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CX mit 5 Jahren Standzeit


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Betr.: CX Bj.1987, Turbo 2, Kilometerstand 97 000 , Hubraum 2.482, 88 KW,

Ausstattung.: Klima, Fensterheber, Zentralverriegelung, ABS.

Das Fahrzeug ist aus meiner Kundschaft und soll 1000.- Euro kosten.

Habe den Pkw kurz besichtigt, die Karosse und die Innenausstattung sind gut.

Nun kommt das Problem. Der Wagen steht seit 5 Jahren in der Garage.

Seit dem Tod des Ehegatten ist der Wagen nicht mehr bewegt worden.

War an den Fahrzeug vor 2 Jahren schon mal dran, aber die Dame kann sich nicht trennen.

Wenn es diesmal klappen sollte? Was erwartet mich bei einem optisch gut aussehenden Fahrzeug was 5 Jahre gestanden hat.

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ACCM Christian Schröder

.... in erster Linie mal nen geiles Auto zu einem guten Preis.

Glückspilz

Grüßli

Christian

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Reifen sind "quatratisch"

Benzin (ist doch einer) wird nicht mehr mitmachen wollen.

Öl?? Kann das "schlecht werden?

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Hallo Hugin,

wenn es dumm läuft, dann hast DU alle Dichtringe an Wellendurchführungen der Reihe nach undicht, weil die mit der Stnadzeit evtl. ohne Ölberührung austrocknen und hart werden.

Ansonsten, alles checken, neue Betriebsflüssigkeiten, etwas Öl in den Brennraum vor dem ersten Start und mal manuell am Reifen durchdrehen, dann wird das schon!

Gruss

Norbert

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Als Beispiel mein GTi, seit 1999 abgemeldet. Ich weiss nicht, ob der in den Jahren regelmässig bewegt wurde:

Die Reifen sind nicht eckig, aber alt und hart.

Das Getriebe fing an, Öl zu verlieren.

Die Bremsen waren schlecht, zogen ungleichmässig, hinten festgegammelt

Die Kugeln waren rundherum schlecht.

Der Himmel hing

Einige kleine Rostschäden, die man erst auf den zweiten Blick sah

Achslager sind schwergängig

Ob das jetzt alles von der Standzeit kommt, oder schon vorher so war, das weiss ich nicht, aber das weiss man fast nie.

Schliesslich wurden die Autos in der Regel nach vielen Jahren Benutzung abgestellt und wohl im seltensten Fall im mängelfreien Zustand.

Trotzdem bereue ich den Kauf nicht, denn mein GTi ist in einem vergleichsweise schönen Zustand mit sehr wenig Rost und wenig Laufleistung, und komischerweise hat die Klimaanlage die Standzeit problemlos überstanden. Ausserdem habe ich ihn zu einem, dem Zustand entsprechenden, fairen Kurs gekauft.

Grüße,

meiko

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Da erwartet dich eine Katastrophe, gib mir die Adresse der Dame und ich entsorge ihr den Schrott!

Ernst beiseite: Was soll dich erwarten? Genau das was 001 schreibt

Vom stehen ist das Auto sicher nicht besser geworden aber du wirst keinen neuen CX für diesen Preis bekommen. Besondere Schäden durchs stehen sind nicht typisch für CX und die Simmerringe die tatsächlich hart werden können, können mit einem additiv auch wieder weich werden. 5 Jahre alte Reifen sind weder besonders Hart noch unrund wenn sie normalen Druck hatten vor UV Licht geschützt waren und nicht gerade runderneuerte Hongkongware sind.

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AndreasStrunk

Das kann das große Los sein oder die große Katastrophe:

Die TD 2-Motoren der Jahre 1987 und 1988 waren reihenweise Schrott und starben zwischen 50.000 und 100.000 km.

Wenn Du Pech hast, ist in den Jahren der Standzeit Wasser in einen der Zylinder gelaufen und der Moto ist hin.

Gruß

Andreas

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Übrigens, das Märchen von den austrocknenden Dichtungen nach langer Standzeit kann man getrost vergessen, zumindest wenn sie nicht aus Filz oder Leder sind. Gleiches gilt im Prinzip auch für die Reifen: Bei Lagerung: kühl, trocken, dunkel (keine UV-Srahlung), kein Ozon (z.B. große Elektromotore), passiert innerhalb von 5 Jahren nichts Wesentliches. Na ja, schon klar, der technische Vortschritt geht natürlich an diesen Bauteilen gleichfalls spurlos vorüber.

Gruß Gerd

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...die Radialdichtringe aus den jetzt üblichen Werkstoffen trocknen nicht aus, sondern die Elastizität lässt nach - was meist zum gleichen Ergebnis führt: Undichtigkeit ;-)

Wenn man so ein Teil dann ausgebaut in der Hand hält, kann man oft sehr gut erkennen, dass die Dichtlippen spröde sind und klein Risse nach aussen hin bekommen. Additive können die Elastizität durchaus noch eine Weile erhalten, vielleicht sogar verbessern - solange sie noch nicht rissig geworden sind - ich denke, dass es einen Versuch wert sein sollte.

Gruß

Christian

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ACCM Helmut Bachmayer

halt die glühkerzen raus und WD 40 einfüllen, zwei tage stehen lassen und dann wieder rausdrücken durch die verschraubungen für die glühstifte. am einfachsten per anlasser. das hilft den kolbenringen, sie lösen sich besser von der zylinderwand und haben sofort schmierung. und durch das drehen per anlasser wird auch gleich die maschine geschmiert bevor kompressionsdruck aufgebaut wird. gruß der bachmayer

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cxbreak_marius

dieses reifen- und Benzinmärchen hält sich wirklich hartnäckig.

Nach vier jahren standzeit läuft mein tri wie ein Uhrwerk auf seinen "alten Reifen" schon 15000 km. Von elektrischen pannen mal abgesehen! :)

Kühlsystem stabil bei 76 Grad, Ölverbrauch gleich null.

Man sollte halt die Reifen etwas genauer anschauen und die Betriebsflüssigkeiten austauschen.

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Hat leider nicht geklappt mit dem CX.

Bin heute mit einem Kollegen und dessen Hänger bei der Dame vorgefahren,

es war ja eigentlich alles klar.

Nein ich kann mich von dem Fahrzeug meines Mannes nicht trennen.

Also erstmal keinen CX, aber ich werde die Garage im Auge behalten.

Kommentar der Tochter: “Ich brauche die Garage, der Wagen kommt weg“.

Die Tochter will sich melden. Ich bleibe am Ball.

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Mein "Rentner" hier (ein 1977er 2000 Pallas) stand 15 Jahre.

Probleme? Die Wasserpumpe war leck, die Federkugeln fertig, die (Winter-)Reifen zwar bretthart, aber null viereckig, der vordere Höhenkorrektor hing beim ersten Versuch, geht seither aber.

Sonst nix.

Geht wie Uhrwerk, 8 Liter auf Strecke.

Ob der gelegentlich mal gestartet wurde, weiß ich allerdings nicht. Bewegt wurde er definitiv höchstens ein paar Meter vor und zurück.

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Mein "Rentner",

mein 76er 2,2 D stand 10 Jahre, bekam eine neue Batterie und läuft seitdem.

TÜV - Vollabnahme und H- Prüfung heute erledigt,

1 Mangel : Reflektor vo. links

Man kann auch Glück haben, also - positiv denken - bei nächster Gelegenheit zuschlagen, aber nur wenn es einen im Erstfall nicht umhaut.

Beste Grüße

Hartmut

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Wie ich schon sagte, ich bleibe am Ball.

Beim nächsten Versuch kassiere ich dich Papiere und schiebe den Wagen auf die Straße.

Sollte ich es nicht alleine schaffen, laß ich mir zwei Taxifahrer kommen,

dass ist mir einmal passiert.

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"papiere kassieren" hilft nicht viel. Sieh zu, das du einen Kaufvertrag mit der Mutter machst bzw. der verkäufer eine Vollmacht besitzt.

Ich weiß von einem ähnlichen Fall, wo die Mutter dann eine Riesenaufstand gemacht hat, weil der sohn verkauft hat und der Sohn mußte den Vertrag als Nicht-Verkaufsberechtigter rückgängig machen.

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Was soll ich mit einem Kaufvertrag?

Die gute Frau ist 78 rüstig und nicht entmündigt.

Sie hat also das absolute Verfügungsrecht über den Besitz.

Hätte ich auch nur den geringsten Zweifel am Verkauf gehabt,

hätte ich das an Ort und Stelle geregelt.

Nur habe ich nicht immer mal 1000,- Euro in der Tasche.

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Christian Hammel

Bei meinem ersten CX waren damals nach 3 Jahren Standzeit (und einer Laufleistung von nur 35.000 km in 10 Jahren) die vorderen Radlager im Eimer.

Erkannt hat man das so:

- Fenster auf (damit man genug hört)

- Lenkung einschlagen und ein ein kleines Stück (ein paar cm reichen) rückwärts fahren

- kräftig auf die Bremse treten

Die kaputten Lager hat man dann an einem sehr lauten Krachen aus Richtung des Vorderrades gehört. Ansonsten lief der Wagen nach Aufladen der Batterie sofort und nach dem Einbau neuer Lager (war damals rech teuer) völlig problemlos solange bis der Rost ihn aufgefressen hat.

Gruß

Christian

Vielleicht kannst due der Dame ja klarmachen, dass das Auto vom stehen nicht besser wird, und als technisches Denkmal in deinen Händen seinen Denkmalszweck viel besser erfüllt

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ACMM Hugin1 postete

Hat leider nicht geklappt mit dem CX.

Bin heute mit einem Kollegen und dessen Hänger bei der Dame vorgefahren,

es war ja eigentlich alles klar.

Nein ich kann mich von dem Fahrzeug meines Mannes nicht trennen.

Also erstmal keinen CX, aber ich werde die Garage im Auge behalten.

Kommentar der Tochter: “Ich brauche die Garage, der Wagen kommt weg“.

Die Tochter will sich melden. Ich bleibe am Ball.

Es muß doch, gerade für die Tochter der Eigentümerin, möglich sein, den Wunsch der alten Dame zu beherzigen. Der Wagen ist ein Erinnerungsstück an den verstorbenen Mann, da hängt offensichtlich viel Herzblut dran. So was gibt man nicht weg und wenn die Garage noch so dringend benötigt wird. Ich hoffe, dass es meiner Frau mal nicht so geht, wenn ich nicht mehr bin, aber mein Wagen in der Garage bleiben soll. Etwas mehr Respekt vor der Erinnerung, vor Erinnerungsstücken, vor alten Menschen, die noch nicht der Wegwerfgesellschaft fröhnen, wünsche ich mir und uns sehr.

Gruß aus Mannheim

Manfred Heck

P.S.: Ich bin übrigens 1948 geboren.

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