23. Februar 200521 J. Moin, in der aktuellen OLDTIMER MARKT ist ein kurzer Artikel zur Umrüstung von Fahrzeugen, die derzeit als schadstoffarm nach Euro 1 eingestuft sind, auf die Euro-2-Anforderungen zu lesen. Damit ließe sich locker mal knapp die Hälfte der aktuellen Kfz-Steuer sparen. Leider gibt es nur einen Anbieter für einen (!) Citroen, und zwar den XM. Ich habe die Fima (Gat-Kat) mal wegen meines CX 25 GTI angeschrieben, bekam jedoch leider die Auskunft, der CX sei mangels Kundeninteresses nicht im Programm. Wird dieses Fahrzeug tatsächlich so selten gefahren? Besteht evtl. hier im Forum Interesse, ein solches Projekt anzuleiern, also aktiv auf einen Anbieter zuzugehen?
23. Februar 200521 J. Hallo Uwe, schaue doch mal unter www.cx-basis.de oder unter www.auto-buesing.de nach, dort wirst Du zwecks Deiner geplanten Umrüstung auf EURO 2 mit sicherhei fündig werden. Beste Grüße Roman
23. Februar 200521 J. Ersteller Moin Roman, hoppla - das sind Preise! Ich hatte schon gehofft, dass das mit dem Einbau eines Kaltlaufreglers getan sei, zumal der Kat in meinem Auto die Anforderungen an Euro 2 lässig meistert - wenn er denn mal warm ist. Schade! Btw, wo und wie greift dieser Kaltlaufregler in die Gemischbildung ein, und welche Parameter beeinflussen seine Tätigkeit?
23. Februar 200521 J. Hallo Uwe, wenn ich das richtig verstanden habe, funktioniert das so: Ein Temperaturfühler im Heizungswasserkreislauf misst die Temperatur. Bei kaltem Motor/Kat führt ein sogenannter Kaltlaufregler, auch abhängig vom Unterdruck im Ansaugtrakt, eine für den Motor definierte Menge Luft zu, das sehr fette Kaltstartgemisch wird dadurch abgemagert, die Verbrennung ist heißer, wodurch Motor und Kat schneller ihre Betriebstemperatur erreichen und sodann die optimalen geringen Schadstoffwerte erzielen. Wenn das Wasser warm ist, wird dies vom Temperaturfühler an den Kaltlaufregler weitergemeldet, dieser sperrt sodann die zusätzliche Luftzufuhr, das Einspritzsystem arbeitet wie vorher ohne den Kaltlaufregler. Diesen ganzen Aufwand mit der Folge der enormen Steuerersparnis treibt man, damit der Kaltlaufregler +/- 3 Minuten in Betrieb ist (denn danach ist der Motor warm genug, siehe oben). Was ich bei dem ganzen nicht verstehe: Wieso ändert man nicht die Parameter in der Motorelektronik/Einspritzsystem und macht das Kaltlaufgemisch direkt magerer? Hätte doch den gleichen Effekt.... Winklige Grüße, Ulli
24. Februar 200521 J. Hallo Ulli, ACCM Ulli 3 postete Bei kaltem Motor/Kat führt ein sogenannter Kaltlaufregler, auch abhängig vom Unterdruck im Ansaugtrakt, eine für den Motor definierte Menge Luft zu, das sehr fette Kaltstartgemisch wird dadurch abgemagert... Demnach spart ein Kaltlaufregler, zumindest in der Warmlaufphase, auch noch Sprit. Theoretisch zumindest. Hast Du bei der kalten Witterung davon schon etwas gemerkt oder ist das nicht so viel? ACCM Ulli 3 postete Was ich bei dem ganzen nicht verstehe: Wieso ändert man nicht die Parameter in der Motorelektronik/Einspritzsystem und macht das Kaltlaufgemisch direkt magerer? Hätte doch den gleichen Effekt.... Das wäre zu einfach in Deutschland. Ein ganzer Industriezweig hätte eine Marktlücke weniger. Die Entscheidungen der Politiker subventionieren sozusagen die Erfinderfreudigkeit der Industrie. :-) Viele Grüße, Markus.
24. Februar 200521 J. Ersteller Moin, tja, leider ist bei den GTI mit LU-Jetronic und G-Kat das Kaltstartventil weggelassen worden. Sonst hätte man es mit dem Abklemmen dieses Ventils versuchen können...
24. Februar 200521 J. landy. posteteHallo Ulli, Demnach spart ein Kaltlaufregler, zumindest in der Warmlaufphase, auch noch Sprit. Theoretisch zumindest. Hast Du bei der kalten Witterung davon schon etwas gemerkt oder ist das nicht so viel? Eigentlich nicht, da die Einspritzmenge die gleiche bleibt. Das Fahrverhalten ist wie immer, das ganz leichte BX-typische Ruckeln ist wie vorher, nicht mehr und nicht weniger. Winklige Grüße, Ulli
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