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C4 mit Fehler P0420 = Katalysator Umwandlungsrate ist zu gering

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

lohnt sich eine Instandsetzung ?

Ich habe ein Citroen C4 Kaktus Bj. 2015, welcher im Frühjahr 2027 mit diesem Katalysator so nicht mehr durch den TÜV kommen soll, da das Auto beim starten einen Fehler anzeigt: „ Motorschaden “ und damit womöglich der Katalysator gemeint ist.

Er fährt jedoch ohne Probleme. 

Beim Fehler auslesen zeigt er an: P0420 =  Katalysator Umwandlungsrate ist zu gering

 

Ein Mitarbeiter von der Werkstatt sagte uns, dass der Einbau und der neue KAT insgesamt ca. 1000 bis 1200 Euro kosten würde. Jedoch ist fraglich, ob dann das Auto mit dem neuen Katalysator auch noch weiterhin lange funktionieren würde, so oder so ähnlich sagte er.

Ich als Laie habe keine Ahnung davon und wollte hier einfach mal nach einer 2ten Meinung fragen.

 

Geht man das Risiko ein, diese Kosten zu bezahlen, wenn man sich kein anderes Auto kaufen kann, oder ist das Risiko eines Katalysator-Wechsels wirklich so groß, dass man es lieber grundsätzlich bleiben lässt ?

 

Gruß Anja

fehler.jpg

Dafür müsste man mehr wissen.

Wieviele Km hat er weg? Ist doch ein VTI82 oder?

Originalteil ca 1400 € .... OE Teil ca 600 €.

Fest steht, der ist hin. Wenn P0420 kommt ist er durch, außer es wäre ein Loch das er Falschluft zieht.

Viel wichtiger wäre der Grund warum er schon hin ist. Ölverbrennung?
Oder hat das Auto 300.000 km weg?

  • Ersteller

Das Auto hat 118 TKM runter. Es ist ein 1.2 VTi 82 | C4 CACTUS - ab Bj. 09.2014 | C4 | CITROËN

Der Mechaniker hatte auch gesagt, dass es komisch ist, dass er in dieser Angelegenheit so früh schon "die Hufe hoch macht " (wenn ich das noch richtig im Kopf habe)

Wir haben leider auch bemerkt, dass er deutlich mehr Öl verbraucht. Zur Zeit ist der Motor aber wieder etwas weniger hungrig nach Öl, aber er verbraucht trotzdem mehr Öl als wo er noch gut lief, bzw. nicht den Fehler anzeigte.

Man hatte uns gesagt, dass ein Einbau eines neuen KATs eventuell umsonst wäre, falls der alte KAT bereits irgendwelche Teile verloren hat und diese Teile in den Motor gelangt sind.

Wenn das Auto bis jetzt noch gut fährt, kann ich davon ausgehen, dass daher noch nichts in den Motor reingekommen ist und daher einen neuen KAT zum Einbau somit noch rentabel ist ?

Vor einer Stunde, Anja_Cactus schrieb:

falls der alte KAT bereits irgendwelche Teile verloren hat und diese Teile in den Motor gelangt sind

Das ergibt keinen Sinn, wenn sind die bröckel hinten raus gefallen ;)
Letztlich wird das schon klappen, musst du mal eine Wirtschaftlichkeitsrechnung machen.

Vor einer Stunde, Anja_Cactus schrieb:

Das Auto hat 118 TKM runter. Es ist ein 1.2 VTi 82

Vor einer Stunde, Anja_Cactus schrieb:

deutlich mehr Öl verbraucht

Damit hast du den Grund für den Exitus. deutlich mehr schätze ich mal heisst 1l / 1000 km ca.

Der neue würde grob geschätzt, wenn überhaupt, auch nur 10 Jahre halten. Eher weniger wenn der Ölverbraucht immer weiter gestiegen ist vielleicht so 6 Jahre.
Die Verbrennungsrückstände vom Öl zerstören den Kat. Und das war vermutlich schon mit Total Ineo ECS, low SAPS - ein entsprechend Schwefelhaltiges/Phosphathaltiges macht ihn vermutlich schneller platt.

Ja von der Laufleistung könnte man es probieren mit neuem Kat.

Der Kat ist nach dem Motor. Da fällt nichts vom Kat in den Motor.

  • Ersteller

1L / 1000 KM das kommt hin. Für ein paar Wochen hatte er sogar mal etwas mehr geschluckt.Aber nun hat er sich wieder so auf diese 1L /1000 bis 1300 Km eingepegelt.

Da der Ölverbrauch schon so hoch ist, wäre es trotzdem noch eine gute Wahl, den KAT zu erneuern ?

Ich kann selbst nicht abschätzen, ob hier ein wirklich hohes Risiko eines eventuell anstehenden/naheliegenden Motorschadens eintreffen kann oder nicht.

2 Stunden her, Anja_Cactus schrieb:

Ich kann selbst nicht abschätzen, ob hier ein wirklich hohes Risiko eines eventuell anstehenden/naheliegenden Motorschadens eintreffen kann oder nicht.

Können wir auch nicht.

Das ist schon viel, beim Puretech habe ich bisher wenig vom Ölsaufen gehört.
Beim VTI 120 / EP6 war das oft so. Üblicherweise sind da die Ölabstreifringe schadhaft oder die Bohrungen zugesetzt.
Das heißt aber nicht das der Motor einen fatalen Schaden bekommt, es wird wahrscheinlich einfach so bleiben, d.h. Ölverbrauch, im Sommer mehr als im Winter.
... und einfach weiterlaufen - die km Leistung ist jedenfalls nicht besonders hoch und ich würde keine Kolben / Kompressionsprobleme erwarten.

Check bei mobile.de usw. einfach mal was ein vergleichbarer kostet und was demnächst ansteht, vielleicht Wartung vom im Öl laufende Zahnriemen.

PS: Ich würds wahrscheinlich machen und die Karre fahren bis sie auseinanderfällt - da geht schon noch was. ;-)

Bei den Wagen mit hohem Ölverbrauch gibts eine Methode, die Citroen/Peugeot anwendet, bevor repariert wird. Die machen eine spezielle Motorspülung, Stellantis hat mit Tunap dafür den Tunap 935 Kolbenringreiniger entwickelt, der kommt über die Kerzenlöcher in die Brennräume. Das wird mehrfach eingebracht und der Motor durchgedreht, danach wird mittels Durchdrehen der Reiniger komplett entfernt. Als nächster Schritt kommt dann ein Ölwechsel mit Tunap 957 Motor Innenreiniger rein. Danach wird auf Total 5W30 RCP gewechselt, das Öl hat besondere Reinigungsadditive. Die Prozedur hat ein Freund bei einer Citroen Werft erfragt, bzw. habe ich davon auch bei diversen Leuten im Peugeotforum gelesen (auch für Fahrzeuge mit Riemen im Öl).

Viele Grüße

Fred

Bearbeitet ( von Kugelblitz)

Was hast du davon für Ergebnisse gehört?

Ich hatte ähnliche Methodik mal irgendwo gelesen mit gemischtem Ergebnis. Soll heißen, Verbesserung ja, aber es bleibt trotzdem ein Ölsäufer.

Man muss halt realistisch sehen das selbst eine 50 % Verbesserung dann trotzdem 1,5 l/1000 km sind - immernoch viel zu viel.

Gerade weil es ja auch kräftige Preise sind.

Bearbeitet ( von Dreher)

Vor einer Stunde, Dreher schrieb:

Was hast du davon für Ergebnisse gehört?

Ich hatte ähnliche Methodik mal irgendwo gelesen mit gemischtem Ergebnis. Soll heißen, Verbesserung ja, aber es bleibt trotzdem ein Ölsäufer.

Man muss halt realistisch sehen das selbst eine 50 % Verbesserung dann trotzdem 1,5 l/1000 km sind - immernoch viel zu viel.

Gerade weil es ja auch kräftige Preise sind.

Ich hatte irgendwo gelesen, dass jemand seinen Berlingo oder Partner reklamiert hatte wegen der Problematik. Der Verbrauch ist von etwa 1 Liter auf 1000 km auf 0,3 Liter auf 1000 km gesunken. Weitere Fäden müsste ich suchen.

Viele Grüße

Fred

  • Ersteller

Hier habt mir bei dieser Entscheidungsfindung wirklich sehr geholfen.

Ich werde dem Auto einen neuen originalen KAT verbauen lassen und ihn dann bis zum Ende fahren. Ich war mir vorher nicht sicher, welchen Weg ich einschlagen soll. (Reparatur oder Kauf eines gebrauchten älteren Fahrzeuges)

Dreher, Kugelblitz und ACCM Claude-Michel ich bin euch wirklich sehr dankbar für eure Zeit und Arbeit die ihr für mich hier ausgegeben habt 🥰

Dankeschön und viele Grüße Anja

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