen im Jahr 2021 auf den Markt. Die nun vorgestellte Variante weist laut Unternehmen eine Energiedichte von 175 Wattstunden pro Kilogramm auf, annähernd so viel wie gängige Lithium-Eisen-Phosphat-(LFP-)Batterien. Die Akkus würden auch Kälte bis minus 40 Grad und großer Hitze trotzen, hieß es. CATL-Gründer Robin Zeng sagte, Natrium-Ionen-Batterien könnten künftig bis zur Hälfte LFP-Batterien ersetzen.

Auch der chinesische Konkurrent BYD investiert in die Natrium-Ionen-Technik. Bereits im vergangenen Jahr begann die Firma Berichten zufolge mit dem Bau einer Produktionsstätte für diesen Batterietyp. Nach einem Bericht des Portals »Power Technology«  

sollen die Batterien allerdings vor allem in Kleinfahrzeugen und Scootern zum Einsatz kommen.

Schnell geladen

Bei der Veranstaltung in Shanghai stellte CATL auch die nächste Generation einer Schnellladebatterie vor. Nach eigenen Angaben ermöglicht diese mit einer fünfminütigen Ladung eine Reichweite von 520 Kilometern. Bei kaltem Wetter kann sie in einer Viertelstunde von null auf 80 Prozent aufgeladen werden.

Mehr als 67 neue Elektrofahrzeugmodelle würden in diesem Jahr mit der Schnellladebatterie ausgestattet, sagte Gao. Er führte jedoch nicht aus, wie viele Modelle mit der ersten oder zweiten Generation ausgestattet sein werden. Unklar blieb auch, in welche Fahrzeuge die Natrium-Ionen-Akkus eingebaut werden sollen. Laut Gao sind weltweit mehr als 18 Millionen Autos in mehr als 66 Ländern mit CATL-Batterien ausgestattet.

https://www.spiegel.de/auto/elektroauto-technik-batterie-marktfuehrer-catl-aus-china-kuendigt-massenfertigung-von-billigakku-an-a-e1bdf8e6-1ad8-46fe-864e-edd2cb0bad14

 

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