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C5 II Baujahr 2006 - erst Bremskolben fest, dann nach Tausch der Bremssättel heisse Bremsen

Hervorgehobene Antworten

Aber das zurückstellen eines bremssattels am c5 II ist doch eigentlich nicht schwer und durch drehen des kolbens erledigt. Wenn das mehr aufqand erfordert, ist mit dem bremssattel was gar nicht i.O.

L.

  • Ersteller
10 Stunden her, lupus2 schrieb:

Aber das zurückstellen eines bremssattels am c5 II ist doch eigentlich nicht schwer und durch drehen des kolbens erledigt. Wenn das mehr aufqand erfordert, ist mit dem bremssattel was gar nicht i.O.

Auch die neuen lassen sich diesmal oft nur schwer zurückdrehen - damit hatte ich bei meinen bisherigen Wechseln der Bremsklötze auch keine Probleme, da ging es mit Werkzeug richtig gut. Egal welches Auto und welcher Hersteller.

Bearbeitet ( von Harold-Berlin)

... ja, kann mich erinnern - letzter Bremsbelagwechsel ist schon lange her - dass es ziemlich mühsam war, gleichzeitig den Kolben zurück zu drücken und selbigen zu drehen.

Da kann man ja froh sein, wenn man die 20 Jahre alten Erstteile drinnen hat und sie ihren Dienst tun ...

-L.

Zeit: 4.8.2026 um 11:23, Harold-Berlin schrieb:

Auch die neuen lassen sich diesmal oft nur schwer zurückdrehen -

Zeit: 2.7.2026 um 07:43, Harold-Berlin schrieb:

meine eigenen hatten ja jahrelang keine schleifenden Bremsen verursacht und waren noch dicht - aber sie lassen sich auch mit Gewalt nicht mehr zurückdrehen.

Genau deshalb denke ich das du einen Fehler beim Zurücksetzen/Zurückdrücken der Bremskolben in den Bremssätteln gemacht hast, insbesondere mit deinem Rückstellwerkzeug und dem eventuell damit auftretenden und von mir bereits beschriebenen Problem. Mit den rein mechanischen Rückstellwerkzeug zwingst du dem Sattel bzw. der darin enthaltenen Mechanik der Handbremse die gleiche Gewindesteigung auf wie die des Rückstellwerkzeugs, bei dem ja die Drehbewegung und der ausgeübte Druck sozusagen kombiniert einzig und allein durch das Drehen der Spindel des Werkzeugs beruht. Stell dir vor der Bremskolben wäre eine metrische Mutter mit Feingewinde, das Rückstellwerkzeug ist aber eine metrische Schraube mit Normalgewinde, das passt ja auch nicht. Bei unterschiedlichen Gewinden bzw. Gewindesteigungen legt ja pro Umdrehung jedes Gewinde eine unterschiedliche Strecke bzw. Einschraubtiefe zurück. Eine M10x1,25 Schraube legt pro Umdrehung 1,25mm zurück, eine M10x1,5 pro Umdrehung aber 1,5mm. Ich weiß nicht ob ich mit meinem Verdacht richtig liege aber irgendein Grund muß ja vorliegen das nach dem von dir gemachten Einbau sämtliche neue und auch alten Sättel nicht mehr funktionieren, ich lasse mich aber auch gern eines besseren belehren.

Zeit: 7.7.2026 um 10:44, Harold-Berlin schrieb:

ich drehe sie mit einem passenden Werkzeugsatz zurück, der hat auch je eine Spindel für rechts und links dabei. Immer in der Richtung, die auf dem Sattel angegeben ist und den Kolben nach innen bewegt.

Ich kann mich nicht erinnern jemals eine Markierung an einem Sattel oder Kolben gesehen zu haben der die Drehrichtung des Kolbens zum Zurücksetzen angibt.

Zeit: 7.7.2026 um 10:44, Harold-Berlin schrieb:

Es geht auch mit der jeweils "falschen", der Unterschied ist halt, dass man mit der falschen Spindel den Andruck immer mal wieder nachziehen muss.

Das wäre mir neu. Um meinen Vergleich mit den Schrauben bzw. Muttern wieder aufzunehmen, wie willst du denn z.B. eine Schraube mit Rechtsgewinde in eine Mutter mit Linksgewinde eindrehen?

  • Ersteller
Zeit: 7.8.2026 um 01:07, Werner Kampmann schrieb:

Genau deshalb denke ich das du einen Fehler beim Zurücksetzen/Zurückdrücken der Bremskolben in den Bremssätteln gemacht hast,

Das wäre schon möglich, aber ich habe nicht anders als sonst gemacht. Nur mit eigenem Werkzeug...

Zeit: 7.8.2026 um 01:07, Werner Kampmann schrieb:

Mit den rein mechanischen Rückstellwerkzeug zwingst du dem Sattel bzw. der darin enthaltenen Mechanik der Handbremse die gleiche Gewindesteigung auf wie die des Rückstellwerkzeugs, bei dem ja die Drehbewegung und der ausgeübte Druck sozusagen kombiniert einzig und allein durch das Drehen der Spindel des Werkzeugs beruht.

Das Werkzeug ist genau das, dass ich in Werkstätten auch bekommen habe, das funktioniert. Beispiel-Bild

Das Gewinde baut den Druck auf mit dem sich das Geräte an der Auflage gegenüber abstützt. Die Drehung wirkt 1:1 auf den Kolben. Die Gewindesteigung sollte passen, stimmt.
Aber ich kann den Kolben ja auch drehen, wenn ich über die Stange genug Druck aufbauen kann, dass ich nicht abrutsche, quasi wie mit einem Schraubendreher fest auf die Schraube pressen beim Drehen. Ist kein Problem, wenn der Kolben sich leicht genug dreht, einfach nur reinpressen wie sonst geht halt nicht, wenn die Reibung der Druckplatte eine Drehung verhindert.
Ich muss den Kompressor und das pneumatische Teil in Betrieb nehmen, mal sehen, ob es damit anders läuft. Vorteile wird es bieten, wenn Drehung und Druck getrennt dosierbar sind.

Zeit: 7.8.2026 um 01:07, Werner Kampmann schrieb:

Ich kann mich nicht erinnern jemals eine Markierung an einem Sattel oder Kolben gesehen zu haben der die Drehrichtung des Kolbens zum Zurücksetzen angibt.

Nicht auf jedem Teil, aber bei 4 von 5 war es diesmal darauf. Ich schaue mal, ob ich Dir ein Bild machen kann, die meisten Sättel sind ja wieder beim Verkäufer.

Zeit: 7.8.2026 um 01:07, Werner Kampmann schrieb:

Das wäre mir neu. Um meinen Vergleich mit den Schrauben bzw. Muttern wieder aufzunehmen, wie willst du denn z.B. eine Schraube mit Rechtsgewinde in eine Mutter mit Linksgewinde eindrehen?

Du kannst das Werkzeug im Gewinde nach links und nach rechts drehen - also auch den Kolben. Nur im Fall dass richtigen Werkzeugs wird in der Hülse das Gewinde den Druck "nachführen", im andern Fall wird es immer lockerer. Der Druck war aber bisher nie das Problem, nur genug, dass die Nasen oder Noppen der verschiedenen Aufnahmen nicht abrutschen, die Drehung alleine führt ja durch das Gewinde dazu, dass der Kolben rein oder raus wandert, wenn er sich dreht.

  • 2 Wochen später...

@Harold-Berlin und @lupus2 , hier mal ein paar Bilder eines zerlegten Bremssattels einer HA mit Handbremse:

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