9. Oktober 20259. Okt Hallo zusammen, gibt es hierzu Erfahrungsberichte? Ich habe in meiner Suche nur das hier gefunden:
9. Oktober 20259. Okt Ja, das habe ich 1989 gemacht 🙂 Antriebswelle raus und von hinten die sechs Schrauben der Radnabe lösen. Ich hatte damals Austausch vom Schrottplatz, also mit aufgepresster Radnabe. Von daher keine komplizierte Arbeit. Du musst vermutlich die Radnabe abpressen und auf das neue Lager aufpressen: Ersatzteil: http://www.cx-basis.de/radlager-cx-vorne-2-82-va-12546.html
9. Oktober 20259. Okt https://www.franzoesische-klassiker-shop.de/epages/63117739.sf/de_DE/?ObjectID=93205004
9. Oktober 20259. Okt Nicht vergessen den Dichtring im Achsschenkel zu erneuern. Ich hatte das vesäumt mangels passender Rundstücke und Eile am Strassenrand, das war dumm. Bei meinem gingen die Lager recht leicht von der Nabe zu ziehen, auch der innere Ring. Aus Lagerfeuererzählungen weiß ich, dass das aber eine üble Aktion mit Brenner und Vorschlaghammer werden kann.
9. Oktober 20259. Okt Ersteller Danke, eine Quelle für das Ersatzteil brauche ich nicht. Ein neues Radlager habe ich bereits seit längerem. Es sieht aus, wie die verlinkten Teile, hat also den Ring mit den sechs Gewindebohrungen. Das führt mich zu folgender Punkt: vor 5 Stunden schrieb CX2500D: Antriebswelle raus und von hinten die sechs Schrauben der Radnabe lösen. So dachte ich mir das auch. Folgendes ist mir nicht klar: vor 5 Stunden schrieb CX2500D: Du musst vermutlich die Radnabe abpressen und auf das neue Lager aufpressen Ist nicht das Lager mittels der sechs Schraubpunkte mit der Radnabe verbunden? Oder fehlt mir hier gedanklich eine Komponente?
9. Oktober 20259. Okt Ersteller Das sagt die Anleitung (hätte ich auch früher drauf kommen können): 12.9 Vorderradnaben 12.9.1 Ausbau Das Fahrzeug vorne aufbocken und das Rad der betreffenden Seite ausbauen. Die Befestigungsmutter der Gelenkwelle entsichern und abschrauben. Zum Lösen der Mutter wird die Nabe mit dem Werkzeug 6310-T oder mit einem improvisierten Halter festgehalten. Die Bremsscheibe ausbauen (siehe Kapitel 15.1). Den unteren Kugelbolzen des Achsschenkels mit dem Abzieher 3312-T oder 6323-T vom unteren Querlenker abziehen. Die Radnabe aufhängen oder unterstützen, damit die Bremsleitung nicht auf Zug beansprucht wird. Das Ende der Antriebswelle aus der Radnabe ziehen. Die sechs Befestigungsschrauben der Radnabe entfernen und die Radnabe ausbauen. 12.9.2 Einbau Die Radnabe auf den Achsschenkel stecken und die sechs Befestigungsschrauben mit Un-terlagscheibe mit 27 Nm anziehen. Die Auflagefläche der Dichtung schmieren und das Gelenkwellenende in die Radnabe stecken. Den unteren Kugelbolzen des Achsschenkels am Querlenker befestigen und die Nylstopmut-ter ohne Unterlagscheibe mit 50 Nm (12 mm-Gewinde) oder 60 Nm (14 mm-Gewinde) anzie-hen. Die Bremsscheibe einbauen. Die Gelenkwellenmutter mit geschmiertem Gewinde und Auflagefläche mit 350-400 Nm anziehen und die Mutter versplinten. Das Rad einbauen.
9. Oktober 20259. Okt Das Lager mit dem Kranz ist auf den Achsstummel der Nabe aufgepresst, zusammengehalten wird es erst durch die Antriebswelle. Der Kranz ist an dem Achsschenkel verschraubt, aber der Innenring der äusseren Lagerhälfte ist gerne sehr fest auf dem Achsstummel.
9. Oktober 20259. Okt Ersteller Ah, Klar, jetzt verstehe ich: Innen gepresst, aussen geschraubt. Danke!
18. Oktober 202518. Okt Ersteller Und so sieht das Ganze „in echt“ aus: Die Nabe kam zusammen mit der Bremsscheibe heraus. Hier die äußere Lagerschale auf dem Stummel der Nabe. Da war wohl schon mal jemand dran… Das Gegenstück des Lagers vor dem Lösen der sechs Schrauben … … und danach. Korrosion an der Auflagefläche … Die sechs Schrauben des Lagers waren allesamt recht locker, zwei sogar lose. Ebenso war die Mutter der Antriebswelle locker und keinesfalls mit den vorgeschriebenen 350 - 400 Nm angezogen worden. Da weder Lagerschalen, noch Kugeln Einlaufspuren zeigen, vermute ich, dass das festgestellte Spiel von jenen Verschraubungen herrührte. Das Lager zerfällt tatsächlich nach dem Ausbau in seine Bestandteile. Zum Lösen des unteren Querlenkes vom Kugelbolzen hat sich übrigens dieser Abzieher bewährt. Jetzt überlege ich, ob ich das Ganze gereinigt und gefettet wieder zusammensetze und teste, ob das Spiel bei korrekt festgezogenen Schrauben und Muttern nach wie vor vorhanden ist. Schließlich sind die Radlager nicht eben billig…
18. Oktober 202518. Okt Am 9.10.2025 um 12:46 schrieb CX2500D: Ein Witz? http://www.cx-basis.de/radlager-cx-vorne-2-82-va-12545.html bis 02.82 wurden andere Radlager verwendet, die CX Basis verwendet wohl einfach die gleichen Bilder für beide arten. Die frühen Radlager wurden später auch bei Testarossa, F40, 288 GTO und diversen anderen Ferraris verwendet, das "Nicht OE" und nicht von SKF Lager bei der CX Basis kostet 315,50 € was schon eher an dem ersten Link dran ist, trotzdem noch doppelt so teuer, aber du willst nicht wissen was für die Ferrarilager bei Shops für Italienische Autos so aufgerufen werden. Bearbeitet (18. Oktober 202518. Okt von Chöschi)
18. Oktober 202518. Okt vor 53 Minuten schrieb M. Ferchaud: Und so sieht das Ganze „in echt“ aus: Die Nabe kam zusammen mit der Bremsscheibe heraus. Hier die äußere Lagerschale auf dem Stummel der Nabe. Da war wohl schon mal jemand dran… Das Gegenstück des Lagers vor dem Lösen der sechs Schrauben … … und danach. Korrosion an der Auflagefläche … Die sechs Schrauben des Lagers waren allesamt recht locker, zwei sogar lose. Ebenso war die Mutter der Antriebswelle locker und keinesfalls mit den vorgeschriebenen 350 - 400 Nm angezogen worden. Da weder Lagerschalen, noch Kugeln Einlaufspuren zeigen, vermute ich, dass das festgestellte Spiel von jenen Verschraubungen herrührte. Das Lager zerfällt tatsächlich nach dem Ausbau in seine Bestandteile. Zum Lösen des unteren Querlenkes vom Kugelbolzen hat sich übrigens dieser Abzieher bewährt. Jetzt überlege ich, ob ich das Ganze gereinigt und gefettet wieder zusammensetze und teste, ob das Spiel bei korrekt festgezogenen Schrauben und Muttern nach wie vor vorhanden ist. Schließlich sind die Radlager nicht eben billig… Da würde ich nicht lang überlegen, sondern Laufbahnen und Kugeln genau inspizieren und ggfs dann alles mit Fett und korrektem Drehmoment wieder zusammenschrauben. Spätestens bei der ersten Vollbremsung in die Autobahnausfahrt hinein hörst du es ja dann. Ich bin ne Weile so gefahren, das schadt nix. Heiss laufen dürfen sie halt nicht.
18. Oktober 202518. Okt vor 1 Stunde schrieb M. Ferchaud: wieder zusammensetze Habe ich bei einem Pug 406 gemacht und hat funktioniert. Wichtig ist halt, dass der Innenring beim Abziehen nicht beschädigt wird und die Simmerringe den Zusammenbau überstehen. Gruß Jens
18. Oktober 202518. Okt Ersteller vor 1 Minute schrieb jens-thomas: Habe ich bei einem Pug 406 gemacht und hat funktioniert. Wichtig ist halt, dass der Innenring beim Abziehen nicht beschädigt wird und die Simmerringe den Zusammenbau überstehen. Gruß Jens Ist alles heil geblieben, die Teile gingen sehr sanft auseinander.
18. Oktober 202518. Okt Ersteller vor 2 Stunden schrieb LCX25H: Ich hatte neue Radlager, da war Fett drin. LM HT50 würde ich sonst kaufen. Habe ja auch ein neues. Aber das alte ist offenbar noch intakt.
18. Oktober 202518. Okt Ersteller vor 5 Minuten schrieb LCX25H: Wie ging denn die Bremsscheibe raus, ohne den Sattel zu öffnen? Gar nicht. Sattel auf, Scheibe raus, Sattel wieder zu. Hilft gegen permanentes Tropfen und eindringen von Dreck.
18. Oktober 202518. Okt Ersteller vor 4 Stunden schrieb LCX25H: Spätestens bei der ersten Vollbremsung in die Autobahnausfahrt hinein hörst du es ja dann. Gehört hat man bisher gar nichts vom Lager. Es hat lediglich ein wenig Spiel gehabt.
18. Oktober 202518. Okt vor 14 Minuten schrieb M. Ferchaud: Gehört hat man bisher gar nichts vom Lager. Es hat lediglich ein wenig Spiel gehabt. Die Lager hatten vom jahrelangen Rumstehen die Eigenheit, leicht zu brummen und beim scharfen Anbremsen oder in Kurven richtig laut zu werden. Aber nicht so laut wie früher mal an einem R4. Beim R4 war der Übergang vom Brummen zu Dröhnen bis zum Knackseln und dann Festgehen auf der Strecke Berlin - München gut mitzuerleben. Wurde dann dort entsorgt. Aber deine werden das sicher nicht machen. Wobei, wer die seinerzeit mal so schlampig eingebaut hat, wer weiss was da hinterher kommt. Bearbeitet (18. Oktober 202518. Okt von LCX25H)
18. Oktober 202518. Okt Ersteller vor einer Stunde schrieb LCX25H: Die Lager hatten vom jahrelangen Rumstehen die Eigenheit, leicht zu brummen und beim scharfen Anbremsen oder in Kurven richtig laut zu werden. Bei meinem Prestige war das tatsächlich so. Vielleicht hat‘s der Break mit dem Alumotor im wahrsten Sinn leichter. vor einer Stunde schrieb LCX25H: Wobei, wer die seinerzeit mal so schlampig eingebaut hat, wer weiss was da hinterher kommt. Da gab’s schon so einige böse Überraschungen bei diesem CX, wie man auch in der Restaurierungsstory lesen kann: Vermackter Bremskolben, mit Silikonschmiere abgedichtete Nockenwelle, falsches Zahnrad an der Motorsteuerung, abgebrochener Bohrer im Heckklappenscharnier… so langsam müsste aber aller Pfusch beseitigt sein, denke ich.
18. Oktober 202518. Okt vor 7 Stunden schrieb M. Ferchaud: Jetzt überlege ich, ob ich das Ganze gereinigt und gefettet wieder zusammensetze und teste, Bin gespannt. Seit dem ich zum Beginn meine CX Zeit zweimal Fahrzeuge nach Antrieb raus aus der Werkstatt und ein paar Meter im Hof geschoben hatte und nach Einbau rauschende Radlager hatte, die zu ersetzen waren, fixiere ich seitdem die Radlager vor Bewegung mit Einsatz alter Antriebswellenköpfe. Dann war Ruhe mit Rauschen. Die Lager gingen minimal auseinander durch dad Schieben/ Lenken, zogen sich aber wieder zusammen beim Anziehen der Mutter. Dennnoch war es eben nicht mehr dieselbe Position. Die Radlager laufen sich offenbar in ihrer Einbaulage ein und mögen evtl. keine Veränderung bzw Zerlegung. Habe tatsächlich deshalb nie gebrauchte Radlager ausgebaut, sondern aus Schlachtern nurgute komplette Achsschenkel aus. bzw. eigebaut, da meist eh Traggelenke fällig waren. Oder neu, die waren ja vor 20 Jahren recht billlig. Bearbeitet (18. Oktober 202518. Okt von Frank (F))
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