20. August 20251 J. Hallo zusammen, beim C3 meiner Tochter ruckelt der Motor von Zeit zu Zeit und die Motorkontrolllampe leuchtet gelb. Wenn der Motor einige Zeit abgestellt ist, geht es wieder für einige Zeit. Nachdem die Zündkerzen gewechselt wurden, lief alles fehlerfrei. Aber jetzt taucht das Problem wieder auf. Die Citroenwerkstatt findet keinen Fehler. Hatte vielleicht jemand ein ähnliches Problem und schon einen Lösungsansatz? KM-Stand ist ca 55.000. Vielen Dank für Eure Nachricht.
20. August 20251 J. Zündspulen machen auch leicht mal macken aber das sieht man beim Auslesen. Da werden Zündaussetzer in der Regel angezeigt.
20. August 20251 J. Baujahr 11/23? Der hat dann doch noch Garantie. Ab in die Werkstatt und die suchen lassen, bis er wieder rund läuft.
20. August 20251 J. Diese Zündaussetzer sind bei den Dreizylindern nicht ganz ungefährlich. Es kann dabei zu Absplitterungen der Zündkerzen kommen, die zur Zerstörung der Laufbahnen der Zylinder führen. Die aktuellen Kerzen mit der aktuellen Software für die Motorsteuerung sollten das verhindern, aber ich rate dringend dazu, ein Motorruckeln durch Rücknahme des Gaspedals zu beenden und nicht endlos darauf herumzuwüten. Wenn der Wagen sehr viel auf kurzen Strecken gefahren wird, sind Ablagerungen an den Ventilen und in den Brennräumen vorstellbar. Da kann man einmal einen Blick mit dem Endoskop riskieren und eine Reinigung mit Nußschalen ins Auge fassen. Ein Blick auf den Ölstand, der nicht zu hoch sein darf, wäre auch eine Idee. Da der Wagen noch Garantie hat, muß man das alles mit der Werkstatt abstimmen. Die kennen sich mit den kleinen Dreizylindern an sich heute ganz gut aus. Gernot
21. August 20251 J. Ich kenne die neuen Dreizylinder nur von unseren Dienstwagen, (Opel Astra) und finde, die ruckeln immer ein wenig.
21. August 20251 J. vor 4 Stunden schrieb robi64: die ruckeln immer ein wenig Ruckelndes, unruhiges Fahrverhalten, vor allem bei konstanter Fahrt im Teillastbereich ist bei den Puretech Motoren in einem gewissen Rahmen leider normal. Insbesondere bei gleichbleibender Geschwindigkeit und niedriger Drehzahl. Die Motorsteuerung regelt im „Magerbetrieb“ sehr knapp an der Grenze zwischen sparsamen und noch sauber verbrennendem Gemisch. Stichwort "Magerruckeln".
21. August 20251 J. Ich hatte den C4 II Puretech 130 EAT6 und ich habe den C4 III Puretech 130 EAT 8. Von Ruckeln weiß ich nichts. Tankt ihr etwa kein E10? Gernot
21. August 20251 J. ich kenne bei unserem ehemaligen 2016er Puretec 110 auch kein Ruckeln. Und ich habe kein E10 getankt sondern im Rahm des Smart Deals ausschließlich Shell V Power
21. August 20251 J. Wahrscheinlich ist das Ruckeln eine Kombination aus niedertourigen Fahrweise und Schubabschaltung. Die Automaten verhindern die übertrieben niedertourige Fahrweise und mit etwas Fußdisziplin klappt es auch mit der Schubabschaltung. Das mit dem E10 war nur eine kleine Provokation am Rande. Natürlich kann man den Puretech mit allem füttern, was an der Tanke so verkauft wird. Gernot
21. August 20251 J. Nein, unsere Puretechs laufen viel im Kurzstreckenbetrieb und werden daher überwiegend mit E5 befüllt. Es heißt zwar bei E10 bis zu 10% Ethanolanteil und nicht garantiert, also im Idealfall bekomme ich denselben Ethanolgehalt wie bei E5, aber drauf wetten wollte ich nicht. Da Kurzstreckenbetrieb auch für Kraftstoffeintrag ins Öl sorgt, wollte ich nie Testen wie cool der Zahnriemen Ethanol findet.
21. August 20251 J. Echt, vor dem trinkbaren Alkohol hat Du Angst? Und vor Benzin nicht? Ich würde mir einmal die Dichtungstechnik an den Flaschen alkoholischer Getränke ansehen. Irgendwann gibt es dann Zahnriemen aus Kork. Gernot
21. August 20251 J. vor 8 Minuten schrieb Gernot: Echt, vor dem trinkbaren Alkohol hat Du Angst? Und vor Benzin nicht? Angst würde ich das jetzt nicht nennen. Ich war zur Einführung des Puretech Motors bei einer Schulung der PSA-Akademie und kann mich an die Worte des Trainers noch gut erinnern. Ums kurz zu fassen: Ethanol verdampft schwerer als Benzin, Ethanol bleibt im Öl länger gebunden. Das kann die Polymere im Riemenmaterial angreifen und zum Quellen bringen. Letztlich können die Weichmacher ausgewaschen werden, wodurch der Riemen spröde wird und anfängt sich aufzulösen. Die Folgen sind ja bekannt. Die Kernprobleme haben noch weitere Ursachen, aber nach einigen getauschten Riemen bilde ich mir ein, da einen Zusammenhang zu erkennen.
22. August 20251 J. Ersteller vielen lieben Dank für Eure hilfreichen Kommentare. Das Auto ist heute in der Werkstatt, und ich informiere Euch über das Ergebnis. Übrigens wird das Auto ausschließlich in Luxemburg betankt und zwar nur mit E5/98 Oktan.
22. August 20251 J. Das hat mit dem Geruckel sicher nichts zu tun. Ich tanke auch ausschließlich in Luxembourg. Mal Benzin 95, und öfter Diesel B7. Keinerlei Auffälligkeiten seit Jahren.
22. August 20251 J. Ersteller leider kein Ergebnis. Der Werkstatttermin wurde aus Termingründen abgesagt. Es sollte nicht heißen, dass es in Luxemburg besseres Benzin gibt, sondern dass in der Gegend, wo immer getankt wird, nur E5 98 zu bekommen ist, also der bestmögliche Treibstoff. Es geht ja auch nicht nur um zeitweiliges Ruckeln, sondern es leuchtet jedes Mal die gelbe Motor-Kontrolllampe auf.
24. August 20251 J. Am 21.8.2025 um 20:23 schrieb Citrofan93: Ethanol verdampft schwerer als Benzin, Ethanol bleibt im Öl länger gebunden Wenn Ethanol 76.5 °C überschreitet gibt es Ethanoldampf. Ist das eine Temperatur, die nicht regelmäßig erreicht wird?
24. August 20251 J. Bei 55.000 km in knapp zwei Jahren sollten Kondensate im Öl nicht so die Rolle spielen. Oder wird das Auto als Taxi, als Lieferfahrzeug oder im Pflegedienst gefahren? Fest steht, das Auto hat Zündaussetzer. Die kommen nicht von ein wenig dies oder das im Öl. Ich rate dazu - den Ölstand zu prüfen, ob der nicht ein wenig hoch ist, - die Kurbelgehäuseentlüftung auf Ölsiff zu prüfen, - einmal die Zündkerzen zu prüfen. Wenn das alles zu anstrengend ist, erübrigt sich jede weitere Diskussion. Stellantis ist ja großzügig bei Motorschäden, auch wenn sie der Kunde mutwillig herbeiführt. Gernot
24. August 20251 J. vor einer Stunde schrieb ACCM Jumpy: Wenn Ethanol 76.5 °C überschreitet gibt es Ethanoldampf. Ist das eine Temperatur, die nicht regelmäßig erreicht wird? Ethanol verdunstet an reiner Luft sogar schon deutlich früher. Statt sich frei zu verflüchtigen, liegt Ethanol oft als Emulsion im Öl vor. Die Umgebungsbedingungen im Motor setzten die Verdunstungsrate zusätzlich extrem herab. Unter 60°C ist die Molekülbewegung ziemlich gering und Ethanol entweicht nur sehr langsam. Das Öl braucht eine längere Zeit über etwa 80°C (Siedepunkt von Ethanol 78,3°C), um es aktiv aus dem Öl zu treiben, bzw. auszukochen. Wie Kurzstrecke definiert ist weiß ich nicht, würde aber sagen wenn ein Fahrzeug nicht lange genug gefahren wird, damit Motor, Kühlwasser und Öl vollständig ihre Betriebstemperatur erreichen. Für mich wären das insbesondere Fahrten unter 10–15 km, beispielsweise in der Stadt oder bei kaltem Wetter. Welche Öltemperaturen da über welchen Zeitraum so erreicht werden darfst du gerne selbst beantworten. Und bevor das falsch ankommt, ich habe mich mit der Aussage lediglich auf den Kurzstreckenbetrieb bezogen. Bei Fahrzeugen die regelmäßig warm werden gebe ich dir Recht und sehe da auch keine Probleme. Entschuldigt dass das jetzt so entgleist ist, das sollte lediglich ein kleiner Einschub werden und hat mit den Zündaussetzern Nichts zutun.
24. August 20251 J. Die Diskussion, daß E10 dran verantwortlich sein soll, ist die falsche Fährte. Da man mit einer ordentlichen Fahrt über die Autobahn sogar Wasser aus dem Motoröl bekommt, sollte es kein Problem sein Ethanol aus dem Öl zu kochen, da es knapp 22°C früher verdampft als Wasser. Meinen Cactus fahr ich so gut wie immer mit E10 und hatte nach jetzt 93333km noch nie Probleme mit dem Motor - mein Weg zur Arbeit sind schlappe 10km, der Cactus wird also meist in Kurzstrecke gefahren. Bearbeitet (24. August 20251 J. von EntenDaniel) .
24. August 20251 J. @h.thomas: Wieviel Jahre Garantie hast Du noch? Solange der Wagen in der Garantie ist, würde ich an deiner Stelle an dem Wagen nichts selber machen.
25. August 20251 J. Ersteller Die Garantie läuft Ende September 2025 ab. Die Erstzulassung war 09/23 nicht 11/23 wie ich zuerst dachte. Das Fahrzeug wird 5x/woche jeweils ca 110 km bewegt und zwar 2x55km und ist ein reines Privatfahrzeug. Wir waren am Samstag in einer neuer Werkstatt und die haben beim Auslesen der Daten einen Defekt in der Zündspule festgestellt. Die wird jetzt in den nächsten Tagen eingebaut. Wir sind gespannt. Die Kerzen wurden schon vor ca 3 Monaten erneuert.
25. August 20251 J. Eine defekte Zündspule (mit Überschlag auf Masse, der Motor hat drei davon) ist einmal eine handfeste Spur. Die Betriebsweise klingt auch nicht nach Ablagerungen im Brennraum. Gernot
25. August 20251 J. vor 3 Stunden schrieb h.thomas: Die Garantie läuft Ende September 2025 ab. Die Erstzulassung war 09/23 nicht 11/23 wie ich zuerst dachte. Da würde ich aber dringend über eine längstmögliche Garantieverlängerung nachdenken
4. September 20254. Sep Am 20.8.2025 um 19:29 schrieb Gernot: Wenn der Wagen sehr viel auf kurzen Strecken gefahren wird, sind Ablagerungen an den Ventilen und in den Brennräumen vorstellbar. Da kann man einmal einen Blick mit dem Endoskop riskieren und eine Reinigung mit Nußschalen ins Auge fassen. Gernot Moin! Für die Reinigung mit Nußschalen muss wohl der Kopf runter? Gibt es Erfahrungen zum Preisrahmen für diese Arbeit? Vielen Dank für Antworten! Viele Grüße Hannes
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