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Mir fehlen die Gimmicks im C6

Hervorgehobene Antworten

Stimmt, Holger, die Japaner sind eine Ausnahme, weil japanische Firmen traditionell

eine eher vertikal ausgelegte Produktion haben, d.h. von der kleinsten Schraube

bis zum fertigen Auto alles selber herstellen.

Insofern ist die Hybridentwicklung kein Zufall und vielleicht auch ein Hoffnungsschimmer.

Obwohl ich nicht glaube, dass wir Europaeer in der Lage sind, deren Konzepte

zu kopieren. Die japanische Lean-Production wurde bei uns ja auch zu Lean-Management

umgewurstet, damit es in unsere rein ergebnisorientierten Hirne passt.

Hauptsache "Lean"...

Fuehrt jetzt zu weit.

Wo waren wir?

Gimmiks.

Davon haben wir doch eher zu viel als zu wenig, oder habe ich da ein

Wahrnehmungsproblem?? ;-)

ACCM Harr postete

Bis auf das Kurvenlicht der DS hat es keine der hier genannten Citroen'schen

Innovationen in die Serie anderer Hersteller geschafft. ;-))

Ich willl ja nicht als Besserwisser erscheinen, aber auch die HP wurde zeitweise bei Rolls Royce und Mercedes Benz eingesetzt. Den Lupentacho gab es auch bei Lancia, das war aber - glaube ich - vor dem CX.

Gruß aus Mannheim

Manfred Heck

Definition: Gimmick

Gimmick ist die Bezeichnung für einen interessanten, lustigen oder sonstwie attraktiven Gegenstand von geringem materiellen Wert, der als Werbegeschenk kostenlos verteilt wird oder einem Verkaufsprodukt, wie zum Beispiel einer Cornflakes-Packung, beigefügt wird, um einen zusätzlichen Kaufanreiz zu bieten. Durch diese Geschenke sollen vor allem Kinder angesprochen werden. Die Spielzeuge in einem Überraschungsei können als Gimmicks aufgefasst werden, während das eigentliche Produkt die Schokoladenhülle darstellt.

Zu Gimmicks zählen Gegenstände auf Zeitschriften, Aufkleber in Verpackungen von Geräten und Software, Messe- und Werbegeschenke. Im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff in den späten 1970er-Jahren durch das Kult-Comicheft "Yps" bekannt, der sich durch für Kinder attraktive Gimmicks wie z.B. kleine Kompasse aus Kunststoff oder lebende "Urzeitkrebse" auszeichnete.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gimmick

Frage: Was hättest du denn gern als zusätzlichen Kaufanreiz für den C6? Eine Packung Urzeitkrebse? Oder doch lieber ein Überraschungsei?

;-)

Fred

  • Ersteller

Genau das ist doch das Problem: ein Hersteller kann sich heute kaum noch über die reine technische Innovation von den anderen unterscheiden. Hydropneumatik oder Hydractive 1 bis X ist (leider) auch kein technischer Meilenstein (mehr) - eher ein Alleinstellungsmerkmal (von RR und teilweise MB abgesehen; deshalb aber auch nicht schlechter).

Bei technischen Zwängen der Entwicklung, recht nettem Äußeren und langweiligen Inneren wären es genau diese Detaillösungen (Gimmi©ks) gewesen, die das Fahrzeug interessant gemacht hätte. (wenn die Sonne scheint ;-)) Gerne auch leichte, ergonomische und schöne. Die Statur eines 5m-Wagens ist es sicher nicht allein, der zum Kauf anreitzt. An anderer Stelle wurde auch bereits hinlänglich über den gesellschaftlichen Status eines Citroën's auch jenseits der 50t€ diskutiert, der auch nicht ausschlaggebend sein kann.

@Holger:

Vielleicht bringt die C1/107 Kooperation einen Toyota Hybrid-Motor in einen Citroën ??? Zum Thema alternative Antriebe: es wäre doch eine Sensation, wenn Citroën den C6 für den Betrieb mit Pflanzenöl (nicht nur Biodiesel) freigeben würde - dann hätten wir unsere Sensation, die außer ein paar Leitungen und einer Vorheizung nicht aufwendig wäre !

  • Ersteller

@027

Hallo Fred,

ja genau das hätte ich gerne gehabt: Dinge, die den Hersteller nicht viel kosten, deshalb im noch verbleibenden Spielraum (Kostendruck) verwirklicht werden können, und Spaß machen auch wenn Sie niemand braucht !

...Früher haben die Jungs Yps-Hefte oft NUR wegen den Gimmicks gekauft.

@Manfred:

Mit "in Serie" meinte ich echte Marktdurchdringung.

Wie z.B. die Scheibenbremse, die Einspritzung, Common-Rail, elektronisches

Motormanagement, Katalysator, Airbags, ABS, ESP und dergleichen.

Das sind alles ehemalige Innovationen, die heute selbstverstaendlich sind.

Die HP ist zwar toll, aber wenn man sie will, muss man einen Citroen kaufen.

Ein Rolls ist nicht wirklich eine Alternative ;-)

Dito beim Lupentacho, Diravi, Druckpunktbremse, etc... alles tolle Sachen,

aber eben hoechst exklusiv und inzwischen genau aus diesem Grund nicht mal

mehr von Citroen zu haben.

Frag mich nicht, warum der C6 nicht das C4-Lenkrad bekommen hat und warum

das Interieur so langweilig geraten ist. Frag PSA!! :D

Hallo zusammen,

ich denke die meisten Teilnehmer im Forum sind über die Innovationen unserer Marke informiert. Insbesondere das D-Modell hatte 1955 reichlich davon. Diese hier aufzuzählen ist mir zu albern. Dafür gibt es Fachliteratur in Hülle und Fülle.

Auch war es in noch keinem meiner D-Modelle zugig, außer ich hatte die Fenster geöffnet.

Die Motoren waren immer Wehrmutstropfen bei den großen Cit. aber sicherlich auch nicht laut. Lediglich die Einspritzer der D-Reihe und hier insbesondere der 21er gingen sehr kernig zur Sache.

Viele Leute sind von dem seidigen Lauf des alten 3 Lager Motors im 58er total begeistert. Übrigens zu Recht. Laufkultur und Leistung waren zu dieser Zeit schon auf Oberklasseniveau in Europa und passten sehr gut zum Gesamtkonzept des Fahrzeugs. Auch die 9,5 Liter Super auf der Fahrt nach Paris fand ich mal wieder beeindruckend. Übrigens ohne als Verkehrshindernis durch die gegend zu schleichen und mit reichlich Stau.

Leider kamen die 5 Lager Motoren an diese Laufruhe nie mehr heran. Aber auch hier ist laut immer relativ. Ich fahre auch recht häufig mit anderen Klassikern. Erst neulich wieder in einem Commodore und einem Heckflossen Benz mit 6 Zyl. . Viel leiser als im D-Modell war das auch nicht.

Auch brauchten meine damaligen CX Einspritzer keinen Vergleich zum Wettbewerb zu Scheuen. Die Dieselmotoren galten viele Jahre als Maß der Dinge. Das betraf insbesondere Leistung und Geräuschkomfort. Mehr Leistung und leiser geht natürlich immer. Das ganze will dann allerdings auch bezahlt werden.

Aus heutiger sicht sind alle diese Kisten laut. Ja das ist nun mal der Fortschritt. Umgekehrt wäre ja auch traurig.

Gruß, Ralf

ACCM Mario G. postete

Genau das ist doch das Problem: ein Hersteller kann sich heute kaum noch über die reine technische Innovation von den anderen unterscheiden.

*huestel*

das wuerde heute auch kein Hersteller mehr ernsthaft versuchen...

Die Unterscheidung findet auf anderer Ebene statt: Image.

Das Produkt wird darauf abgestimmt und nicht umgekehrt.

Sowas nennt man auch "zielgruppenorientiert" :-/

Frueher, zu DS- oder auch noch CX-Zeiten, war das anders.

Da waren die Beduerfnisse der Kunden den Entwicklern schlichtweg egal.

Man wusste einfach, was gut fuer die Kunden und "innovativ" ist. Punkt.

Marketing? Nicht bei Citroen!

Deshalb waren die Produkte auch so spannend und genau das

macht ihre Faszination bis heute aus.

Vielleicht bin ich ja falsch verkabelt, aber ich kaufe doch keinen C4 wegen so einem

daemlichen Duftspender! Zweifellos ein Gimmik. Dem Lenkrad hingegen

koennte ich was abgewinnen. Macht technisch Sinn und sieht auch noch gut aus.

Kein Gimmik.

Ebenso waren Lupentacho, Bediensatelliten, HP, Ufo-Cockpit(CX), Einspeiche, etc...

alles keine Gimmiks.

Da war Ueberlegung dahinter und das nicht zu knapp. Ob das echte

Innovationen waren, lasse ich mal dahingestellt (s.030), aber zweifellos vermissen

manche (Holger, ich, und noch ein paar andere ;-)) genau solche Dinge beim C6.

Ich bin der Meinung, man haette bei den geplanten (geringen) Stueckzahlen den C6

ruhig etwas mutiger gestalten koennen. Wenn schon keine echten Innovationen,

dann doch wenigstens etwas mehr fuers Auge.

Aber uns fragt ja keiner.

*schmoll*

;-)

Citroen hat(te) das Image der Klassenlosigkeit. Gerade weil man sich nicht ums Image geschert hatte.

Harr hatt Rechtt.

Während der Michelin-Ära (bis 1975) gabs bei Citroën gar keine Marketing-Abteilung.

Man schrieb von der "Diktatur der Techniker" und man baute Autos nach den Bedürfnissen der Kunden und nicht nach dem Geschmack der Kunden.

Heraus kamen wenige Modelle, die waren aber (fast alle) epochal. Was noch heraus kam war der wirtschaftliche Niedergang, der zur Übernahme durch Peugeot führte.

Man muss eben beide Seiten der Medaille sehen.

Gruß

Markus

PS: Wenn die Peugeot-Leute komplette Angsthasen wären, gäbs keinen C6.

So muss man das nun halt mal sehen. Besser kontrollierte Offensive als gar keine.

  • Ersteller

Vielleicht hat Phantomas recht: War da nicht der Spruch vom früheren Citroën-Chef: "Renault baut heute die Autos, die Citroën vor einigen Jahren fast runiert hätten". Der Markt will offensichtlich keine epochalen Autos - oder die Hersteller können/wollen sich deren Entwicklung nicht leisten. :-(

Bin ja schon ruhig und verzichte auf meine vermissten Gimmicks.

ACCM Mario G. postete

Bin ja schon ruhig und verzichte auf meine vermissten Gimmicks.

Aber dieser Thread ist ganz lustig. Den wuerde ich gerne in 6 Jahren oder so nochmal lesen, wenn der C6-Nachfolger vorgestellt wird. ;-)

Sehr schoen!

Gruesse,

Dirk

Wer die Tokyo Motorshow besucht (virtuell), sieht wohin der Zug fährt. Viele Prototypen, aber glaubwürdige, mit dem Thema: Elektro. Hybrid. Wasserstoff. Toyota liefert Hybrid schon seit 8 Jahren.

"The Toyota Prius has already captured 90% of the world market for hybrid technology, having been on the market since 1997. In 2004 it was voted the North American Car of the Year – a strong endorsement for environmentally beneficial hybrid technology."

(Google, 2004)

In 6 Jahren? Ach, wann wurde der Lignage vorgestellt? Schnarchende Franzosen. Genau wie die deutschen Hersteller wollte man bis Juli 2005 nichts von Hybrid wissen. Doch dann kam die IAA und als Rahmenveranstaltung gab's die Energiepreis-Explosion (eine für den Transportsektor viel zu harmlose wie ich finde). Und siehe da:

"Der Toyota Prius wurde von den 58 Mitgliedern der Jury für das Europäische Auto des Jahres zum „Europäischen Auto des Jahres 2005“ gewählt. Nach zwei Wahlrunden wurde der Prius aus einer Liste von sieben Finalisten ausgewählt und nach dem Erreichen von 405 Punkten eindeutig zum Sieger erklärt."

(Google, 2005)

Aha! Plötzlich pappte der Begriff "Hybrid" auf deutschen Autos (mit versiegelten Motorräumen). Erfunden wurde zwar nichts, zu kaufen gab's schon gar nichts, also ich las ich die Messeaufpapper wie "Sorry, wir haben geschlafen", oder freundlicher interpretierend "kommt bald". Dafür spricht man jetzt auch über die Kombis Autogas/Elektro - Diesel/Elektro - ein weiterer Schritt.

Und die Franzosen? Der C6? Er glänzte auf der IAA wie eine Speckschwarte - optisch und antriebstechnisch passt er so in fette Zeiten, aber nicht in die nahe Zukunft. Nach eigenen Ankündigungen wird die deutsche Oberklassekonkurrenz 2008 startklar sein.

Drei Jahre leasen und dann schnell weg damit? :D

Gruß

Holger

ACCM Harr postete

"Lichtjahre von der Konkurrenz entfernt" gibts nicht mehr. Niemehr.

Dazu ist die Entwicklung bereits zu sehr auf die Zulieferer verlagert.

Dieser Prozess ist unumkehrbar. Deswegen ist alles Hoffen auf eine

Revolution im Automobilbau (egal von welchem Hersteller) reines Wunschdenken.

Wenn sich etwas bewegt, dann nur aufgrund geaenderter Anforderungen

des Marktes! In letzter Konsequenz muessen wir uns also selber an die Nase

fassen und uns fragen: warum kaufen wir den Schrott dann eigentlich noch?

Das meine ich ernst! Kein Smiley!!

Deswegen halte ich die Forderung nach geringerem Gewicht, pfiffigeren Antrieben

und innovativer Technik fuer absolut gerechtfertigt. Es gibt leider nur

ein Problem dabei: es sind offenbar zu wenige, die das wollen!

Und so wurde der C6 so wie er ist.

Noch ein Gedanke zur Innovation:

Wenn man diesen Begriff enger fasst und auch die zeitliche Komponente betrachtet,

d.h. nach der Marktdurchdringung einer Innovation fragt, sieht es fuer Citroen ganz

uebel aus. Bis auf das Kurvenlicht der DS hat es keine der hier genannten Citroen'schen

Innovationen in die Serie anderer Hersteller geschafft. Die Grenze zwischen "innovativ"

und einfach nur "anders" verwischt doch ziemlich stark angesichts dieser Erkenntnis.

Was natuerlich nicht bedeutet, dass diese C-Innovationen schlecht waren.

Im Gegenteil! Ich finde z.B. so einen Serie-1 CX GTI Turbo absolut phantastisch

und habe deshalb auch genug davon gebunkert, dass es fuer eine Weile reichen sollte ;-)

Ich kann aber auch verstehen, dass die Experimentierfreudigkeit der ueberwiegenden

Zahl der Autokaeufer mit einer derart schrillen Schale schlichtweg ueberfordert wird.

Damit waeren wir wieder beim Thema "Assessment" und der Kreis vom Lignage

zum C6 schliesst sich. Schade zwar, wie ich finde, aber ich habe bei PSA leider

nichts zu entscheiden ;-))

Es gab durchaus noch weitere Innovationen von Citroën, mir fallen spontan die Leuchtweitenregulierung der Ente ein, die eingeklebte Frontscheibe des SM, die Wegfahrsperre des CX. Wolfgang wird sicher wissen, ob ich damit richtig liege.

Hallo,

ich halte den C6 für eine sehr gelungene Oberklasselimousine.

Um Lichtjahre seiner Konkurrenz voraus.

Seltenerweise hört man von der Fachpresse ( ALLE ! ) nur Lob!

Gimmicks sind was für Durchschnittsauto´s der anderen Hersteller.

Aber hat CITROEN es nötig, wie die Anfänger, Spielkram zu verbauen?

Die Auto´s unserer Marke sind was für Fortgeschrittene und Genießer.

Drei kleine Kritikpunkte am C6 zeigen sich mir aber dennoch:

- warum keine feststehende Lenkradnabe a la C4 ?

- eine eigenständige Mittelkonsole ( statt der aus dem C5 II ) hätte sicher

( auch aus Gimmickgesichtspunkt ? ) nicht geschadet.

- Wie beim C5 I wurde der Doppelwinkel in der Motorhaube im unteren Drei-

eck nicht geschlossen. Sieht bei C4 und C5 II einfach harmonischer aus.

Trotz dieser kurzen Kritik:

Der C6 ist ein Traumauto in bester CITROEN Tradition.

Gruß,

C-Breiling

Hallo!

Welches sind denn wirklich wichtige Innovationen?

Da fällt mir z.B. der geregelte Katalysator ein: eine Innovation von Volvo (1976)

Den vieldiskutierten Hybridantrieb gibt es mittlerweile in Japan schon in kleinen LKW: z.B. im Isuzu ELF.

MFG

Hallo,

CITROEN - Innovationen aus dem Jahr 1971:

- Wischer Intervallschaltung

- versenkte Türgriffe

Gruß,

C-Breiling

Peter V postete

Was mich hier an der ganzen Diskussion wundert, ist der nicht totzukriegende Aberglaube, C hätte in der Vergangenheit "innovative" Antriebskonzepte oder "innovative Innenraumgestaltung" gehabt. Ich weiß von keinem solchen C - weder DS, noch SM noch CX nochg sonstwas.

Für das wirklich herausbringen (in Serienproduktion) von "innovative Antriebskonzepte" ist Citroën nichtwirklich bekannt. Zwei Fälle gab es dennoch denke ich: Der "Moteur Flottante" ende der 20-er oder Anfang 30-er Jahre und der Wankel-Motor im M35 und GS Birotor (ok das war keine richtige Serienproduktion).

Wie man vor allem die DS aber auch (in geringeren Massen) die CX eine "innovative Innenraumgestaltung" absprechen kann ist mir ein Rätsel. Haben Sie den Innenraum diese Autos schon mal angeschaut und verglichen mit andere Auto aus die Zeit?

Allein das Design von DS Armaturenbrett in 1955 war schon revolutionär, dazu kommen noch die verwendete Materialien. Auch die für die Sitze verwendete Materialien waren damals sehr Innovativ.

gruss

Jint Nijman

Alles richtig Jint!

Aber das Wort "Innovativ" steht hier auf dem "man kann es nicht mehr hören" Index. Man sagt auch nicht mehr "nonkonform". Das heißt jetzt Uitschieter. Gell, Robert?

;-))

Gruß, Martin

(hihi, finde auch, daß Peter sich mal einen CX von innen ansehen sollte. Aber der steigt da ja freiwillig nicht ein :-)))) )

Ausbaufähig zu einem innovativen Antriebskonzept 'wäre' das Ende der 90er bereits für den C5 angekündigte Starter-Generator-System "Dynalto" gewesen. Wieso ist das eigentlich - bis auf die rudimentäre Anwendung im C3 - in der Versenkung verschwunden?

Gruß, Marko

ACCM MarkS postete

Ausbaufähig zu einem innovativen Antriebskonzept 'wäre' das Ende der 90er bereits für den C5 angekündigte Starter-Generator-System "Dynalto" gewesen. Wieso ist das eigentlich - bis auf die rudimentäre Anwendung im C3 - in der Versenkung verschwunden?

Gruß, Marko

Ja, das Dynalto habe ich auch vermißt. Vermutlich handelte es sich um die Entwicklung eines Zulieferers (ähnlich FAP, AFIL usw.). In jedem Fall hätte man wohl Dynalto in Richtung Echt-Hybrid weiter entwickeln können und sollen, finde ich. Währe sicher eine angemessene Innovation gewesen, statt dieses Segment den Japanern zu überlassen.

Gruß aus Mannheim

Manfred Heck

Das Mini-Hybrid-System im C3 ist von Valeo.

Bringt, wie alle Hybriden, besonders im Stadtverkehr einiges an Spritersparnis.

Nur, der C6 ist wohl nicht als Stadtauto konzipiert....

Gruß

Markus

Zu @041 und 042:

CXse habe ich deren zwei besessen, waren jeweils Neuwagen. meinen DS habe ich seit 21 Jahren. Also keine Panik. Diese Autos kenne ich ziemlich gut.

Eines passt besser: "nonkonform" im Sinne von "ungewöhnlich". Dieser Begriff qualifiziert deutlich besser sowohl die klassischen als auch einige neue Cs. Innovativ heißt mehr "richtungsweisend und sich durchsetzend". Die Innovationen von C waren meist technisch trivial im Sinne von allgemeingültig oder eben nonkonform im Sinne von "Einzellösung", für die sich letztendlich niemand interessiert hat und die wieder in der Versenkung verschwunden sind.

Ob nun zB. der Hybridantrieb "innovativ" ist und sich damit auch allgemein durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Inwieweit die Verwendung von Alu im Karosseriebau innovativ sein soll, erschließt sich zumindest mir nicht. Die Versuche von Audi sind im Falle des A2 gescheitert. Bei den großen Audi wiederum sind die Gewichtsvorteile vernachlässigbar (zB. ist der 7er BMW trotz "gestrigem" Stahlbau leichter als der angeblich innovative A8).

Und ob der wahllose Einsatz von beliebig vielen Heinzelmännchen als Innovation bezeichnet werden kann, ist mir auch nicht klar. Die zügellose Einforderung von solchen Spielereien mag den einen oder anderen Spieltrieb gepaart mit gewollter Fahrer-Entmündung befriedigen. Eine echte Fahrerhilfe sind sie jedenfalls überwiegend nicht. Wenn man sich da mal den C6 genauer anguckt, wird man feststellen, dass er mehr durch das Weglassen dieser wirklich unnützen Gimmicks auffällt (könnte für mich sogar noch etwas mehr Weglassen sein). Da steht der C6 übrigens sehr gut in der C-Tradition. Keiner seiner "Vorgänger" fiel durch eine Überfrachtung mit Heinzelmännchen auf. DS, CX, XM und auch andere waren alles Autos mit einer durchdachten Auswahl von Helferlein, nicht der maximal möglichen Anzahl Helferlein. immer daran erkennbar, dass es keine überbordende Anzahl von Bedienknöpfen gegeben hat (oder Menüs mit hunderten Menüpunkten) und gibt. Das ist auch genau das, was mir seit 30 Jahren an den Cs gefällt und wo der C6 eine absolut wohltuende Ausnahme im Oberklassebereich bildet. Das nennt man glaub ich "nonkonform". Naja, man könnte es natürlich auch "Innovation durch Weglassen" nennen.

was mich verwunderte,war die elektromotorische verstellung des navi-monitors...

man könnte einfach durch fingerdruck ihn schwenken.

unnütz sowas.

wenn die autos alt werden,dann ist das genau das problem!!

mein xm bläßt die woche plötzlich volle granate.

nix zu verstellen...

fensterheber verliert die endpositionen...

hört zwischendrinne auf...

temperatur wasser erhöht...

gebläse zweite stufe schaltet nicht...

pixelanzeige links nur noch ein paar punkte leuchten..

manchmal denke ich:

kühlventilator über keilriemen

gebläse mit schalter 1-2-3

kurbel für fenster hoch und runter

usw

aber auser pixel ist jetzt alles wieder gemacht.

und freu mich wie schön leise er durch die landschaft gleitet,wie leise daß er ist,wenn das gebläße ruhe gibt ;-)

uwe

ACCM Martin Goormann postete

das Wort "Innovativ" steht hier auf dem "man kann es nicht mehr hören" Index. Man sagt auch nicht mehr "nonkonform".

vielleicht sollte man in das Forum-FAQ noch eine Blacklist aller ACCI-Unwoerter

aufnehmen. "Innovativ" steht dann ganz vorne, dicht gefolgt von "Reifengas" und

"Komfortkugel" ;-))

Fehlen darf dann aber auch nicht eine Spalte mit Alternativen.

Alternativ zu innovativ schlage ich alternativ vor -- oehm ... also ... alternativ alternativ

... zu innovativ ... oder ist das jetzt zu kompliziert? *kopfkratz*

In diesem Sinne ist die HP keine Innovation, sondern eine Alternation,

d.h. Abwechslung oder "mal was anderes".

Klingt unverfaenglicher.

Das CX-Interieur ist demnach wohltuend "anders", aber nicht unbedingt innovativ.

Ich glaube, damit koennen wir alle leben.

(und Peter darf weiterhin seinen Xantia mit voellig veraltetem Armaturenbrett

schoen finden :D)

Sowas nennt sich wohl "konservativ",

fuer manche auch "wohltuend konservativ".

Klingt doch gleich viel besser.

Konservative Alternative.

C6.

Mehr faellt mir dazu nicht ein.

Da fehlt mir die "Inspiration" ;-))

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