15. Januar15. Jan Hallo, vom Wahnsinn gepackt, denke ich ernsthaft darüber nach mir einen C6 anzuschaffen. Die heute aktuellen Autos gefallen mir nicht, und von C5II habe ich genug nach 3 Stück. Ich brauche das Auto eigentlich nur 3x im Jahr um einen 1400kg schweren Wohnwagen zu ziehen. Mein Saab 9-5 den ich aktuell fahre ist durch und muss ersetzt werden in den nächsten 2 Jahren. Nun habe ich rausgehört, dass der 2.2 HDI ein verlässlicher Antrieb ist. Was gibt es hier für Problemzonen, die nach 20 Jahren immer zu reparieren sind? Danke für eure Beiträge
15. Januar15. Jan Hi, der C6 ist ein absolut geniales Auto, ich fahr meinen 240 HDI jetzt knapp zehn Jahre. Mein zuverlässigster und am besten verarbeiteter Citroen den ich je hatte. (Ich hab 1984 mit CX angefangen:-) AAAAberrrr.... ich gebe meinen C6 jetzt weg. Es wird so langsam unmöglich Ersatzteile zu bekommen. Ich habe schon letztes Jahr 2 Wochen in Athen festgehangen weil es einen bestimmten ganz komplizierten Kühlerschlauch nicht mehr gibt. Mein C6 fährt jetzt mit nem gebrauchten und quer durch Europa ist das kein schönes Gefühl. In der Citrogarage hier in Münster steht gerade ein C6 (In fast Neuzustand mit 100.000 km und wartet auf ein Federbein das es nicht mehr gibt. Und das mit den Teilen wird wohl noch schlimmer. Eigentlich hatte ich vor nochmal richtig Geld in den C6 zu versenken (Turbos überarbeiten, Lackieren.usw.) aber aufgrund der Ersatzteilsituation macht das für mich leider keinen Sinn. Der C6 wird wohl spätestens jetzt zum Liebhaber Objekt und macht nur Sinn wenn man ein anderes Alltagsauto hat. Ersatzteilprobleme hab ich beim SM schon genug 🙂 Grüße Ralph
15. Januar15. Jan vor 22 Minuten schrieb Ofi: Was gibt es hier für Problemzonen, die nach 20 Jahren immer zu reparieren sind? Wenig Probleme, über circa 100.000km. Defekt waren, aus dem Gedächtnis: Klimakondensator undicht, ein Federbein vorne undicht nach 170.000km, Kurbelwellensensor defekt, Schelle der Antriebswellenmanschette korrodiert, ein Niederdruckscklauch der Hydraulik hinten gerissen, Türfangband der Fahrertür ausgeleiert, Xenonlampen defekt. Der Vorbesitzer hat die unteren Traggelenke vorne erneuern lassen. Wenn es einer mit Automatik ist, Teilwechsel des Getrieböls nach jeweil 60.000km empfehlenswert.
15. Januar15. Jan Habe für meine Meinung, daß der C6 nicht das richtige Fahrzeug darstellt, wenn man drauf angewiesen ist, hier schon viel Schelte bekommen. Kostspielige Schwachstellen: Vorderachse, Parkbremse, Heizungsklappen, beim 2.2 Kupplung. Federbeine sind beim 2.2 noch verfügbar. Und ja, die Verarbeitung ist überdurchschnittlich gut, absolut untypisch für Citroen. Da knarzt und klappert nix.
15. Januar15. Jan Mein C6 2.2 ist ein zuverlässiges Fahrzeug. Ca 315tkm seit 2009. Ein tolles Auto mit dem ich immernoch sehr gerne unterwegs bin, gerade heute wieder 150km. Wie entspannt ist C6-Fahren🙂. Die Ersatzteilsituation beim 2.2er ist deutlich besser als beim C6HDI240. Also die Probleme die Ralph beschreibt, hast Du beim Kleinen nicht, weil es die Teile nicht gibt, oder eben zB die Federbeine verfügbar sind. Viele Gleichteile der Technik vom C5. Ich würde nach dem besten Fahrzeug suchen mit klarer Wartungshistorie. Klar sollte dir aber sein, dass es sich um ein Fahrzeug von min 16 Jahren handelt. Ersatzteile sind nicht preiswert, ist ja auch kein Kleinwagen. Eine erfahrene Werkstatt ist auch sehr hilfreich. Grüsse Stefan
15. Januar15. Jan vor 26 Minuten schrieb prestige: Eine erfahrene Werkstatt ist auch sehr hilfreich. Ich würde sagen, nicht nur hilfreich, sondern essenziell. Der 2.2 ist definitiv der alltagstauglichste C6.
15. Januar15. Jan Ich finde den 2.2 auch sehr gut, viele Ersatzteile sind noch verfügbar, da es den Motor zumindest in anderen Fahrzeugen öfter gab. Nachdem ich selbst aber die Kupplung und das ZMS gewechselt habe, würde ich damit niemals einen Wohnwagen ziehen wollen oder ähnliches. Lieber die Kupplung schonen. Das ist kein Spaß, diese zu wechseln.
15. Januar15. Jan Mein Schwiegervater hat den 2.2 im C5 auch oft zum Anhänger und WoWa schleppen benutzt und in 70tkm zwei (!) Kupplungen verschlissen. Er war jahrzehntelang Berufskraftfahrer und wusste damit umzugehen.
15. Januar15. Jan Mal mein Beitrag zur Kupplung: ca 315tkm und die Erste😇, ja ich weiss kein Hängerbetrieb.
15. Januar15. Jan Ersteller Danke für die ermunternden Beiträge und Unterstützung. Die Kupplung ist ein Argument, aber für 30000 km brauche ich 5 Jahre. Automatik scheint beim 2.2 ja eine Seltenheit zu sein. Der soll ja nur als Freizeit-Auto dienen. Und der Hängerbetrieb wird nicht mehr als 1000km im Jahr sein, daher denke ich mit einer Kupplung schon eine Weile klar zu kommen. Für Alltag und Arbeit fahre eine Zoe, fast nur Kurzstrecke. Das Auto mag das. Mir geht es darum, ob es beim 2.2 HDI auch so schwerwiegende Probleme wie das "Böse Wasserrohr" gibt, oder die schwache Kurbelwelle. Deshalb würde ein V6 Diesel für mich nicht in Frage kommen. Reparaturen führe ich selber durch, dank diesem Forum ist der Support hier immer sehr gut.
15. Januar15. Jan vor 39 Minuten schrieb Ofi: Automatik scheint beim 2.2 ja eine Seltenheit zu sein. ja, nur etwas mehr als 600 Stück, von Ende 2008 bis Anfang 2010. Als Exclusive nochmal seltener, die meisten waren Business. Sehr angenehm zu fahren, völlig ausreichend was die Leistung angeht. Ansonsten schau Dir hier mal die vielen vielen Beiträge zum C6 an, ich will das jetzt nicht alles nochmal durchkauen; da gibt es hier reichlich Lesestoff. Ich freue mich über jeden, der sich mit großem Optimismus auf das Thema C6 einlässt. Sowas allerdings wirklich langfristig mit einem Zeithorizont von 5 Jahren zu betrachten, ist schon fast mehr als Optimismus. Ich wünsche gutes Gelingen😊👍
15. Januar15. Jan Ich wüsste kaum was am 2.2 mit Anhänger die Kupplung überlasten soll. Der ist untenrum derartig Drehmomentstark das du nichtmal Gas geben musst. Kein Anfahren im Kavalierstart natürlich vorausgesetzt😄
15. Januar15. Jan Ersteller vor 2 Stunden schrieb Andreas Strunk: Ansonsten schau Dir hier mal die vielen vielen Beiträge zum C6 an Die habe ich schon immer mitgelesen, aber zusammengefasst erhoffe ich mir einfach Klarheit was auf mich zukommt, weshalb den Titel "Kaufberatung" gewählt habe. Was ich im Zusammenhang mit C6 bis heute noch nicht gehört habe, ist das Thema Rost. Da waren die C5 aber auch schon immer gut. Ist das beim C6 auch so? Bearbeitet (15. Januar15. Jan von Ofi)
15. Januar15. Jan Warum bei dem Fahrprofil überhaupt ein Diesel ? Wäre da der 6 Zylinder Benziner mit Automatik nicht reizvoller ?
15. Januar15. Jan vor einer Stunde schrieb ZXdiesel: Ich wüsste kaum was am 2.2 mit Anhänger die Kupplung überlasten soll. Der ist untenrum derartig Drehmomentstark das du nichtmal Gas geben musst. Kein Anfahren im Kavalierstart natürlich vorausgesetzt😄 "Die Konstruktion taugt nichts." Aussage der Werkstatt, die den C5 ständig repariert hat. Eine freie Werkstatt mit Citroënerfahrung. Das Problem ist da wohl das ZMS. Er hatte aber auch einen frühen C5 I. Ist vielleicht im Baureihenverlauf etwas verändert bzw. verbessert worden.
15. Januar15. Jan Ersteller Ein Benziner wäre mir am liebsten, jedoch finde ich das Preisniveau zu hoch und die Auswahl zu mager. Da ich die Gefahr sehe, dass ein Auto mit schlechter Ersatzteilversorgung schnell unreparierbar wird, bin ich nicht bereit über 10000€ in den Sand zu setzen. vor 2 Stunden schrieb Andreas Strunk: Sowas allerdings wirklich langfristig mit einem Zeithorizont von 5 Jahren zu betrachten, ist schon fast mehr als Optimismus. Meine Autos fahre ich immer so 6 - 8 Jahre oder mehr, und habe noch nie eines verschrottet, sondern immer weiter verkauft. Man muss mit Wartung und Pflege halt immer dran bleiben. Bearbeitet (15. Januar15. Jan von Ofi)
15. Januar15. Jan Das ist der Knackpunkt. Beim C6 ist eins ziemlich sicher, und zwar das x beim Kaufpreis plus x.
15. Januar15. Jan vor 12 Minuten schrieb ThorstenG: "Die Konstruktion taugt nichts." Aussage der Werkstatt, die den C5 ständig repariert hat. Eine freie Werkstatt mit Citroënerfahrung. Das Problem ist da wohl das ZMS. Er hatte aber auch einen frühen C5 I. Ist vielleicht im Baureihenverlauf etwas verändert bzw. verbessert worden. Die Sache mit dem ZMS hat sich um 2010/11 deutlich verbessert. Herstellerübergreifend. Das ist kein Phänomen von Citroën. Es wurden vom Zulieferer wohl irgendwann verstärkte Komponenten (Federn) verbaut.
16. Januar16. Jan In meinem letzten TÜV Bericht zum C6 (08.01.26) steht Vorderachse Achskörper beginnende Korrosion Beginnende Korrosion Bodengruppe Beginnende Korrosion Fahrzeugrahmen Beginnende Korrosion Ölwanne Naja, irgendwas müssen die ja bei nem 14 Jahre alten Auto reinschreiben
16. Januar16. Jan Interessant, daß solche Hinweise im TÜV-Bericht stehen. Ist ja erstmal nach 14 Jahren nicht erstaunlich. Sicherheitsrelevant? - sicher nicht. Mein C6 2.2 hat seit 2008 jeden Winter mitgenommen, solche Anmerkungen finde ich in meinem TÜV-Bericht aus 2025 nicht. Ja, die Bodengruppe ist nicht mit einem Neuwagen vergleichbar, aber ok. Ich habe den Unterboden alle paar Jahre mit Wachs behandeln lassen. Rost ist beim C6 aus meiner Erfahrung kein Thema. Mein erster CX war nach 15 Jahren und 500tkm durch.
16. Januar16. Jan vor 17 Stunden schrieb Ofi: Meine Autos fahre ich immer so 6 - 8 Jahre oder mehr, und habe noch nie eines verschrottet, sondern immer weiter verkauft. Man muss mit Wartung und Pflege halt immer dran bleiben. das meinte ich mit Optimismus, wenn ich 6 - 8 Jahre weitere Nutzungsdauer lese, neige ich dazu das beim C6 als blauäugig zu bezeichnen😂 Gehen wir 8 Jahre weiter sind die jüngsten HDI170 schlanke 24 Jahre alt. Und das bei der jetzt schon katastrophalen Ersatzteilsituation.
16. Januar16. Jan vor 2 Stunden schrieb Ralph: In meinem letzten TÜV Bericht zum C6 (08.01.26) steht Vorderachse Achskörper beginnende Korrosion Beginnende Korrosion Bodengruppe Beginnende Korrosion Fahrzeugrahmen Beginnende Korrosion Ölwanne Naja, irgendwas müssen die ja bei nem 14 Jahre alten Auto reinschreiben Ungewöhnlich. Mein Ex-C6 ist zwar der einzige, den ich genauer unnter die Lupe nehmen konnte, aber da war nichts dergleichen. Allerdings durfte er bei mir auch in der Garage übernachten. Was ich im Zuge der AHK-Nachrüstung (für einen leichten Anhänger natürlich) gesehen hatte: nach Demontage des hinteren Stoßfängers waren ein paar wenige Schweißpunkte am Heckblech angegriffen. Nichts substantielles. Was ich gelesen habe: andere hatten Kantenkorrosion an Haube und Türen und/oder dünnen Lack an den Kanten. Und der Nummernschildträger in der Heckklappe scheint gelegentlich auch Rost auf der Heckklappe zu ermöglichen.
16. Januar16. Jan Bei mir beginnt es an einer kleinen Stelle an der oberen Zierleiste der Beifahrertür zu blühen. Könnte mit Smart Repair zu erledigen sein. Mal sehen ... Untenrum sieht er für seine 20 Jahre noch überraschend gut aus. @Ofi Schau Dir mal den Benziner aus Essen in den Kleinanzeigen an. Der ist wirklich ganz gut und steht momentan zur Durchsicht bei Axel Fischer in der Werkstatt. Der Anbieter ist auch ein Citroënverrückter und sehr nett. Preislich lässt sich bestimmt noch was machen. Alle anderen Benziner Angebote sind mMn zu teuer. Und verkaufen sich (deswegen?) auch nicht. Allerdings bedenken, daß der Benziner recht durstig ist. Auf Strecke OK, aber im Stadtverkehr säuft er wie ein Loch. Oder eine billige HDI V6 Ranzbimmel kaufen, hat man im Falle eines Motorschadens wenig Verlust ... und der muss erstmal eintreten. Bearbeitet (16. Januar16. Jan von ThorstenG)
16. Januar16. Jan Ersteller Danke für den Tipp. Sind die Benziner mit der Ersatzteilversorgung besser? Ich habe mich auf den 2.2 HDI festgelegt und hatte einen im Auge, ist aber leider weg. 😢 Ich habe es absolut nicht eilig, deshalb kann ich es in aller Ruhe abwarten, bis der nächste Interessante auftaucht.
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