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Die großen Citroens


ACCM Oliver Weiß

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ACCM Oliver Weiß

Durch die vielen Diskussionen rund um den neuen großen Citroen C6 (Ist er des Doppelwinkels würdig? Wieviel Retro steckt in ihm? Bietet er genug Highlights?), wurde ich inspiriert mal seine Vorgänger zu betrachten. Ich habe zwar versucht die jeweiligen Modelle in ihrer Zeit zu betrachten (in erster Linie den Baubeginn und nicht die weiteren Entwicklungen) und objektiv zu sein, das ist manchmal gar nicht so einfach und irgendwie kommt die eigene Meinung doch immer wieder durch... Lest selbst:

Ich laß die Heckantriebler mal außen vor du fange beim Traction Avant an. Im Erscheinungsjahr 1934 war er noch gar nicht der große Citroen, sondern es gab lediglich den 7CV in der kleinen Legere-Karosserie. Die heckangetriebene Rosalie war höher angesiedelt und wurde bis 1941 gebaut (der Traction Avant 22CV mit V8 war lediglich ein Prototyp). Der 7CV war für damalige Verhältnisse sehr fortschrittlich mit Frontantrieb, Ganzstahlkarosserie und ohne Trittbretter. Mit den Versionen Normale (breiter und länger) und 15CV wurde der Traction dann doch noch zum „großen Citroen“.

Zusammenfassung: als mittlerer Citroen gestartet und nach kurzer Zeit zu Recht der große Citroen seiner Zeit.

1955 wurde die DS vorgestellt. Was für ein Auto! Das Design war locker 20 Jahre der (meisten) Konkurrenten voraus (und erinnerte in keinster Weise der Traction), die Hydropneumatik setzte Maßstäbe im Federungskomfort. Weitere Besonderheiten: Scheibenbremsen vorne (als erster in Großserie), Motorhaube aus Alu, Dach und Armaturenbrett aus Kunststoff, hydraulische Schaltung, Hochdruckbremse. Der Traction wurde zwar noch bis 1957 weitergebaut, die DS kann aber dennoch über die ganze Bauzeit bis 1975 als „der große Citroen“ gelten. Bei der DS folgten im Gegensatz zum Traction erst später die einfacheren Modelle (ID, DSpecial etc), andererseits wurde sie in den Varianten Pallas und Prestige auch noch ausstattungstechnisch verbessert. Manko der DS: der alte Motor der Traction. Dieser wurde zwar im Laufe der Jahre immer weiter verbessert und modernisiert (u.a. mit elektronische Einspritzanlage), kann aber nie als wirklich modern gelten.

Zusammenfassung: Bester Start aller großen Citroens, ein Meilenstein der automobilen Geschichte trotz einiger Schwächen (Motor) und von Anfang an zurecht ein großer Citroen.

Chronologisch käme jetzt der SM (1970 – 1975). Da es sich aber hierbei um ein Coupe handelt, kann ich ihn schlecht mit den großen Citroen Limousinen vergleichen.

1974 erschien der CX, der ab 1975 die DS ersetzte. Das Design war zwar sehr modern, erinnert aber an den vier Jahre vorher erschienen GS. Die Motoren (zuerst nur Vergaser) stammen aus der DS. Innovativ war die Gestaltung des Armaturenbrettes und der Bedienungselemente. Erst später kam die phantastische Lenkung DIRAVI (aus dem SM, überarbeitet) und Einspritzmotoren in den CX. Somit wurde der CX erst nach einiger Anlaufzeit zu einem der „großen Citroens“. Die Innovationen war auch nicht so extrem wie bei der DS oder SM. Die Dieselmotoren waren für ihre Zeit sehr modern und der Konkurrenz meist überlegen. In Sachen Hydropneumatik gab es keinen nennenswerten Unterschiede zur DS, den Federungskomfort empfinde ich im CX im Vergleich zur DS als schlechter.

Zusammenfassung: relativ schwacher Start, aber dann zog der CX auch ohne Turbo in die Kategorie „großer Citroen“ würdig ein.

1989 bis 2000 gab es den XM. Im Gegensatz zur immer rundlich werdender Konkurrenz war der XM deutlich kantiger, keilförmiger gehalten. Der Hüftknick im Bereich der C-Säule erinnert an den SM. Er war der erste große Citroen mit Heckklappe (und wenn man den C5 nicht mitzählt auch der Einzigste). Die Gestaltung des Innenraums war nicht mehr so innovativ wie beim CX, aber auch nicht das, was man als Mainstream bezeichnen könnte. Die Hydropneumatik wurde weiterentwickelt in Form von Hydractive. Nach 32 Jahren gab es auch wieder einen Sechszylindermotor im großen Citroen. Was noch? 2. Heckscheibe gegen Durchzug u.ä. bei geöffneter Heckklappe, Radiobedientasten im Lenkrad. DIRAVI zumindest bei den alten PRV-V6-Motoren.

Zusammenfassung: außen und innen (zumindest Serie 1) recht ungewöhnlich, erste wesentliche Weiterentwicklung der Hydropneumatik überhaupt und ein paar nette Gimmicks (Radiobedienung im Lenkrad, zweite Heckscheibe) = eines großen Citroens durchaus würdig.

Der C5 ist für mich trotz aller Werbung „nur“ ein Xantia-Nachfolger, daher lasse ich ihn außen vor.

Nach fünfjähriger Wartezeit kommt der C6 im Jahr 2005. Design erinnert von der Seite an den CX, ebenso die konkave Heckscheibe. Die DS sehe ich nicht, aber ich erkenne auch ein wenig vom aktuellen Audi-Design. Der C6 ist der erste große Citroen, der sich optisch an einen seiner Vorgänger orientiert! Finde ich nicht gut, auch wenn mir das Aussehen besser gefällt als z.B. der C5 II. Was bietet der C6 technisch? Überarbeitetes Hydractive, welches noch mehr Komfort bieten soll. Das erwarte ich auch von einem großen Citroen. Und der Innenraum? Armaturenbrett ist wie beim C5 II sehr schlicht gehalten. Hier enttäuscht mich der C6. AFIL und schwenkbares Xenon-Licht kennt man z.B. vom C4 und C5 II. Head-Up-Display ist zwar bei Citroen neu, gabs vorher schon bei anderen Marken. Ein Highlight wie die feststehende Lenkradnabe beim C4 fehlt völlig.

Zusammenfassung: außen Retro, innen viel C5, technisch nur „Hydractive IV“ (heißt das so?) als Neuerung = der am meisten 08/15-artige große Citroen, aber immerhin startet er von Anfang an als großer Citroen.

Und die Zusammenfassung der Zusammenfassungen? Der große Citroen überhaupt ist wohl die göttliche DS. Und dann? Traction Avant und CX starteten beide nicht direkt als „der große Citroen“, wurden es aber nach kurzer Zeit. Ich würde den Traction Avant dennoch vor den CX stellen, da der CX (bezogen auf die jeweilige Zeit) weniger Besonderes und Innovatives bot als der Traction Avant Anfang der 1930er. Platz 4 gebührt dem XM. Immerhin wurde bei ihm das erste mal die Hydropneumatik wesentlich überarbeitet. Nummer 5 ist dann der C6. Keine (oder zu wenige) Highlights und als einziger mit Retrodesign (zumindest ansatzweise) erlauben mir ihm keine bessere Plazierung zu geben.

Kommentare, Meinungen und Diskussionen erwünscht! Legt los.

Gruß

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ACCM WOLFGANG ZX

Hallo!

Hast Du den text nicht schoneinmal gepostet? Egal.

Der C6 ist die derzeit anspruchsvollste europäische Alternative zum Trio A6/E-Klasse/5er.

Was mir beim C6 immer wieder auffällt: AFIL, Head-Up, Kurvenlicht diese 3 Features sind imagebildend für die gesamte Baureihe und werden regelmäßig aufgezählt (übrigens auch von der vermeintlich ach so feindseligen deutschen Presse), wenn es um den c6 geht.

Doch alle 3 Extras sind im C6 "Basismodell" nicht lieferbar. Nichtmal gegen Aufpreis. Wer eines dieser Extras haben möchte, muss zwangsweise eine der besseren Versionen wählen. Zu der Tatsache, dass Citroen das Basismodell nichtmal mit einer eigenen Aussattungsbezeichnung beehrt passt zudem, dass gängige Extras wie Lederaussttung oder Schiebedach ebenfalls im "Basismodell" weder für Geld noch gute Worte lieferbar sind.

Aber die ganz hartgesottenen Fans französischer Preislisten wissen:

das war ja schon beim CX nicht anders, und "endlose" Aufpreislisten wie bei Audi oder BMW lehnt man kategorisch ab.

Trotz allem darf man nicht vergessen:

das C6 Basismodell hat wohl die beste Serienausstattung im gesamten Konkurrenzfeld.

Nur wenn man die Basisversion wählt muss man eben in jedem Fall auf AFIL, Kurvenlicht, Head-Up, Lederausstattung und sogar ein Schiebedach verzichten können....

Meine Meinung:

was den Neuwagenmarkt angeht wird der C6 sicher ein echter XM-Nachfolger werden. Eine "Business-Limousine" wie gemacht vor allem für französische Manager. Und der Aktenkoffer kann diebstahlsicher im gestuften Heck untergebracht werden. Und auch im Fond ist man ohne doppelte Heckscheibe vor wind und Wetter geschützt, während im Heck die Koffer eingeladen werden.

Ich denke: die Unterschiede zum XM was Beladbarkeit und Zuladung angeht werden erst auf dem Zweite-Hand-Markt zum tragen kommen.

MFG

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Vielleicht kann man beim CX noch hinzufügen, dass es Versionen mit verlängertem Radstand gab.

- Eine Limousinenversion mit verlängertem Radstand ist zumindest bei Citroen einmalig. Und auch bei der Konkurrenz sehr selten (Gabs das überhaupt bei einer Mittelklasse-Limousine ausser dem optisch misslungenen W123 Lang)

Ansonsten fallen mir nur die großen Mercedes, BMW und Audi ein.

- So sinnvoll es auch ist, bei Kombis den Radstand zu verlängern, so selten ist es auch. Welche Kombis haben sonst noch einen verlängerten Radstand ?

Gruß

Markus

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phantomas postete

...Ansonsten fallen mir nur die großen Mercedes, BMW und Audi ein.

-...

wobei hier aber die wagen alle eine klasse größer sind A8, 7er, MB S, ok es gibt nen A6 (altes modell) mit langem radstand aber nur im fernen osten (china (CKD)).

ein eventueller c6 lang (evtl. auch als break) wäre da schon ne wucht...wobei die beinfreiheit im c6 ist im vergleich zur konkurrenz schon auf oberklasse-niveau(A8 etc)...

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Manfred Heck

jetzt muß ich das doch mal besserwesserisch loswerden und ich entschuldige mich auch schon vorsorglich dafür: Dieses "in keinster Weise" wird immer inflationärer gebraucht, gibt es aber nicht. Genau so wenig wie die "vollste Zufriedenheit" in manchen, i.d.R. früheren Zeugnissen. Mehr als "kein" oder "nicht" gibt es nicht und mehr als voll eben auch nicht.

So, dass mußte jetzt mal sein. Hier müssen sicher keine literarische Glanzleistungen veröffentlicht werden und so mancher Tippfehler kommt bei jedem vor (ích habe da auch schon ein paar in der Eile geliefert, ist eben so), aber Eure Prügel richtet Ihr nun bitte an

Manfred Heck

aus Mannheim

und in keinster Weise an jemand anderen, der sich darüber vielleicht vollstens ärgern könnte.

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ACCM Oliver Weiß

Markus, der lange Radstand beim CX kam später, deswegen habe ich den nicht erwähnt.

Wolfgang, hast recht, hatte ich hier schon mal gepostet. Ich dachte das hätte ich im citforum getan und das wäre dort durch den Serverabsturz weg gewesen. Habs hier auf die schnelle nicht gesehen.

Gruß

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@005st:

Vollste tige Zustimmung. Einzigste reotype Einschränkung: Keinste rt ist so hart wie das Leben!

Martin

DS, CX, C6, XM, TA*

* (obwohlst seinerzeits optimalst, zugegebenst)

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ACCM Oliver Weiß

@005:

Im Rheinischen sind die Steigerungen von u.a. einzig durchaus gebräuchlich und stehen bestimmt auch im rheinischen Duden: einzig, einzigster, allereinzigster! ;)

Gru0

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"So sinnvoll es auch ist, bei Kombis den Radstand zu verlängern, so selten ist es auch. Welche Kombis haben sonst noch einen verlängerten Radstand ?"

Da wäre der OPEL VECTRA CARAVAN zu nennen, aktuelles Modell!!!

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005, 007 und 008:

Hier in Hessen gilt für Autos folgende Einstufung: citroenig, citroëniger am citroënicxten.

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ACCM WOLFGANG ZX

Hallo!

Mittlerweile wird in China parallel zum alten A6 auch das aktuelle Modell gebaut, ebenfalls nur mit verlängertem Radstand. Nennt sich "A6L".

MW ist das keine CKD-Montage, sondern eine echte Produktion.

Auch in der oberen Mittelklasse gab es in Europa verschiedene Modelle ab Werk in einer Variante als Serienfahrzeug mit verlängertem Radstand: z.B. den Renault 25 und den Volvo 960. In der Mittelklasse gab es z.B. den Rover 75 ab Werk in Langversionen (MW nur in UK). Bevor der Skoda Superb auf den Markt kam, konnte man in einigen ehemaligen Ostblock-Ländern sogar den Skoda Octavia in Langversion bekommen.

Bei Mercedes konnte man auch noch den W124 in einer Langversion bestellen (anders als der lange 123er mit 6 Türen!).

MFG

ben.sch postete

phantomas postete

...Ansonsten fallen mir nur die großen Mercedes, BMW und Audi ein.

-...

wobei hier aber die wagen alle eine klasse größer sind A8, 7er, MB S, ok es gibt nen A6 (altes modell) mit langem radstand aber nur im fernen osten (china (CKD)).

ein eventueller c6 lang (evtl. auch als break) wäre da schon ne wucht...wobei die beinfreiheit im c6 ist im vergleich zur konkurrenz schon auf oberklasse-niveau(A8 etc)...

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ACCM WOLFGANG ZX postete

... Bevor der Skoda Superb auf den Markt kam, konnte man in einigen ehemaligen Ostblock-Ländern sogar den Skoda Octavia in Langversion bekommen....

Wo ist denn das genau ?

Bzw: Was für ein Block ist dass denn ?

So ein Ignorantentum, mehrere Jahre nach dem Zerfall des RGW (Comecon) von "Ostblock" zu schwafeln.

Vielleicht solltest du auch mal Nachrichten gucken, statt die neuesten Ausstattungsvarianten zu vergleichen, um zu bemosern, daß es neuerdings bei irgendeinem Hersteller nur noch Zigarettenanzünder in Kombination mit Metalliklackierung und Breitreifen gibt.

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Hallo Blossom,

nu halt mal den Ball flach. Wolfgang hat vom ehemaligen Ostblock geschrieben. Das ist gängiger Sprachgebrauch. So wie es immer noch alte und neue Bundesländer gibt. Und über Stammtisch Formulierungen möchte ich hier lieber nicht schreiben.

Was jetzt das Thema an geht, muss ich dazu noch anmerken, dass der SM damals als "schnellste Serien-Limousine" der Welt bezeichnet wurde. Was sicher nicht korrekt ist, aber ein netter Marketing Gag (oder war's Reklame?). Denn zu einer Limousine fehlen dem SM einfach zwei Türen.

Aber nicht ärgern Olli, Deine Aufzählung ist vollstens ( ;-) ) richtig.

Manfred (von 005), Recht hast Du, allein, es wird vergebens sein. Denn wie steht es in einer Signatur: Nichts ist so gerecht verteilt, wie der Verstand. - Oder Bildung

Viele Grüße

Helge

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Huhu Blossom. "Drüben" nicht ausgelastet? ;-)))

Langer Radstand in den 80ern auch bei den Kombis Pug 505 und Renault Nevada, als die Großfranzosen noch "Familiales" bauten und den Kleinmatrosen von Franza die Nische "Van" überließen.

Der Airlounge wäre noch ein schöner "Großer Citroën", darf man Prototypen mitzählen?

darfmansicher,

Martin

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Der Superb ist auch nur eine Langversion vom Passat und sollte PassatPlus heißen.

Ich meine, auch von der E-Klasse gibt es eine 6-türige Version. In England habe ich sowas ab und an mal gesehen. Aber nicht von der aktuellen, sondern vom Vorgänger. Auch den T4 gab es in 2 Radständen.

Edith: Eine Limousine muß nicht unbedingt 4 Türen haben...

Käthe: Der SM ist aber dennoch keine!

Edith: SM? Pfui! Ich finde das andere schon zuviel in unserem Alter!

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Hallo,

damit man sich diese Diskussion auch einmal bildlich vorstellen kann, habe ich eine kleine Zusammenstellung der großen Citroën angefertigt.

Um eine korrekte Chronologie der Modellabfolge zu erhalten, habe ich die jeweils erste Modellversion mit der vorhergehenden letzten Topausführung verglichen, wodurch man die Modellwechsel im Wandel der Zeit besser beurteilen kann. Ein 34er 7A unterscheidet sich doch deutlich vom 55er 15 Six H, ebenso wie eine 55er DS 19 eine ganz andere Ausstrahlung besitzt als eine 75er DS 23 IE Pallas oder ein CX 2000 bzw. 2200 im Vergleich zum 88er Prestige Turbo2 geradezu ärmlich wirkt.

Den SM empfinde ich als wichtiges Bindeglied in der Ahnenfolge der großen Citroën, da er als Zitatvorlage für CX und XM sowohl in technischer als auch stylistischer Hinsicht diente. Zudem war eine viertürige Version bei Citroën geplant, die dann leider nur von Chapron in Eigenregie umgesetzt wurde ("Mylord").

Genauso wichtig wie das Karosseriedesign ist die Ausführung der Interieurs. Diese dokumentieren besonders deutlich den Einfluß des Zeitgeistes auf die Citroën-Flaggschiffe.

Collage.jpeg.jpg

Viele Grüße

M.

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ACCM Jörg in Berlin

Klasse! Danke schön. Wer hat letztens noch gepostet, dass die Felgen des C6 zu aufdringlich (zu pimpig und zeitgeistig) sind und es möglich sei, dass zum ersten Mal jemand bei der Bestellung kleinere Felgen mit mehr Reifen drumherum könnte haben wollen? Überhaupt nicht abwegig.

Aber nochmal: Klasse Zusammenstellung, das.

Gruß Jörg

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ACCM WOLFGANG ZX

Hallo!

Wirklich schöne Zusammenstellung.

Was mich bei den Radgrößen des C6 wundert: der Diesel hat ja zumindest in Deutschland grundsätzlich 18-Zoll-Räder, obwohl die Bremsscheiben nicht größer als bei der Benziner-Basisversion mit 17-Zoll-Felgen sind.

Aber weniger als 17-Zoll wird bei der Bremsanlage wohl nicht möglich sein.

Vielleicht tauchen ja irgendwann mal Bilder vom Basis-C6 mit 17-Zoll-Felgen auf.

MFG

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ACCM WOLFGANG ZX

Hallo!

Der Fairness halber muss gesagt sein:

Citroen nutzt zwar diverse uralte Marketing-Tricks um die Nachfrage vom Basismodell auf teurere Varianten zu lenken.

Das Basismodell wird wohl zu einen Preislistenphantom werden, allein die fehlende Option auf das Schiebedach dürfte seine unterstellte Nachfragelenkungs-Funktion sicher voll erfüllen.

Wer jedoch keines der Ausstattungsdetails für verzichtbar hält, die man in Form der Pallas-Variante -ob man will oder nicht- zwangsweise geliefert bekommt bkommt beim C6 Pallas HDI ein Auto mit vergleichseweise attraktiven Preis.

Ein von den Fahrleistungen vergleichbarer Audi A6 2,7 TDI (180 PS) mit Multitronic-Automatik und Frontantrieb überschreitet (auf das Austattattungsniveau des C6 Pallas gebracht) dann doch klar die 50.000 Euro-Marke beim Listenpreis (C6 HDI Pallas 48500 Euro).

Ob die Sonderaussttungen 18-Zoll Räder oder Luftfederung beim A6 überhaupt Sinn machen, ist natürlich eben eine andere Frage.

MFG

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"Ob die Sonderaussttungen 18-Zoll Räder oder Luftfederung beim A6 überhaupt Sinn machen,

Das eine bedingt das andere. Wenn die Luft im Reifen keinen Platz mehr findet, muß sie halt in andere Fahrwerkskomponenten ausweichen. Der Trend geht augenscheinlich zur Nurfelge mit hauchzartem Gummibelag (Niederstquerstschnitt).

Vorsprung durch Vollgummi,

Martin

;-)

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Als ob die Leute nicht kapieren wollen, der Umfang und damit die Größe des Rades bleibt konstant. Wenn sie das dann (ein)sehen, muss die Tieferlegung her. Wenn das nicht reicht, was dann?

Dabei haben Formel 1 Räder keinen NQS-Look!

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Bei den Rennsemmeln (miss-)braucht man die Reifenluft als Federelement. Das spart Gewicht:-)

Waren die Weißwandreifen bei der Ur-DS nicht Niederquerschnittsreifen für Arme? Sowas wie Ersatz-Kaffee oder die aufgemalte Naht bei Nylonstrümpfen? Wäre doch auch heute eine Alternative zu den Felgenschonern, oder?

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Geniale Idee, Maik. Felgensilberwandreifen sozusagen. Da kann man auf "hart" machen und heimlich Weichei sein ;-)

pimpmypneu,

mg

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Dennis Schmeller

@Ferchaud: Super Zusammenstellung! Ich finds toll, daß sich jemand mal die Arbeit gemacht hat =)

Schön, daß es noch Leute gibt, die nicht unbedingt eine Monsterfelge mit einem Hauch Alibi-Gummi außenrum haben wollen. Ein Reifen ohne Federwirkung ist genau so ein Unding wie Rücksitze, auf denen man mangels Beinfreiheit nicht sitzen kann. Und wenn durch einen höheren Reifenquerschnitt der Seitenhalt schlechter ausfällt, dann sollen sich die Konstrukteure halt was einfallen lassen, z.B. eine diagonale Innenverspannung oder sowas.

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