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Test Citroen CX 2200 von 1975

Hervorgehobene Antworten

Es ist eine Aussage, wie vor 40-50 Jahren zu Helmut Kohls Zeiten eben üblich. Andere Menschen von oben herab abkanzlern. Fünf Mark in die Chauvikasse.

Von der Autoblöd gibt es auch eine schöne Gebrauchtwagen Kaufberatung zum S2 Break - "pausenlos Pannen", was ich voll bestätigen kann und auch zur Bleifussfahrweise der Turbodieselerstkäufer passte.

Das waren wirklich alles schlimme Heizer! Ich erinnere mich an die gern kolportierte Geschichte von dem Typen aus Lübeck, der es schaffte mit dem Dieselbreak bei 200 Tacho über die Mittelleitplanke zu fliegen...hat es wohl überlebt gehabt und auch gleich den nächsten gekauft...jaja. 

AMS 21/76 im Oktober: CX2000Break

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  • Ersteller

Sehr interessant, was diese Tests schrieben. Ich kann vieles bestätigen, vor allem die schlechte Lüftung und die intrinsische Fähigkeit des CX, zu viel Wärme im Innenraum zu erzeugen. Ich fahre meinen im Sommer nur bedingt. Aber meiner hat einen schwarzen Leder-Innenraum, ist schlimmer noch.

Wann wurden die Kühlungsprobleme der Motoren gelöst? Was war die Ursache, Kühler unterdimensioniert? Bei den Ersatzteilen sieht man häufig Änderungen ab 1977 und 1979.

Hab auch noch einen vom CX Gti aus 1977

vor 29 Minuten schrieb Sebastian CLDE:

Sehr interessant, was diese Tests schrieben. Ich kann vieles bestätigen, vor allem die schlechte Lüftung und die intrinsische Fähigkeit des CX, zu viel Wärme im Innenraum zu erzeugen. Ich fahre meinen im Sommer nur bedingt. Aber meiner hat einen schwarzen Leder-Innenraum, ist schlimmer noch.

Ich hatte mal nen schwarzen Break mit klaren Scheiben, kein Isother, das war im Sommer die Hölle. Die Lüftung scheint mir mit den Kugelascher-Modellen deutlich besser geworden zu sein.

Was "unzweckmäßig angeordnete Bedienungselemente" angeht: da haben sie sich so viel Mühe mit den PRN-Satelliten gegeben und verteilen anschliessend den Rest - incl. Radio - irgendwie random im Innenraum (hallo Innenbeleuchtung, hallo Heckscheibenheizung)

vor 45 Minuten schrieb merterhenz:

Was "unzweckmäßig angeordnete Bedienungselemente" angeht: da haben sie sich so viel Mühe mit den PRN-Satelliten gegeben und verteilen anschliessend den Rest - incl. Radio - irgendwie random im Innenraum (hallo Innenbeleuchtung, hallo Heckscheibenheizung)

Nee, nee. Der deutsche Autotester kommt nur klar wenn da Blinkerhebel sind. Weil etwas anderes kennt er ned.

Es stimmt schon: er müsste sich (um-) gewöhnen, dass es anders auch gut geht.

Die müssen das Auto mutwillig zu Grunde geschrubbt haben. Vollgas über 6.000U/min, an einen Kantstein gedengelt und dich beschwert, das die Spur verstellt ist 😭 allerdings zeigen die wohl auch einige Qualitätsmängel auf, an denen viele Besitzer verzweifelt sind. 
 

Ich stimme allen vorhergehenden Kommentaren zu, das man sich auf einen CX einlassen muss. Dann schenkt er einem viel viel Fahrfreude.

vor einer Stunde schrieb laradu:

Die müssen das Auto mutwillig zu Grunde geschrubbt haben. Vollgas über 6.000U/min

Für schlecht ausgelegte Getriebeübersetzungen können die Tester nichts - andere Autos konnten vermutlich lange Fahrten mit hoher Geschwindigkeit besser aushalten. Wenn das Auto nur für 130 km/h gebaut ist dann sollte man das dazu sagen oder es nicht in ein Land verkaufen in dem es möglicherweise deutlich schneller bewegt wird. Mit mutwilliger Zerstörung hat das nichts zu tun, die Qualität sowohl der Autos als auch der Werkstätten war leider nicht wirklich konkurrenzfähig damals.

vor 3 Minuten schrieb bx-basis:

Mit mutwilliger Zerstörung hat das nichts zu tun,

Wenn man dazu den Motor in den roten Bereich des Drehzahlmessers jagen muss, dann bedarf es keines weiteren Hinweises, dass das Auto dafür nicht gebaut ist. Wer das nicht schnallt, ist im Beruf eines Autotesters mangels technischem Wissen eine Fehlbesetzung ersten Grades und hätte nicht nur gefeuert gehört, sondern den Job niemals bekommen dürfen.

Dass Franzosen zu kurze Getriebe bauen, ist bis heute so geblieben. Wenn sich der Nutzer nicht danach richten und sich damit abfinden kann, soll er woanders kaufen.

Man vergisst heute schnell und leicht, dass es Autos, die eher knapp über die 130km/h hinaus kamen, noch bis vor weniger als 20 Jahren zu kaufen gab, und dass das wertvolle Transportmittel für die nicht vermögenden waren. Mein erstes Auto etwa, das war mit 140km/h angegeben. Vierstufen-Wandlerautomat, 989ccm und 58PS bei 5'500rpm.

Mir war klar, dass da schon 120km/h, bei rund 4'000rpm, eher zuviel als zu wenig war, wenn das Auto denn einige Zeit halten sollte ohne teure Reparaturen. Man kann sowas wahrscheinlich auch mit 160 oder 170 km/h stundenlang über die Autobahn scheuchen, aber dass es dann nicht lange dauert, bis der Motor aufgibt, ist klar. Die Handschalter, mit einem Vorwärtsgang mehr, waren mit 150km/h angegeben. Die schafften mit ein wenig Rückenwind auch 180km/h (gemäss Tacho). Aber nur im 4. Gang, und keiner, der bei Verstand ist, hätte das so einem Auto länger als ein paar Augenblicke zugemutet.

Also: Doch, genauso geht mutwillige Zerstörung. Das ist nichts anderes!

vor 7 Stunden schrieb bluedog:

Ist sie nicht.
 

Da ist weder eine Respektlosigkeit, noch eine sexistische Aussage in dem Schlusssatz.

Doch, ist sie, alter weißer Mann. 

vor 7 Stunden schrieb rsa404:

@bluedog besten Dank.

Ich habe darauf sogar einen Experten zu diesem Thema angesprochen. Auch dieser hat mir bestätigt: diese Aussage ist weder respektlos, noch sexistisch.

Was soll denn das für ein „Experte“ sein? 

vor 8 Stunden schrieb bluedog:

Wenn man zwischen den Zeilen liest, dann merkt man schon, dass die nichts ausgelassen haben, um den Wagen mutwillig zu beschädigen.

 

Wie es bei anderen Fahrzeugen ebenso praktiziert wurde. Daher ist die schlechte Bilanz des CX durchaus objektiv zu beurteilen.

Von der Theorie, man habe es auf den CX „abgesehen“, halte ich nichts.

Das fällt für mich unter Schwurbel-Denke.

  • Ersteller

Was ich auch interessant finde ist dass PSA mit dem XM/605 ziemlich die gleiche Geschichte wiederholt hat. Erst ab 1993 war der XM durchschnittlich zuverlässig. Zum Kopfschütteln, wie die Hersteller anscheinend nicht lernen, oder schlimmer, nicht lernen wollen.

Eines aber: der CX hat sich gut verkauft trotz der miserablen Zuverlässigkeit der ersten 3-4 Produktionsjahren. Der XM konnte sich von den katastrophalen Debut nie wirklich erholen. Vermutlich war die Erwartung für Zuverlässigkeit in den 90ern eine ganz andere (viel höhere) als die der 70er.

vor 1 Minute schrieb Sebastian CLDE:

Eines aber: der CX hat sich gut verkauft trotz der miserablen Zuverlässigkeit der ersten 3-4 Produktionsjahren. Der XM konnte sich von den katastrophalen Debut nie wirklich erholen. Vermutlich war die Erwartung für Zuverlässigkeit in den 90ern eine ganz andere (viel höhere) als die der 70er.

Direkt vor dem XM-Debakel kam noch die Serie 2 vom CX - mit ganz viel überarbeiteter Elektrik die leider nicht wirklich zuverlässiger war, eher im Gegenteil. Da gibt es diverse Rundschreiben an die Händler wie der werkseitige Pfusch zu beseitigen war - genau wie wenige Jahre später beim XM.

vor 14 Stunden schrieb Sebastian CLDE:

und die intrinsische Fähigkeit des CX, zu viel Wärme im Innenraum zu erzeugen. 

Viel Abwärme des Kühlers/Motors soll von unten in den Innenraum kommen. 

Grüße
Andreas

Ich mag mich täuschen: beim XM kam es mir auch ähnlich lustlos vor wie beim C6, was Werbung betrifft. Sogar noch weniger.

Beim CX ist mir zumindest mehr in Erinnerung geblieben, und sei es nur Grace Jones. Beim C6 eher lahm mit Sean Connery, beim XM…?

  • Ersteller
vor 3 Minuten schrieb XM_Boris:

beim XM…?

La route panne maîtrisée! 😂

vor 18 Stunden schrieb bluedog:

  

Ist sie nicht. Perfekte Menschen gibt es nicht. Liebhaber, und nicht anders auch Liebhaberinnen, müssen sich immer mit Nachteilen abfinden, wenns über den One night stand hinaus gehen soll.

Dass ein Mann natürlich eine schöne Frau für den Vergleich wählt, und nicht ein Neutrum oder einen Mann, dürfte der Normalfall sein.

Da ist weder eine Respektlosigkeit, noch eine sexistische Aussage in dem Schlusssatz.

Mich hat an dem Schlußsatz eher gestört, daß es dort heißt, daß eine hübsche Frau bestechend, betörend und begehrenswert ist. Eine Frau kann man hübsch finden, ohne sie bestechend und betörend zu finden; und schon garnicht zu begehren, nur weil sie hübsch ist.  Gilt andersrum natürlich auch für hübsche Männer.

In dem Video sehe ich auch keine mutwillige Zerstörung des Fahrzeugs.

An anderer Stelle gibt es ein Testbericht-Video von der Dyane6. Als ich den gesehen habe, wunderte ich mich schon ein etwas über deren Mut, so mit der Dyane rumzuheizen - Testgelände, Autobahnauffahrt, Strecke durch den Schnee. Der Test ist trotz den Strapazen gut ausgefallen.

vor 5 Stunden schrieb Sebastian CLDE:

Zum Kopfschütteln, wie die Hersteller anscheinend nicht lernen, oder schlimmer, nicht lernen wollen.

Nun ja, man hatte sich mit dem XM auf das im eigenen Unternehmen bis dahin kaum im Serieneinsatz erforschte  Feld der Elektronik begeben - und deren Anforderungen maßlos unterschätzt.

vor 5 Stunden schrieb Sebastian CLDE:

Vermutlich war die Erwartung für Zuverlässigkeit in den 90ern eine ganz andere (viel höhere) als die der 70er.

Die Qualität der Wettbewerber hatte sich deutlich verbessert. Der XM war ansonsten ein grundsolide konstruiertes Auto, doch ausgerechnet seine „Innovation“ funktioniere nicht richtig.  
Wenigstens hatte der CX keine gravierenden Probleme mit der Hydropneumatik, sondern mit „normalen“ Mängeln.

vor 19 Stunden schrieb M. Ferchaud:

Daher ist die schlechte Bilanz des CX durchaus objektiv zu beurteilen.

Von der Theorie, man habe es auf den CX „abgesehen“, halte ich nichts.

Das fällt für mich unter Schwurbel-Denke.

Na ja. Vor Jahren berichtete mir ein deutsch-französischer Freund, dass in der einschlägigen französischen Autopresse immer ein Franzose gewinnt, in der deutschen Presse immer ein deutsches Auto.

vor 9 Stunden schrieb EntenDaniel:

In dem Video sehe ich auch keine mutwillige Zerstörung des Fahrzeugs.

An anderer Stelle gibt es ein Testbericht-Video von der Dyane6. Als ich den gesehen habe, wunderte ich mich schon ein etwas über deren Mut, so mit der Dyane rumzuheizen - Testgelände, Autobahnauffahrt, Strecke durch den Schnee. Der Test ist trotz den Strapazen gut ausgefallen.

Wenn Du hier auf das Video der Dyane 6 anspielst, so scheint es mir am Tester zu liegen. Rainer Günzler hatte noch einige "Franzosen" getestet und seine Resümees waren im objektiv und das Schlußwort positiv, auch wenn es negative Punkte gab. Egal ob Citroen, Peugeot, Renault oder Simca. Tests deutscher Fahrzeuge von Ihm habe ich mir mangels Interesse noch nicht angesehen. Ein guter Testfahrer weiß nach einer Eingewöhnung wie er ein jeweiliges Fahrzeug bewegen kann. Zumal er früher Rennfahrer war. Beim Käfer mit Pendelachse hätte er so ganz sicher nicht fahren können...

Bearbeitet ( von drophead)

vor 34 Minuten schrieb Pallas_70:

Na ja. Vor Jahren berichtete mir ein deutsch-französischer Freund, dass in der einschlägigen französischen Autopresse immer ein Franzose gewinnt, in der deutschen Presse immer ein deutsches Auto.

Nicht immer, aber sehr oft ist es so.

Kann mich an Berichte vor ein paar Jahren in der AutoBild erinnern, da hat der Berlingo gegen den Caddy gewonnen und der 208 GTi gegen den Golf GTI.

vor 50 Minuten schrieb drophead:

Tests deutscher Fahrzeuge von Ihm habe ich mir mangels Interesse noch nicht angesehen. Ein guter Testfahrer weiß nach einer Eingewöhnung wie er ein jeweiliges Fahrzeug bewegen kann. 

Beim Ascona hat er geschafft, daß auf der Rüttelstrecke der Kühler kaputt ging 🫢

Und 1987 der BX GTI gegen den BMW 320...und sogar in der AMS 😀

Bearbeitet ( von drophead)

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