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Xantia X1 Umbau von XU7 auf ES9(V6)

Hervorgehobene Antworten

vor 23 Stunden schrieb bx-basis:

Aber wenn es mal jenseits der Landstraße zügig vorangehen soll dann sehen die Vierzylinder allesamt verdammt alt aus gegen einen V6

Diese rund 30 Jahre alten Fahrzeuge werden heute seltener zum rasen genutzt. Kreative Optionen haben sich auch weiterentwickelt, einfach mal danach suchen. 

Ich fahre mit Xantia zum Bahnhof, jenseits der Landstraße komme ich dann zügig mit der Bahn voran, am Zielort habe ich Xantia Zweitwagen. V6 habe ich noch nie vermisst. 

Wie und wo Du mit Deinen Autos fährst ist Deine Sache. Fakt ist aber daß man mit dem V6 deutlich über 200 fahren kann und Fakt ist natürlich auch daß das Fahrwerk dem gewachsen sein muß. Ob das Auto 3 oder 30 Jahre alt ist spielt keine Rolle, es gibt Leute die sofern die Rahmenbedingungen es zulassen durchaus schnell damit fahren. Unseren CX habe ich auch schon mit 160-180 km/h über längere Abschnitte freier Autobahnen bewegt. Nur weil der bald 40 wird muß man damit ja nicht rumschleichen. Und mit dem TD2 geht das viel entspannter als mit einem 2.5D - ähnlich wie ein V6 das viel besser kann als ein 1.8i.

Bearbeitet ( von bx-basis)

vor einer Stunde schrieb bx-basis:

Fakt ist aber daß man mit dem V6 deutlich über 200 fahren kann und Fakt ist natürlich auch daß das Fahrwerk dem gewachsen sein muß.

Gut das du das erwähnst. Gelegentlich ist das Fahrwerk der Sache aber nicht mehr gewachsen. Alle Xantia haben zB die selbe Dimensionierung der vorderen Querlenkerbuchsen, die runden gibt es neu nicht mehr org, Nachbauten müssen testgefahren, weiterempfohlen oder verteufelt werden, schwanken auch in der Qualität.  Mit dem Mist haben sich Xantiaschrauber schon sehr herumgeärgert und Folgeschäden aufgezählt. Durch eine nicht belastbare, ausgeschlagene Nachbaubuchse hat sich die Spur verändert und der Reifen fuhr sich einseitig ab. Bei den leichten Vierzylindern ist die Belastung auf Fahrwerkskomponenten geringer, halten länger.

Das ist nur ein Beispiel, welche Herausforderungen es derzeit gibt, wo der Vierzylinder im Vorteil ist.

vor 8 Stunden schrieb matgom:

Das entspricht, Tacho 120 bei 3000 U/min.  Findet sich bei dir auch ein Hinweis im Fahrzeugschein? 

Der PSA 1,8L 8V mit 90PS erreicht seine maximale Leistung bereits bei 5000 Umdrehungen (und hat sein maximales Drehmoment irgendwo bei 2500 U/min), deshalb ist die Situation eine völlig andere, deshalb hat er auch ein längeres Getriebe als der 101PS 8V und der 16V. Ja, man könnte wohl bei Höchstgeschwindigkeit in den 4. Gang schalten, ohne ihn zu überdrehen, denn der rote Bereich beginnt erst oberhalb von 6000 U/min. Aber Leistung hat er da halt nicht mehr. 

Der auf 90 PS gedrosselte Motor, zugunsten des besseren Drehmomentverlaufes, wird im 5. Gang 

vor 15 Stunden schrieb NonesensE:

seine maximale Leistung bei 5000 Umdrehungen

nicht ganz erreichen, dazu müsste er Tacho 200 Schaffen. Erreichen wird er mindestens Tacho 180 bei 4500U/min und wegen des besseren Luftwiderstandes gegenüber Golf 2 noch etwas darüber.

Diese beiden...

vor 15 Stunden schrieb NonesensE:

101PS 8V und der 16V. 

...erreichen problemlos im 5. Gang ihre maximale Leistung.

Der PSA 1,8L 8V mit 90PS zieht also im 5. Gang schlecht durch, man muss den 4. Gang erst auf min 70-80 sachen beschleunigen um in den 5. schalten zu können, das reicht um die Geschwindigkeit zu halten, nennenswert beschleunigen kann man da immer noch nicht. Den 101 Ps kann man dagegen mit 60 Sachen im 5. bewegen und beschleunigen, mit dem 90PS geht sowas nicht.

Es wird jetzt verständlicher, warum vom Autor mehr Beschleunigungsfreudigkeit gewünscht wird. Leider gab es in den Vorbeiträgen keine Erfahrung zu seinen Umbauwünschen.

Erfahrung gibt es aber beim Umbau von X1 1.8 8V auf 16V. Lenkung, Bremsen usw. alles 1:1 Identisch. Wenn man den Antrieb mit Getriebe wechselt, dann zieht der  Wagen gleich von unten besser durch. Einfach mal so einen 1.8 16V probefahren und beurteilen ob sich mit der Verbesserung schon was anfangen läßt. Auf dem Papier hat der 16V 110 Ps, soll aber rund 120 haben, es wurde berichtet das gut laufende so fahren wie 2.0 16V. 

Grundsätzlich beschleunigt es sich aber schon mit einem Getriebewechsel besser. 

Bearbeitet ( von matgom)

vor 5 Minuten schrieb matgom:

nicht ganz erreichen, dazu müsste er Tacho 200 Schaffen.

Und bei günstigen äußeren Einflüssen schafft er das. Sogar noch ein Stück drüber hinaus. Mein Peak lag auf dem Heimweg von Xanten auf der A31 mit zwei Xantia V6 im Nacken bei Tacho ungefähr 205km/h und GPS im Navi bei 192km/h in der Spitze. 

vor 12 Minuten schrieb matgom:

Der PSA 1,8L 8V mit 90PS zieht also im 5. Gang schlecht durch, man muss den 4. Gang erst auf min 70-80 sachen beschleunigen um in den 5. Schalten zu können.

Kommt darauf an womit man den Vergleich zieht, aber das kann ich so pauschal nicht bestätigen, denn...

vor 13 Minuten schrieb matgom:

Den 101 Ps kann man dagegen mit 60 Sachen im 5. bewegen und beschleunigen, mit dem 90PS geht sowas nicht.

Das kann man mit dem 90PS auch ganz wunderbar. Konstant Fahren geht mit 50 im 5. aus dem Drehzahlkeller heraus beschleunigen geht dann auch, aber erst ab Tacho 55 fühlt sich das dann nicht mehr so träge an.    

Will @Moteur Flottantjetzt auf XU7JB umbauen?

  • Ersteller
vor 5 Minuten schrieb AndreasRS:

Will @Moteur Flottantjetzt auf XU7JB umbauen?

Nein er möchte immer noch auf ES9 umbauen und die Debatte der letzten Beiträge gerne beenden und wieder zurück zum eigentlichen Thema kommen. 

Falls noch Redebedarf zum Thema, wie fährt welcher Motor etc besteht, darf doch gerne ein neuer Thread eröffnet werden...

  • Ersteller

Ich habe gestern mal die Motorräume der beiden verglichen.

Hier die besagte Drehmomentstütze. Das Blech dahinter sieht für mich nur Punkt geschweißt aus. Dürfte sich also umbauen lassen.

Sowie auch die Aufnahme des Motorlagers ein Stück davor. 

Das ist erstmal alles was ich auf die schnelle erkennen konnte. 

Sind sonst noch mehr Stellen bekannt? @bx-basis

large.DSC_5536.JPG.c5447163dd3b278cb961c666cb930922.JPG

Bearbeitet ( von Moteur Flottant)

Hallo,

noch eines, die Achschenkel sind identisch, beim 1.8er sind schmale Naben eingepresst und beim V6 breite Naben. Diese also vom V6 nehmen, zusammen mit den Antriebswellen und dem Getriebe.

Grüße
Andreas

vor 36 Minuten schrieb Moteur Flottant:

Das Blech dahinter sieht für mich nur Punkt geschweißt aus.

Sowie auch die Aufnahme des Motorlagers ein Stück davor. 

Grundsätzlich ist alles Punktgeschweißt, an relevanten Stellen mit zusätzlicher Klebedichtmasse. Habe mal Domlageraufnahmen ausgepunktet, das fällt dann nicht so einfach ab und hängt noch irgendwo fest, man muss dann aufpassen das man beim weghebeln nichts verbiegt. Geschweißt wurde das mit Widerstandspunktschweißen (bis zu 3 Bleche auf einmal) und mit Zangen welche Vorder und Rückseite berühren. Die Zangen können Orte erreichen, die man manuell nicht erreichen kann. 

vor 44 Minuten schrieb Moteur Flottant:

Dürfte sich also umbauen lassen.

Genau wie die bei dir durchgerosteten Schweller, Neuteile einsetzen, hier ist der Gesamtaufwand deutlich geringer. Evtl wäre es hilfreich, wenn jemand das Fahrzeug besichtigt und eine Zweitmeinung abgibt, zum Zustand/Aufwand beider Fahrzeuge. 

Wenn an die Motorhalterungen usw. rangegangen wird, würde ich das erstmal mit dem abnehmenden Prüfer durchgehen, was der davon hält. Punktschweißen mit Zange ist ja nicht mehr so wirklich an dem Schweißpunkt. Selbst vom Radhaus her ausbohren ergibt immer noch die dünnere Schweißstelle.

Und mit MIGMAG ist das ein anderer Schweißpunkt mit anderer Festigkeit.

Jens

Viel Erfolg beim Umbau!
Wenn die AFS-Zylinder übrigbleiben, melde ich schon mal Interesse an.

vor 1 Stunde schrieb Jensg:

Motorhalterungen usw. 

Punktschweißen mit Zange

😂ist doch gar nicht realisierbar.

Bei dem "Motorhalter" war das nur mit Neuteilen, Spannvorrichtung und Zangen (Sonderanfertigung), an der Karosseriemontagestraße möglich. Das alles steht jetzt nicht zur Verfügung. Deshalb wird sowas jetzt in der Praxis mit MAG geschweißt. 

Mit einer universal Widerstandspunktschweißzange könnte man jetzt nur einfach zu zwingende Punkte wie zB Schwellerfalze schweißen. 

vor 2 Stunden schrieb Jensg:

Schweißpunkt

Das stimmt wohl. Bei Blech, das dicker als das normales Karosserieblech ist, werden die Löcher für die Punktschweißungen eben größer gebohrt. Dann hält der Punkt genau so gut.

Gruß Jens 

Ist mir bekannt. Jedoch auch, das es da in den letzten Jahren sich so einiges geändert hat in der Bewertung, wer was schweißen darf. Wenn man es genau nimmt.

Eine Schweißprüfung, einen Schweißerschein habe ich z.B nicht, wäre also nicht befugt, Schweißarbeiten an z.B. tragenden oder sicherheitsrelevanten teilen zu machen.

Obwohl ich schon seit über 40 Jahren Autos und anderes schweiße und über Erfahrung verfüge.

Jens

Warum schlafende Hunde wecken ? Wenn der Halter drinn ist war er halt schon immer da, wer fragt das nach ? Es ist nur eine Drehmomentstütze und es fällt deswegen kein Motor aus der Karosse...

Wer lang frägt geht lang irr

  • Ersteller
18 Stunden her, Kroack schrieb:

Warum schlafende Hunde wecken ? Wenn der Halter drinn ist war er halt schon immer da, wer fragt das nach ? Es ist nur eine Drehmomentstütze und es fällt deswegen kein Motor aus der Karosse...

Wer lang frägt geht lang irr

Das denke ich nämlich auch...

Die Bleche die eingeschweißt werden müssten, sind allesamt nicht tragend.

Das Motorlager sitzt auf dem Längsträger und daran wird nichts geändert.

Zeit: 25.3.2026 um 16:58, Jensg schrieb:

[...] das es da in den letzten Jahren sich so einiges geändert hat [...]

In den letzten Jahren hat sich auch so einiges im Karosseriebau geändert. An hochfesten Blechen kann man nicht so einfach irgendwie dranherumbrutzeln. Die Karosse eines XM oder Xantia besteht aus einer überschaubaren Anzahl höherfester Bleche. Am Längsträger ist nix dergleichen zu finden.

Zeit: 25.3.2026 um 16:58, Jensg schrieb:

[...] wer was schweißen darf.

So ein paar Löcher ausschweißen kann jeder der nicht blind ist, wenigstens eine Hand hat und nicht an Parkinson leidet.
Probebleche muss man halt machen, um die für die zu vertackernden Blechdicken perfekte Einstellung des Geräts und die Arbeitsweise (Brennerabstand, Winkel, Bewegungsmuster) zu ermitteln.
Wenn man sich Sorgen um die Festigkeit macht, dann macht man halt ein paar mehr Schweißpunkte, oder verkleistert die Bleche zusätzlich mit Kleber: https://www.3m.com/3M/en_US/p/c/adhesives/structural/two-part/i/automotive/oem-tier/

Gratistipp: Es kann sich als hilfreich erweisen, die Düse zu kürzen. Das wichtigste ist, dass man genau sieht was man macht. Auch wenn die Zugänglichkeit weniger ideal ist. Das anzustrebende Resultat sind Schweißpunkte, die man noch nichtmal verschleifen muss.

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9 Stunden her, schwinge schrieb:

Die Karosse eines XM oder Xantia besteht aus einer überschaubaren Anzahl höherfester Bleche.

Gibt es beim Xantia an der Karosse nicht, keine Verwechslungsgefahr! Die Höherfestigkeit, wurde allein mit sinnvoller Weiterentwicklung der Längsträgerkammern erreicht. Den kann man sogar mit entferntem Außenschweller an den Wagenheberaufnahmen hochheben. Aus Unkenntins, evtl weil mancher glaubt das ist so labil wie beim XM, werden manche aber geschlachtet wenn nur Loch im Außenschweller.

Beim Domlageraufnahmenausbau musste die Motorhalterung mit entfernt werden, das Teil hat sich gewehrt und wurde dann nicht in einem Stück sondern als Altmetall entfernt. Ob das evtl daran lag... "Die Zangen können Orte erreichen, die man manuell nicht erreichen kann"....kann ich leider nicht mehr sagen.

Ich rate dazu, den Motorhalterausbau erst mal an einem Schlachter zu testen, ob das Ergebnis überhaupt akzeptabel ist. So blumig umsetzbar, wie sich das hier alles liest, ist das nämlich nicht.

Bearbeitet ( von matgom)

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