17. Oktober 200520 J. Hallo, Der C5 Kombi ist zurecht Testsieger. Trotz der Größe meines damaligen C5 I ( allerdings Limousine ) hatte ich immer ein sicheres Gefühl betreff der Dinge die um mich herum geschahen. Sicher auch aufgrund der tatsächlich hervorragenden Übersichtlichkeit. Mit den neuen Sicherheitsfeatures ( insbesondere AFIL ) im C5 II dürfte sich der reale Sicherheitsaspekt nocheinmal verbessert haben. Gruß, C-Breiling
18. Oktober 200520 J. C-Breiling posteteHallo, Der C5 Kombi ist zurecht Testsieger. Trotz der Größe meines damaligen C5 I ( allerdings Limousine ) hatte ich immer ein sicheres Gefühl betreff der Dinge die um mich herum geschahen. Sicher auch aufgrund der tatsächlich hervorragenden Übersichtlichkeit. Mit den neuen Sicherheitsfeatures ( insbesondere AFIL ) im C5 II dürfte sich der reale Sicherheitsaspekt nocheinmal verbessert haben. Gruß, C-Breiling Entschuldige, C-Breiling, war das ernst gemeint? ich fahre die Linousine und sehe zum Rückwärtsfahren über die Heckscheibe fast gar nichts. Zum Glück gibts gute Spiegel und Abstandswarner. Auch die Sicht nach rechts wird durch die B-Säule erschwert. Der Kombi mag durch die andere Heckscheibe wohl bessere Sicht gewähren. Mir gefällt die Limousine vom Styling her aber trotzdem besser, Nachteile wie schlechte Sicht nach hinten in Kauf genommen. <<doncarlos
18. Oktober 200520 J. Das war wohl schon ernst gemeint. Du darfst das natürlich nicht mit deinem GS vergleichen, der noch schön dünne Dachsäulen hat. Der C5 mag ja nicht optimal sein, aber wenn man nur mit neuen Autos vergleicht, ist die Meßlatte auch schon fast im Boden eingegraben. Ich finde es jedenfalls erschreckend, wie wenig man in modernen Autos sieht. Im C4 hat mich zum Beispiel extrem gestört, daß die A-Säulen zu dick und zu weit nach vorn gezogen sind. In Linkskurven oder beim Abbiegen sieht man prinzipiell mal nix, außer man beugt sich vor oder zur Seite. Einparken mußte ich mit dem Ding glücklicherweise nur in Plätzen, die mir gut bekannt waren. Hinter dem ganzen steht in meinen Augen eine ungesunde Pseudo-Sicherheitsmentalität, so à la "Ich bin gut eingepackt und habe 10 Airbags, was kümmert es mich da, was draußen läuft". Daß echte Sicherheit nur entstehen kann, wenn man den (durchaus wörtlich zu verstehenden) Überblick behält, geht dabei gern vergessen.
18. Oktober 200520 J. Bei der C5 Limo kann ich mich nur anschliessen. Wir haben bei unserem das gleiche Problem. Nach hinten kannste, wie auch bei meinem Xantia, nur schätzen. Zum Glück unterschätzt man da den Platz immer leicht. Den C5 kann man wie ich finde durch seine bauchige Form insgesamt nur schwer einschätzen, man braucht länger um ein räumliches Gefühl für das Auto zu kriegen. Wobei mir das bei vielen neuen Autos so geht!! Gruß Christian
18. Oktober 200520 J. Hallo zusammen, mich hat die schlechte Übersicht des C5 I, übrigens nicht nur beim Parken von Anfang an extrem gestört. Das hat sich auch nach 3 Jahren nicht geändert. Nochmals deutlich schlechter ist allerdings mein aktueller Vectra Caravan. Was bei solch einer kantigen Kiste wohl eine Art Kunststück ist. Gruß, Ralf
18. Oktober 200520 J. Der C5 Kombi gehört zu den Besten in einem der Beurteilungskritierien, der Sicht nach hinten. Wer mal im C5 gesessen hat, und nach vorne und zu den Seiten geschaut hat, weiß das auch! Hoffentlich ändert sich das Autodesign wieder in Richtung luftiger Konstruktionen. Dann hätten wir auch wieder tiefere Grürtellinien. Auf der Messe habe ich im C6 gesessen und empfand die Sicht nach vorne stark eingeschränkt. Gruß Holger
18. Oktober 200520 J. Tja, was glaubt Ihr, warum ich so gerne aus dem BX oder dem XM herausgucke? Sehr niedrige Gürtellinie, große Fensterflächen, schmale Dachpfosten (besonders natürlich BX), zusätzliche C-Säulen-Fenster und eine hohe Sitzposition! (auch diese im BX bei mir besonders hoch wg. Sitzschienenverlängerung) Beim BX z.B. ist die Gürtellinie so niedrig, daß das vordere Türfenster nur ganz knapp im Türkasten versenkbar ist, und dabei unten aufsetzt. Speziell beim XM ist die Sicht nach schräg hinten erstaunlich gut, die Kontur der Dachpfosten ist sogar der Blickrichtung angepaßt abgeschrägt. Allerdings läßt der XM mit seiner hoch liegenden Kofferraumabdeckung schon den jetzigen Trend zu immer schlechterer Sicht erkennen. >>Jürgen
18. Oktober 200520 J. Styling ist wichtig und unerhört verkaufsfördernd. Praktische Formen, die eine gute Übersicht gewähren sind vordergründig total unwichtig. Wenn wir dann das Auto haben bemerken wir nach und nach auch die mit der tollen Optik in Kauf gnommenen Nachteile. Indem wir hin und wieder wegen schlechter Sicht Probleme im Handling haben oder nur knapp einem Crash entgangen sind, rüttelt uns dies auch ab und zu auf. Wir rüsten unser Fahrzeug mit Sicherheitstechnik auf und vergessen dabei eine aufpreisfreie Übersichtlichkeit miteinzubeziehen. Ich werde beim nächsten Autokauf verstärkt auch einen Maßstab in der Übersichtlichkeit des Wagens anlegen. Und ich glaube, dass gute Übersichtlichkeit und tolle Optik miteinander vereinbar sind. <<doncarlos
18. Oktober 200520 J. Wer mal in der DS saß, weiß, was gute Rundumsicht ist. Die A-Säule ist schmaler als der Augenabstand, und so verschwindet sie optisch völlig. Noch ein Grund, sich mit den altersbedingten Gebrechen eines Haufens Altmetall zu plagen ;-) Hinter der A-Säule eines Berlingo kann sich ein Möbelwagen verstecken ... na-ja, sagen wir: ein Minivan. Und ein Radfahrer; aber hinter der B-Säule kann er das auf jeden Fall, das ist mir schon passiert. Da der Möbelwagen von rechts kam, hat der Fahrer natürlich keinerlei Anstalten gemacht, mir die Vorfahrt zu geben. Nur gewundert hat der sich, zu Recht. Nur wahrscheinlich über mich und nicht über das Design des Autos, in dem ich zum ersten Mal saß. Und der Eigentümer des Berlingo, der neben mir saß, ist in dieser Sekunde um Jahre gealtert. Eine Konstruktion, die den Fahrer dazu zwingt, beim Abbiegen, Einbiegen oder Kurve-fahren Verrenkungen in alle Himmelsrichtungen zu machen, um rechts und links an den überbreiten Balken vorbeischauen zu können, gehört verboten. Es ist nicht Stand der Technik! Die Säulen könnten fingerdünn sein, ohne Sicherheitseinbußen. Man macht sie nur deshalb so breit, weil die breiten Säulen Vertrauen erwecken (schrieb mal ein Autokonstrukteur)!!! Dafür mäht man dann Radfahrer um....oder bremst Möbelwagen aus, wenn man Glück hat. Es ist die verdammte Pflicht der Autobauer, den Stand der Technik im Interesse größtmöglicher Sicherheit zu realisieren; aber wer macht das? Und wer erinnert die daran??? Der normale Kunde kann das kaum erkennen, der ist den Autobauern hilflos ausgeliefert; die Journalisten und Tester sind von den Konzernen abhängig oder diesen hörig. So läßt sich auch ein schlampig abgestimmtes und mit ESP oder ASR (oder wie der Dreck heißt) aufgepepptes und "brauchbar" gemachtes Fahrwerk noch als "letzter Stand der Technik" verkaufen. Oder ein von vornherein falsch konstruiertes, weil mit zu hohem Schwerpunkt gebautes Auto. Oder die A-Säule, hinter der sich ein Möbelwagen verstecken kann...
18. Oktober 200520 J. Das ist mir extrem beim Smart aufgefallen. Der Vorteil des kurzen Wagens wird durch die unerträglich schlechte Sicht nach schräg hinten und hinten komplettt zunichte gemacht. Der hat keinen toten Winkel, das ist ein ganzer Friedhof. Wenn ich mir dann noch vorstelle daß er extra von Frauen gekauft wird die ein kurzes Auto haben wollen, weil sie keinerlei räumliches Vorstellungsvermögen haben bin ich mit Smarts auf der Straße sehr vorsichtig.
18. Oktober 200520 J. Berlingo kann ich bestätigen. Besonders der tote Winkel links und rechts war an meiner morgentlichen Kreuzung richtig gefährlich. Der Twingo ist ein super gutes Beispiel, aber auch der Scenic, und bei den Großen der Renault Espace. Da meint man fast schon, gute Rundumsicht gehört bei Renault zur Firmenphilosophie. Ausnahmen bestätigen natürlich auch dort die die Regel, siehe Laguna Limousine. Aber die Mär von der Sicherheit ist ein Scheinargument. Unsicher sind die Autos von Renault ja wirklich nicht. Gruß Holger
18. Oktober 200520 J. Mir ist beim Umstieg von BX auf Xantia aufgefallen, daß man bei ersterem wesentlich besser abschätzen konnte wo der Wagen hinten aufhört, da man nämlich im Gegensatz zum Xantia die Ecken der Stoßstange in den Außenrückspiegeln sieht.
19. Oktober 200520 J. Hi,... Ich kann mich dem nur anschliessen, in Bezug auf den C5. Ich habe beide Varianten gefahren, Kombi als auch Limousine. Die Limousine ist sehr unübersichtlich nach hinten hin. Durch das hohe Heck und den Kofferraum dahinter kann man Entfernungen nur erahnen. Die Abstandssensoren sind auch nicht gerade als gut zu bezeichnen, als ich denen vertrauen würde. Der Kombi hingegen ist nach hinten hin recht gut zu überblicken. Da man aber meistens vorwärts fahren sollte ;-) hat mich am meisten die extrem breite und schräge A-Säule gestört. Da verschwinden echt Möbelwagen hinter... Mein CX Break dagegen ist in allen Richtungen offen und hat keine dicken Säulen, welche die Sicht nachhaltig behindern könnten. Trotz der recht gewaltigen Länge und des langen Radstands, zirkel ich das Teil leichter in eine Parklücke als nen C5. Ein E32 ist auch sehr gut einzuschätzen (alter 7'er)... schön kantig und nicht zu hoch gezogen. MfG Andreas
19. Oktober 200520 J. Hallo, die C5-Limousine ist schon sehr unübersichtlich, mich stört aber vor allem die Unhandlichkeit. Der Wendekreis ist einfach zu groß. Gruß, Marko
19. Oktober 200520 J. Rundumsicht beim CX: Inwieweit ist es bei heutigen Modellen und der Entwicklung noch von Bedeutung bzw. wieviel Bedeutung wird dem beigemessen? Beim CX (und offensichtlich auch beim XM) war das ja noch ein Thema.
19. Oktober 200520 J. ...das Paradebeispiel für absolut miserable Sicht nach hinten gefällig?! Xantia Limousine mit Spoiler aus dem Cit-Zubehör... uääääääääääääh... das geht mal gar nicht... da hilft bei engen Parklücken nur Fenster runter und rauslehnen... ;-) MfG, Benne
19. Oktober 200520 J. Robert!!!!!! Hör auf damit! Das kommt hier gar nicht so gut an! Deswegen sind bin ich ja so satt auf diese Fehlentwicklungen. Ausgerechnet C. konnte es mal und kopiert nun den Sicherheits-Anmutungsschwachsinn der anderen... Kommentar eines C 5 Fahrers im Espace-Forum http://www.espace-freunde.de/forum/messages/92790.htm Und heute ist dort wieder ein Avantime mit einer defeken Zündspule des PSA-V6. Da bin ich auch schon betroffen gewesen. Gut, dass wir nur das Spulen-, und nicht das ABCD-Säulen-Design abgekriegt haben. hs
19. Oktober 200520 J. coupespace posteteRobert!!!!!! Hör auf damit! Das kommt hier gar nicht so gut an! Warum? Ich finde den rosa Lack mit dem roten Vinyldach irgendwie scharf. Bestimmt hatte dieser CX auch noch eine rote Lederausstattung drin. Aber keine Ahnung, wer aus dem schönen Bild ein Puzzle gemacht hat! :-))))))))))))))))))))))))))
19. Oktober 200520 J. Also das Lob auf den CX muß ich doch mal relativieren. Man kann gut den fließenden Verkehr beobachten, das ist richtig. Aber beim Einparken endet der Wagen an den Scheibenwaschdüsen. Und die sind bei mir noch in der Motorhaube (77er). Warum sind denn rechte Vorderkotflügel 3 mal teurer als Linke, Näää? Ich habe die erste Zeit bei uns in der Altstadt (eng, sehr eng) einige Male "französisch" geparkt bis ich wußte wie lang die Motorhaube ist. Wenn ihr ein Auto fahren wollt mit dem man auf den Millimeter längs in eine Parklücke kommt nehmt einen Trabbi. Wenn es bei dem ganz eng wird mach ich den Motor aus, steige aus und schiebe ihn durchs offene Fahrerfenster ans Lenkrad fassend hin und her. Meinen Trabbi Kübel habe ich auch schon mal an der hinteren Stoßstange (Rundrohr) einfach angewippt und Richtung Bordstein rübergezogen.
19. Oktober 200520 J. ACCM Gerhard Trosien postete[Es ist die verdammte Pflicht der Autobauer, den Stand der Technik im Interesse größtmöglicher Sicherheit zu realisieren; aber wer macht das? Und wer erinnert die daran??? Der normale Kunde kann das kaum erkennen, der ist den Autobauern hilflos ausgeliefert; die Journalisten und Tester sind von den Konzernen abhängig oder diesen hörig. So läßt sich auch ein schlampig abgestimmtes und mit ESP oder ASR (oder wie der Dreck heißt) aufgepepptes und "brauchbar" gemachtes Fahrwerk noch als "letzter Stand der Technik" verkaufen. Oder ein von vornherein falsch konstruiertes, weil mit zu hohem Schwerpunkt gebautes Auto. Oder die A-Säule, hinter der sich ein Möbelwagen verstecken kann... Mir scheint, dass den Autobauern die Pflicht oft schwerer fällt als die Kür. Man konzentriert sich auf eine ins Auge stechende gute Kür und vergisst dabei die Pflicht die da lautet "das Auto muss einen guten Überblick gewähren". Dieses Thema könnten auch mal die Redaktionen der bekannten Autotestzeitschriften etwas besser beleuchten und ernsthafter bewerten. Immerhin stehen bei grassen Fehlern einer Vorfahrtsmissachtung, die aufgrund schlechter Übersichtlichkeit geschieht, Menschenleben auf dem Spiel. Im Falle des Möbelwagens auch das eigene Leben. Über das Styling des Trannsportmittels in dem wir dann noch auf die letzte Reise gehen, brauchen wir uns keine Gedanken mehr zu machen, hier ist keine gute Sicht mehr gefragt. Den gläsernen Sarg hatte bisher nur Scheewittchen und die war nicht wirklich tot. -Aber schreibt mir bitte jetzt nicht "Klopfen wir auf Holz". <<doncarlos
19. Oktober 200520 J. Volvo hatte mal ein Concept-Car, das mich sehr überzeugt hat: http://www.canadiandriver.com/news/01images/volvosafety2.jpg Gute Aussichten hat der auf alle Fälle. Die durchsichtige A-Säule sieht sogar noch gut aus. Gruß Markus
19. Oktober 200520 J. Ihr habt ja alle so Recht! Fragt sich nur, wer die aktuelle Designrichtung eigentlich bestimmt. Es muß doch Leute geben, die diese Panzer mit Sehschlitzen gut finden ?! Die nächste Entwicklungsstufe wird dann wohl durch die Einführung des Periskops bei Weglassen sämtlicher Fenster gekennzeichnet sein. Soweit, so schlecht. Unterschiede bei der Übersichtlichkeit würde ich aber schon akzeptieren wollen. Ein C6 ist sicher ein Reisewagen (wie die Göttin, die wohl auch kaum als einparkfreundlich bezeichnet werden kann) und kein Stadtauto, das alle paar Meter in einen Parkplatz gequetscht werden will. Einparkfreundlichkeit verlangt große Fensterflächen und von innen sichtbare oder zumindest gut erahnbare Außenkanten, verlangt also genau das Gegenteil von den aktuellen Eiformen mit Sehschlitzen. Eine hohe Sitzposition hilft auch noch. Gruß
19. Oktober 200520 J. @ René "beim Einparken endet der Wagen an den Scheibenwaschdüsen." Sitzkissen unter den Hintern legen? Ich parke den CX vorne wie hinten auf Zentimetermaß. Alles Gewohnheitssache. Abschätzen der Ausmaße ist ein anderes Thema als Rundumsicht. ***** Mit den dicken ABCD-Säulen kann man sich aber nur etwas "an"gewöhnen, und zwar immer, also ausnahmslos durch seinen Körpereinsatz die Perspektive zu verändern. Ein Augenblick der partiellen Blindheit bleibt trotzdem. Und macht das jeder zuverlässig? Beispiel: Die mächtigen A-Säulen meines Avantime sind kein Vergleich zu den fragilen des Espace. In Linkskurven, vor allem in der Stadt und an Zebrastreifen muss ich ganz höllisch aufpassen. Hinten geht nichts ohne Rückfahrwarner. Nur direkt nach vorne und zur Seite ist die Sicht hervorragend, letzteres ist kein Wunder bei fehlenden B-Säulen. Gruß Holger
19. Oktober 200520 J. Einparken war nicht das Thema. Wie heißt diese Marke aus Stuttgart? die baute in den 60erjahren Autos im Schuhkartondesign, bei denen man beide Enden tatsächlich sah. Wollen wir das?? Übrigens: mit DS kann man wunderbar einparken wg. extremem Radeinschlag und rundem vorderen Grundriss. Wer nicht nach mehr oder weniger kurzer Eingewöhnungszeit, die bei jedem neuen Auto fällig ist, die Abmessungen halbwegs einschätzen kann, solls bleiben lassen und Parkplätze suchen, in die man nicht rückwärts reinmuss. Es geht hier um gefährlichen Designschnickschnack, der angeblich durch einen Kundengeschmack diktiert ist, der wiederum durch die Designer selbst erst gemacht wurde. Es geht um die Verantwortung der Hersteller für Gefahren für Leib und Leben der Verkehrsteilnehmer, die von ihren Produkten ausgehen. Und damit natürlich auch um die Pflicht, Produkte zu bauen, die nicht in allen Details dem sog. Kundengeschmack entsprechen, sondern die anderherum dem Kunden nahegebracht werden müssten, wie seinerzeit der revolutionäre TA. Wo wären wir denn, wenn die Konstrukteure schon immer auf angebliche Kundenwünsche geachtet hätten? "Schalt- und Bremshebel innen? Da müssen sich hunderte von Automobilisten ja umgewöhnen. Unzumutbar..." "Die Kunden wollen solide Stahlseile und keine (angeekelter Unterton:) 'Hydraulik' bei der Bremse...". Das technische Niveau des Traction läge noch in ferner Zukunft. Statt überbreiter A-Säulen, die (Unfall-) Sicherheit suggerieren und Gefahr erst heraufbeschwören, zu bauen, sollten die Verkäufer offensiv die Vorteile schmaler Säulen publik, populär und damit verkaufbar machen. Nur so als Beispiel.
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