vor 3 Stunden3 h Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Ansonsten halte ich mich an den Plan der Werkstatt, 1 x im Jahr Kundendienst mit Ölwechsel. Kilometermäßig liege ich da auch im geplanten Fenster.Sehr gut.Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Ja, es ist noch der originale Zahnriemen, allerdings wurde der mal getauscht. Gab vor Jahren mal ein Problem mit der Ölpumpe. Da wurde der Antrieb der Ölpumpe, die Vakuumpumpe und div. Sensoren getauscht. Dabei mußte der Zahnriemen runter und wurde auch erneuert. Es ist der mit der gelben Beschriftung, also nicht die erste Variante, die aufgequollen ist.Das paßt. Da gab es bei den PureTech-Motoren mit Turbolader mal eine Rückrufaktion, weil sich Teile des sich auflösenden Zahnriemens die Vakuumpumpe des Bremskraftverstärker verstopfen konnte.Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Welches Öl ich verwende? In den letzten Jahren wurde der Motor umgeölt laut Vorschrift.Anfangs war das Total Ineo First 0W30 drin, später bis jetzt eben das Total Ineo RCP 5W30Nach dem Umölen habe ich einen stärkeren Ölverbrauch festgestellt. Denke aber, es lag nicht direkt am Öl sondern an der Zeit bzw. dem Motor selbst.Das paßt auch. Stellantis hatte bei den PureTech-Motoren die zugelassene Ölspezifikation geändert.Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Wenn man nicht schneller als 100 fahren dürfte, wäre der Motor ja nicht Vollgasfest. Dachte, das hatten nur die ganz ganz alten Motoren, noch vor dem Käfer, daß die nicht unbedingt Vollgasfest waren.Keine Angst, die Motoren sind vollgasfest. Meinen Cactus PT82 (also Saugrohreinspritzer ohne Turbo) fahr ich auf der BAB meist mit 120km/h, alle paar Monate gib ich ihn auch mal die Sporen. Mein Cactus hat jetzt 105.000km runter und hat einen nicht meßbaren Ölverbrauch.
vor 3 Stunden3 h Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Wenn man nicht schneller als 100 fahren dürfte, wäre der Motor ja nicht Vollgasfest.Die 100km/h kamen von meinem Japaner. Vergiss die. Die sind für deinen Franzosen nicht von Belang.Dass Moderne Motoren vollgasfest sind, ist ein Gerücht. Das gilt für gedrosselte Industriemotoren. PKW-Motoren sind auf eine bestimmte, relativ kleine Anzahl Volllaststunden ausgelegt. irgendwas zwischen 50 und 100h. Reicht auch, denn mehr als 30% Motorlast ist eher die Ausnahme, bei heutiger Motorleistung sowieso. Wenn Du anders fährst: Pech gehabt.Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Auto in Deutschland gekauft, kein Tempolimit, also kann man ihn auch mal treten. Damit dürfte der Hersteller ja eigentlich rechnen, nein? Wartung wie vorgeschrieben.So naiv bist Du nicht wirklich, oder? Die Autos kommen alle vom gleichen Band. Da werden für D keine robusteren Motoren verbaut als für den Rest Europas. Wenn Deutsche schneller fahren wollen, dürfen sie das. Auf eigene Gefahr; in jeder Hinsicht.Es gibt Modelle, die werden mit bestimmten Motorisierungen für gewisse Märkte produziert, die es woanders nicht zu kaufen gibt. Aber der gleiche Motor ist der gleiche Motor.Beispiel: Der Daihatsu Cuore L251, von dem ich wegen den Kolbenringen die ganze Zeit erzähle, wurde in JP mit 650ccm Turbomotor verkauft. Für Europa wurde auf Linkslenker umgebaut und man hat den 989ccm-Saugmotor eingebaut. Der leistete sogar ein paar PS weniger, als der Turbo-Dreizylinder in JP. Dafür was das Ölwechselintervall statt bei 5'000 bei 15'000km. In Tunesien fuhr der gleiche Wagen auch mit dem EJ-DE. Das ist der gleiche 989ccm-Block, aber ohne Ventilverstellung. Gabs in Europa nur im Vorgängermodell, und da auch nur bis zum facelift. Also etwas simpler konstruiert mit anderem Zylinderkopf und Ventiltrieb. Vollgasfest war die Maschine. Bis die Kolbenringe zugekokt waren. Dann nach dem Wechsel auch wieder. Wenn man so will...Siehst ja bei deinem Auto auch. Vollgasfest ist das. Entwickelt sich dann halt zum Hybrid. Fährt mit Benzin und Öl.Zumindest für meinen Daihatsu gabs damals einen Wartungsplan für sogenannt erschwerte Bedingungen. Im wesentlichen reduzierten sich die Wechselintervalle für Öl dabei auf die hälfte. Das war gedacht für Anhängerbetrieb oder viel Stadtverkehr.Wie das Citroën macht, weiss ich nicht. Kann auch sein, dass man dort findet, das sei egal, weil einen das Auto nach der Garantie sowieso nichts mehr angeht, finanziell gesehen.1 Stunde her, mozarella schrieb:Nach der chemischen Reinigung sind auch die gelegentlichen Ölwolken im Rückspiegel verschwunden. Also hat das durchaus was gebracht.Dann machs halt nochmal, wenn Du so sehr davon überzeugt bist. Das Problem lösen kanns bei dem Schweregrad nicht mehr. Ich würd das also lassen, vor allem, weil der Vorgang auch nicht völlig Risikofrei ist. Hauptsächlich aber, weil das Ziel damit nicht erreicht werden kann. Bearbeitet (vor 3 Stunden3 h von bluedog)
vor 3 Stunden3 h Ersteller Was bedeutet "weil der Vorgang auch nicht völlig Risikofrei ist"? Wie läuft so ein Vorgang ab? Die Werkstatt hatte mir darüber leider nix erzählt, wie das Vorgehen war.Das Motoröl wurde im Zuge der chemischen Reinigung erneuert, Ende März dieses Jahr. Ist es eigentlich normal, daß das Öl pechschwarz ist? 25.000 km oder eben 1 Jahr scheint der Wechselintervall zu sein, wenn ich das dem Zettel im Motorraum entnehme.
vor 2 Stunden2 h Vor 36 Minuten, bluedog schrieb:Wie das Citroën macht, weiss ich nicht. Kann auch sein, dass man dort findet, das sei egal, weil einen das Auto nach der Garantie sowieso nichts mehr angeht, finanziell gesehen.Bei Citroën gibt es den Wechselintervall alle 25000km, als auch einmal pro Jahr, je nach dem, was als erstes eintritt. Dann gibt es noch die Analyse vom Fahrzeug - dann gibt der Bordcomputer vorzeitig Alarm. Der kann bei viel Kurzstreckenbetrieb auch schon Alarm geben, bevor das Jahr rum ist. So wandert bei meinem Cactus der Wartungstermin je nach Fahrprofil immer etwas mehr oder weniger nach vorne. So bin ich bei den Wartungterminen nach 10 Jahren knapp ein halbes Jahr vorgerückt. Die Wartung war ganz zu Anfang (also vor 10 Jahren) im September - jetzt zeigt er mir an, das bei jetzigem Fahrprofil die nächste Wartung vorraussichtlich im April ist. Bearbeitet (vor 2 Stunden2 h von EntenDaniel)
vor 1 Stunde1 h Vor einer Stunde, mozarella schrieb:Was bedeutet "weil der Vorgang auch nicht völlig Risikofrei ist"?Google doch einfach mal, wie so eine Motorspühlung abläuft.Da werden Lösungsmittel, Tenside (also Seife) und Öl kombiniert. Das läuft dann durch den Motor mit dem Öl und soll die Ölkohle lösen. Tuts auch, da wos genügend gut hingelangt.Schlimmstenfalls hast dann Bröckchen, die Ölkanäle oder das Sieb an der Ölpumpe zusetzen. Die Übersättigung des Ölfilters schenken wir uns. Die Plörre wird ja dann abgelassen und der Filter getauscht. Man hofft halt, dass die in dem Reinigungsmittel ebenfalls enthaltenen Emulgatoren die gelösten Schwebestoffe dann in der Schwebe halten, so dass sie mit dem Altöl aus dem Motor rausfliessen. Ob das immer 100% funktioniert, kann keiner garantieren. Und wie sehr es die verschiedenen Lagerstellen freut, wenn Lösemittel genau das Gegenteil tun von schmieren, und die Tenside die Oberflächenspannung des Öls herabsetzen, sprich auf Deutsch: Den Schmierfilm zerstören, weiss man auch nicht so genau. Das mag gut gehen, wenn nichts dabei verstopft, und der Motor mit der Plörre nicht zu lange und nur im Leerlauf läuft.Es ist aber dann ein Widerspruch, sich um die Zehntelssekunde zu sorgen, die das Start-Stopp-System den Motor anreisst, bis der Öldruck voll da ist.Kann nicht sein, dass man beim einen Geld ausgeben will, ums zu verhindern, und das andere alle 20'000km bedenkenlos wiederholt, nur weil man sich eine Reparatur sparen will. Entweder ist Mangelschmierung gefährlich für den Motor oder nicht. Und 10-20min mit dem Reinigungsmittel im Leerlauf, ggf. auch noch mehrfach hintereinander, ist sicher gefährlicher als ne Zehntelsekunde bei Motoröl ohne all das Zeug, was das Gegenteil von Schmierung bewirken soll.Bevor es Mittel für Motorspühlungen gab, oder wenn man sich die sparen will, nahm man auch Diesel, oder eine Mischung aus Diesel und ATF, Das geht meist gut. Aber es geht insgesamt nicht lange gut.
vor 1 Stunde1 h 1 Stunde her, mozarella schrieb:Ist es eigentlich normal, daß das Öl pechschwarz ist?Nach einer Motorspühlung sicher, und sonst auch, nach 25'000km. Die Farbe ist aber nicht eigentlich das entscheidende. Wichtiger ist, dass das Zeug flüssig ist, und zwar immer gleich flüssig. Wasser drin wär nicht gut. Jedenfalls nicht, wenns genug ist, dass man das sieht. Bröckchen sind auch eher nicht gut. Soll ja flüssig sein, das Zeug. Wenn also am Ende Klümpchen kommen, dann ist das entweder gelöste Ölkohle oder es ist Ölschlamm. Den sollte es bei modernen Motorölen kaum noch geben. Ist aber unvermeidlich, wenn Motoröl zu heiss wird, oder zu lange verwendet wird. Sind Spähne drin, ist irgendwas an der Maschine definitiv nicht gut.
vor 38 Minuten38 Min. Ersteller Meine Werkstatt meinte, das Mittel würde von oben durch die Zündkerzen-Löcher in die Zylinder gefüllt und würde von oben an die Kolbenringe gelangen. Und es würde sehr stark riechen. Stelle mir auch grad vor, daß das von unten übers Öl jetzt nicht unbedingt in größerer Menge an die Kolbenringe kommen würde. Von oben würde es wohl durch sickern, weils eh nicht mehr ganz dicht ist alles.Andere Frage. Meine Werkstatt meinte, die Benzinqualität hätte auch mit den Verkokungen was zu tun. Aber ist es wirklich so, daß Markensprit generell besser ist, weil er z. B. bessere Additive enthält und sauberer verbrennt? Sollte man dann Billigtankstellen meiden? Und ist E5 besser als E10? Oder Ultimate oder V-Power (also die Hochoktan-Benzine) besser als "normal"? Möchte jetzt kein E10-Bashing lostreten, fahre aber sehr oft, sozusagen immer, E10. Schlecht? Der Motor ist dafür freigegeben und sollte keinen Schaden nehmen.Ich wollte mir die Reparatur nicht "sparen". Der Weg war, laut Anweisung von Stellantis vor zu gehen, was u. a. auch mit der Kulanzregelung zu tun hat. Also erstmal Ölverbrauchsmessverfahren und den Verbrauch feststellen. Mußte tatsächlich bei 740 km (war es glaub ich) abbrechen, da der Minimum-Ölstand erreicht war. Dann die chemische Reinigung der Kolbenringe. Vorher wurden noch einige Komponenten in Augenschein genommen (mehr verriet die Werkstatt nicht), um Ölverbrauch z. B. über den Turbolader auszuschließen. Und Ölverlust durch undichte Dichtungen ebenso. Dann die chem. Reinigung.Laut Werkstatt sei die "Reparatur" erfolgreich, wenn nach der angrenzenden Ölverbrauchsmessfahrt die Ölwarnlampe nicht innerhalb der 1000 km an gehen würde. Demzufolge gilt mein Auto damit als "repariert".Als Nächstes würden dann die Kolbenringe getauscht. Was aber keine unerheblichen Kosten nach sich ziehen würde. Leider antwortet meine Werkstatt nicht mehr auf meine E-Mails. Außerdem wäre der Erfolg nicht garantiert.Richtig genervt hatte der Ölverbrauch von über 2 Litern auf 1000 km, da damit die Zündkerzen kaputt gegangen sind (2 x). Gab Zündaussetzer und Notlauf. Jetzt mit einem Liter Ölverbrauch läuft die Maschine bisher gut, außer halt der Ölverbrauch. Aber die Kerzen kommen damit wohl besser zurecht.Daß Start-Stopp nicht so ins Gewicht fällt wegen Öldruck und kalter Maschine, war mir tatsächlich nicht bewußt. Trotzdem ist es mein Wunsch, das Zeugs abzuschalten, weil es eben noch weitere Begleiteigenschaften gibt, wie z. B. das fehlende Wandler-Kriechen und der Tritt ins Kreuz, wenn der Motor aus der Stopp-Phase bei eingelegtem Gang angeworfen wird.
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