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Auto-Umwelt-Ranking


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Da hat das Wuppertaler Umweltinstitut doch herausgefunden, das der Cermedes A160CDI super umweltfreundlich ist. Ok, fein, tolle Sache das.

In der Bewertung des Instituts steht dann:

---schnipp---

Das umweltverträglichste Fahrzeug mit konventionellem Antrieb ist der Mercedes A 160 CDI. Neben neu entwickelten Motoren (mit Rußpartikelfilter) ...

---schnapp---

Der Spiegel macht daraus gleich den serienmäßigen Rußpartikelfilter. Ein kurzer Blick auf die DB-Seiten:

---schnipp---

Mit dem optionalen Diesel-Partikelfilter bieten wir Ihnen die Technologie, die sowohl die Grenzwerte der EU-4-Abgasnorm erfüllt, wie auch die Diesel-Partikel-Emission des Fahrzeugs fast vollständig eliminiert.

---schnapp---

Folgerichtig taucht der Filter auch mit satten 470 Euro zzgl. Mwst in der Sonderausstattung auf. Und mir stellt sich die Frage, wieviele A-Klassen-Käufer den Filter tatsächlich einbauen.

roland

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Hallo!

Generell kann man sich alle Veröffentlichungen von irgendwelchen selbsternannten "Experten-Instituten" wohin schieben. Dabei handelt es sich fast durchwegs um PR, mit der sie billig ihren Namen in den Medien plazieren können, um sich für zahlende Auftraggeber (seien sie jetzt privat, kommerziell oder öffentlich) interessant zu machen. Die Punktvergabe ist äußerst beliebig, und der Arbeitsaufwand dürfte (bei grundsätzlich durch andere Studien vorhandenem Datenmaterial) bei maximal einem Tag liegen. Aber Mercedes, Toyota etc. werden bei evtl. zukünftig fälligen Studien sicher gerne auf die Wuppertaler zurückgreifen.

Grüße

GeorgK

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GeorgK postete

... Die Punktvergabe ist äußerst beliebig, und der Arbeitsaufwand dürfte (bei grundsätzlich durch andere Studien vorhandenem Datenmaterial) bei maximal einem Tag liegen. ...

Es geht sicher auch schneller. Im Aufgabenbuch zur Schweizer und Liechtensteiner PISA-Studie müssen die Schüler ausdrücklich ein von einem Hersteller erwünschtes Testresultat abliefern (!):

http://www.portal-stat.admin.ch/pisa/download/p2003_math_ex_d.pdf

Fragen 29 und 30.

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Genial! Würde mich aber interessieren, wieviele Schüler die hinter dieser Aufgabe steckende (ungewollte?) Ironie kapieren. Das wäre nämlich auch ein Zeichen von Intelligenz.

Grüße

GeorgK

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Mal ungeachtet der schon aufgezählten Punkte, kann man dieses Problem auf alle technischen Errungenschaften heutzutage ausweiten.

Diese netten Statistiken, Gutachten, Untersuchungen und was weiß ich noch alles kann man meines Erachtens nach getrost ignorieren oder gar in den Reißwolf werfen.

Zwar mögen Prius und alle anderen Hybrid-Autos, was Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemission angeht weit die Nase vorn haben, aber allein der Sondermüll, der bei einem Batteriewechsel entsteht, läßt mich da ins Grübeln kommen. Und wie sieht es bei der Entsorgung aus? Jede Menge Elektonikschrott, oder?

Es wird momentan mit modernsten Materialien versucht Gewicht und Kraftstoffverbrauch zu verringern, was folglich auch den Emissionswerten zugute kommt.

Aber hat dabei ein einziger mal an die Energiebilanz gedacht? Das gehört schließlich auch zum Thema Umweltschutz und Umweltverträglichkeit.

Wie umweltfreundlich sind denn diese Vorzeigeautos, wenn man betrachtet wieviel Energie (immer noch in erheblichen Maße aus fossilen Brennstoffen gewonnen) aufgewendet werden musste, um die Technologie/das Material zu entwickeln und das dann auch zu produzieren? Ich kann mir vorstellen, dass das mitunter katastrophal aussieht.

Da frag ich mich als Fahrer eines 14 Jahre alten Autos, was ich mit 7 - 8 Liter Super im Durchschnitt so verkehrt mache? Wieviel umweltfreundlicher sind besagte "umweltfreundliche" Fahrzeuge denn, wenn deren Diesel-Verbrauch nicht gerade signifikant geringer ausfällt?

Wie sieht es eigentlich aus. Hat sich mal jemand mit dem Thema Energiebilanz befasst oder hat ein paar Musterbeispiele? Nur so aus Interesse.

Ähnlich sieht es ja mit Windkraftanlagen aus.

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Genau diese Gesamtenergiebilanz wäre einmal interessant.

Ich vermute auch, dass ich mit meinem 35 Jahre alten Landrover gar nicht soviel Treibstoff verbrauchen kann.

lg

AHdi

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