18. Januar 200521 J. Ich hatte neulich mal das Vergnügen, einen Golf IV Variant mit besagtem 75-PS-Motor zu fahren. Der Bordcomputer zeigte als Durchschnittsverbrauch für die letzten 4000km exakt 7 Liter an. So what. Fl.
18. Januar 200521 J. Hallo! Ein Golf 1,4 (vemutlich 1,4-16V mit 75 PS): der hat sicher einen Motor, der mehr verbraucht als viele erwarten. Jedenfalls unter allen Bedingungen zu viel für die gebotene Leistung. Über 14 Liter ab 130 oder 140 aber völlig unglaubwürdig und absurd. Liest sich aber je so schön spektakulär... Eine stark verzerrte Wahrnehmung (dann allerdings in die andere Richtung) scheint es in diesem Forum auch bezüglich der V6-Motoren in Citroen-Modellen zu geben: da soll ein ausgewachsener XM V6 auf 11 l kommen, und das im reinen Stadtverkehr! Mal ein Vergleich: nach Citroen-Werksangabe kommt mein ZX auf einen Normverbrauch im Stadtverkehr von 11,3 l/100 km, und das nach der alten Norm ohne Kaltstartphase. Und das trifft die Realität recht gut. MFG Pizzicato postete Fahre mal Golf mit 1.4 Liter. Der ist auch nicht besser. Selbst wenn man nicht in der Stadt fährt nimmt er 8-9 Liter und auf der Autobahn ab 130 oder 140 gehts dann ab 14 Liter los...
18. Januar 200521 J. Ach ich lüge also? Nach 40.000 km kannich das wohl behaupten... Er hat es gemacht, und immer wieder sind während der Fahrt einzelne Zylinder ausgefallen. Der Golf war auch oft in der Werkstatt. Meine DS hat bei 130-140 km/h auf Langstrecken teilweise deutlich unter 10 Litern gebraucht. Mein 924 hat nie mehr als 9 Liter gebraucht. Beweise mir das Gegenteil. Pi
18. Januar 200521 J. Ersteller Hallo Wolfgang! Ich habe gar nicht gewagt zu sagen, dass ich gelegentlich gar die 10 vor dem Komma hatte (beim XM). Und glaube mir, ich bin in der Lage den Durchschnittsverbrauch zu errechnen ;-) Frag mich nicht, wie das ging. Es ging einfach. Beim Saxo 1.4 hatte ich Verbräuche von 6,9 bis 9,5 Litern. Von einer Woche zur anderen! Warum auch immer. Und ich fahre seit 6 Jahren teilweise extrem konstant die gleichen Strecken. Mein Bekannter fährt einen Subaru Legacy Kombi 2.0 Liter Automatik. Selbstredend mit Allradantrieb. Der schwört, dass er 9 Liter braucht. In der Stadt. Mein Polo wurde übrigens heute wieder Gast in der Werkstatt. Ich werde berichten, was sich getan hat. Immerhin rief mich der Geschäftsführer an (was den Wagen allerdings noch lange nicht in Ordnung bringt!). Michael
19. Januar 200521 J. Ersteller Der war wirklich gut. Ich kringel mich gerade am Boden. Und treffend...
19. Januar 200521 J. Lieber Wolfgang, es gibt auch Dinge ausserhalb unserer Wahrnehmung und Logik, die sich nicht durch Zeitschriftenstudien erklären lassen. Ja, sogar etliche Wissenschaftler sind ratlos... sowas aber auch! ;-) Dazu gehören auch die Praxisverbräuche unserer Autos... Einer fährt Golf 1.4 in Hessen, der andere in Schleswig-Holstein. Frage: wer hat wohl den höchsten Verbrauch in der Praxis? Der erste, weil er einmal den Berg rauf und später wieder runter fährt, oder doch der zweite, weil ihm bei jeder zweiten Fahrt der Seewind den Luftwiderstand erhöht, er das nächste Mal aber Rückwind hat?? Fakt ist, dass mein 190 PS-V6 keinen Liter mehr als dein Volcane Automatik schluckt...
27. Januar 200521 J. Ersteller So, den Polo habe ich jetzt zurück und fahre diesen schon seit 6 Tagen. Die Stoßdämpfer hinten bzw. Lager wurden gemacht. Die waren tatsächlich fehlerhaft. Ebenso wurden die Querlenkerbuchsen vorne getauscht. Es knarzt nicht mehr. Leider sind die atypischen Windgeräusche weiterhin vorhanden. Das Kombiinstrument klappert nicht weniger weiter. Endlich wurde mir eine geänderte Rechnung übergeben. Blöd nur, das diesmal ein Übergabestand, deutlich größer als das was sogar bis jetzt auf dem Tacho steht, angegeben wurde! Die Kombination aus minderer Verarbeitungsqualität (VW), nicht vorhandener Leistungsbereitschaft (VW und Händler) und völliger Unfähigkeit (Händler) wird nun hoffentlich zur Wandlung des Fahrzeugs führen. Und das erste Mal werde ich auch einen Brief an Autobild schreiben. Ich habe soviel Zeit mit diesem Wagen verschwendet, da werde ich das auch noch verkraften. Kopfschüttelnde Grüße Michael P.S. Die Geschichte ist nicht erfunden. P.P.S. Seit heute morgen funktionieren die Frontscheibenwischer nicht mehr. P.P.P.S. Oh man.
27. Januar 200521 J. Hallo Michael, Leider scheinst du so einen Montags-VW erwischt zu haben wie ich damals mit meinem Golf II. Der hat auch nichts als Probleme gemacht. Davor der Passat lief einwandfrei. Ist also ne Sache von Glueck oder Peche. Montagsauto gibts wohl ueberall. Mein Xantia 2.0i hatte nie irgendwas. Mein jetziger V6 hatte schon ein paar Sachen, momentan tut er wieder. Ich hoffe das bleibt so. Alex
2. Februar 200521 J. Ersteller Selbstredend läßt sich die Geschichte juristisch nicht besonders leicht auflösen. Der ausgefallene Frontscheibenwischer ist als neuer Mangel entsprechend neu zu bewerten. Die Windgeräusche und der nicht aufrollende Gurt sind zwar nun zweimal nicht behoben worden, alleine könnte dies zu dürftig für einen Rücktritt sein. Also zieht sich die Sache noch ein wenig hin... Aber Leute, ich würde euch nicht schreiben, gäbe es nicht noch was ganz neues: Gerade hat es "pling" gemacht - meine Scheibe vorne ist von unten 25 cm eingerissen. Klassischer Spannungriss würde ich mal sagen. Das is 'ne Sensation dieses Auto. Gute Nacht Volkswagen.
3. Februar 200521 J. Na ja, den nicht aufrollenden Gurt hatte ich bei meinem Polo (ältere Generation) auch und habe ihn bei anderen auch schon gesehen. Windgeräusche in irgendeiner Form hat auch fast jedes Auto, egal ob Premium oder nicht. Ausserdem waren da noch Sitze, die in jeder Kurve knarzten und Wackelkontakt in den Rücklichtern (hatten andere auch). Aber weisst du was? Ich habe den Polo geliebt. Ein echt treuer Begleiter, der mich nie im Stich gelassen hat. Ausserdem hat dein Polo einen fantastischen Wiederverkaufswert. In dem Moment, wo dir der Gedanke kommt, ihn zu verkaufen, hast du schon 3 Interessenten, die bei dir Schlange stehen. Das mit der Scheibe und den Stossdämpfern ist wirklich Pech. Aber nimm die Sache nicht allzu ernst. Verwende deine Energie für spannendere Sachen. Den perfekten Neuwagen gibts eh nur im Traum.
3. Februar 200521 J. Die großen deutschen Autohersteller berufen sich leider auf die Kaufmännischen Fehler der Vergangenheit. Da haben sie nämlich gut verarbeitete und durchkonstruierte Autos gebaut. Schlecht für die Aktionäre. Die Dinger halten einfach zu lange. Heute ist die Halbarkeit der Passat-Vorderachse exakt auf 150 tkm berechnet, jemand mit einem Passat ab Bj. 02 mit mehr km und ohne Probleme möge sich bitte umgehend melden, er kommt aufs Podest und wird gefeiert. Autohersteller wollen keine guten Autos bauen. Sie wollen Geld verdienen. Wenn sie sicher wüssten, mit Einwegfeuerzeugen oder Aschenbechern der selben Marke mehr Geld verdienen zu können, würden sie es sofort tun. Kauft Aktien des Herstellers mit dem frechsten, miesesten Service, der die meisten Mitarbeiter feuert, Werke stillegt etc. und kauft Euch einen alten Wagen, den man gut und dauerhaft selbst reparieren kann.
3. Februar 200521 J. @Murmeltier, ob ein Investment in General Motors wirklich eine so gute Idee ist? Ich weiss nicht.
3. Februar 200521 J. Das mit dem alten Wagen kann ich unterschreiben, aber menschenverachtende Schweinekapitalisten noch mit dem Kauf von Aktien belohnen? Vielen Dank auch. Gruß,
3. Februar 200521 J. hi, nur eine kurze frage am rande: @ CX-Raoul, wie hast du das bild eingebunden ? grüssle rü
3. Februar 200521 J. Hallo Murmeltier, die Hersteller müssen und wollen gute Autos bauen, erwischen aber nicht den Punkt zwischen möglichst niedrigen Kosten bei noch anständiger Qualität. Scheinbar gibt es ein kalkuliertes Budget, was z.B. ein Polo in der Produktion kosten darf. Das wird mehr sein als bei einem C2. Also müssen die Kosten z.B. auf die Zulieferer abgewälzt werden. Was bedeutet, dass schlechtere oder mindere Qualität geliefert wird. Denn vorgenannte müssen auch leben, genau wie auch Volkswagen. Dumm dabei, dass VW den Polo nicht zu einem Kost+Fi-Preis den Endkunden anbieten kann, sondern ihnen noch einen konkurrenzfähigen Preis beschehren muss. Das ist in anderen Ländern wegen niedriger Produktionskosten anders als in D. Und hier könnte ein grosser Vorteil ausländischer Hersteller sein: qualitativ akzeptable bis hochwertige Autos zu bauen und dabei noch Gewinn einzufahren. Im Umkehrschluss kann man auch sagen, dass deutsche Autos zu billig (.......) sind! Grüße,
4. Februar 200521 J. Der schwebende Robert postete[...]Im Umkehrschluss kann man auch sagen, dass deutsche Autos zu billig (.......) sind![...] Nun ja - nachlass- und ausstattungsbereinigt ist der Polo der wohl teuerste Kleinwagen, den es zur Zeit zu kaufen gibt. Dabei wird er sogar in einem der "Billiglohnländer", nämlich der Slowakei montiert. Dass da nix übrig bleiben soll, während PSA mit seiner verhältnismäßig teuren Produktion in F schwarze Zahlen schreibt, kann ich nur schwer verstehen. Grüße, Oliver
19. September 200619 J. Ersteller So, 1,5 Jahre später mal ein kleiner Zwischenbericht. Selbstredend haben sich weitere Mängel eingestellt (unter anderem Frontscheibe gerissen, wieder die Querlenkerbuchsen, erneut die Stoßdämpfer hinten undicht, Stellmotoren der Leuchtweitenregulierung beidseitig defekt). Allerdings fahre ich seit ca. 1 Jahr realtiv beschwerdefrei. Alleine die atypischen Windgeräusche pfeifen mir noch um die Ohren. Jedenfalls habe ich ja zwischenzeitlich einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Mir blieb gar nichts anderes übrig. Nun, auch hier habe ich einen Glücksgriff getan. Letztendlich lieferte er sich mit der ebenfalls völlig unentspannten Gegenseite ein Privatgefecht (gegenseitiges Anzeigen bei der Rechtsanwalkammer etc.). Irgendwann stand jedenfalls ein Gerichtstermin fest. Natürlich ein Dreivierteljahr nach Einreichen der Klage. 3 Tage vor dem Termin stellte das Gericht Überlastung fest - und verschob den Termin. Um ein halbes Jahr. Bedauerlicherweise versäumte mein Rechtsanwalt mir den Termin mitzuteilen. Vielleicht wollte er auch nur verhindern, dass ich im Termin pöbele. Jedenfalls bestellte das Gericht einen Sachverständigen. Kommen diese Leute in Verischerungsfällen immer sofort, litt dieser leider auch unter Überlastung, und so fand der Termin erst 3 Monate später statt. Das war vor zwei Wochen. Der Sachverständige stellte fest, dass der Mangel besteht. Der Händler - ein Unternehmen aus der MAHAG-Gruppe, ist seit 3 Wochen insolvent. ------------------------------------------------------------------------------------ Die Taschen haben sich vollgemacht: - der Händler - der Rechtsanwalt - der Sachverständige - der gegnerische Anwalt - der Staat mit seinem lächerlichen Rechtssystem Nichts bekommen wird: - der Mandat (ich) Ich mach mit jetzt 'nen Kaffee. Jedenfalls sofern unsere hundsteure Kaffeemaschine hier im Büro funktionieren sollte.
20. September 200619 J. Oh wie schön mit einem Polo hatte ich auch wunderschöne Erfahrungen. Hab 2000 von meinen Eltern ein neues(!) Auto geschenkt bekommen. Wollte ja damals schon einen Saxo, aber Eltern (kaufen seit Jahren BMW) meinten, deutsche Autos seien zuverlässiger und überhaupt, mal wolle ja nicht ständig in die Werkstatt. Es gab also einen neuen Polo, Baujahr 2000, Ausstattung "Highline", für knapp 30 000DM (Schnäppchen, oder?). - direkt am Abholtag wurde der Wagen wieder von mir zu hause abgeschleppt, Bremsflüssigkeit leer. - Fensterheber links defekt - Fensterheber rechts defekt - Fensterheber links defekt und immer so weiter, war natürlich (angeblich) jedesmal etwas anderes und alles nach 2 Jahren, klar - Lambdasonde defekt - Lambdasonde defekt - Abgasrückführung defekt - VW-Vertragshändler weiss nicht, warum diese und jene Bordcomputer-Lampe blinkt. - und tausend weitere Kleinigkeiten, ich weiss nicht wieviel Geld zusätzlich in den Wagen gesteckt worden ist, bis er endlich in Ordnung war. VW war nicht allzu Kulanzbereit. Und einen VW gibts auch nie wieder. In der Familie gibts übrigens auch noch einen älteren Polo, der hatte mit den Fensterhebern auch immense Probleme, aber ansonsten fehlerfrei.
20. September 200619 J. Hi, wer ist denn Rechtsnachfolger des Händlers, und, was sagt das WERK dazu ? google findet nix zum Thema Mahag Insolvenz. Tritt dann nicht die Gruppe für den zugehörigen Händler ein ? Carsten
20. September 200619 J. Ersteller Die Mahag-Händler sind immer juristische Personen, also GmbH's. Die Gruppe tritt meines Wissens nicht für einen einzelnen Händler ein.
20. September 200619 J. --Wolfgang-- posteteHallo! Ein Golf 1,4 (vemutlich 1,4-16V mit 75 PS): der hat sicher einen Motor, der mehr verbraucht als viele erwarten. Jedenfalls unter allen Bedingungen zu viel für die gebotene Leistung. Über 14 Liter ab 130 oder 140 aber völlig unglaubwürdig und absurd. Liest sich aber je so schön spektakulär... Eine stark verzerrte Wahrnehmung (dann allerdings in die andere Richtung) scheint es in diesem Forum auch bezüglich der V6-Motoren in Citroen-Modellen zu geben: da soll ein ausgewachsener XM V6 auf 11 l kommen, und das im reinen Stadtverkehr! Mal ein Vergleich: nach Citroen-Werksangabe kommt mein ZX auf einen Normverbrauch im Stadtverkehr von 11,3 l/100 km, und das nach der alten Norm ohne Kaltstartphase. Und das trifft die Realität recht gut. MFG Pizzicato postete Fahre mal Golf mit 1.4 Liter. Der ist auch nicht besser. Selbst wenn man nicht in der Stadt fährt nimmt er 8-9 Liter und auf der Autobahn ab 130 oder 140 gehts dann ab 14 Liter los... Moin, Moin, Stadtverkehr ist nicht gleich Stastverkehr! Die Rushhour in der Stadt mit 30.000 Einwohner macht nen kleinen Unterschied zu München. 11l/100km im Stadtverkehr von Neumarkt (ca. 30.000 EInwohner) war weder mit XM V6 noch mit C5 V6 noch mit C6 V6 Benziner ein Problem. Stadtverkehr in München geht dann andererseits deutlich über die Werksangabe hinaus und erreicht eher 20 Liter! Ich hatte das Vergnügen mit einem Golf IV die selbe Strecke zum Kunden zu fahren wie mit dem C6 V6. Das Ding ging 190 bis 200 km/h maximal, PS-Zahl unbekannt. Und bei der Geschwindigkeit brauchte der Golf deutlich mehr als der C5 V6. Teststrecke waren 2 Mal 135 km, also schon aussagefähig. Ich fuhr alle grossen Citroens mit V6 Benziner auf Langstrecken leicht unter 7 l/100 kmh, wenn man nicht über 100 km/h fährt. Welche Warnehmungsverzerrung könnte es denn sein, wenn man mit einem XM V6-24 von Neumarkt nach Marseille (1300km) mit einer Tankfüllung (90l) fährt?!? Grüsse vom Spinner
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