8. Juni 20251 J. Hallo Freunde der Zentralhydraulik, die GS meiner Frau stellt mich immer noch vor ein paar Rätsel. Hauptproblem: Trotz neuer Federkugeln (Komfort) werden kurze Stöße recht hart an das ganze Fahrzeug weitergegeben. Dabei reagiert sonst alles, wie es soll. Federt bei Belastung sensibel ein, hebt sich wieder und umgekehrt. Die Höhe ist korrekt, das Verstellgestänge hat am Höhenkorrektor den nötigen Abstand, steht also nicht unter Spannung. Die Michelins sind neu. Außerdem senkt sich das geparkte Auto manchmal vorn verdächtig schnell ab. Hinten hält es lange Niveau. Auch habe ich den (natürlich subjektiven) Eindruck, dass das harte Durchschlagen der Federung nicht immer im selben Maße passiert. Allein der Umstand, dass die vorderen Kugeln 55 bar haben, anstelle der für die frühen GS angegebenen 50, kann es doch nicht sein. Der Vorbesitzer hatte die „Hydroblocs“ wechseln lassen. Kann man da was falsch machen? Hat jemand noch Ideen. Ich erstmal nicht. Schöne Pfingsten noch! Ulrich
8. Juni 20251 J. Sind es GS-Kugeln? Original oder IFHS? Ob 50 oder 55 bar macht wenig Unterschied, viel entscheidender ist die Dämpfung der Kugel. Inwieweit es da beim GS Unterschiede gibt und wie nah IFHS da am Original ist weiß ich nicht. Schnelles Absinken könnte Verschleiß an den Zylindern sein, eine Kontrolle der Leckölmengen kann hier Aufschluß geben. Ob bei den Fluidblocs alles gut ist sollte bei druckloser Federumg umd hängenden Rädern zu spüren sein, das Fahrwerk sollte sich dann ohne viel Kraftaufwand bewegen lassen und erin Spiel aufweisen. Ob die Schraube des Querlenkers in Fahrposition angezogen werden muß weiß ich gerade nicht, schaden kann es nicht um Verspannungen zu vermeiden.
8. Juni 20251 J. vor 11 Minuten schrieb Ulrich T: Trotz neuer Federkugeln Vielleicht deswegen. Was für Kugeln wurden verbaut? Wie war das Federungsverhalten vorher? vor 12 Minuten schrieb Ulrich T: Allein der Umstand, dass die vorderen Kugeln 55 bar haben, anstelle der für die frühen GS angegebenen 50, kann es doch nicht sein. Im Gegenteil: 55 bar Federn weicher als 50. vor 13 Minuten schrieb Ulrich T: Der Vorbesitzer hatte die „Hydroblocs“ wechseln lassen. Kann man da was falsch machen? Was ist damit gemeint?
8. Juni 20251 J. vor 56 Minuten schrieb Ulrich T: Hauptproblem: Trotz neuer Federkugeln (Komfort) Gerade gelesen, also IFHS mit nicht angepasster Dämpfung. Sind die originalen noch vorhanden und ggf. noch füllbar? Das ist die bessere Option. Ansonsten könnte ich evtl. mit NOS helfen. Bearbeitet (8. Juni 20251 J. von bx-basis)
8. Juni 20251 J. Ersteller Es sind die GS spezifischen Kugeln von Daniel Engelhard. Die sollten schon richtig sein. Und vorher war das Problem noch viel präsenter.Pardon, BX-Basis korrigierte mich schon, die Dinger heißen Fluidblocs. Soweit ich das verstehe, sind das die Lager der (unteren?) Querlenker.
8. Juni 20251 J. vor 12 Minuten schrieb Ulrich T: Es sind die GS spezifischen Kugeln von Daniel Engelhard. Die sollten schon richtig sein. Der kann auch nur das verkaufen was es noch gibt. Und wenn es "Comfort"-Kugeln sind dann hat das mit dem Original leider recht wenig zu tun und kann durchaus zu unerwünschten Phänomenen führen. Normalerweise braucht man diese deutlich schwächer gedämpften Kugeln nicht, ich glaube die wurden erfunden um andere Probleme an den Fahrwerken zu kompensieren die sich negativ auf den Fahrkomfort auswirken. Mit intaktem Fahrwerk braucht man sowas nicht, schon gar nicht am GS.
8. Juni 20251 J. Ersteller Aber das Problem bestand auch schon und noch ausgeprägter mit den alten, die natürlich auch nicht original waren, sondern vor etwa 20 Jahren verbaut wurden. Der Wagen federt jetzt sehr weich ein und aus. Ich kann mir deshalb kaum vorstellen, dass die Federkugeln ursächlich sind. Verschlissene Federzylinder - was bewirken die? Rücklaufmenge messen? Wieviel darf denn da plätschern? Wie messe ich das am besten? Da legt man bzw. frau den eigentlich unkomplizierteren Hydropneumaten zu, und dann stresst er mit solchen Zicken…
9. Juni 20251 J. Verschlissene Federzylinder an der Vorderachse federn nicht mehr smooth durch, sondern können kurz verkanten. Bei einer McPherson Vorderachse merkt man das mehr als bei Schwingarmabstützung. Der GS ist aber auch sehr leicht, aus meiner stark verblassten Erinnerung ist der aber kein bisschen poltrig vorn (gewesen) mit läppischen 160tkm. Ob und wie Nachbaukugeln zumal als "Komfort" - keine Ahnung - am CX war IFHS immer grottig, warum auch immer. "Komfort" ist glaub nur ein aufgebohrter Bypass, dann schaukelt die Bude ungedämpft, kurze Stösse sind aber unverändert. Leckölstrom ja nun, braucht man ja nur einen Klarsichtschlauch dazwischenhängen. Ich würde überholte oder neue Zylinder besorgen und einfach wechseln. Oder es im Winter machen. Habe es am GS aber nie gemacht, nur andern Kram, ich weiss dass der arg verbaut ist. PS der Rest der Hydraulik ist aber ok? Nicht dass alles verschlammt ist oder die zentrale Kugel breit ist? Bearbeitet (9. Juni 20251 J. von LCX25H)
9. Juni 20251 J. Federzylinder sind schnell überholt bzw. mit neuen Dichtungen (und Manschetten) versehen, vorausgesetzt da ist nichts festgerostet was den Ausbau des Zylinders verhindert. Die Druckspeicherkugel hat mit dem Federungsverhalten nichts zu tun, solltd natürlich trotzdem okay sein.
9. Juni 20251 J. vor 2 Stunden schrieb bx-basis: ... Die Druckspeicherkugel hat mit dem Federungsverhalten nichts zu tun, solltd natürlich trotzdem okay sein. Weil ich es selbst anders erlebt habe, habe ich eben mal die AI gefragt 😀 "1. Druckregulierung: Der Hauptdruckspeicher sorgt dafür, dass der Hydraulikdruck konstant bleibt, was für die gleichmäßige Verteilung der Dämpfungskräfte an allen Rädern wichtig ist. 2. Reaktionsgeschwindigkeit: Bei Änderungen der Fahrbedingungen, wie z.B. bei Unebenheiten auf der Straße, kann der Druckspeicher schnell reagieren. Dies ermöglicht eine Anpassung der Hydraulikflüssigkeit in Echtzeit, was das Ansprechverhalten verbessert. 3. Kontinuierlicher Fluss: Es besteht ein kontinuierlicher Fluss der Hydraulikflüssigkeit zwischen den Federelementen, der auch im Millisekundenbereich erfolgt. Dies ist entscheidend, um eine optimale Federung und Dämpfung zu gewährleisten, insbesondere bei dynamischen Fahrbedingungen. 4. Stabilität und Komfort: Durch die schnelle Anpassung des Drucks und den kontinuierlichen Fluss wird die Stabilität des Fahrzeugs erhöht und der Fahrkomfort verbessert." Grundsätzlich muss der Druckspeicher eh in Ordnung sein, und der Rest auch, vorher sind Ferndiagnose eh nur so meh.
9. Juni 20251 J. vor 2 Stunden schrieb LCX25H: Weil ich es selbst anders erlebt habe, habe ich eben mal die AI gefragt AI hat keine Ahnung davon, sondern kann nur das wiedergeben, mit dem sie gefüttert wurde und reimt sich dann was zusammen. So sieht AI die Hydropneumatik: Bearbeitet (9. Juni 20251 J. von M. Ferchaud)
9. Juni 20251 J. Ersteller Auch ich habe es noch bei keinem meiner alten Hydropneumaten erlebt, dass die Federzylinder verschlissen waren. Aber natürlich trotzdem möglich. Bei Daniel Engelhardt leider aktuell nicht lieferbar. Die übrige HP sollte okay sein. Auch die Höhenkorrektoren arbeiten, wie sie sollen. Der Theorie, dass die Querlenker in falscher Position angezogen wurden, kann ich natürlich bei Gelegenheit nochmal nachgehen.
9. Juni 20251 J. Ich versuche mal eine systematische Analyse: vor 20 Stunden schrieb Ulrich T: Trotz neuer Federkugeln (Komfort) werden kurze Stöße recht hart an das ganze Fahrzeug weitergegeben. Das kann normal und subjektiv wahrgenommen sein. Was sind Deine Vergleichsgrößen? Mit welchen anderen Hydropneumaten hast Du praktische Erfahrung (außer Citroen ID19, gris kandahar, 1967/Citroen GS1220 Club Break, beige, 1972) vor 20 Stunden schrieb Ulrich T: Dabei reagiert sonst alles, wie es soll. Federt bei Belastung sensibel ein, hebt sich wieder und umgekehrt. Wie schnell und wie präzis geht die Höhenkorrektur vonstatten? vor 20 Stunden schrieb Ulrich T: Die Höhe ist korrekt Bleibt sie auch während der Fahrt korrekt? Verschlammte Korrektoren neigen dazu, während der Fahrt immer höher zu regeln, nicht jedoch, den Druck wieder entsprechend abzulassen. vor 20 Stunden schrieb Ulrich T: Außerdem senkt sich das geparkte Auto manchmal vorn verdächtig schnell ab. Innerhalb welcher Zeitspanne senkt es sich vorn ab? Es gibt an der Vorderachse (zumindest beim GSA) ein Hydraulik-Verteilerstück, über das der Druck in der vorderen Federung abgelassen werden kann. Ist dieses korrekt geschlossen? vor 20 Stunden schrieb Ulrich T: Hinten hält es lange Niveau. Wie lange hält es hinten Niveau? vor 20 Stunden schrieb Ulrich T: Auch habe ich den (natürlich subjektiven) Eindruck, dass das harte Durchschlagen der Federung nicht immer im selben Maße passiert. Die einzigen Bauteile, die während der Fahrt unmittelbaren regulativen Einfluss auf die Federung haben, sind die Höhenkorrektoren - oder eben jene erwähnte Druckablass-Schnittstelle (nicht die SW12-Schraube am Regler), sofern bei dem GS vorhanden. Möglicherweise geht der Druck während der Fahrt langsam "flöten", und der GS senkt sich vorn temporär ab. Dann reicht der Federweg nicht mehr aus, und der GS geht auf die Anschläge. Beeinflussen könnten dies eventuell tatsächlich in einer falschen Position festgezogene Fluidblocks. Diese müssen in der Tat in Fahrhöhe festgezogen werden, wie @bx-basis bereits mutmaßte: https://www.gs-gsa-ig.de/pdf Dateien/Austausch_der_unteren_Querlenkerlagerung_beim_Citroen_GS_A_LQ.pdf Ansonsten würde ich folgendes prüfen: - Leichtgängigkeit der Radaufhängungen vorn und hinten bei drucklosem System und hängenden Rädern - Prüfung von Spiel an Fahrwerksteilen - Prüfen der Tarierdrücker der Federkugeln (auch wenn sie neu sind) - Feststellen, welche Dämpfer in den Kugeln sind - Ausbau der Federzylinder und überprüfung der Laufflächen Kolben/Zylinder - Prophylaktischer Wechsel der LHM, sofern die Flüssigkeit unbekannten Alters bzw. offensichtlich alt oder verschmutzt ist Bearbeitet (9. Juni 20251 J. von M. Ferchaud)
9. Juni 20251 J. Ersteller - Vergleichsfahrzeuge: leider KEINE GS, diverse D-Modelle, diverse CX (etliche Jahre her), diverse C6 (zählt nicht). - Die Höhenkorrektur erfolgt mit ein paar Sekunden Verzögerung, auf etwa 10 mm genau (Differenz Anheben/Absenken). - Die Höhe wird während der Fahrt gehalten, zumindest "bockt" sich das Auto nicht weiter auf, sonder hat nach dem Anhalten normale Höhe. - Neulich hat sich der Vorderwagen innerhalb con 30 min abgesenkt, hinten war nach 36 h noch Normalniveau. Einen Tag später hat das geparkte Auto vorne ebenfalls Niveau gehalten. - Kannst Du die Position des von Dir erwähnten Hydraulikverteilers an der Vorderachse etwas genauer beschreiben? Mir ist da kein Bauteil aufgefallen und des Handbuch beschreibt das auch nicht. - Zum Anbau der unteren Querlenker: Interessant! Das Festziehen mit stehenden Rädern wird im originalen Reparaturhandbuch (412-1) nicht beschrieben. - Leider habe ich neulich, als ich eine Bühne zur Verfügung hatte, nicht probiert, wie leicht das Fahrwerk, wenn drucklos, duschbewegt werden kann. Hinten schon, sonst kann man ja die Federkugeln nicht wechseln, vorne aber nicht. Muss ich mal zu ebener Erde mit untergestellten Böcken nachholen.
9. Juni 20251 J. vor 1 Stunde schrieb Ulrich T: - Kannst Du die Position des von Dir erwähnten Hydraulikverteilers an der Vorderachse etwas genauer beschreiben? Mir ist da kein Bauteil aufgefallen und des Handbuch beschreibt das auch nicht. Hier wird es beschrieben und gezeigt: https://www.gs-gsa-ig.de/gs-gsa/ferderkugeln_druecke.htm#GS Gilt aber offenbar tatsächlich nur für GSA. Beim GS wird diese Methode angewandt: Hydraulikwahlhebel (Mittelkonsole) in "Normal" -Position bringen. Entlüftungsschraube (1) des Druckreglers öffnen. Hydraulikwahlhebel in "Hoch" - Position bringen. Vollständiges Absinken des Fahrzeugs abwarten.
9. Juni 20251 J. Ersteller Das ist, glaube ich, GSA-spezifisch. Da beim GS die Möglichkeit fehlt, das Fahrwerk mittels Handhebel in Niedrigstellung zu bringen, sollte das den Vorgang wohl vereinfachen. Beim GS ist es langwieriger, der Druck aus dem Federungssystem zu bekommen.
9. Juni 20251 J. vor 28 Minuten schrieb Ulrich T: Das ist, glaube ich, GSA-spezifisch. Ist es, wie ich weiter oben schrieb. Mich hat es immer gewundert, dass beim GS/A keine Tiefstellung für den Verstellhebel vorgesehen wurde...
9. Juni 20251 J. vor 4 Stunden schrieb Ulrich T: Zum Anbau der unteren Querlenker: Interessant! Das Festziehen mit stehenden Rädern wird im originalen Reparaturhandbuch (412-1) nicht beschrieben. Das würde mich auch interessieren, also für den CX, sind aber eigentlich die gleiche Bauart. Im CX Handbuch steht es auch nicht. Und: eigentlich müsste man die Querlenkerschraube dann in Tiefstellung festziehen, weil das ist die Stellung in der das Fahrwerk die meiste Zeit steht. Bearbeitet (9. Juni 20251 J. von Sergej Gleithmann)
9. Juni 20251 J. Ich dachte das mit dem Festziehen in Fahrstellung macht man nur bei Autos, wo die Gummibuchsen des Fahrwerks sonst sich gegen die Halteschrauben verdrehen - also die Schrauben keine Drehachse bilden? ZB 307/c4/Berlingo ab 2008
11. Juni 20251 J. Ersteller Also erstens sinkt der Wagen vorn aktuell verdächtig schnell ab, innerhalb 30 min etwa. Das hatte ich letzten Herbst schon einmal beobachtet, dann lange nicht. Ein Zusammenhang zu den harten Stößen bei kurzen Unebenheiten erschließt sich mir allerdings nicht so ganz. Für mich ohnehin ein Mysterim. Das tritt auf, während die Federung gleichzeitig sanft auf große Wellen reagiert. Das muss jetzt mal ein GS-Erfahrener beurteilen. Federzylinder sind bei Daniel Engelhardt gerade nicht lieferbar. Gibt es Vorschläge für alternative Quellen? Citroclassica ist ja leider schon durch.
11. Juni 20251 J. Ferndiagnosen sind immer problematisch. Was meinst du genau mit "kurzen Unebenheiten"? Ich vermute in erster Linie Fräskanten und Schlaglöcher. Diesbezüglich hatte ich unlängst mit meiner DS ein ähnliches Problem, das ich durch Austausch des Höhenkorrektors und genaueste Einstellung der Bodenfreiheit lösen konnte. Die vordere Höhe (Mittelwert!) beträgt beim GS, soweit ich mich erinnere, rund 19 cm. Lass einen Helfer auf dem Fahrersitz Platz nehmen und kontrolliere dann nochmals , ob diese 19 cm erreicht werden. Nicht auf den korrekten Reifendruck vergessen! Die korrekte Höheneinstellung ist immer ein Mittelwert, der sich aus zwei Messungen ergibt: Fahrzeug anheben, Gegendruck abwarten, loslassen: Fahrzeug sinkt ab, hebt sich wieder und stabilisiert sich (= 1.Messung) ; Fahrzeug niederdrücken, Gegendruck abwarten, loslassen: Fahrzeug hebt sich, sinkt wieder ab und stabilisiert sich (=2.Messung) Wenn der niedrigere Wert aus diesen Messungen (mit Person auf Fahrersitz) geringer als 18 cm ist, würde ich die Bodenfreiheit soweit anheben, bis der niedrigere Wert zwischen 18 und 19 cm liegt. Für das schnelle Absinken vorne könnte auch der Höhenkorrektor verantwortlich sein. Hast du schon den Rücklauf beobachtet? Wenn da LHM herausrinnt, hätten wir die Ursache des Übels... Bearbeitet (11. Juni 20251 J. von divina21)
12. Juni 20251 J. Ersteller Ja, es geht um kleine „Stufen“, Fahrbahnkanten, Kopfsteinpflaster, Löcher (Schlaglöcher würe schon zu viel gesagt). Die Höhe ist korrekt. Die war etwas zu hoch justiert, nun stimmt sie. Mittelwert sollen 189 mm unter dem Stabi sein. Was kann am Höhenkorrektor kaputt sein, wenn er richtig korrigiert? Rücklaufmenge habe ich noch nicht gemessen. Sofern erkennbar LHM abfließt ist der Federzylinder verschlissen, richtig? Plausible Ursache?
12. Juni 20251 J. Also kein "Hoppeln", wie wenn die Kugeln breit sind. Ich hätte dann auf falsche Kugeln (zu harte kleine Scheibenfedern - bei Comfort ist ja nur das mittlere Loch vergrößert!) und/oder breite Zentralkugel getippt (kann man ja zumindest mal testen). Wenn bei solch kleinen Unebenheiten eine Federung nicht anspricht (kenne das von meinen MTBs zB), dann klemmt irgendwo etwas. Entweder sind die Federzylinder arg durch (wird durch den langen Hebel aber relativiert!), oder irgendwo will etwas anderes sich nicht bewegen. Da ist der zuvor bereits genannte Verdacht der Gummilagerung nicht verkehrt, da würde ich nochmal genau schauen ob das nach Vorschrift zusammengebaut ist. Ich kenne da nur den CX, und zumindest die oberen Kegelrollenlager muss man bei dem penibel einstellen - die dürfen nicht klemmen und auch nicht zu locker sein. Höhenkorrektoren sind nicht mehr präzise wenn sie verschlissen sind (Leckstrom). Dann sind die Bewegungen des Autos unkoordiniert (mein GS damals ruckte mal rauf, mal runter..). Leckstrom dürfen Tropfen sein, aber nicht ein Rinnsal (an einem CX ist mir mal aufgrund des hohen Leckstroms die Gummimanschette vom Korrektor geflogen, große Sauerei - aber die Federung an diesem CX war immer butterweich). Bearbeitet (12. Juni 20251 J. von LCX25H)
12. Juni 20251 J. Am 8.6.2025 um 16:57 schrieb Ulrich T: Außerdem senkt sich das geparkte Auto manchmal vorn verdächtig schnell ab. Mein GS senkt sich immer hinten zuerst ab. Ist das von Fahrzeug zu Fahrzeug verschieden?
12. Juni 20251 J. vor 34 Minuten schrieb mimamattis: Mein GS senkt sich immer hinten zuerst ab. Ist das von Fahrzeug zu Fahrzeug verschieden? Ja, möglich. Ich habe teilweise schon unterschiedliches Sinkverhalten an ein und demselben Fahrzeug erlebt.
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