14. November 200520 J. Hallo, mein Visa Club macht trotz nagelneuer Impulsgeber ab und an Ärger beim Starten, insbesondere beim Kaltstart. Das Kuriose : solange der Anlasser betätigt wird, passiert hinsichtlich Zündung nix. Nach dem Loslassen des Zündschlüssels dreht der Motor ja noch ein wenig weiter, immer dann kommt die Zündung. Wenn man dann schnell Gas gibt, ist er an. Bei warmem Motor ist meist alles normal und er startet prompt. Was kann das sein ? Gruss Jörg
14. November 200520 J. Uuuuaaah,das ommt mir sehr bekannt vor, da habe ich mir auch mal einen extremen Wolf nach gesucht und nix wirkliches gefunden...Versuch doch mal ein anderes Zündschloß bzw. andere Zündschloßplatte und einen anderen Anlasser (ich hatte das mal, das der zwar irgendwie normal drehte, aber soviel Saft zog, dass für die Zündung nix mehr übrig war) - ich gehe mal davon aus, dass du diese Teile alle irgendwo rumliegen hast ;-)) Gruß Frank PS.Dein roter EX-Visa ist problemlos übern TÜV (immer noch ungeschweisst), hat mittlerweile auch schon 145 tkm auf der Uhr
14. November 200520 J. Ersteller Hallo Frank, danke für die Info. Schön, dass der rote Visa immer noch so gut dasteht. Vielleicht hätte ich ja den behalten sollen ;-)) Deine Tipps werde ich mal gelegentlich anwenden. Die erwähnten Teile habe ich aber nicht rumliegen. Schaun mer mal. Sonst noch Meinungen ? Gruss Jörg
14. November 200520 J. Tippe auch aufs Zündschloss. Irgendein Kontakt ist auf Anlasserstellung nicht geschlossen H-G
14. November 200520 J. Hallo Jörg, schließe mich da den Vorschreibern an. Deine Beschreibung macht doch deutlich, daß die Zündung während des Anlassvorgangs nicht genug oder vielleicht auch gar keine Spannung sieht. Und wenn dann noch der Anlasser ordentlich dreht, fallen Batterie und Anlasser als sonst beliebte Ursachen wahrscheinlich aus, obwohl ich das von Frank in #001 Beschriebene auch kenne. Aber bei Zündanlagen, die bereits bei 9,x Volt nicht mehr wollen. Die hochmoderne (!!!! aus 1979) VISA-Zündung kommt mit ziemlich niedrigen Spannungen noch zurecht. Gute 6 Volt sind die Untergrenze für die Geber. Wo aber die Spannungsdifferenz bleibt, ist die Frage. Das erste wäre für mich, die Spannung am Elektronik-Modul während des Startens zu messen. Zündschloß erscheint ziemlich logisch. Zum Glück bin ich in der Frage von Anspring- und Zündungsproblemen noch kein Experte. Das wird man ja erst, wenn die eigenen Autos mucken. Gruß
14. November 200520 J. thomas, thomas... und was ist mit der unterschiedlichen verzahnung? sicher, anderen zahnkranz aufschrumpfen, kein problem, aber bei eingebautem motor?
14. November 200520 J. Ersteller Die Sache mit dem Zündschloss scheint mir auch am plausibelsten. Hat mal jemand eine kurze Anleitung zum Tausch ? Gruss Jörg
14. November 200520 J. Ausbau ist recht simpel : Untere Verkleidung abbauen. Die kleine Schraube mit dem 7mm Kopf am Zündschloß rausschrauben. Jetzt muß man nur noch den Zündschlüssel auf eine markierte Zwischenposition drehen ( irgendwo zwischen Zündung erste und Zündung zweite Stufe ). Wenn der Schlüssel genau auf dieser Position ist, kann man von oben auf einen kleinen runden Knopf drücken und das Schloß rausziehen. Das muß alles völlig ohne Gewalt ablaufen. Zündschlößer sowohl Serie 1 wie auch Serie 2 gibts bei mir - Anlasser auch :-) Torsten
14. November 200520 J. Hallo Jörg! Wie alt ist der Anlasser? Ist natürlich aus der Ferne schwer zu beurteilen, aber ich denke, es müsste der Anlasser sein! Er zieht, wie schon oben gesagt, soviel Strom, das für die Zündung zu wenig bleibt. Aber in dem Augenblick, wo Du den Anlassvorgang durch Rückdrehen des Zünschlüssels beendest, bekommt die Zündung den erforderlichen Strom, um den Motor anspringen zu lassen! Ist eigentlich logisch, und nur dadurch zu erklären, das die 2Zylinder unheimlich startfreudig sind! PS: Als erstes würde ich allerdings die Masseverbindungen überprüfen (es kann nämlich auch ganz simpel an einem lockeren Kabel liegen)!
14. November 200520 J. Hallo, hatte auch schon das gleiche Problem. Der untere nagelneue Schaltfühler war wiedermal nicht ganz hops. In der Entenscene mit Visa 2Zyl. geht ja die falsche Meinung um, die Fühler seien feuchte- bzw. wasserempfindlich. Das kommt daher, weil bei der Entenelektrik der Wischermotor beim Ausschalten (unterbrechen) eine recht hohe Störspannung z.B.direkt auf die Schaltfühler gibt, vor allem wenn der Übergangswiderstand im Zündschloß schon bei 0,3 Ohm angelangt ist. Das passiert natürlich am liebsten, wenns regnet. Ich habe 2 Satz Fühler Labormäßig getestet. Versorgungsspannung von 5...28Volt bei Temperaturen von minus 18 bis plus 140 Grad Celsius. Ergebnis: bei beiden Sätzen hatten die unteren Schaltfühler Teilaussetzer runterwärts ab12Volt bis ca.11Volt und die Versorgungsspannung weiter runter waren sie dicht! Die beiden Schaltfühler, die nur oben eingebaut waren, arbeiten weiterhin fehlerfrei! Jetzt noch meine Vermutung: Da der untere Schaltfühler thermisch stärker belastet ist als der obere, verkraftet er die Überspannung(weit über 28Volt) nicht. Beim Visa hat der Scheibenwischermotor einen extra Stromkreis, da werden die Spannungsspitzen, bevor sie voll ansteigen, bereits von Akku geschluckt.
14. November 200520 J. Ersteller Mein Gott, das sind ja Theorien...... Aber ich habe ja nun mal den Visamotor ganz unüblich im Visa ;-)
14. November 200520 J. "das sind ja Theorien......" nicht nur "Aber ich habe..." den 100 grd C. Test in üblichen kochend Wasser gemacht. Man muß ja nicht gleich den Visamotor in eine Ente setzen, damit man feststellen kann, daß so`n Fühler, auch wenn er nagelneu ist, durch einen Überspannungsimpuls(z.B. durch einen wie sagt man? elektrischen Hilfsstarter/ Ladegerät oder so) soweit geschädigt werden kann, das es zu deinen beschriebenen Aussetzern kommt. Mach doch einfach selber den Test bei Normaltemperatur: Ausgebauten Fühler 1. an Versorgungsspannung 14 Volt, 2. an 8 Volt. Dann mißt du jeweils den Schaltausgang(mit dem Voltmeter) bei Annäherung mit einem Metallstück aus Eisen. Der Test mit den verschiedenen Versorgungsspannungen ist für manch einen vielleicht etwas theoretisch, doch bei meinen Fühlern war`s eine sehr praktische Hilfe. Viel Erfolg bei der Fehlersuche und Behebung!
29. November 200520 J. Ersteller So, das Zündschloss ist erneuert. Nun springt er wieder zuverlässig an. Vielen Dank nochmal für Eure Tipps. Gruss Jörg
29. November 200520 J. Prima, Jörg Dann wieder gute VISA-Fahrt! Auch schön, daß Du den Erfolg meldest. Die sich an der Ferndiagnose beteiligt haben, können sich bestätigt fühlen oder auch nicht. In jedem Fall lernen sie so auch dazu. Passiert leider nicht regelmäßig. Gruß
29. November 200520 J. zu006: @thorsten: Eben deshalb! Bei uns werkelt schon der zweite Visa Motor in der Ente. Dabei bleiben immer die Visaanlasser übrig! @ Jörg: Ausschlußdiagnose Zündschloss ist mit der guten, alten Kurbel möglich.
30. November 200520 J. Ach , und wo wird beim Visa die Kurbel angesetzt?!?!? *hüstel*Direkt auf der Schraube, nachdem ich ein Loch in die Stoßstange gebohrt habe?!? Manche Beiträge hier härten auch ab...;-)
30. November 200520 J. Ersteller Hihi, für manchen ist es eben recht ungewöhnlich wenn der Visamotor tatsächlich im Visa werkelt. Von wegen Andrehkurbel..... ;-)) Gruss Jörg
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