23. Oktober 202523. Okt Hallo, ich habe eine DS20, Modelljahrgang 69. Als ich letztens fahren wollte, entdeckte ich eine LHM-Lache am rechten Hinterrad. Da es nicht gerauscht oder gezischt hat, gehe ich davon aus, dass das Leck nicht auf der Hochdruckseite ist. Was käme denn hier am ehesten als Ursache in Frage? ich konnte bisher leider noch nicht genauer nachschauen, die Frage hier jetzt erstmal, damit ich weiß, auf was ich achten muss.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Ok danke. Klingt nach viel Aufwand. Ich hab im Lauf der Jahre leider total die Lust am Schrauben verloren. Am liebsten würde ich damit einfach in eine Werkstatt fahren. Aber Fahren mit einem Hydraulikleck ist halt eher suboptimal.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Geht da das ganze Rücklauf-LHM durch die Manschette durch? Oder fängt die nur Leckmengen auf und es gibt noch eine "offizielle" Rücklaufleitung?
23. Oktober 202523. Okt als ungeübter D-Modell-Schrauber habe ich keine ganze Stunde gebraucht, um die Manschette zu wechseln.
23. Oktober 202523. Okt Einen Rücklauf gibt es nicht, das LHM was beim absenken aus dem Zylinder muß läuft über den Höhenkorrektor zurück. Die Manschette ist eigentlich nur ein Staubschutz der außerdem das Lecköl einsammelt und abführt.
23. Oktober 202523. Okt Ersteller Ah ja klar, am Höhenkorrektor läufts zurück. D.h. wenn die Manschette oder der Schlauch, der dran hängt, undicht ist, wären das nur Leckmengen, die da auslaufen. Wie viel würde denn da normalerweise rauslaufen, wenn man 1/2 Stunde rumfährt?
23. Oktober 202523. Okt vor 1 Stunde schrieb Bill_Bo: Ah ja klar, am Höhenkorrektor läufts zurück. D.h. wenn die Manschette oder der Schlauch, der dran hängt, undicht ist, wären das nur Leckmengen, die da auslaufen. Wie viel würde denn da normalerweise rauslaufen, wenn man 1/2 Stunde rumfährt? Das kommt auf den Zustand der Federzylinder und die bereits enthaltene Lecköl-Menge an. Idealer Weise "melkt" man die Manschette durch zusammendrücken mit der Hand ab (Vorsicht, die Beschädigung kann dadurch größer werden). Möglicherweise ist der größte Teil durch das Leck bereits ausgetreten. Wenn überhaupt, sollte man nur bei trockenem Wetter damit in die Werkstatt fahren, sofern einem die Umwelt egal ist. Besser sollte das Auto besser via Trailer in die Werkstatt gebracht werden. Autoclubs (ADAC, ACV, ACE o.ä.) übernehmen ggf. die Kosten.
23. Oktober 202523. Okt Pappe unter den Bereich legen, Motor laufen lassen, Feststellbremse, Höhe ganz hoch, sich seitlich neben das Auto legen, NICHT DRUNTER LEGEN!!!, mit Handlampe den Bereich anschauen/ beobachten. Wenn´s im Sekundentakt tropft, wäre eine längere Fahrt mit Flüssigkeitskontrolle zwischendurch möglich (aber Umweltsauerei). Wenn´s richtig läuft, nicht fahren, denn dann hat´s eine Druckleckstelle. Wenn´s "nur" an der Manschette tropft, Fahrt zur Werke möglich. Helfer/in tritt bei dieser Anordnung auf die Bremse, wenn´s dann tropft/ läuft, keine Fahrt zur Werke drin, Trailer!
23. Oktober 202523. Okt vor 4 Stunden schrieb torsten130: als ungeübter D-Modell-Schrauber habe ich keine ganze Stunde gebraucht, um die Manschette zu wechseln. Ich glaube, es geht nicht um mangelnde Übung, sondern um mangelnde Lust.
23. Oktober 202523. Okt vor 1 Stunde schrieb wackelpudding: Wenn´s im Sekundentakt tropft, wäre eine längere Fahrt mit Flüssigkeitskontrolle zwischendurch möglich Wobei auch das eine eher neblige Einschätzung darstellt. Mit einer im Sekundentakt tropfenden Hydraulik würde ich persönlich keinesfalls fahren. Schon allein wegen vor 1 Stunde schrieb wackelpudding: Umweltsauerei . Wenn man „total die Lust am Schrauben verloren“ hat und trotzdem DS fahren will, muss man halt Geld in die Hand und Fremdleistungen in Anspruch nehmen. Man kann den Kuchen nicht zugleich essen und behalten. Bearbeitet (23. Oktober 202523. Okt von M. Ferchaud)
24. Oktober 202524. Okt Ersteller Vielen Dank erstmal für die ganzen Tipps. Zum Geld in die Hand nehmen, bin ich ja bereit. Ich muss das Auto aber erstmal dorthin bringen, wo man das Geld entgegen nimmt. Meine Garage liegt tiefer als die Straße, ohne den Motor zu starten und die DS auf Fahrniveau zu bringen, komm ich da nicht raus. Und auch ansonsten kriegt man eine schlafende DS ja auch nicht so einfach auf einen Anhänger drauf. Am liebsten wäre mir hier ein "Hausbesuch vom Arzt". Und mir ist durchaus bewusst, dass Oldtimer fahren und keine Lust mehr zum Schrauben nicht zusammenpasst. Deshalb werde ich mich mittelfristig auch wohl von meiner DS trennen müssen. Aber dafür muss sie erstmal wieder laufen. Es ist auch nicht nur die Lust, sondern auch das fehlende Know How.
24. Oktober 202524. Okt Das Hochfahren der DS mit defekten Manschetten ist kein Problem, von daher kannst Du sie auch aus der Garage rausfahren. Eigentlich kann man die Manschetten ganz gut sehen wenn man sich mit einer Taschenlampe hinter das Auto legt und den Bereich ausleuchtet. Die Manschetten sind auch erkennbar, wenn der Wagen auf unterstem Niveau liegt. Wenn Du Hilfe suchst wäre Dein Standort ganz hilfreich. Gruß Michael Bearbeitet (24. Oktober 202524. Okt von klette)
24. Oktober 202524. Okt vor 2 Stunden schrieb Bill_Bo: Ich muss das Auto aber erstmal dorthin bringen, wo man das Geld entgegen nimmt. Musst Du nicht. Du kannst es auch bringen lassen. Der Transporteur wird vermutlich ebenfalls Geld entgegennehmen. vor 2 Stunden schrieb Bill_Bo: Meine Garage liegt tiefer als die Straße, ohne den Motor zu starten und die DS auf Fahrniveau zu bringen, komm ich da nicht raus. Starten und rausfahren sind ja nicht völlig ausgeschlossen, je nachdem, wie schnell die Flüssigkeit austritt. Zur Not kann man Pappen unterlegen. vor 2 Stunden schrieb Bill_Bo: Und auch ansonsten kriegt man eine schlafende DS ja auch nicht so einfach auf einen Anhänger drauf. Kommt auf den Hänger an. Wenn die Pritsche kippbar und absenkbar ist, bekommt man auch eine DS in Tiefstellung drauf. Ich vermute aber, dass temporäres Hochfahren der Federung funktionieren könnte.
24. Oktober 202524. Okt vor 4 Stunden schrieb Bill_Bo: Und mir ist durchaus bewusst, dass Oldtimer fahren und keine Lust mehr zum Schrauben nicht zusammenpasst. Blödsinn - Oldtimer und nicht schrauben können oder wollen, macht auch sehr viel Spaß. Kenne auch Leute die nur schrauben und kaum fahren. vor 4 Stunden schrieb Bill_Bo: Es ist auch nicht nur die Lust, sondern auch das fehlende Know How. Auch das halte ich für Quastsch - einer aus unserer Gruppe fährt eine wirklich gut gelebte DS, hat wenig Ahnung (verzeihe mir) und fährt mit dem Teil nach Schweden, Frankreich etc. Und es ist wirklich schön mitzubekommen, dass er Spaß wie Bolle hat. Und seine positive Sicht auf seine Dame lässt ihn auch jede Fahrt ohne negative Gedanken loslegen. Zurück kam er immer und nette Leute lernte er auch unterwegs kennen. 🙂
27. Oktober 202527. Okt Am 23.10.2025 um 16:04 schrieb bx-basis: Einen Rücklauf gibt es nicht, das LHM was beim absenken aus dem Zylinder muß läuft über den Höhenkorrektor zurück. Die Manschette ist eigentlich nur ein Staubschutz der außerdem das Lecköl einsammelt und abführt. Schwerer Irtum mein Guter, Hendrik. Es gibt sehr wohl eine Rücklaufleitung an der DS. Nämlich eine durchsichtige, auch Rilsanleitung genannt, sogar recht dick, gegenüber denen im BX z. B. Die Federzylindermanschette hat sogar eine Aufnahme dafür. Und auf dem Rilsanschlauch ist bei den DS'en am Ende ein runder Wulst, ebenfalls aus dem Material, der die Dichtigkeit von der Rilsanleitung in der Manschette gewährleisten soll. Die linke Rücklaufleitung führt durch die Karosserie, quer durch den hinteren Stabikasten im Kofferaum nach rechts in die sog. Pfeife. In diese Pfeife mündet auch der rechte Rücklaufschlauch. Und von der Pfeife geht dann ein Rilsanschlauch nach vorne ins Fass. Gruß, Jörg Bearbeitet (27. Oktober 202527. Okt von JKnoch)
27. Oktober 202527. Okt Das ist der Leckölrücklauf - den haben alle Hydropneumaten mit Ausnahme des C5 III und des C6. Anders als bei späteren Modellen hat die Manschette bei der DS nur einen Anschluß und läuft wohl tatsächlich voll (so genau kenne ich die DS nicht), dementsprechend können da wohl etwas größere Mengen in den Leitungen unterwegs sein. Seit dem GS haben die Manschetten zwei Anschlüsse, das Lecköl wird direkt am Ausgang des Zylinders abgeführt, es läuft (außer bei verschlissenen Bauteilen) nicht in die Manschette. Der zweite Anschluß dient der Belüftung der Manschette beim Ein-/Ausfedern. Der Federungsrücklauf, also das was bei Niveaukotrektur nach unten zurück zum Behälter läuft, geht immer über den Höhenkorrektor.
27. Oktober 202527. Okt vor 1 Stunde schrieb JKnoch: Und auf dem Rilsanschlauch ist bei den DS'en am Ende ein runder Wulst, ebenfalls aus dem Material, der die Dichtigkeit von der Rilsanleitung in der Manschette gewährleisten soll. Ist es nicht so, daß der Wulst nicht in den Gummianschluß gedrückt wird sondern außerhalb, bündig, bleibt ? Habe es bei der DS gerade nicht im Kopf aber beim Xantia ist es so. Bearbeitet (27. Oktober 202527. Okt von ACCM Claude-Michel)
28. Oktober 202528. Okt vor 9 Stunden schrieb ACCM Claude-Michel: Ist es nicht so, daß der Wulst nicht in den Gummianschluß gedrückt wird sondern außerhalb, bündig, bleibt ? Habe es bei der DS gerade nicht im Kopf aber beim Xantia ist es so. Nein, bleibt nicht bündig.
28. Oktober 202528. Okt vor 11 Stunden schrieb JKnoch: Am 23.10.2025 um 16:04 schrieb bx-basis: Einen Rücklauf gibt es nicht, das LHM was beim absenken aus dem Zylinder muß läuft über den Höhenkorrektor zurück. Die Manschette ist eigentlich nur ein Staubschutz der außerdem das Lecköl einsammelt und abführt. Schwerer Irtum mein Guter, Hendrik. Ja, aber Deinerseits. Wären Manschette und Rilsanleitung tatsächlich „Rücklauf“, müsste die Federung beim Druckablassen extremst gedrosselt sein. Ansonsten gäbe es eine Mega Sauerei. vor 10 Stunden schrieb bx-basis: Anders als bei späteren Modellen hat die Manschette bei der DS nur einen Anschluß und läuft wohl tatsächlich voll (so genau kenne ich die DS nicht), dementsprechend können da wohl etwas größere Mengen in den Leitungen unterwegs sein. Korrekt. Prall gefüllte Manschetten deuten auf defekte Federzylinder hin. Das kann durchaus vorkommen bei bis zu 70 Jahre alten Hydropneumaten.
29. Oktober 202529. Okt Am 28.10.2025 um 09:08 schrieb M. Ferchaud: Ja, aber Deinerseits. Wären Manschette und Rilsanleitung tatsächlich „Rücklauf“, müsste die Federung beim Druckablassen extremst gedrosselt sein. Ansonsten gäbe es eine Mega Sauerei. Korrekt. Prall gefüllte Manschetten deuten auf defekte Federzylinder hin. Das kann durchaus vorkommen bei bis zu 70 Jahre alten Hydropneumaten. Genau so sieht es aus M. Ferchaud, bei prall gefüllten Manschetten sollte man die Federzylinder auseinander nehmen und neu abdichten. Oder vielleicht sogar entsorgen, weil Federzylinder und Kolben zu stark verschlissen sind.
29. Oktober 202529. Okt Am 27.10.2025 um 23:26 schrieb ACCM Claude-Michel: Ist es nicht so, daß der Wulst nicht in den Gummianschluß gedrückt wird sondern außerhalb, bündig, bleibt ? Habe es bei der DS gerade nicht im Kopf aber beim Xantia ist es so. Ich glaube den Wulst den Du meinst, ist bei den neueren Modellen mit Rilsanleitungen, anders als noch bei der DS, SM. Der Wulst von den Rilsanleitungen sieht so aus, wie ein Ring, der um die Leitung gelegt wurde. Und bei den neueren Rislanleitungen ist dieser Wulst zusammen mit der Leitung geformt worden. So wie beim BX z. B. die Leitungen, die auf dem Fass in dem grünen Y-Stück stecken. So eine Art von Rilsanleitungen gibt es bei DS und SM nicht. Bearbeitet (29. Oktober 202529. Okt von JKnoch)
30. Oktober 202530. Okt vor 10 Stunden schrieb JKnoch: Ich glaube den Wulst den Du meinst, ist bei den neueren Modellen mit Rilsanleitungen, anders als noch bei der DS, SM. Der Wulst von den Rilsanleitungen sieht so aus, wie ein Ring, der um die Leitung gelegt wurde. Und bei den neueren Rislanleitungen ist dieser Wulst zusammen mit der Leitung geformt worden. So wie beim BX z. B. die Leitungen, die auf dem Fass in dem grünen Y-Stück stecken. So eine Art von Rilsanleitungen gibt es bei DS und SM nicht. Meine ID hat die Ringe an den Enden der Rilsanleitungen.
31. Oktober 202531. Okt Ersteller Ich bin leider immer noch nicht zum Nachschauen gekommen. Mir ist da aufgrund der Aussagen oben aber noch eine Frage gekommen. Wenn der Rücklauf nur über den Höhenkorrektor geschieht, ist doch der Federzylinder eigentlich eine Einbahnstraße, so wie ein Bremszylinder. Müsste man dann nicht irgendwo entlüften, wenn man z.B. eine Kugel gewechselt hat? Soweit ich weiß, braucht man das ja eigentlich nicht.
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