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AMS verblüfft zum Zweiten: mit C6 Test

Hervorgehobene Antworten

Wie wär's? Definieren wir mal den hydropneumatischen Begriff "Schweben"?

Ich mache mal den Anfang:

Für mich bedeutet es vor allem, dass Bodenwellen merklich verzögert ausgeglichen, die Amplituden des Federweges zeitlich in die Länge verschoben werden. Dadurch entsteht bei den Passagieren ein fremdartiges, unnatürlich wirkendes Gefühl zur Fahrbahn, eine dem Fliegen ähnliche Entkoppelung von der Schwerkraft.

Es gibt also einen physikalisch nachweisbaren Unterschied zwischen dem esoterischen, citroënischen Schweben - "ich schwebe" - und dem physikalischen, hydropneumatischen Schweben - "mein(e) TA, DS, GS, BX, Xantia, CX, XM, C5, C6, S-Benz, Rolls Royce schwebt". :)

hs

ich würde es nicht mit fliegen vergleichen

sondern mit einem schweren,stark wasser verdrängendem schiff!

im gegensatz zu den normal gefederten ist beim C6 deutlicher als bei meinem xm dieses festzustellen.

der gesammte aufbau bewegt sich,nicht "erst vorne,dann hinten" auf und ab.

ug

die kritik am c6 , bzw. am c5 oder was auch immer für einen hydopneumaten, trifft doch die system-immanente schwäche. das kurze Stöße nicht

abgefangen werden, sondern bevor das öl und der stickstoff noch aktiv werden können im stabi oder in der karosserie "aufgefangen werden".

Hier bei uns ist eine straße die vor lauter flicken und frostausbrüchen oder

kleinen huckeln und löchern auf weiter fläche eine echte herausforderung und auch diese schwäche gnadenlos offenlegt. fährst du da -wie vorgeschrieben mit 50- mit einem hydropneumaten drüber, ist das kaum auszuhalten und der hinter dir fahrende audi oder auch mercedes A klasse lachen sich doch einen ast wie der "vielgepriesene weiche franzose" auf einmal ins hoppeln, stuckern und abheben gerät.

in meinem activa ist es GAR nicht auszuhalten. im BX geht es und der XM steckt das souverän ein.

Aber ich finde auch das die bei citroen sich für DIESE sorte straße mal was einfallen lassen müßten. die frage ist nur wie. Denn sie können ja nicht die karosserie ganz entkoppeln. oder ?

Es ist bei solchen Straßen eben NICHT so das die herkömmlichen Autos

da NOCH schlechter drüberfahren, die stecken das besser weg.

selbst die harten Fahrwerke mancher Sportwagen.

Aber der hydropneumatiker hoppelt da ganz schlimm drüber.

Hallo!

Ich bin mal mit einen Xantia gefahren (1,8 16V): weit und breit kein Schweben. Fuhr sich wie ein ganz normales Auto (was durchaus auch positiv ist).

Ich bin auch mal mit einem XM gefahren (Turbo d12): auffällig guter Komfort nur wenn man mit unüblich hoher Geschwindigkeit über sehr schlechte Landstraßen fährt.

Ich bin auch mal mit einem SM gefahren: da könnte man wirklich schon von Schweben sprechen.

Ich hatte ja mal einen Peugeot 604: da war immer schweben angesagt, auch schon bei niedrigen Geschwindigkeiten. Der Preis dafür: ein fieses Fahrverhalten in Kurven.

MFG

genau. allerdings kann man den xantia weicher machen indem man cx-komfortkugeln reinschraubt. an der problematik das kleine kurze stöße in der karosse und nicht in den schwingarmen oder federbeinen landen, ändert sich aber nix.

das ist schon mist.

Gerade solche kleine, kurze Stöße absorbiert der C6 ganz gut. Das ist wirklich neu.

Ähnlich gut kann das nur die DS.

Das Schwebegefühl kommt meiner Meinung nach, ähnlich wie es auch Uwe schreibt,

von der langsamen, gleichmäßigen Vertikalbewegung der Karosserie, fast ohne Nick-

bewegung.

Martin

Bei den GS(A)-Modellen war mit neuen Kugeln auch Schweben angesagt.

Dem trauere ich heute noch hinterher.

Bei meinen BX und Xantia war kaum ein Unterschied zu normalen Fahrwerken.

Ralf_D

der grund warum bei vielen ein bx nicht federt sind defekte federbeine und scgwingarmlager,

der grund warum ein xm / xantia nicht federt ist häufig die hydractive.

der gleiche wagen als nur hydropneumat würde wohl federn.

Zitat Auto-Zeitung gefällig? "Sanft wiegt die Hydropneumatik den 1.9Tonner knister- und klapperfrei über Bodenwellen und Kopfsteinpflaster".

Weder ein CX noch ein 604 sind die Konkurrenten für den C6.

Die Konkurrenz heisst E-Klasse, A6, 5er oder S80, von mir aus auch Lexus (dessen Innenraum ich aber typisch japanisch blutleer finde).

Und die steckt der C6 locker in die Tasche, da bin ich mir sicher.

Vielleicht bis auf die E-Klasse mit Luftfederung (vor allem in der Stadt), die mich auch immer angenehm überrascht. Aber wenn mein Bekannter bei mir mitfährt, lobt er auch jedesmal die Federung und Ruhe im Xantia.

Früher gabs nur Lob, egal ob SM, CX,GS, BX oder Xantia. Heute testen eben andere Kerle.

Federung und Sitze, das sind nunmal 2 Bereiche, in denen ein Tester ein Resultat fast beliebig gestalten (manipulieren wäre vielleicht zu hart) kann. Und in der ams gibts halt zur Zeit Tester, die die HP nicht mögen.

Die Achskonstruktion ist ja die vom 407. Und dessen Federung kam immer sehr gut weg bei den Tests ("souveräner Gleiter").

Entweder haben Sportprügel das Auto getestet oder ihnen sind die Maßstäbe verrutscht.

In der Auto-Zeitung war die Federung besser als beim Primus E-Klasse. Und der hat wiederum in nem andern Test den Lexus bei der Federung klar geschlagen.

Gruß

Markus

@C-Breiling: Die Federung des C4 ist im Vergleich zur Konkurrenz sehr gut. Bei den Tests wurde immer der tolle Komfort gelobt. Mit einem C6 muss er ja nicht mithalten können. Und wenn man sich so umhört, für Fahrer eines Civic oder Seat Leon ist die weiche Federung sogar der größte Fehler des C4.

Hydropneumatisch schweben

ist gleiten ohne abzuheben.

Gesagt sei noch daneben:

Möcht' nicht ohne leben!

:-))

eben,

mg

phantomas postete

@C-Breiling: Die Federung des C4 ist im Vergleich zur Konkurrenz sehr gut. Bei den Tests wurde immer der tolle Komfort gelobt. Mit einem C6 muss er ja nicht mithalten können. Und wenn man sich so umhört, für Fahrer eines Civic oder Seat Leon ist die weiche Federung sogar der größte Fehler des C4.

Tja, da scheint Citroen zwei völlig unterschiedliche Autos unter der gleichen Typbezeichnung C4 auszuliefern. Harte und schwebende. In meinem Betrieb sind aber nur zwei sehr schlecht federnde C4 angekommen, vom "schweben" keine Spur.

Gruß aus Mannheim

Manfred Heck

jetzt weiss ich endlich, wozu der C4 diesen Duftspender hat... ;-)

Ein BX mit Leergewicht 900 kg und einem Radstand von 2,6 + x hat wirklich viel mehr Federungskomfort als ein C4 mit 1,4 TO und 2,6 + x Radstand. Nichts desto trotz federt mein C4, ein VTR Plus mit den 17" Rädern, wirklich beeindruckend gut. Den Komfort beim C4 macht aber in erster Linie die Ruhe aus. Kein Knacken kein Lärm egal welches Tempo.

Katastrophal beängstigend finde ich ist das viel zu leichte Heck bei schnellen Autobahnkurven; wenn da Bodenwellen kommen habe ich Angst wo ich im CX Freihändig mit einem Knie am Lenker sitzen würde und mich mit der Beifahrerin ... (Lassen wir das). Mit 50 KG Balast im Kofferaum verwandelt sich der C4 in den Momenten in ein Lamm mit beeindruckender Sicherheit ...

Mein Wunsch wäre den 2 Liter HDI (oder doch den FAP BiTurbo) in meinem Ier CX ...

Hallo,

@035

Der C4 hat verschieden Stoßdämpfer eingebaut. Bei den Fahrzeugen mit Heckspoiler (egal ob Serie oder Nachgerüstet) sind verstärkte und härtere Stoßdämpfer an der Hinterachse eingebaut.

Vielleicht liegt`s ja da drann:

Gruß aus Mainfranken

Daniel

Moinsen,

zum angeblichen Durst des V6 Benziners im C6.

Hatte u.a. den letzten XM V6.24 mit 190 PS und seit 43.000 km den C5/II mit 210 PS, beide Automatik. Diese beiden und der C6 haben 230 km/h Endgeschwindigkeit. D.h., der Gesamtluftwiderstand ist bei allen dreien ungefähr gleich.

Wenn die Kisten warm waren und ich auf Landstrassen gleite oder auf der Autobahn so zwischen 100 oder 120 unterwegs bin, dann verbrauchen beide unter 7 Liter! Nicht (nur) laut Anzeige. Sondern per Nachtanken ermittelt. Der letzte XM hatte über 90 Liter Tankvolumen. Damit fuhr ich ohne Tankstopp von Nürnberg nach Marseille, das sind ca. 1300 km, ich ermittelte einen Schnitt von 6.5 Litern. Und das in solch grossen Schlitten - weniger geht zur Zeit technisch nicht.

Wenn ich maximal rumheize, also Kickdown bei jeder Autobahnbeschleunigung und so oft geht Vollgas, dann gingen in beiden Kisten - bergab laut Tacho - jedenfalls 250. Der XM hat bei sowas dann Richtung 15 Liter genommen. Der C5 ist mit dem 6-Ganggetriebe öfter bei hohen Drehzahlen, beschleunigt daher auch besser, nimmt dann aber 18 Liter.

Auch das ist ein guter Wert!

Nach leerem Tank in realo lag ich bei beiden dann sehr oft deutlich unter 10 Litern. Und dann war ich aber häufig über 200! Allerdings: sehr wenig Stadtverkehr.

Wenn jetzt ein weniger freundlicher Tester für die 60 Minuten Testfahrt nachm Kaltstart alles gibt, dann kann er zu anderen "Überzeugungen" kommen.

Was die meisten BMW/Daimler-Fahrer im C5/II verblüfft: Bei jeder zügigen Beschleunigung zeigt er 30 l/100 km an, soviel würde ein BMW oder Daimler NIE brauchen, sagt man mir. Klar, dort ist die Anzeige auch auf 20 l/100km begrenzt. So trügerisch ist das Leben manchmal.

Ich habe über 500.000 km in vier XM hinter mir. Ich kenne dieses Auto. KEINER der damaligen Tests, die ich las hatte wirklich was mit der Alltags-Realität zu tun. Weder wurden die echten kleinen Schwächen und Macken genannt noch die exzellenten Eigenschaften dieses Autos wirklich erkannt. Und die Gesamtnote hat in erster Linie was damit zu tun, welche Marke auf der folgenden Seite der Zeitschrift die ganzseitige Werbung schaltet...

Grüsse

vom Spinner

Hallo!

Am Verbrauch des C6-Benziners gibt es doch wohl wirklich nichts zu deuteln.

In dieser Gewichtsklasse gibt es kein einziges anderes europäisches Auto mit 2,9l Hubraum. Düfte seine Gründe haben. Zum C6 würde eigentlich ein typischer Geländewagen-Benziner passen: ein V6 mit ca. 4 l Hubraum wie z.B. im Nissan Pathfinder.

Macht doch nichts: der C6-Benziner ist bestendfalls für die Schweiz, Schweden, Finnland und Australien wichtig. Auf den Hauptmärkten des C6 schreien doch alle: Diesel! Das scheint man auch bei Citroen so zu sehen: der Aufpreis von 3000 EUR für den Diesel macht deutlich, dass man voll und ganz auf die Anziehungskraft des Diesels vertraut....

MFG

Hi Wolfgang,

meinst du, ich kriege in Deutschland trotzdem nen Benziner? :)

Grüsse

vom Spinner

ACCM Spinner postete

Hi Wolfgang,

meinst du, ich kriege in Deutschland trotzdem nen Benziner? :)

Grüsse

vom Spinner

Na das will ich doch hoffen. Nichts geht über einen seidigen V6 mit Gas.

Gruss

xantiboy

Hi, ACCM Spinner,

kann dem nur beipflichten, fahre selbst den C5II V6. Bei Stadtverkehr zieht er sich richtig viel rein, auf Landstraße / Autobahn der Fahrweise absolut angemessen. Ich bin nach wie vor froh, daß ich jetzt wieder zur Benzinerfraktion gewechselt bin. Das leise V6-Säuseln und bei Bedarf ein zwar zurückhaltendes, aber durchaus kerniges Beschleunigungsgeräusch ist einfach Fahrkultur, mit Diesel nicht hinzukriegen. Unter dem Strich auch wirtschaftlich tragbar bei ca. 25.000 km/a (Versicherung, Steuer, Wartung...).

Güsse Otfried

Mit dem Benziner und der Schweiz bin ich mr da aber nicht so sicher.

Mein Leib- und Magenhändler in Sursee/CH hat mittlerweile mindestens 5 C6 verkauft, sämtlich Diesel.

Einen Benziner hat er noch nicht mal bestellt...

Er erwartet dieses Jahr einen Absatz von 15 - 20 C6 und glaubt nicht, dass sich irgendjemand einen Benziner kauft, nachdem er den Diesel gefahren ist.

Thilo

(aus dem Luzerner Hinterland)

Ich hatte gestern mal das Vergnügen mit der neuen E-Klasse unterwegs zu sein. Erst dacht ich, ich sitze in der C-Klasse so beengt ging das in der zweiten Reihe zu.

Mag ja sein, dass der Innenraum schon für die neuen Absatzmärkte in Asien und ihre entsprechenden Körpergrößen konzipiert wurde, aber für normale Europäer – von den übergewichtigen Amis ganz zu schweigen - ist der Wagen schon verdammt eng geschnitten.

Und ein Fahrwerk hat der - um Gottes willen. Ich dachte immer die E-Klasse ist ein kommodes Fahrzeug aber wie man da rumgeschüttelt wird!!! Einzig der Dieselmotor war schön leise gedämmt.

Und einer soll noch mal sagen, das bei PSA die Bedienungsknöpfe klein und unübersichtlich gruppiert worden sind da kann der Mercedes locker mithalten.

Mich wundert es nach der Fahrt nicht mehr, dass der C6 selbst in der deutschen Presse gute Noten bekommt.

Und einer soll noch mal sagen, das bei PSA die Bedienungsknöpfe klein und unübersichtlich gruppiert worden sind da kann der Mercedes locker mithalten.

Vor allem kann die E-Klasse in der Zulassungsstatistik mithalten - und nur das ist entscheidend für alle Vorstände auf dieser irdischen Welt.

Knöpfchen zählen ? Bis Du Dir für diese Argumente nicht zu schade ?

Gruss

xantiboy

xantiboy postete

Vor allem kann die E-Klasse in der Zulassungsstatistik mithalten - und nur das ist entscheidend für alle Vorstände auf dieser irdischen Welt.

Das würde ich so nicht stehen lassen. Nach der Theorie könnte Bernd Pischetsrieder sich wieder mehr dem Golfsport zuwenden, die Mitarbeiter würden nicht entlassen. Nach der Zulassungsstatistik wäre General Motors eines der rentabelsten Unternehmen der Welt. Und korrigiere mich, auch die Mercedes Group steht nicht so toll da wie es die Hochglanzbroschüren ausweisen (Zulassung April aus AMS: "Mit Verlusten ziehen sich Mercedes (minus 6,0 Prozent / 103.697), Smart (minus 31,6 Prozent / 10.313) und BMW (minus 3,4 Prozent / 96.673) aus der Affäre").

Wichtig bei einem Unternehmen ist, was zum Schluss in der Kasse bleibt sonst gar nichts und wenn überspitzt ausgedrückt die nur 5 Autos verkaufen und damit einen riesen Reibach machen!

Setz Dich mal in die neue E-Klasse. Man kommt sich vor wie in einem Kleinwagen. Und mit der Meinung bin ich nicht alleine. Das sagen sogar eingefleischte Mercedesfahrer.

Knöpfchen zählen ? Bis Du Dir für diese Argumente nicht zu schade ?

Gruss

xantiboy

Doch eigentlich schon. Aber ich wollte halt einmal mal auf dem Niveau der teutonischen Autotester schreiben.

Ich sag ja auch nicht dass die E-Klasse ein schlechtes Auto ist. Ganz und gar nicht. Die Verarbeitung war sehr gut, der Wagen ist schön gedämmt und die Materialien sahen so aus, wie man sie halt in einem deutschen Auto mit Stern erwartet.

Aber sind das nicht Selbstverständlichkeiten bei Preisen um die 50.000 Euro?

man kann sagen was man will

aber die mercedes diesel,besonders die größeren sind erste sahne!!

leistung und verbrauch.

der 3,5 liter diesel mit durchschnittsverbrauch unter 8 liter.

den motor wünsch ich mir im c6!

uwe

Ein Freund hat sich vor einigen Tagen die aktuelle C-Klasse gegönnt. Als Kombi-CDI mit einigen Extras. Der Motor war unerwartet laut, aber die Platzverhältnisse haben mich wirklich überrascht: DAS war tatsächlich Kleinwagenniveau.

Das Cockpit wirkte total zerklüftet mit unterschiedlichsten Grau- und Schwarztönungen und billig wirkendem Kohlefaserimitat. Der Hammer war allerdings der Sitzkomfort. Der Fahrersitz war ausgesprochen bequem und vielfältig elektrisch einstellbar, aber auf dem Beifahrersitz wurde einem ein Hohlkreuz quasi aufgezwungen, dazu noch steinhart. Jeder, der über schlechte Sitze im X1 redet, möge sich in die C-Klasse mit Avantgarde-Ausstattung setzen und dann für immer schweigen. ;)

Ich habe mir natürlich nichts anmerken lassen, und reichlich Lob für das neue Auto gezollt. Es war schließlich auch teuer genug.

Gruß,

Achim.

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