12. März12. Mär Hey Gemeinde, es gibt mich noch. Der Kahn hat nur so einigermaßen problemlos seinen Winterdienst verrichtet und auch frische HU bekommen dass ich mich mal um andere Belange des Lebens gekümmert habe 🙂 Aus gegebenem Anlass hab ich mal das KI ausgebaut und die Lötstellen des Tachos nachgelötet. Jetzt zeigt er wieder an, Stecker auch mal sauber gemacht und eingesprüht und fest wieder aufgedrückt. Und weil ich ja ab und an kleine Schraubergeschichten für Motointegrator schreibe hab ich das gleich dokumentiert. Falls jemand von euch mal nachlesen will, so sieht das dann aus: XM Tacho nachlöten Diesen Sommer stehen neue Schweller an, und ich glaube die Schwinge soll einmal komplett überarbeitet werden. Hat da jemand Erfahrungen im Norden gemacht? Ich gebe das gern gegen Geld in andere Hände 😉 Rock on Sandmann
21. März21. Mär Ja schön. Von mir noch der Hinweis, das das alte Zinn-Blei-Lot einfacher zu benutzen ist, und es mit 0,7mm Drahtstärke noch einfacher geht. Bei den Nachlötarbeiten nutze ich auch gerne 0,5mm SMD Lot. Nur Reinzinnlot, wie es mittlerweile an Endkunden verkauft werden muß in Baumärkten etc., da mache ich eine weiten Bogen drumherum. Ich kann seit 50 Jahren löten, nur mit dem Zeugs macht das keinen Spaß mehr. Jens
21. März21. Mär Angeblich soll das auch weniger bruchanfällig sein. Was hier aber eher eine untergeordnete Rolle spielt. On 3/12/2026 at 12:16 PM, Sandmanns Welt said: [...] die Lötstellen des Tachos nachgelötet. Ich empfehle Nachahmern dringend, das gleiche für die Kontaktierungen des Tankfüllstandsempfängers zu tun. Auf seitens des Tankfüllstandsempfängers sowohl seitens des KI. Und gleich die grüne Steckerbuchse mit dazu. On 3/12/2026 at 12:16 PM, Sandmanns Welt said: [...] Stecker auch mal sauber gemacht und eingesprüht [...] Unterwasserfahrzeug?
23. März23. Mär Moin, haben wir nicht damals in den 90ern noch unterm Handschuhfach diese Bitron Video Box nachgelötet ? Das galt so für Hydractive H1 ? Schöne Grüße, Carsten
23. März23. Mär Hier ist jedenfalls die Lage aller Schrauben beschrieben, die man lösen muss: https://www.bxig.net/cockpit-citroen-xm-y4-ausbauen/#/ Das KI ist tatsächlich oben nur mit so Kugelköpfen eingeclipst. Nach dem die unteren Schrauben raus sind, oben kräftig zu sich hin ziehen. Bearbeitet (23. März23. Mär von Dr.Jones)
3. April3. Apr Zeit: 21.3.2026 um 17:37, Jensg schrieb:Ja schön. Von mir noch der Hinweis, das das alte Zinn-Blei-Lot einfacher zu benutzen ist, und es mit 0,7mm Drahtstärke noch einfacher geht. Bei den Nachlötarbeiten nutze ich auch gerne 0,5mm SMD Lot. Nur Reinzinnlot, wie es mittlerweile an Endkunden verkauft werden muß in Baumärkten etc., da mache ich eine weiten Bogen drumherum. Ich kann seit 50 Jahren löten, nur mit dem Zeugs macht das keinen Spaß mehr.JensDie Zauberworte in diesem Zusammenhang lauten :Rohs - konform und Blei.Die Verarbeitung des Lötzinns mit Blei ist natürlich einfacher, aber es hat ja einen Grund, warum Blei nicht mehr im Lötzinn verwendet wird/werden soll, außer die Leute zu 'ärgern' , die häufig Lötarbeiten verrichten.. 😉Bleifreies RoHS-konformes Lötzinn erfordert höhere Temperaturen, da der Schmelzpunkt höher liegt, zudem wird 50 bis 100 Grad höhere Temperaturen , für eine bessere Verarbeitung aufgrund geringerer Fließfähigkeit empfohlen.https://de.wikipedia.org/wiki/RoHS-RichtlinienMan sollte vielleicht der Vollständigkeit halber erwähnen, daß es gesundheitliche Gründe gibt, warum bleihaltiges Lot größtenteils aus den Regalen verschwunden ist...Ob das dann noch jemanden 'juckt', bleibt jeden selber überlassen.Gruß,MichaelAuch ein gelernter Radio-und Fernsehknecht, der jahrzehntelang Blei geschnüffelt hat. 😎 Bearbeitet (3. April3. Apr von PuckX2)
3. April3. Apr Im allgemeinen sollte man bleifrei und bleihaltiges Lot nicht unbedingt mischen, weil die entstehende Legierung dann nicht mehr gleichzeitig und als eine Einheit erstarrt, sondern die verschiedenen Bestandteile erstarren bei leicht unterschieden Temperaturen, was dann ggf. wieder zu brüchigen Kontakten führt. Das kann funktionieren, muss aber nicht. Wer will kann sich bei Wikipedia zum Thema "Eutektikum" schlau machen. Wenn man also im Kombiintstrument eine alte, bleifreie Lötstelle mit neuem Blei-Lot ausbessern möchte, ist es sinnvoll alles bleifreie möglichst Restlos mit Entlöt-pumpe und -Litze zu entfernen. Dann erst frisches Bleilot auftragen. Gilt andersrum natürlich genauso.Es gibt aber inzwischen auch super gutes Bleifrei-Lot. Ich persönlich benutze Felder Isocore clear, speziell die Legierung mit Silber und Kupfer ( Sn96,5Ag3Cu0,5 ) lässt sich wunderbar Löten. Beim entlöten halt etwas Flussmittel zugeben...Der schlechte Ruf von bleifreiem Lot kommt daher, dass die billigsten Rollen wirklich unglaublich schlecht sind, billiges Bleilot ist dagegen ein Traum.
3. April3. Apr Wenn man an alten Autos lötet paßt doch das Bleilot, das ist dort ja auch verbaut. Die Bleifrei Umstellung für Rohs hatten wir in der Fertigung erst irgendwann deutlich nach 2005. Da mußten wir die umgestellten Teile validieren. Gruß Jens
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