6. Juni 200521 J. Hallo,... heute morgen auf dem Weg zur Arbeit ist ein recht seltsames Phänomen aufgetreten,.. ich fahre ganz normal, und ab und an meint der Wagen Vollgas geben zu müssen. Nach ein paar Ruckenden Bewegungen des Gaspedals (bei getretener Kupplung) beendet sich das Spiel. Habe sofort geschaut wo das Problem liegt und es auch gefunden. Ich hatte vor ein paar Monaten den Versager schonmal komplett zerlegt und gereinigt. Ich kann mich nicht daran erinnern das es da ein mechanisches Problem gab. Folgendes ist passiert: die obere Drosselklappe wird ausschliesslich vom Choke bewegt (macht das Gemisch fetter) Dies geschieht mit Hilfe eines längeren Hebels, dessen Ende federnd in die Vergasermechanik eingehängt ist. Es hält alleine durch Federkraft. Dieses Teil war aus seiner Federmechanik ausgeklinkt und blockiert die Mechanik teilweise. Kann passieren. Nun das Problem wo ich nicht weiter komme: ich hänge das Teil wieder ordendlich in die Mechanik, geht von oben sehr einfach. ABER ich kann es ohne graßartige Kraftaufwendungen wieder dort aushängen. Die Choke-Klappe (nenne ich mal so) ist im Ruhezustand absolut Senkrecht. Man kann diese aber von Hand leicht nach hinten bewegen, und die Mechanik somit wieder ausklinken. Die Klappe selbst hat bei mir keinerlei Federwirkung (nur über das Gestänge selbst). Was stimmt daran nicht? Wenn ich morgens z.B. nen Kaltstart mache, ziehe ich den Choke recht weit heraus. Die Feder wird gespannt, das Gestänge kann nicht herausfallen! ABER, stecke ich den Choke wieder rein, so entfällt die Federwirkung am Ende und das Gestänge hakt sich ggf. wieder aus! Kann es sein, das die Chokeklappe selber eine Art Rückstellfeder hatte? Ich wüsste nicht wo die sein sollte. Ich habe den Vergaser noch aufgeschraubt, wenn jemand ne Idee hat, wäre ich für eine Lösung dankbar. MfG Andreas
6. Juni 200521 J. Dieses Gestänge muss mit einem winzigen Splint gesichert werden, sonst kommst du nicht weiter. Hast du beim Wiedereinbau wohl vergessen. Viele Grüße Julius
6. Juni 200521 J. Ersteller Hi Schrauber,... Hab ich wohl zu undeutlich beschrieben,.. stimmt,.. du meinst sicher den Mini-Splint direkt an dem Hebel der Choke-Klappe (oben)? Dort passiert nichts, auch der Splint ist drin. Das Teil hakt an der Gegenseite dieses Gestänges aus, an der Seite wo die Feder mit einer Buchse in die Gegenbuchse des Verstellhebels eingeklinkt ist. Kann man so schwer beschreiben,. ich hoffe es ist verständlich;-) Ist die einzigste nur durch Federkraft gehaltene Stange am Vergaser. Nur reicht diese eben nicht komplett aus. Die Feder sieht aber ok aus. Der Weg ist auch nicht geändert. Und dort wo die Stange eingesetzt ist, gibt es keine Zwangsarritierung mit einem Splint oder ähnlichem. Ist auch recht verbaut da Seitlich am Vergaser. MfG Andreas
6. Juni 200521 J. Hallo Andreas, bei meinem Athena hatte ich das Prob. auch. Die kurze Stange, auf der die beschriebene Buchse läuft, kannst du rel. leicht schmieren(MOS, Caramba o.ä.) dann rutscht nix mehr raus. Evtl. die ganze Geschichte mit Plombendraht sichern- wenn die Kunststoffbuchse inzwischen zu verschlissen sein sollte. Übrigens- nach dem wiederaufbau des Vergaseroberteils mußt du genau dieses Teil wieder einhängen, sonst funzt die 2. Stufe nicht.
7. Juni 200521 J. Ersteller Hi,... @ak-thomas Wäre möglich das es mit etwas wd40 oder fett besser klappt und die Stange durch ihr Eigengewicht in der Buchse bleibt... Die Buchse ist bei mir aus Messing, von Abnutzung keine Spur. Ich werde wohl das Teil mit Draht oder einem kl. Kabelbinder sichern müssen. MfG Andreas
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