28. März28. Mär Moin in die Runde. Unser C5 hat sich letzte Woche auf der Autobahn verabschiedet indem sich der gerissene Keilriemen in den Zahnriemen eingearbeitet hat. Wir arbeiten jetzt an dem Ausbau des Kopfes um den Schaden an Ventilen und Kolben usw zu eruieren. Hat jemand Erfahrungen, ob eventuell nur die Ventile krumm sind? Oder sind grundsätzlich auch Kolben und Laufbahnen sowie Lager zerstört? Der Kopf ist noch nicht runter aber Nockenwellen sehen gut ausEs hat jedenfalls keine lauten mechanischen Geräusche gegeben. Einfach nur ausgegangen.
28. März28. Mär 4 Stunden her, Cloud9 schrieb:Nockenwellen sehen gut ausHast du da kleine Kipphebel gesehen? Falls ja, sind einige höchstwahrscheinlich krumm.Als Langzeitschaden sollen beim gerissenen Zahnriemen gerissene Kolben auftreten. Ich selbst habe das nicht erlebt.Gruß Jens
28. März28. Mär Es kann auch sein das nur die Kipphebel verbogen sind, das lässt sich im eingebauten Zustand mittels Druckverlustprüfung feststellen.
28. März28. Mär 2 Stunden her, p1000 schrieb:DruckverlustprüfungAlso die jeweiligen Zylinder auf OT drehen, vorher die Injektoren ausbauen, noch davor einen Druckluftadapter besorgen? Oder sind die Glühstifte bei dem 180 HDI besser zugänglich als beim 140 HDI?Gruß Jens
28. März28. Mär Vor 9 Minuten, jens-thomas schrieb:Oder sind die Glühstifte bei dem 180 HDI besser zugänglich als beim 140 HDI?Ja, sind von vorne verbaut.Die Druckverlustprüfung könnte man auch über die bereits demontieren Injektoren durchführen.Vor 11 Minuten, jens-thomas schrieb:Also die jeweiligen Zylinder auf OT drehen,Wenn die beiden NW. wegen den verbogenen Kipphebeln schon demontiert sind, sollten jetzt alle Ventile geschlossen sein, deshalb entfällt das OT drehen.
28. März28. Mär Frage interessehalber leicht offtopic:Erneuern des Rippenriemens zusammen mit dem Zahnriemen, bietet sich an, ist auch preiswert.Welche weiteren Komponenten des Riementriebs sollten ggf. mit erneuert werden:(1) Riemenscheibe(2) Riemenspanner/dessen Rolle(3) Freilauf der Lichtmaschine
6. April6. Apr Ersteller Dank an Alle!!!Bin erst heute dazu gekommen weiter zu machen:Von den 16 Kipphebeln sind 10 gebrochen (Foto anbei).Zum Glück sind die erschwinglich.Druckprüfung mit Pressluft habe ich nicht gemacht. Da fehlen mir die richtigen Adapter.Nun dabei den Kopf runter zu nehmen. Leider bei einer der Zylinderkopfschrauben ein Lunker im Torx, der sich dann abscherte.Folge: Mehrere Stunden die Kopfschraube aufgebohrt und dann mit Linksdreher versucht. Ging nicht.. Dann brutal 55 der Aussentorx reingeschlagen und damit dann die Kopfschraube rausgedreht...Nun die große Frage: Kopf abnehmen mit Krümmer und integriertem Turbolader? Oder Krümmer abbauen? Die Wärmesschutzbleche habe ich zwar los bekommen, aber noch nicht raus. Da stört auch sehr die Ölzu- und Ableitung des Turbos.Hat das schon mal jemand gemacht? Auto steht nicht auf einer Bühne. Nur hochgebockt und Motor unterstützt.Liebe Grüße aus Hamburg
6. April6. Apr Vor 11 Minuten, Cloud9 schrieb:Kopf abnehmen mit Krümmer und integriertem Turbolader?Genauso geht es, vorher muss natürlich der Vorkat. demontiert werden, danach noch die Ölleitung und der Schlauch am Turbo.
19. April19. Apr Ersteller Hallo in die Runde. Bin jetzt beim Wiedereinbauen des Zylinderkopfs. Ventile geprüft und neu eingeschliffen. Kopf ist drauf. Nun geht es um die Position der Nockenwellen und des Zahnriemen. Vor Ausbau der Nockenwellen habe ich die Stellung der Kette und Zahnräder markiert. Arretierstift (Bohrer) ist auch in Position. Auf dem Kurbelwellenrad sehe ich noch die Markierung eines früheren Riemen Wechsels. Habe sonst aber immer Markierungen auf dem alten Riemen vor Ausbau gemacht und die dann auf den neuen Riemen übertragen. Das geht ja jetzt nicht mehr weil der alte ja zerstört war. Hat jemand eine Anleitung wieviel Zähne zwischen zwei Markierungen sein müssen?Oder wo arretiert man die kurbelwelle in der richtigen Position? Gibt es eine Arretierung nach Ausbau des Anlassers? Ich habe Angst eine falsche Position einzustellen Grüße aus Hamburg Holger
19. April19. Apr 3 Stunden her, Cloud9 schrieb:wo arretiert man die kurbelwelle in der richtigen Position?Für die Arretierung der KW. ist eine Bohrung unter dem Anlasser vorhanden.
19. April19. Apr 2 Stunden her, p1000 schrieb:Für die Arretierung der KW. ist eine Bohrung unter dem Anlasser vorhanden.Dann geschieht das Einstellen der Steuerzeiten so wie bei den älteren HDIs?Gruß Jens Bearbeitet (19. April19. Apr von jens-thomas) Ergänzung
19. April19. Apr Ersteller Okay. Das hört sich gut an. Musstet Anlasser dafür demontiert werden?Und, ist das ein spezieller Stift, oder kann ich einen passenden Bohrer dafür verwenden?Morgen geht es weiter…Danke sehr für die Tipps Holger
19. April19. Apr Vor einer Stunde, Cloud9 schrieb:Okay. Das hört sich gut an.Du hast das Loch in der Schwungscheibe noch nicht gefunden. Das kann in Arbeit ausarten.Gruß Jens
19. April19. Apr Schau dir die Nockenwellen an. Die gegossenen brechen zwar, aber wenn nicht bleiben sie intakt. Die aus Stahl mit aufgeschrumpften nocken verstellen sich beim riemenriss. Sehr ärgerlich wenn das nicht bemerkt wird. Schon geringste Nuancen Machen sich negativ bemerkbar. Roman
19. April19. Apr 5 Stunden her, jens-thomas schrieb:Dann geschieht das Einstellen der Steuerzeiten so wie bei den älteren HDIs?Ähnlich,.....der Blue HDI hat eine neue Absteckbohrung erhalten, diese ist viel leichter zu finden/absteckbar.Die Absteckbohrung wie bei den älteren HDIs ist leider auch noch vorhanden, -> Verwechslungsgefahr -> Motorschaden!2 Stunden her, Cloud9 schrieb:Und, ist das ein spezieller Stift, oder kann ich einen passenden Bohrer dafür verwenden?Dafür gibt es eigentlich ein Sonderwerkzeug, das ist ein gebogener langer Stift. Bearbeitet (19. April19. Apr von p1000)
10. Mai10. Mai Ersteller Hallo,es hat alles ganz gut geklappt. Der Motor ist wieder komplett zusammen und läuft.Ich habe mich erinnert, dass ich schon beim ersten Zahnriemenwechsel in 2023 mir eine Arretierung der Kurbelwelle gebaut hatte (sieh Foto), da ich befürchtete, dass die sich wegdreht bei Entfernung des alten Riemens.Einfach in ein dünnes Alustück ein paar Zähne gefeilt, die in das Kurbelwellen Zahnrad greifen. Eine kleine Schraube zum Festsetzen gab es auch.Damit war es jetzt sehr einfach die korrekten Steuerzeiten wieder herzustellen. Oben an der Nockenwelle einen 8-er Bohrer zum Fixieren einsetzt.Problematisch war die Dichtigkeit zwischen Krümmer und Kat wieder herzustellen. vermutlich hätte ich diese Kupferdichtung ersetzen müssen...Die Befestigungsschrauben des Kat sind auch eine Herausforderung.... Fast so genial verbaut wie die beiden Schrauben für die Ölversorgung unter dem Turbolader...Allerdings habe ich jetzt eine Fehlermeldung bezüglich des Ladedruckes: mal wird zu wenig, mal zu viel gemeldet.Fehler gelöscht, dann 50 km Stadt und Land gefahren. Alles in Ordnung.Nächster Morgen, direkt nach Kaltstart, wieder Fehlermeldung..Was könnte das sein?Hat jemand eine Idee?Schöne Grüße aus dem Norden,Holger
10. Mai10. Mai 2 Stunden her, Cloud9 schrieb:Was könnte das sein?Z. B. ein Problem mit Unterdruck zur Steuerung des Turbos.2 Stunden her, Cloud9 schrieb:Einfach in ein dünnes Alustück ein paar Zähne gefeilt, die in das Kurbelwellen Zahnrad greifen.Damit wurde dann das KW.-Rad fixiert, aber nicht zu 100% die KW. ! , denn in dem KW.-Rad ist ein Langloch eingefräst. 2 Stunden her, Cloud9 schrieb:Der Motor ist wieder komplett zusammen und läuft.Die HD-Pumpe wurde korrekt zur NW. justiert eingebaut?
18. Mai18. Mai Ersteller Hallo P1000,kann mich erst jetzt wieder kümmern...Dass das KW-Rad mit einem Langloch auf die KW greift ist mir auch schon aufgefallen, aber der Versatz dürfte nicht ausreichend sein um einen Zahn zu verrücken. Das ging schon ziemlich schwer drauf auf der rechten Seite.Dennoch will ich das nicht ganz ausschließen und frage mich, wie ich das kontrollieren könnte.Denn das enorme Drehmoment, welches die Maschine hatte, ist meinem Gefühl nach im unteren Drehzahlbereich nicht mehr vorhanden.Oben rum schon ordentlich, aber früher konnte man schon mal ein wheel spin bekommen, wenn man zu stark beschleunigt.Jemand hatte doch ein Loch unter dem Anlasser für die Arretierung der KW durch einen gebogenen Stift erwähnt. Gibt es darüber noch irgendwelche Infos?Bezüglich Deiner Frage zur Justierung der HD-Pumpe zur NW, verstehe ich den Hintergrund nicht. Der HD Pumpe müsste doch die Stellung der NW egal sein, denn die muss doch nur gedreht werden.... Zumindest bei meinem C6 habe ich das niemals beachten müssen. Kannst Du dazu noch was berichten?Ach und jetzt zeigt der Wagen auch DPF Filter Verstopfung an und geht in den Notlauf.... Nach Batterie Abklemmen läuft er wieder eine Weile normal, dann wieder Fehlermeldung...Irgendwie zuviel Elektronik in den neuen Kisten.Da lobe ich mir doch meinen alten CX GTI.....CheersHolger
19. Mai19. Mai 23 Stunden her, Cloud9 schrieb:Dennoch will ich das nicht ganz ausschließen und frage mich, wie ich das kontrollieren könnte.Indem die Kurbelwelle und Nockenwelle an den vorhandenen Bohrungen abgesteckt wird.23 Stunden her, Cloud9 schrieb:Bezüglich Deiner Frage zur Justierung der HD-Pumpe zur NW, verstehe ich den Hintergrund nicht. Der HD Pumpe müsste doch die Stellung der NW egal sein, denn die muss doch nur gedreht werden.Die Stellung der HD-Pumpe zur Nockenwelle muss bei dieser Motorisierung korrekt eingestellt/verbaut werden!Bei einem unkorrekten Einbau wird der Zahnriemen übermäßig belastet und wird nach kürzester Zeit reißen! Je nach Stellung der HD-Pumpe, bzw. ungünstigsten Bedingungen kann es bei ~ 1000 Kilometer passieren! Bearbeitet (19. Mai19. Mai von p1000)
20. Mai20. Mai 9 Stunden her, p1000 schrieb:korrekt eingestelltHat die HD-Pumpe auch ein Absteckloch?Gruß Jens
20. Mai20. Mai Zeit: 28.3.2026 um 06:00, Cloud9 schrieb:Moin in die Runde.Unser C5 hat sich letzte Woche auf der Autobahn verabschiedet indem sich der gerissene Keilriemen in den Zahnriemen eingearbeitet hat.Vielleicht kannst Du mir trotz der laufenden Reparatur (für die ich Dir das volle Gelingen wünsche!) kurz die Frage nach der Ursache des Schadens beantworten? Ich fahre ebenfalls diese Maschine, daher auch mein Interesse.Danke Bearbeitet (20. Mai20. Mai von DerSchweber)
20. Mai20. Mai 14 Stunden her, jens-thomas schrieb:Hat die HD-Pumpe auch ein Absteckloch?An der HD-Pumpe befinden sich zwei Markierungen, (Körnerschlag) eine auf dem Pumpengehäuse und die andere auf dem Ritzel. Beide Markierungen müssen vor dem Einbau zueinander fluchten. Die Nockenwelle hat für die Montage der HD-Pumpe eine 6mm Absteckbohrung im NW.-Rad + Zylinderkopf. (Nicht verwechseln mit der 8mm Absteckbohrung im NW.-Rad + Zylinderkopf zum Zahnriemenwechsel !!!)
22. Mai22. Mai Ersteller Ohhh. Da habe ich ja bisher wohl Glück gehabt !!! Der Wagen ist seither ca. 300 km gefahren.Meinst Du ich sollte sicherheitshalber den Zahnriemen nochmals erneuern?Er kam mir tatsächlich sehr stramm vor. Werde nun die HD Pumpe nochmals ausbauen und die Markierungen berücksichtigen.Die Absteckbohrung im NW Rad, ist das die gleiche wie zur Festsetzung zum Riementausch? Nur das im Zylinderkopf dann eine 6 mm Bohrung ist? Mir war nämlich keine 2 Bohrung aufgefallen. Nur die 8 mm für den Zahnriemenwechsel.
22. Mai22. Mai Ersteller Zeit: 20.5.2026 um 15:40, DerSchweber schrieb:Vielleicht kannst Du mir trotz der laufenden Reparatur (für die ich Dir das volle Gelingen wünsche!) kurz die Frage nach der Ursache des Schadens beantworten? Ich fahre ebenfalls diese Maschine, daher auch mein Interesse.DankeDer Keilrippenriemen ist gerissen und hat sich im Zahnriemen verheddert. Das hat dann die Katastrophe herbeigeführt. Den Keilrippenriemen hatte ich vor 60.000 gewechselt, samt Spannern.... Vermutlich belastet Stop and Start den Riemen stärker als die alten, herkömmlichen SystemeZeit: 20.5.2026 um 15:40, DerSchweber schrieb:Vielleicht kannst Du mir trotz der laufenden Reparatur (für die ich Dir das volle Gelingen wünsche!) kurz die Frage nach der Ursache des Schadens beantworten? Ich fahre ebenfalls diese Maschine, daher auch mein Interesse.Danke
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