26. Oktober 202526. Okt Ersteller Folgendermaßen bin ich vorgegangen: Die Komponenten werden zerlegt und gesichtet. Alle Lagerringe sehen gut aus. Keine Verfärbungen, keine Einlaufspuren, kein erkennbares Pitting. Das gleiche gilt für die Kugeln. Alles wird behutsam abgewischt und vom alten Fett befreit. Anschliessend wird neues Fett großzügig aufgetragen. Der Griff einer alten Zahnbürste eignet sich dazu hervorragend. Korrosion und Schmutz werden vo Achsschenkel entfernt. Vor der Montage werden beide Dichtringe geprüft und ebenfalls sorgfältig gefettet. Auch die Anlagefläche am Antriebswellengelenk reinige ich. Nach dem Zusammenbau und Festziehen der 35er Mutter ist das Spiel verschwunden. Ein Fahrtest folgt. Ich berichte weiter.
28. Oktober 202528. Okt Ersteller Die Probefahrt ist heute ohne Auffälligkeiten erfolgt. Das frisch gefettete Radlager erzeugt weder Rauschen, noch Brummen. Ein dynamischer Wedeltest bei ca. 100 km/h ergab ebenfalls Befund „0“. Die Operation scheint erfolgreich vonstatten gegangen zu sein.
29. Oktober 202529. Okt vor 21 Stunden schrieb M. Ferchaud: Ein dynamischer Wedeltest bei ca. 100 km/h ergab ebenfalls Befund „0“. Wie bei Rainer Günzler 🙂
17. November 202517. Nov Moin, bei meinem vor 3,5 Jahren zugelassenen CX hatte ich starke Geräusche die vorne links vom Radlager kamen. Ob es Luft hatte weiß ich nicht mehr. Nach dem Tausch war dann alles gut. Habe ich damals bei Rudi machen lassen (auch weil er grundsätzlich mal ein Auge über das Auto haben sollte) aus Apermarsch. CX-ler aus der hiesigen Region werden den kennen. Er hat damals nicht die Bremszange geöffnet... weiß aber auch nicht mehr genau wie er es gemacht hat. Bei der letzten TÜV-Abnahme vor 1,5 Jahren wurde "leichtes Lagerspiel" als geringer Mangel vermerkt im TÜV-Bericht. (War auch tatsächlich fühlbar) Macht aber bis heute keine Geräusche und hat seit dem ca 7000 km gelaufen. Habe das auch schon seit längerem nicht mehr in Augenschein genommen ob das Spiel mehr geworden ist. Muss ich mir Sorgen machen oder was unternehmen? Frank
17. November 202517. Nov vor 5 Minuten schrieb RD T2 987: Er hat damals nicht die Bremszange geöffnet... weiß aber auch nicht mehr genau wie er es gemacht hat. Ohne den äußeren Teil des Bremssattels zu demontieren kann man die Bremsscheibe nicht abbauen. Wie genau man dann die Radnabe abbauen soll erschließt sich mir nicht ganz.
17. November 202517. Nov vor 2 Stunden schrieb bx-basis: Ohne den äußeren Teil des Bremssattels zu demontieren kann man die Bremsscheibe nicht abbauen. Wie genau man dann die Radnabe abbauen soll erschließt sich mir nicht ganz. Bin mir fast sicher... er wollte das Risiko vermeiden das es nachher nicht dicht wäre sagte er. Täusche ich mich? Aber ich denke wenn nicht du, wer sonst könnte wissen wie es besser oder einfacher geht....
17. November 202517. Nov Man kann die Scheibe nicht aus dem Sattel ziehen, ohne dass der Achsstummel weg ist. Man kann den Achsstummel nicht entfernen, ohne daß die Scheibe weg ist. Der Sattel ist immer im Weg. Das Lager ist auf den Achsstummel gepresst. Wenn die Antriebswellenmutter mit dem korrekten Drehmoment angezogen wurde, kann das Lager nur spielfrei laufen - es ist ein Schrägkugellager und klemmt quasi zwischen Antriebswellenkopf und Achsstummel. Hätte es Spiel obwohl korrekt angezogen, müssten ja Laufbahnen oder Kugeln kleiner geworden sein bzw wäre sehr kaputt. Ist die Antriebswellenmutter lose? PS: 375 Newtonmeter - also 2 m Verlängerung und drauf springen, sonst ist die Mutter nicht fest. Bearbeitet (17. November 202517. Nov von LCX25H)
18. November 202518. Nov Ersteller vor 16 Stunden schrieb LCX25H: PS: 375 Newtonmeter - also 2 m Verlängerung und drauf springen, sonst ist die Mutter nicht fest. Im Handbuch steht 350 - 400 Nm. Das ist schon ne Hausnummer.
18. November 202518. Nov vor 1 Stunde schrieb M. Ferchaud: Im Handbuch steht 350 - 400 Nm. Das ist schon ne Hausnummer. Im Handbuch steht "37.5 dN m " - hat vielleicht jemand das für 37.5 N m gehalten ?
18. November 202518. Nov vor 18 Stunden schrieb LCX25H: PS: 375 Newtonmeter - also 2 m Verlängerung und drauf springen, sonst ist die Mutter nicht fest. Draufspringen? Aber auch nur wenn du nur um die 10kg wiegst! Grob Umschlagen: auf eine 2 Meter Verlängerung erreicht ein "Normmensch" mit 75kg ohne Rumgehüpfe fast 1500nm, es braucht auf 2 meter rund 19kg um 375nm zu erreichen, mit 75kg und einem 0.5 Meter Hebel bist du bei etwa 375nm.
18. November 202518. Nov Ahja mein Fehler! 😬🤣 PS das kommt davon, wenn man zum Öffnen der Mutter einen 2m Hebel und draufspringen braucht... Bearbeitet (18. November 202518. Nov von LCX25H)
10. Dezember 202510. Dez Am 17.11.2025 um 15:19 schrieb LCX25H: Das Lager ist auf den Achsstummel gepresst. Wenn die Antriebswellenmutter mit dem korrekten Drehmoment angezogen wurde, kann das Lager nur spielfrei laufen - es ist ein Schrägkugellager und klemmt quasi zwischen Antriebswellenkopf und Achsstummel. Hätte es Spiel obwohl korrekt angezogen, müssten ja Laufbahnen oder Kugeln kleiner geworden sein bzw wäre sehr kaputt. Ist die Antriebswellenmutter lose? Bin der Sache mal auf den Grund gegangen... Mutter nachgezogen.... Kein Radlagerspiel mehr. Bin ich jetzt 3,5 Jahre (17tkm) so mit gefahren seit dem ich das Getriebe getauscht habe. Bin wohl irgendwie drüber weg gekommen das FEST zu ziehen
11. April11. Apr Zeit: 18.11.2025 um 12:45, LCX25H schrieb:Ahja mein Fehler! 😬🤣PS das kommt davon, wenn man zum Öffnen der Mutter einen 2m Hebel und draufspringen braucht...Über den Winter im Zuge der Überholung des oberen Tragarms das Lager nochmal raus, gesäubert gefettet und mit den richtigen Nm angezogen (beide Seiten kontrolliert) - kein Rauschen usw mehr auch in gebremsten Kurven.Es ist also doch sinnvoll, nicht zu stramm festzuziehen, auch wenn theoretisch das doppelte Lager im Sitz press ist und da kein Luftspalt bleibt. Auch am Tragarm auf der Achse die Kegelrollenlager sind da sehr empfindlich auf zu hohes Anzugsmoment.
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