5. November 20255. Nov achtung die pleuel werden dynamisch gewuchtet also an zwei stellen (kurbelwellenseitig und pleuelseitig unterschiedlich) und können mit den unterschieden im gesamtgewicht so korrekt sein! hier wird sowohl die oszilation als auch die rotation gewuchtet und passend zur kurbelwelle geschliffen. halbschalen, pleuel und kurbelwelle dürfen nicht getauscht werden auch nicht reihenfolgen etc. außer man kann wuchten und versteht alle gesetzmäßigkeiten dahinter... nimm die leichteren kolbenbolzen.
6. November 20256. Nov Hallo Mario, dein Beitrag ist sehr interessant. Nur habe ich es nicht ganz verstanden. Ausgangspunkt war doch die Feststellung dass ein von vier Pleuel unten an der KW Seite ca. 15 Gramm und insgesamt auch 15 Gramm schwerer als die anderen drei Pleuel ist. Dass die oszillierenden und rotierenden Massen anteilig durch Gegengewichte (die Citroen nur einmalig in der Zeit erhöht hat) kompensiert werden, bzw. bei gleichen rotierenden Gewichten der einzelnen Pleuel, das vibrationsarme Drehen der KW, sofern Feinwuchtung mit Schwungrad und Kupplung, ermöglichen, verstehe ich. Nicht jedoch, dass ein Pleuel mit 15 Gramm Mehrgewicht auf der KW Seite so richtig sein kann. Der Umkehrschluss wäre dass Citroen im Werk die KW nach den einzeln vorliegenden unterschiedlich schweren Pleuel, individuell ausgewuchtet hat. Also mit Mastergewichten die den unterschiedlichen Pleuelmassen entsprochen haben. Das kann ich mir nicht vorstellen. Die hatten eher ein Durchschnittsgewicht der Pleuel (oben oszillierende und unten rotierend angenommen) und haben dementsprechend die KW gewuchtet oder ausgelegt. Ferner wäre beim Vierzylinder die Rotationsmaße quasi gegenseitig ausgleichend, wobei die KW- Gegengewichte an diese Massen angeglichen sein müssen. Allein die Tatsache, dass man im Laufe der Zeit unterschiedliche Anrechnungen der Teilmassen durchgeführt hatte, zeigt dass das ganze früher noch nicht optimal war. Ich vermute dass die Halblagerschale des zu schweren Pleuels eher aus der Neuteile-Produktion kam und noch nicht auf Gewicht geschliffen wurde. Die Händler testen die Gewichte ja nicht. Und nachdem die Kolben von Andreas auch nicht Originalgewicht haben, hat da wohl schon mal jemand in der Vergangenheit dran gearbeitet. Wäre also durchaus denkbar dass der besagte Pleuel hierbei ins Spiel gekommen ist. Also ist jetzt die Frage mit welcher Arbeit Andreas seinem Ziel, ohne Ausbau KW näher kommt. Was soll er denn jetzt mit den verschiedenen Pleuel machen? Die leichteren Bolzen, sofern kein Spiel, denke ich dürften ein ausgeglicheneres Bild abgeben, da die Kolben ja sowieso etwas schwerer sind. VG Ingo
16. November 202516. Nov Ersteller Hallo zusammen, letztes Update vor der Winterpause: Ich habe den Motor wieder zusammengebaut und dabei alle Teile (bis auf die Kolben) dort gelassen, wo sie vorher waren. Die Kolben aus dem TA (3 Kolbenringe, ca. 375 gr. Gewicht ohne alles) habe ich mit ihren originalen Bolzen (die leichteren, ca. 93 gr.) und den Pleueln so kombiniert, dass die Gesamtgewichte sich möglichst nahe beieinander liegen (ca. 1250 bis 1260 gr.). Damit ist das System natürlich verändert, aber hoffentlich nicht schlimmer, als vor der Demontage. Die Kompression der Zylinder liegt nach Montage bei 8,5 bis 9,3. Damit sollte es gehen. Der Motor ist einwandfrei angesprungen. Nach Einstellen von Vergaser und dem „Warmlaufenlassen“ habe ich die Zykinderkopfschrauben noch einmal nachgezogen und das Fahrzeug dann noch 10 km in den Winterschlaf gefahren. Ich werde also erst im nächsten Jahr mehr berichten können. Dann gibt es nach den ersten paar tausend Kilometern auf jeden Fall eine Rückmeldung zur ZKD! Andreas
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