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C5 II Baujahr 2006 - erst Bremskolben fest, dann nach Tausch der Bremssättel heisse Bremsen

Hervorgehobene Antworten

Hallo in die Runde,

habe heute die Suche anderthalb Stunden gequält, aber nichts Erleuchtendes gefunden. Ich beschreibe mal kurz mein Problem:

Bei meinem C5 II war die Bremse einwandfrei, gute Bremswirkung, leichtes Rollen, aber die Bremsbeläge vorne runter, sehr runter, daher kein TÜV.
Also neue Bremsbeläge bestellt... Beim Einbau ließen sich dann trotz Rücksetzwerkzeug die Kolben kaum noch drehen, okay, waren auch sehr alt - also habe ich neue Bremssättel geordert. Beim Einbau die Führungen im Bremssattelhalter wieder metallisch blank gemacht und leicht mit Bremspaste gefettet, da die neuen Bremsklötze schwer gingen, da war auch jede Menge Korrosion drin. Führungshülsen gesäubert und neu eingefettet, leicht zäh, aber geschmeidig gehen sie. Bremsen ringsum entlüftet, kurze Probefahrt unauffällig.

Erste größere Fahrt mit Hänger, das Auto zieht merklich schlechter, nach 5 Kilometern auf den Pannenstreifen: Vorne rechts deutlich zu warm! Fahrt abgebrochen, am nächsten Morgen aufgebockt, Rad rechts vorn dreht nicht, Beläge liegen an der Scheibe an. Alles abgebaut, beim Rücksetzen des rechten Kolbens nach Überprüfung aller Teile scheint der sich auch etwas schwer drehen zu lassen. Auf jeden Fall schwerer als links, wie ich extra probiert habe. "Bringen Sie es vorbei, wir schicken ein, dauert 10-20 Tage". Also selbst einen neuen rechten Bremssattel geordert. Als der dann kam, ließ er sich besser zurückdrehen, also erneute Überarbeitung der Führungsnuten im Bremssattelhalter links, rechts überprüft zum Vergleich, neuen Zange eingebaut, alle vier Bremsen gründlich entlüftet, da der ohne Bremszange stand und einiges an DOT4 ausgelaufen war, knallharte Bremse danach, Probefahrt 2 x 10 Kilometer - alles super, rechts bleibt alles kühl.

Beim Umlaufen des Fahrzeugs in Richtung Fahrertür fällt mir ein Geruch wie heiße Bremsbeläge auf, denn links vorne ist nun das Rad sehr warm! Ausfall beider Bremszangen nach drei Tagen ?!? Muss ja wohl eine echte Montagsserie sein, aber rechts der Ersatz tut ja seinen Dienst.

Also auch Ersatz für die linke Bremszange bestellt, aufgrund von Liefergeschwindigkeit und Versandmethode nun der dritte "Hersteller", keine Pfeilmarkierung mehr auf dem Sattel... Als der heute eintrifft, links vorne eingebaut, die Bremsen ringsum sehr gründlich entlüftet (scheint aber immer noch etwas Luft drin zu sein!), Handbremsseile lassen sich diesmal nur sehr mühsam einhängen, der Handbremshebel, der sonst in der ersten und zweiten Postion rumgeschlackert hat, zieht viel zu früh an, daher die Züge erst mal wieder ausgehängt. Probefahrt angefangen, merkliche Bremswirkung. Beim kurzen Stopp ist klar warum, die Bremsscheibe links scheint leicht bläulich zu schimmern, es raucht und sie ist WARM. Probefahrt nach 3 Kilometern beendet.

Nun steht der C5 wieder da.... und ich weiß nicht weiter! Kann da wirklich alles Montagsware sein? Oder mach ich einen Fehler? Die Klötze lassen sich ohne Zange frei bewegen, schon beim Entlüften und Treten des Bremspedals beim Entlüften scheinen die sich fest anzulegen. Fällt dann schon am Schleifgeräusch beim Räder montieren auf...

Ich habe vor längerer Zeit beim Vorgänger auch schon Bremszangen hinten und vorne gewechselt, damals komfortabel auf der Hebebühne in einer Selbstmacherwerkstatt - auf Anhieb und ohne Probleme! Aber diesmal will es einfach nicht klappen.... Zu hohes Anzugmoment für die Schrauben, die den Bremssattel in den Schiebehülsen befestigen? Habe hier was von 27Nm gelesen. Was kann das sein????

Bearbeitet ( von Harold-Berlin)

Wenn es die Handbremsseile nicht sind, dann würde ich die Bremssattelfürungen neu machen.

Bearbeitet ( von Ofi)

Kann es sein, das beim Entlüften der Bremse Schmutzpartikel in den Hauptbremszylinder gekommen sind? Eventuell die Rücklaufbohrungen verstopft, der Bremsdruck kann sich nicht abbauen?

Mir fällt dabei ein, daß es vielleicht mit diesem Nachstellmechanismus zusammenhängen könnte ? Bei "normalen" Bremszangen läßt sich der Kolben einfach gerade zurück drücken - beim C5 II nicht !
Also würde ich den Nachstellmechanismus untersuchen, denn offensichtlich liegt es daran, daß der Kolben festgeht.

-Lupus

Sind es Original-Bremssättel (bzw Originalhersteller)? Ich habe mit "anderen Herstellern" genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Immer wieder heisse Bremsen, weil die Rückstellmechanik nicht richtig funktionierte. Bei mir war es zwar die Hinterachse am C5 III, aber ich musste 4 Hersteller durchprobieren und habe dann am Schluss doch wieder die teuren von ATE (welcher der Originalhersteller ist) genommen.

  • Ersteller
16 Stunden her, Ofi schrieb:

Wenn es die Handbresseile nicht sind

Inzwischen ausgehängt!!!

16 Stunden her, Ofi schrieb:

dann würde ich die Bremssattelfürungen neu machen.

Die sind hier nicht so einfach zu bekommen, vermutlich nur bei Citroen. Sie sind innen wieder metallisch und die Klötze gleiten problemlos, das hatte ich schon vor ersten Einbau korrigiert und dann noch mal nachgearbeitet, als der erste neue Bremssattel rechts das erste Mal fest ging. Bevor ich reklamiere und es liegt dann an den Führungen...

14 Stunden her, schmitz schrieb:

Kann es sein, das beim Entlüften der Bremse Schmutzpartikel in den Hauptbremszylinder gekommen sind? Eventuell die Rücklaufbohrungen verstopft, der Bremsdruck kann sich nicht abbauen?

Dann würde ich das aber doch an allen Bremsen merken - abgesehen davon, wie soll das vom Sattel unten gegen die Spülung beim Entlüften nach oben in den Hautbremszylinder wandern. Im Bremssattel gibt es ja keinen Rücklauf.

1 Stunde her, lupus2 schrieb:

Mir fällt dabei ein, daß es vielleicht mit diesem Nachstellmechanismus zusammenhängen könnte ? Bei "normalen" Bremszangen läßt sich der Kolben einfach gerade zurück drücken - beim C5 II nicht !

Meinst Du diese Feder, die den Handbremszug zurückstellen soll? Noch frei beweglich...

Wohl eher dieses System, dass der Kolben ohne Bremsdruck je ein klein wenig zurückweichen muss. Ich finde auch, dass sich die Kolben auf bei den neuen Zangen nur mit Kraft zurückdrehen lassen, der letzte Eibau vor dieser Arie ist schon 6 Jahre oder länger her, daher kann mich die Erinnerung auch trügen. Und bei drei von vier Zangen defekt aus dem Karton, während die alten das mit festsitzendem Kolben noch konnten? Denn sogar bei den recht festsitzenden Kolben der alten Bremszangen - die ich tauschen musste, weil sonst die neuen dicken Belege nicht reingehen - schliff die Bremse beim Fahren nicht!

1 Stunde her, lupus2 schrieb:

Also würde ich den Nachstellmechanismus untersuchen, denn offensichtlich liegt es daran, daß der Kolben festgeht.

Wie prüfen? Ich habe bei allen Zangen vor dem Einbau mit dem Rücksetzwerkzeug geprüft, ob der Kolben "hinten" sitzt.

Vor 48 Minuten, Higgins* schrieb:

Sind es Original-Bremssättel (bzw Originalhersteller)? Ich habe mit "anderen Herstellern" genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Immer wieder heisse Bremsen, weil die Rückstellmechanik nicht richtig funktionierte.

Nein, es sind die "üblichen Verdächtigen" ringsum, mal vom Teile-Händler vor Ort, mal vom großen Versender, mal Discount aus Polen, wo viele C5 fahren. Ich denke auch, das es an der Rückstellung liegen muss, aber WAS funktioniert da bei allen nicht? Wie arbeitet das Ding?

Vor 50 Minuten, Higgins* schrieb:

Bei mir war es zwar die Hinterachse am C5 III, aber ich musste 4 Hersteller durchprobieren und habe dann am Schluss doch wieder die teuren von ATE (welcher der Originalhersteller ist) genommen.

Ja, die Fäden zur Hinterradbremse hatte ich gelesen. Haben ich damals auch wegen der Korrosion beim Vorgänger gemacht, Teile von MAPCO, bis auf eine Undichtigkeit wegen eines zu tief gefrästen Dichtungsringsitzes war da alles Top!

Ich rätsel noch, vielleicht muss ich mal die alten Sättel mal aufmachen und mir das da anschauen, leider habe ich hier nur rudimentäres Werkzeug. Und ich habe noch eine Packung ganz neu hier rumliegen, allerdings leider links und rechts zusammen - und rechst tut ja.

Hat noch einer eine Idee? So langsam wird es hier auf dem Land schwierig ohne Auto...

  • Ersteller

ATE Bremssättel finde ich gar nicht so einfach, wenn dann "nur" refurbished und das mehr als vier mal so teuer...

Ich dachte du hast mit einem Überdruckgerät über den Hauptbremszylinder entlüften.......

Ach so, Du bist "auf dem Land" ... Eigentlich soll die am Bremskolben anliegende kreisrunde Dichtlippe den Kolber immer wieder ein winziges Stück zurück ziehen und somit den Bremsbelag "freigeben". Und nur wegen der Handbremse gibt es ja dort überhaupt diesen Verstellmechnismus, welcher dafür sorgt, dass der Bremsseilweg für die Handbremse immer gleich bleibt. Im Inneren arbeiter eine Art Spindel, die den Kolben vorschiebt und gegen zurückrutschen blockiert.

Vielleicht mal einen Vergleich (alt <-> Neu) Kolbendichtung und Leichtgängigkeit, ggf. Schmieren mit MOs-Fett (?)

-Lupus

Vor 35 Minuten, lupus2 schrieb:

MOs-Fett

Das bitte nicht. Das bringt die Manschetten und die Dichtungen zum Quellen.

Gruß Jens

  • Ersteller
4 Stunden her, schmitz schrieb:

Ich dachte du hast mit einem Überdruckgerät über den Hauptbremszylinder entlüften.......

Ach sooo... das stimmt, aber zum einen ist da ja ein Sieb drin - und zum anderen müssten dann ja alle alle Kolben in mindestens einem Bremskreis schleifen.

4 Stunden her, Citrö.ne schrieb:

Ha, leider keine neuen... Und der Preis...

4 Stunden her, lupus2 schrieb:

Ach so, Du bist "auf dem Land" ...

Ja, inzwischen. Mal eben Ersatz oder noch einen Liter Bremsflüssigkeit holen ist hier nicht. In Berlin war ich verwöhnt, die Filialen zweier bundesweiter Teilehändler in der Nähe...

4 Stunden her, lupus2 schrieb:

Eigentlich soll die am Bremskolben anliegende kreisrunde Dichtlippe den Kolber immer wieder ein winziges Stück zurück ziehen und somit den Bremsbelag "freigeben". Und nur wegen der Handbremse gibt es ja dort überhaupt diesen Verstellmechnismus, welcher dafür sorgt, dass der Bremsseilweg für die Handbremse immer gleich bleibt. Im Inneren arbeiter eine Art Spindel, die den Kolben vorschiebt und gegen zurückrutschen blockiert.

Okay, wenn das die Dichtung leisten soll, dann wäre es beim letzten Sattel links schon mal ein Indiz, die saß nämlich gar nicht gut, ich musste die Dichtung erst wieder richtig hinein fummeln.

und dann gibt es noch diese dünnen, federnden (?) Bleche, die eigentlich zwischen Kolben und Bremsbelag (und gegenüber in der Bremszange) sitzen. Weiß nicht, eigentlich sollen die gegen Quietschen helfen, aber vielleicht helfen sie auch den Kolben zurückzuhalten. Und natürlich müssen auch die Laufflächen der Bremssteine richtig sauber sein und dürfen diese nicht festklemmen.

L.

P.S. Vielleicht besser die alten Bremszangen sauber & gangbar machen und weiterverwenden, haben ja wohl viele Jahre gut funktioniert, oder ?
Den Neuteilen ist wohl eher nicht zu trauen

Bearbeitet ( von lupus2)
u

Ach so, dann fällt mir noch ein: Die Kolben in den Bremsbacken müssen in eine bestimmte Richtung gedreht sein, damit sie mit den Bremsklötzen zusammenpassen. Da sind irgendwie Noppen oder so, die sonst vorstehen.

-Lupus

  • Ersteller

Hallo in die Runde,

eine weitere Bremszange links macht nun Probleme, ich weiß gar nicht mehr, ob es Nummer zwei oder Nummer drei ist. Der Rückstellmechanismus ist definitiv leichter als bei den anderen, ich finde aber immer noch mit Kraft verbunden. Nach der Montage ist alles bestens, die Bremsbeläge haben erst mal ein wenig Spiel, die Bremsscheibe lässt sich gut drehen. Wenn ich dann beim Entlüften das Pedal trete, fährt der Kolben aus und dann lässt sich nicht mehr drehen! Rechts ist das ähnlich, lässt sich danach schwerer drehen, aber da wird die Bremse aber im Betrieb nicht so heiss, eher nur lauwarm bei reichlich Bremsversuchen.

Zeit: 21.6.2026 um 16:52, lupus2 schrieb:

und dann gibt es noch diese dünnen, federnden (?) Bleche, die eigentlich zwischen Kolben und Bremsbelag (und gegenüber in der Bremszange) sitzen. Weiß nicht, eigentlich sollen die gegen Quietschen helfen, aber vielleicht helfen sie auch den Kolben zurückzuhalten. Und natürlich müssen auch die Laufflächen der Bremssteine richtig sauber sein und dürfen diese nicht festklemmen.

Ja, Bleche sind dabei und dran, die sollen wohl auch gegen ein Verkleben/Festrosten helfen. Die Laufflächen waren sauber, sind jetzt vielleicht eher verglast und damit zu hart/zu glatt. Aber ich baue noch keine neuen ein, solange die Zange nicht sauber öffnet.

Zeit: 21.6.2026 um 20:41, lupus2 schrieb:

Ach so, dann fällt mir noch ein: Die Kolben in den Bremsbacken müssen in eine bestimmte Richtung gedreht sein, damit sie mit den Bremsklötzen zusammenpassen. Da sind irgendwie Noppen oder so, die sonst vorstehen.

DA muss ich mal besonders drauf achten, aber eigentlich müsste die die Bohrung in der Mitte treffen. Die ist aber auch bei jedem Kolbenhersteller unterschiedlich tief. Würde sie in die beiden äußeren Aussparungen greifen, würde das ja ein Drehen des Kolbens und damit ein Nachstellen verhindern. Kann ich aber an den ausgebauten Belägen und Zangen einfach prüfen.

Was bleibt an möglichen Fehlern:

  1. Bremsleitungen zugequollen: Die Bremsleitungen sollten nicht zugequollen sein, oder es wäre genau über Nacht beim Wechsel der Bremsbeläge passiert. Aber ich werde das nachher noch mal testen, ob da nach dem Treten der Bremse noch etwas Druck auf den Leitungen ist.

  2. Führungen nicht gängig: Das WAR der Fall, die Führungsnuten im Bremssattelhalter waren so verrostet, dass die Klötze stramm saßen - gebremst hat er nachweislich der TÜV-Messung aber ordentlich, der hatte nur die Abnutzungsgrenze bemängelt. Die Führungsnuten habe ich inzwischen ausgefeilt, wenn die Zange ab ist oder mit rückgesetztem Kolben drin, haben sie sogar etwas Spiel. Die Führungsbolzen bewegen sich saugend, sind gereinigt, rostfrei, gefettet und die Manschetten dicht.

  3. Bremszange stellt nicht zurück: Die aktuell verbaute lässt sich mit dem Werkzeug und etwas Kraft in der rechten Hand zurückdrehen. Sie bewegt sich, wenn ich das Pedal trete ohne Verzögerung - danach sitzen die Bremsbeläge allerdings mit leichtem Druck auf der Bremsscheibe und lassen nicht nach?!?! Ich verstehe allerdings nicht, woher im Stand die Kraft kommen soll, die zurückzuziehen - außer durch die zurückfließende Bremsflüssigkeit und im Fahren durch ein leichtes "Flattern" der Bremsscheiben, die dann die Beläge zurückschiebt. P.S.: Wenn ich in einem Video sehe, wie leicht der einen Bremskolben ohne Drehbewegung zurücksetzt, dann geht das eindeutig viel viel leichter als bei meinen...

  4. Parkbremse: Ist leichtgängig und eh seit Tagen ausgehängt!

Ich werde jetzt noch mal die Bremsschläuche prüfen, eventuell noch einmal entlüften - das Fahrzeug steht hier aufgrund des Geländes immer leicht schräg. Beim letzten Entlüften war es auch nicht einfach, die Luft rauszubekommen, allerdings sollte das ja gerade nicht für klemmende Bremsen sorgen, im Gegenteil...

Und dann werde ich mir wohl im meiner Verzweiflung noch mal die alten Zangen vornehmen, bei denen die Rückstellung ja gerade links nicht mehr ging. Leider habe ich keine Pressluft, um die Kolben rauszudrücken... Ich konnte den mit dem Rückseztwerkzeug unter aller Kraftaufbietung nicht zurückdrehen, der Knebel des Werkzeugs ist seitdem stark verborgen. DENNOCH konnte ich damit bremsen - und das OHNE danach schleifende Beläge!!!!

Bearbeitet ( von Harold-Berlin)

Vor 9 Minuten, Harold-Berlin schrieb:

Bremsleitungen zugequollen: Die Bremsleitungen sollten nicht zugequollen sein, oder es wäre genau über Nacht beim Wechsel der Bremsbeläge passiert. Aber ich werde das nachher noch mal testen, ob da nach dem Treten der Bremse noch etwas Druck auf den Leitungen ist.

Wenn das Rad sich schwer drehen lässt, öffne den Entlüftungsnippel. Wenn es dann sofort frei wird, sind es die Bremsschläuche.

  • Ersteller
Vor 3 Minuten, Ofi schrieb:

Wenn das Rad sich schwer drehen lässt, öffne den Entlüftungsnippel. Wenn es dann sofort frei wird, sind es die Bremsschläuche.

Danke, genau das will ich heute noch mal testen... bisher lag da immer mehr Zeit dazwischen,

könnte es vielleicht mit dem Bremskraftverstärker irgendwie zusammenhängen ?
So, als ob von dort Bremsdruck aufgebaut wird. Aber der Tip, den Entlüftungsnippel testweise zu öffnen, den mal probieren !

-Lupus

2 Stunden her, Harold-Berlin schrieb:
  1. Bremszange stellt nicht zurück: Die aktuell verbaute lässt sich mit dem Werkzeug und etwas Kraft in der rechten Hand zurückdrehen. Sie bewegt sich, wenn ich das Pedal trete ohne Verzögerung - danach sitzen die Bremsbeläge allerdings mit leichtem Druck auf der Bremsscheibe und lassen nicht nach?!?! Ich verstehe allerdings nicht, woher im Stand die Kraft kommen soll, die zurückzuziehen - außer durch die zurückfließende Bremsflüssigkeit und im Fahren durch ein leichtes "Flattern" der Bremsscheiben, die dann die Beläge zurückschiebt. P.S.: Wenn ich in einem Video sehe, wie leicht der einen Bremskolben ohne Drehbewegung zurücksetzt, dann geht das eindeutig viel viel leichter als bei meinen...

Wenn du auf die Bremse trittst baut sich hydraulischer Druck im Bremskreis auf, der Bremskolben rückt aus, der am Bremskolben eng anliegende Vierkant-Dichtring verformt sich minimal, nimmst du den Fuß von der Bremse wird der Kreis drucklos, durch die "Federwirkung" des Dichtringes wird der Bremskolben minimal wieder zurückgezogen. Der Dichtring sitzt in einer Nut im Bremssattelgehäuse, die von außen sichtbare Manschette ist lediglich ein Staubschutz.

Meiner Erfahrung nach sind viele neue oder auch AT-Bremssättel ziemlicher Müll. Selbst gebrauchte Original-Bremssättel würde ich so manch neu verkauften Müll vorziehen. Sofern es entsprechende Dichtsätze gibt überhole ich lieber die verbauten Originalteile.

Bei schwergängigen Bremsen bzw. Austausch von Bremsätteln erneuere ich auch stets die Bremsschläuche, der Arbeitsaufwand ist gleich, die Mehrkosten gering.

Zeit: 21.6.2026 um 12:27, jens-thomas schrieb:

Das bitte nicht. Das bringt die Manschetten und die Dichtungen zum Quellen.

Gruß Jens

Zur Schmierung des Bremskolbens und der Dichtungen gibt es spezielle Bremszylinderpaste.

Vor 12 Minuten, Werner Kampmann schrieb:

Bremszylinderpaste

Ist eigentlich mehr für die Montage gedacht.

Gruß Jens

  • Ersteller
Zeit: 27.6.2026 um 11:47, Ofi schrieb:

Wenn das Rad sich schwer drehen lässt, öffne den Entlüftungsnippel. Wenn es dann sofort frei wird, sind es die Bremsschläuche.

Zeit: 27.6.2026 um 13:26, lupus2 schrieb:

Aber der Tip, den Entlüftungsnippel testweise zu öffnen, den mal probieren.

Habe ich gemacht, es kam nur wenig DOT4 raus und es hat nichts verändert.

Dafür war das Rad links beim Aufbocken frei, also hat er sich "über Nacht" gelockert...

Dann bleibt mir vor einer Reparatur beim Händler wohl nur, mir morgen die Zangen im Original zu besorgen, ATE finde ich neu nicht im Netz und selbst einzubauen.

Kennt vielleichtjemand den Preis?

Es sind die 4400L6 und L7 ,richtig? Es ist ein Bosch System und die Bosch Nummern sind 0986474164 für rechts und 0986473164 für links. Original Bosch neu (nicht generalüberholt) bei ebay um die 100 Euro:

https://ebay.io/m/FsmaYD

https://ebay.io/m/wQ56oy

Von ATE in neu finde ich auch nur den linken.

Bearbeitet ( von Higgins*)

  • Ersteller

So, Citroen wirft diesmal nicht Teile, sondern das Handtuch: Nicht lieferbar, auch nicht überholte! ☹️😵‍💫😈🤯

13 Stunden her, Higgins* schrieb:

Es sind die 4400L6 und L7 ,richtig? Es ist ein Bosch System und die Bosch Nummern sind 0986474164 für rechts und 0986473164 für links. Original Bosch neu (nicht generalüberholt) bei ebay um die 100 Euro:

Die passen leider nicht, die haben die "kurzen Ohren". So einer liegt auch schon hier, wird in den Listen manchmal als passend aufgelistet, ist aber für den 3000 - AGJ, meiner ist der 3001 - AAS.

Die alten kann ich aktuelle leider nicht verwenden, gerade beim linken ist der Kolben so fest, dass ich ihn mit einer Wasserpumpenzange gerade mal ein paar Grad drehen kann, von raus schrauben kann da keine Rede sein. Oder ich schraube ihn wieder an die Bremsleitung an, lass den Motor laufen und den Bremskraftverstärker die Arbeit tun...

Hat jemand Erfahrung mit der Überholung der Sättel? Da kommen doch dann die Dichtungen rein, die wohl auch die Bremssättel aus dem Zubehör verwenden und mit denn der Ärger ja begann...

Bearbeitet ( von Harold-Berlin)

Werf doch mal deine VIN hier rein, dann kann man dir auch die korrekten Partnummern geben. Ich kann eine klare Empfehlung von Refurbishten Sätteln vom Ersatzteile-Profi aussprechen. Vergiss den Online Aftermarktet rotz. Vielleicht hab ichs überlesen, aber mach doch die Führungsrohre und die Seile auch mit neu, wenn das noch die ersten sind oder gar die Gummis gebrochen sind, da wo das Seil ins Rohr verschwindet.

  • Ersteller
9 Stunden her, SuperMario schrieb:

Werf doch mal deine VIN hier rein, dann kann man dir auch die korrekten Partnummern geben.

VIN ist die VF7RERHRHRH76749326.

9 Stunden her, SuperMario schrieb:

Ich kann eine klare Empfehlung von Refurbishten Sätteln vom Ersatzteile-Profi aussprechen. Vergiss den Online Aftermarktet rotz. Vielleicht hab ichs überlesen, aber mach doch die Führungsrohre und die Seile auch mit neu, wenn das noch die ersten sind oder gar die Gummis gebrochen sind, da wo das Seil ins Rohr verschwindet.

Danke Dir, würde ich machen, wenn es nicht noch andere Probleme an dem Auto gäbe - ich gehe leider davon aus, dass ich ihn noch maximal zwei Jahre fahre - und nun soll er nach drei Wochen Standzeit wieder dringend auf die Straße, ich muss Ladungen holen, bringen und Tierfutter geht auch aus...

Ersatzteile-Profi listet nur Sättel für den C5 I auf... zwar mit Pfand, sind nicht als Original gekennzeichnet, kosten aber auch so viel wie die Aftermarket-Teile.

Bearbeitet ( von Harold-Berlin)

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