27. August 200224 J. Beim Nacharbeiten der Fettkonservierung (Mike Sander) an meinem CX-Break musste ich feststellen, dass sich im unteren Bereich der B-Säule Wasser gesammelt hatte. Beim Einbringen des heissen Fettes verdampfte das Wasser, doch meine Frage ist: Wie ist dieser Bereich bzw. der gesamte Längsholm belüftet? Wie kann Wasser eindringen und wo soll es normalerweise wieder austreten? Mein CX ist in insgesamt gutem Zustand, kein Rostbefall, die Karosserie ist 1994 erstmals von der Fa. Mönnich, Wapeldorf, mit deren eigenem Fett konserviert worden. Kann dieses Fett evtl. Ablauföffnungen zusetzen? Über Infos und Ideen würde ich mich freuen. Gruß, Jan
27. August 200224 J. das Mönnich-Fett setzt so ziemlich alles zu. Am Unterboden und an den Leitungen bindet es auch Dreck so hervorragend, dass Leitungen um ein mehrfaches an Durchmesser gewinnen und prima gammeln.
27. August 200224 J. Hi Jan Schuesseler, Dass sich Wasser in den Hohlräumen findet ist bei jedem Auto so, z. B. gibt`s nach jeder kühlen Nacht Kondensat innen am Blech (halt Morgentau). Gut, wenn die Ablauföffnungen nicht verstopft sind. Das passiert natürlich mit Mönnich-Fett (über das "gutesguenstig" hier weder Gutes noch Günstiges zu berichten weiß) ebenso wie mit Mike Sander`s und auch Staub und Regenwasser können die kleinen Abläufe verstopfen. Du findest die Abläufe an den Schwellerunterkanten, an mehreren Stellen macht eins der Bleche eine kleine Welle, hebt also vom Nachbarblech ab. Hier mit einem Hölzchen etwas stochern öffnet den Ablauf wieder. Lass dich nicht verunsichern, es gibt nichts besseres gegen Korossion als diese beiden Fette. Was kümmert`s die Leitung, wenn auf ihrer schützenden Fettschicht Staub abgelagert wird? Schlimm ist nur der schwarze Bitumen-Unterbodenschutz, wie er gerne satt aufgetragen wurde. Der half in gewissem Sinne gegen Steinschlag, nicht aber (auf Dauer) gegen Korossion. Darunter kann`s munter weiterrosten und man sieht´s nicht.
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