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Bei BMW wird es das erste europäische Wasserstoff-Hybrid-Auto geben

Hervorgehobene Antworten

steiner postete

Auch Citroën wird von diesen neuen Energieformen Gebrauch machen und mit allen anderen Herstellern mitziehen - nur mit dem Unterschied dass sie immer noch ein starkes Differenzierungsmerkmal mit der HP besitzen (hoffentlich), die anderen nicht

Ist LHM denn kein Öl??? Das wirds auch irgendwann nicht mehr geben... HP eines Tages ohne LHM - wahhhhhhhhh, Panik! Mag ich nicht dran denken. ;-)

Grojoh

Wie oben erwähnt: das Öl wird noch lange reichen. Das Horrorszenario mit den angeblichen 30 Jahren baut auf folgenden Annahmen: es sind nur die zur Zeit fix und fertig erschlossenen und genutzten Lagerstätten berücksichtigt, und es wird von sehr großen Steigerungsraten ausgegangen. Die vielen bekannten, aber noch nicht genutzten Lagerstätten und die vermuteten reichen für mehrere 100 Jahre!

Wasserstoff: Schon vor über 20 Jahren gab es in USA (und nicht nur da) eine Vielzahl von Versuchsfahrzeugen im Alltagsbetrieb, die mit Wasserstoffgas und konventionellem Verbrennungsmotor liefen. Es existiert eine absolut sichere Gasflaschenkonstruktion für den Betrieb, die sogar einen länger andauernden Fahrzeugbrand überstehen wird. Diese kann an entsprechenden Tankstellen in 2-3 Min. gegen volle getauscht werden. Wer hat die Patente?

Wasserstoff wurde auch hier bei uns schon seit über 100 Jahren intensiv genutzt: als sog. Stadtgas, hergestellt aus Steinkohle. Mittlerweile (fast?) vollständig verdrängt durch Erdgas, an dem 1 oder 2 Großkonzerne verdienen anstelle einer Vielzahl von Stadtwerken (!). Dieses Stadtgas hätte sich ohne weiteres in einem von Daimler-Benz entwickelten Wasserstofftank nutzen lassen, quasi Auftanken zu Hause, am Stadtgasanschluss. Zum Verbrennen im konventionellen Ottomotor. Mit Erdgas geht das nicht.

Vor 20 Jahren kauften die großen Mineralölkonzerne überall auf der Welt unrentabel gewordene Kohlegruben auf, und sie unterhalten diese. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass sie das nicht auch heute noch tun. Warum wohl???

Die Technologie ist fertig entwickelt, wie oben gesagt wird alles zurück gehalten, um noch einige Jahrzehnte mit dem Mineralöl Geld zu verdienen.

Es gibt, wenn Wasserstoff als Brennstoff für Motore eingesetzt wird, und dieser ökologisch und ökonomisch sinnvoll (was sich nicht immer ausschließen muss) hergestellt wird, absolut keinen Grund, in federleichten Flohkisten rumfahren zu müssen. Autos können dann ohne schlechtes Ökogewissen (haben eh nur die wenigsten) so groß und schwer sein, wie man es sich wünscht. Die Verfügbarkeit von mit regenerativen Energien erzeugten Wasserstoffs hat seine Grenze da, wenn schlicht kein Platz mehr für die Erzeugung zur Verfügung gestellt werden kann.

Wären die vielen Steuermilliarden, die in die verantwortungslose Entwicklung der Kernenergie gesteckt worden sind, hierher geflossen, wären wir sicher schon weiter. Solange beispielsweise die Herstellung von Solarzellen mehr Energie benötigt, als diese in ihrem Leben erzeugen können, hat das alles keinen Sinn.

Also: es wird weitergehen, der Verbrennungsmotor ist noch lange nicht am Ende, die Brennstoffzelle könnte sich eines Tages zur Fußnote in der Technikgeschichte entwickeln. Wer weiß.

1. Das Konzept des Verbrennungsmotors ist total veraltert und gehört abgeschafft. Es handelt sich dabei um eine Erfindung des 19.Jahrhunderts, wir sind jedoch im 21. Jahrundert.

2. Mir ist es egal ob das Öl noch 15, 30, oder 100 Jahre hält. Man sollte sich mal überlegen, ob es das Wert ist nur weil wir mit unseren alten Karren fahren wollen die Natur noch weiter zerstört werden muß. Fahre ich liebe mit der DS in die Bretagne, kann aber nicht ins Meer, weil mal wieder ein Öltanker abgesoffen ist? Oder Fahre ich lieber mit dem Wasserstoffauto an saubere Strände?

Keiner hat ein verbrieftes Recht seine Autos ein Leben lang zu fahren. Wenn das Öl alle ist, ist es eben so. Dann sollte man nicht mit solch einem Quatsch anfangen Öl aus irgendwelchen Abfallprodukten zu gewinnen, sondern auf neue innovative Antriebskonzepte setzten.

Ich komme mir ja hier teilweise schon vor wie beim ADAC: Hauptsache die Autos rollen und es ist billig. Ökologische Konzepte sind nur dann interessant wenn sie besser, billiger sind und den Herstellern größere Profite versprechen. (-->selten) Daher den meisten sch**ßegal

Hallo.

Das ganze Kaperltheater um den Wasserstoffmotor wird m.E. nur gemacht, um evtl. zukünftige (regionale oder zeitliche) Fahrbeschränkungen zu umgehen. Wenn in der City Umweltalarm mit Fahrverbot ausgerufen wird, schaltet die Protzerlimo eben auf H2 um, und darf weiterfahren.

Abgesehen davon ist das Konzept des Wasserstoff-Verbrennungsmotors (Elektrolyse in der Wüste, äusserst aufwendiger Transport und Lagerung, und dann im Motor mit 30% Wirkungsgrad verbrennen) dermassen bescheuert, dass sich gar keine Diskussion lohnt.

Grüße

Georg

wasserstoffantrieb ist schwachsinn.

Sauteuer und energieaufwendig in der herstellung, lagerung, und ein tankstellennetz muß auch noch aufgebaut werden.

elektroantrieb, siehe mitsubishis evo electric.

Allradantrieb mit vier radnabenmotoren. 112 Meilen SPitze und 155 Meilen reichweite. Das nenne ich serienreif. Und der ausbau der reichweite dürfte kein größeres Problem darstellen.

Dem Wasserstoffantrieb gehört die Zukunft.

Wollen wir alle weiterhin mobil bleiben, ohne unsere Welt in den ökologischen Abgrund zu rasen, führt an dieser Technologie kein Weg vorbei!

MAZDA will sein Wasserstoffcoupé auch auf den deutschen Markt bringen!

Und ich sage Euch ganz klar: Wenn CITROEN da keine adäquate Alternative anbieten kann, werde ich zum allerersten Mal in meinem automobilen Leben CITROEN untreu!

Gruß,

Carol

Der Wasserstoff-Verbrennungsmotor im Pkw wird vielleicht die eine oder andere Nische finden (obwohl ich mir keine wirklich sinnvolle vorstellen kann), aber ein weitgehender Ersatz des Erdöl- durch den H2-Motor ist absolut unrealistisch. Das ist auf dem Niveau der atomgetriebenen Luxuslimousinen mit Glaskuppeldach aus pubertären Technikheftchen der 50er Jahre.

Und wer glaubt, dass in 30 Jahren unser grösstes Energie- und Rohstoffproblem darin besteht, was wir in die Tanks unserer Individual-Fahrzeuge kippen, den kann ich nur für seinen grenzenlosen Optimismus bewundern.

Grüße

GeorgK

Der Vollständigkeit halber -- heute in Berlin gesehen:

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Grüße,

Dirk

  • 5 Wochen später...

Hier jetzt etwas zur Brennstoffzellen-Strategie bei PSA:

[...]

Aufbauend auf diese Forschungsaktivitäten befasst sich der Konzern derzeit in Zusammenarbeit mit dem französischen CEA (Centre d''Energie Atomique - Zentrum für Atomenergie) mit einem neuen Typ Brennstoffzelle, der eine neue Ära in punkto Leistung, Wirkungsgrad und Kompaktheit einläutet: GENEPAC (GENérateur Electrique à Pile A Combustible - Elektrischer Brennstoffzellen-Generator). Diese Technologie wird heute im 207 EPURE vorgestellt.

http://www.duemotori.com/.

Grüße,

Dirk

Hat jemand gestern abend Blublath (Schreibt der sich so ? Jedenfalls der von der knoff-hoff-show) gesehen ?

Der stellt die Frage: Woher kommt denn der Wasserstoff und mithilfe welcher Elektroenergie wird er erzeugt ?

blublath macht fernsehen für die proles die BILD lesen.

Ich hatte hier was geschrieben, habe mir aber überlegt, daß es unsinnig ist, auf die Kenntnisse des Einzelverkäufers etwas themenbeogenes zu antworten.

Es gibt keine Einzelverkäufer.

Und wer glaubt, dass in 30 Jahren unser grösstes Energie- und Rohstoffproblem darin besteht, was wir in die Tanks unserer Individual-Fahrzeuge kippen, den kann ich nur für seinen grenzenlosen Optimismus bewundern.

Richtig. Es werden vor den Automobil-Energieproblemen noch andere Energieformen für andere Lebensbereiche prioritär behandelt werden. Strom: neue Generationen von AKW's aus heutiger Sicht die einzig sinnvolle Alternative um den stetig steigenden Weltbedarf an Strom zu decken. Wenn ich da an Demografiestudien bezüglich Indien, China und Afrika denke und andererseits links-grüne Politiker mit strahlendem Gesicht vor ihrem Einfamilienhaus mit zwei Solarpanels sehe, wird mir ganz schlecht... Auch das Trinkwasserproblem wird eine ernstzunehmende Thematik in den nächsten Jahrzehnten.

Und dennoch - wir sind hier ja schliesslich in einem Automobilforum - werden uns in nächster Zeit verschiedenste alternative Antriebsformen begegnen. Wir befinden uns dabei ganz klar in einer Übergangsphase zu einer Neuen Generation von Mobilität. Wie diese aussehen mag ist noch unklar - wann wir soweit sind Standards gefunden zu haben ist noch unklar - ob das dann noch Individualverkehr sein wird ist noch unklar - alles ist noch unklar, es ist eine Phase des mobilen Wandels. Das geht halt nicht einfach so von Heute auf Morgen. Dennoch wird es auch an uns - an den Konsumenten - liegen wie schnell dieser Prozess von statten geht (Nachfrage, Akzeptanz,...)

Deshalb - Wenn Serienreife Alternativen zu den heutigen Fahrzeugen eine breite Serienreife erreicht haben, dann stimme ich Carol zu 100% zu:

Und ich sage Euch ganz klar: Wenn CITROEN da keine adäquate Alternative anbieten kann, werde ich zum allerersten Mal in meinem automobilen Leben CITROEN untreu!

  • 1 Monat später...

Jetzt macht auch der Spiegel den Wasserstoff BMW fertig:

Pseudogrüner Schluckspecht

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