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Positionierung von Peugeot und Citroen

Hervorgehobene Antworten

Gibt es eigentlich eine offizielle Aussage von PSA, wie das Profil der Marken Peugeot und Citroen sein soll?

Mir fällt in letzter Zeit nur auf, dass die ganzen Innovationen (AFIL, feststehende Lenkradnabe, aktive Motorhaube, Duftspender (!)) alle exclusiv bei Citroen erhältlich sind (bis auf den Duftspender).

Genauso ist das teuerste Modell ein Citroen.

Vom 307 gibts nen Break und vom C4 ein Coupe.

Irgendwie kommts mir vor, als ob man Citroen "höher" wie Peugeot positionieren will.

Oder liege ich da falsch?

Gruß

Markus

Ich habe das Gefühl, die wissen das selbst nicht so genau. In der Regel soll der Citroën die bequemere und Peugeot die sportlichere Variante darstellen, nur gerade in der untern Mittelklasse hat man es umgekehrt gemacht. Ein "höher" oder "tiefer" kann ich eigentlich nicht feststellen. Daß man den neueren und technisch anspruchsvolleren C6 teurer macht als den 607 finde ich absolut natürlich.

Bei Zwillingsmodellen wie C1/107 oder Berlingo/Partner kann ich überhaupt keine Differenzierung erkennen, da wird wirklich nur ein anderes Emblem draufgepappt und fertig.

Sportliche Ambitionen haben beide Marken - der Unterschied besteht in der Philosophie: Währen Peugeot auf aggressives Styling außen ("Katzenaugen", "Löwenmaul", extrem flache Frontscheiben) und relativ konservative Architektur innen setzt (ruhige Flächen, klassische Instrumente), erfüllt Citroen die Rolle als extravagant angehauchter Individualist. Der C4 Dreitürer ist formal wesentlich auffälliger als der 307 und besitzt mit seiner Feststehenden Lenkradnabe und dem zentralen Digitalinstrument einen gehörigen Schuß Eigenwilligkeit in dieser Klasse.

Daß C1 und 107 so ähnlich sind, hat seinen Grund in der übereinstimmenden Grundstruktur.

607 und C6 geben sich jeweils seriöser als die kleineren Modelle. Der Peugeot besticht hier mit klassischer, fast schon konservativer Eleganz. Der Citroen, nicht minder seriös wirkend, stellt ob seiner ungewohnten Fließheckkontur schon eher ein Statement seines Fahrers dar. Zudem legt Citroen eine Schwerpunkt auf die Bereiche "Innovation" und "Technik".

Gérard Welter, der Designchef von Peugeot, bezeichnet die Fahrzeuge als verführerisch und katzengleich.

Als wichtigste Kriterien werden zudem Stil, Dynamik und Zuverlässigkeit genannt.

Gruß

M.

Hallo!

Meine Meinung: es gibt keine klare Abgrenzung der beiden Marken. C2 und C4 sind eher sportlich ausgelegt: in der Mittelklasse übernimmt der Peugeot 407 dagegegen die sportlichere Rolle. Die Strategie wird besonders unklar, was die Marke Citroen angeht: zwischen dem C2 und dem C4 ist der C3 positioniert, der gänzlich unsportlich und im Design völlig aggressionsfrei daher kommt. Da kann mir keiner erzählen, dass dahinter eine konsequente Markenstrategie steckt. Reine "Badge-Engineering"-Modelle wie Partner/Berlingo und 107/C1 machen deutlich, dass PSA tatsächlich bei der Abgrenzung der Marken nicht so genau nimmt: da wird sogar die optische Differenzierung minimal gehalten, die technische sowieso. Der Peugeot 607 ist das große Facelift des 605, beim XM wurde dieser Schritt eben ausgelassen. Der Peugeot 608 dürfte dagegen wieder auf Augenhöhe mit dem C6 stehen. Es gibt aber ganz klar Unterschiede in der Wahrnehmung: das praktische Konzept des Berlingos wird immer Citroen zugeordnet, der gleichwertige Peugeot Partner wird dagegen kaum wahrgenommen. Der Partikelfilter wird eher Peugeot als Citroen zugeordnet.

MFG

Auf echtes "Markenimage" wie zu Zeiten eines 504 oder CX scheint PSA heute sowieso keinen großen Wert mehr zu legen; ehrlicherweise sind Citroen und Peugeot ja auch keine Marken wie Mercedes, Porsche, Canon, Sony etc. Das entsprechende Citroen- oder Peugeot-Modell wird jeweils kurzfristig und individuell "am Markt positioniert".

Durch den verschachtelten Modellwechsel weitgehnd identischer Fahrzeuge hat PSA auch immer frische Modelle in den meisten Klassen, was den Gesamt-Verkauf gleichmässiger und kalkulierbarer macht.

Bei Billigschüsseln wie C1 und 107 (obwohl, so billig sind die gar nicht) ist für größere konstruktive Unterschiede schlicht und ergreifend kein Geld da.

Grüße

GeorgK

Moin Georg,

>sind Citroen und Peugeot ja auch keine Marken wie Mercedes, Porsche, >Canon, Sony etc. Das entsprechende Citroen- oder Peugeot-Modell wird >jeweils kurzfristig und individuell "am Markt positioniert".

Na, na, na :)

Bei Citroen gibts da weltweit gar keinen Zweifel, dass es eine Marke ist. Mit Citroen verbindet man ganz typische Attribute wie Avantagrde-Design, Avantgarde-Technik und Komfort.

Die Gesamtstärke der Marke ist sicher nicht ganz so hoch wie Mercedes und Porsche. Aber Mercedes arbeit ja fleissig am Abstieg und Citroen konnte Porsche um 1980 rum auch mal Überholen. Porsche hat allerdings seit den Fehlern der 80er ALLES richtig gemacht. Citroen bis Ende der 90er eher nicht...

Für mich sind die Peugeots die französischen VWs und Citroen hat weltweit keinen Vergleich. Das wusste schon mein Opa, der sich trotzdem nicht von seinem Opel Kapitän abhalten liess ;) Und das weiss man auch mit 40 oder mit 30 Lenzen. Hab allerdings keine Ahnung, wie die Jugend das sieht...

Grüsse

vom Spinner

Doch, doch, ich bleibe bei meiner Aussage. Mercedes z.B. kann eine fehlkonstruierte Qualitätskatastrophe wie die erste A-Klasse teuer verkaufen, weil halt ein Stern drauf ist. Wäre genau der gleiche Kübel von einem unbekannten koreanischen Hersteller gekommen, hätte den keine Sau gnommen, nicht mal mit 30% Rabatt.

C1 bis C4 werden gekauft, weil der Preis passt, oder weil der Händler in der Nähe ist, oder weil die Form gefällt, oder weil er FAP hat, aber nur seltenst, weil ein Doppelwinkel vorne dran ist.

Mit "Marke" meinte ich in erster Linie ein (positives besetztes) Image, dass sich direkt in Verkaufserlöse umlegen lässt (und um Geld geht es schliesslich für die Hersteller). Das kann Qualität, Komfort, Individualität oder sonstwas sein, halt alles, was den Kunden irgendwie befriedigt. Klar, jedes Kind kennt praktisch alle Auto-"Marken", aber die wenigsten davon sind so mit einem Image besetzt, dass sie wesentlich zur Kaufentscheidung beitragen.

Der einzige "Marken-Citroen" ist so gesehen momentan der C6, weil man hier versucht, wieder an das Image der 70er anzuknüpfen (wenns nicht schon zu spät ist). Darin ist der C6 vielleicht wichtiger für Citroen als in absoluten Verkaufszahlen, obwohl das auch nur Sinn machen würde, wenn ein Volumen-Modell wie der C5-Nachfolger den Faden aufnimmt.

Grüße

GeorgK

GeorgK postete

Doch, doch, ich bleibe bei meiner Aussage. Mercedes z.B. kann eine fehlkonstruierte Qualitätskatastrophe wie die erste A-Klasse teuer verkaufen, weil halt ein Stern drauf ist. Wäre genau der gleiche Kübel von einem unbekannten koreanischen Hersteller gekommen, hätte den keine Sau gnommen, nicht mal mit 30% Rabatt.

C1 bis C4 werden gekauft, weil der Preis passt, oder weil der Händler in der Nähe ist, oder weil die Form gefällt, oder weil er FAP hat, aber nur seltenst, weil ein Doppelwinkel vorne dran ist.

Mit "Marke" meinte ich in erster Linie ein (positives besetztes) Image, dass sich direkt in Verkaufserlöse umlegen lässt (und um Geld geht es schliesslich für die Hersteller). Das kann Qualität, Komfort, Individualität oder sonstwas sein, halt alles, was den Kunden irgendwie befriedigt. Klar, jedes Kind kennt praktisch alle Auto-"Marken", aber die wenigsten davon sind so mit einem Image besetzt, dass sie wesentlich zur Kaufentscheidung beitragen.

Der einzige "Marken-Citroen" ist so gesehen momentan der C6, weil man hier versucht, wieder an das Image der 70er anzuknüpfen (wenns nicht schon zu spät ist). Darin ist der C6 vielleicht wichtiger für Citroen als in absoluten Verkaufszahlen, obwohl das auch nur Sinn machen würde, wenn ein Volumen-Modell wie der C5-Nachfolger den Faden aufnimmt.

Grüße

GeorgK

Moinsen,

so formuliert ist das schon (leider) korrekt. Das verrückte war ja, dass die DS schon auf der IAA über 10.000 Vorbestellungen hatte. ES GEHT ALSO, wenn man es richtig macht. Und richtig: der C6 ist ein riesiges Stück in die richtige Richtung...

Ob's zu spät ist?

Ich habe 3 Jahre auf dieses Auto warten müssen und fürchtete, er geht nie in Serie. Jetzt isser da und ist gut.

Sollte sich der C6 nicht wie erhofft verkaufen, dann fürchte ich, wird es für mindestens 20 Jahre der letzte oder gar der allerletzte grosse Citroen gewesen sein. Wird sich PSA dann nicht mehr leisten. Zumal vorallem Audi und BMW mit ihren fürchterlichen Autos ja offenbar einen exzellenten Verkaufsjob machen.

Zu Daimler: da relativiere ich jedoch. Warum nur verkauft sich die S-Klasse seit 10 Jahren schlechter als ein 7er BMW und nunmehr auch noch schlechter als der A8?!? Warum nur ist das Paradepferdchen E-Klasse durch die Pannenserien der letzten 15 Jahre kein Verkaufsschlager mehr? Die neue S-Klasse kopiert jetzt das Rucksack-Heck des 7ers. Ich lachmer doud! Das gab's ja noch nie, dass Daimler die Konkurrenten nachbauen muss...

Dazu noch in der Formel 1 die Franzosen unschalgbar, genauso wie in der Rally-WM ;) Und die Silberpfeile fahren hinter her.

Die arbeiten hart am Untergang des Sterns und sie haben Erfolg! Eine Wende ist nicht in Sicht.

Grüsse

vom Spinner

Hallo,

CITROEN´s Image stimmt ( wieder ). Unsere Fahrzeuge werden als Aventgarde wahrgenommen.

MERCEDES demontiert sich in der Tat selbst.

Da stimme ich ACC Spinner zu.

Der Preis ist mittlerweile ein markenübergreifendes Kriterium geworden.

ALLE Marken bieten, mehr oder weniger öffentlich, attraktive Rabatte an.

Die größten Preisnachlässe bieten inzwischen die sog. Premium - Marken wie eben MERCEDES oder BMW an. Denn dort machen nicht die persönlichen Kundenverkäufe das gros des Umsatzes aus, sondern Fuhrpark -, Dienstwagen - und Flottengeschäfte.

Im Einzelkundenverkauf glänzen die alle, trotz versteckter Rabatte von bis zu 30%, nicht mehr!

Gruß,

C-Breiling

  • Ersteller

Auch bei der Start-Stop-Technik ist ja wiederum Citroen Vorreiter vor Peugeot.

Also in meinen Augen hat das durchaus System, die ganzen Innovationen zuerst bei Citroen einzuführen. Somit wird Citroen als innovative Marke positioniert.

Nur leider ist das beim deutschen Michel noch überhaupt nicht angekommen:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,423588,00.html

Peugeot beim Umweltimage auf gutem Platz 3. Citroen auf dem allerletzten Platz - hinter Ford (!).

Da scheint ja nicht viel der Leistungen aus der Vergangenheit hängen geblieben zu sein (windschlüprige Karosserien, Verwendung von Kunststoff, AX Diesel als reelles 3 Liter Auto, lange Dieseltradition, Start-Stop....).

Gruß

Markus

Nur leider ist das beim deutschen Michel noch überhaupt nicht angekommen:

Gruß

Markus

Moin,

so ist das.

Citroen gewinnt seit Jahren mal wieder unschlagbar die Rally-WM und der Michel glaubt, es sind die lahmsten Autos der Welt. ABer halt komfortabel...

Passt doch eigentlich alles... meine 316i fahrende Nachbarin hat den XM V6-24 als "Rutscherlein" bezeichnet, denn sie in jeder Disziplin abhängen kann... Ging damals klar für mich :)

Nebenbei: In der Damenwelt kommt der grosse Citroen immer gut ;)

Grüsse

vom Spinner

Ist doch toll mit den "Rutscherlein", ich überrasche die Leute auch immer gern mit dem CX Turbo.

PS: Auch wenn sie was anderes behaupten: Größe kommt bei der Damenwelt generell immer gut an ;-)

Upps....... Hab' ich das jetzt gesagt?

Hallo!

Es gibt einen Peugeot 407 V6 HDI, einen C5 V6 HDI gibt es nicht. Glaube nicht das sich das ändern wird.

Die PSA zugeschriebene Innonation überhaupt, der Partikelfilter, ist bei Peugeot in mehr Modellen leiferbar und wird eben oft als Peugeot-Innovation wahrgenommen.

MFG

Wie heisst der Konzern denn: PSA! Und wo ist bitte in dieser Abkürzung die Marke Citroën wo! Eben! Nach allen Erfolgen von Citroën in der letzten Zeit könnte man eigentlich erwarten, dass sich der Konzern endlich den korrekten Namen verpasst! Aber solange da noch Peugeot aus Blut und Fleisch das (Mit)Sagen haben, wird sich noch lange nichts ändern. Die sollten sich an der Familie Quant ein Beispiel nehmen. Die haben auch nie darauf bestanden, dass ihre Autos (BMW/Mini) zu Quants wurden! Ich schlage deshalb vor PCSA! Erst dann glaube ich an die endgültige Zukunft der Marke Citroën!

Gruss Jürg

Moin,

der einzig brauchbare Name wäre: CSA :)

  • Ersteller
C5CHBE postete

Wie heisst der Konzern denn: PSA! Und wo ist bitte in dieser Abkürzung die Marke Citroën wo! Eben! Nach allen Erfolgen von Citroën in der letzten Zeit könnte man eigentlich erwarten, dass sich der Konzern endlich den korrekten Namen verpasst! Aber solange da noch Peugeot aus Blut und Fleisch das (Mit)Sagen haben, wird sich noch lange nichts ändern. Die sollten sich an der Familie Quant ein Beispiel nehmen. Die haben auch nie darauf bestanden, dass ihre Autos (BMW/Mini) zu Quants wurden! Ich schlage deshalb vor PCSA! Erst dann glaube ich an die endgültige Zukunft der Marke Citroën!

Gruss Jürg

Wenn ich mich dunkel erinnere, hiess die Firma während der "goldenen" Citroen-Ära Michelin. Also auch nicht Citroen.

Es ist doch nicht unüblich, die exklusivere Sparte nicht im Firmennamen zu nennen (Bentley, Audi, Ferrari, Alfa, Jaguar, Volvo.....) ;-)

Gruß

Markus

ACCM Spinner postete

...Sollte sich der C6 nicht wie erhofft verkaufen, dann fürchte ich, wird es für mindestens 20 Jahre der letzte oder gar der allerletzte grosse Citroen gewesen sein. ...

Hat nicht mal vorbeugend wer von PSA gesagt, daß man mit dem C6 nicht entworfen hat, um Gewinn zu machen? Vielleicht gelingt es, mit diesem Modell das Image von Cit in den Bereich Avantgarde etc. zu heben und damit das Ansehen der Marke zu verbessern. Dies müßte sich dann in den Verkaufszahlen aller Modelle niederschlagen, nicht unbedingt beim C6.

Grüße Michi

Michi,

dein Wort in Gottes Ohr.

Grüsse

vom Spinner

Hi

irgendwo oben wurde es schon erwähnt:

die Verkaufszahlen es C6 sind nicht so wichtig. Die Stückzahlen sollen der Nachfolger des C5 und die anderen Modelle übernehmen. Es geht ums Image.

Mit dem Pluriel wird Citroen sicher auch nicht reich.

lg

AHdi

Liebe Citroenisten,

ich liebe Cit, habe CXe gefahren und bin seit 18 Monaten mit nem Xantia V6 unterwegs. Früher A, C und E Klasse gefahren.

Daneben habe ich noch 16 andere Modelle gefahren.

Daher bilde ich mir ein, was Sachdienliches zu Cit und Mercedes beizutragen.

Die A-Klasse ( GeorgK ) ist das meistverkaufte Modell von DC - und das nach unbestrittenen Qualitätsmängeln - weil es 1998 ein eierlegendes Wollmilchferkel war !! Wieviele Nachahmermodelle gibt es seitdem auf dem Markt ?

DC kann sich die Qualitätsmängel im Vergleich zu Cit leisten. In meiner damaligen A-Klasse (gilt für alle DC Modelle) wurden 6 verschiedene Kulanzleistungen innerhalb 3 Jahren inkl. Mietwagen anstandslos durchgeführt. Der Garantiewert lag bei 11.600.- Euro.

Die Kulanzleistungen stecken kalkulatorisch in den LP`s bei DC.

Würde das BMW, Audi oder Cit auch so managen, dann wäre es schnell vorbei mit der Kundennachfrage.

Ich fürchte, wenn Cit mit dem C6 , den ich morgen probefahren werde, seine Marktanteile nicht nachhaltig etabliert - ist es mit der Avantgarde-Herrlichkeit für immer vorbei. C1 bis C4 zeigen wo es langgeht. Ein GS oder BX waren die letzten fliegende Teppiche im unteren Mittelklassensegment.

Ein Trumpf (C6 Break) ist zwar noch nicht ausgespielt - wird aber totsicher kommen.

Die Zuwachsraten in der Zulassungsstatistik sprechen einen eindeutige Sprache: immer mehr wechseln von Limo zu Kombi.

Ich träume von einem C8 mit Hydro - das wäre ein zukunftsweisendes Modell ohne Konkurrenz, welches ein Fahrkomfort von ganz weich bis ganz hart , von sensationellem variabler Bodenfreiheit und variabler Nutzung sein könnte.

Allerdings ist die Konkurrenz bereits heute Cit voraus, da die Luftfederungen eine ernsthafte Alternative sein können.

Gruss

xantiboy

DC kann sich die Qualitätsmängel im Vergleich zu Cit leisten. In meiner damaligen A-Klasse (gilt für alle DC Modelle) wurden 6 verschiedene Kulanzleistungen innerhalb 3 Jahren inkl. Mietwagen anstandslos durchgeführt. Der Garantiewert lag bei 11.600.- Euro.

Gruss

xantiboy

Tjo, xantiboy, das sieht der Aktionär und die Hausbank von Daimler aber anders. Gerade wurde bekanntgegeben, dass Daimler bei den letzten Vorhersagen zu Umsatz und Gewinn wieder "zu optimistisch" gewesen ist. Der wievielete Quartalsbilanzflopp in Folge ist das nun? Der Aktienkurs ist seit Jahren im Keller.

Und die Käufer wechseln in Scharen zur Konkurrenz. Hätte mir vor 15 Jahren jemand gesagt, dass mal mehr dicke Audis als S-Klassen verkauft werden hätte ich schallend gelacht. Nun ist das seit ein paar Jahren Realität...

Klar, bei Daimler sind viele Kunden so alt, dass die sich bei der nächsten Kaufentscheidung nicht mehr an die Mängel ihres Wagens erinnern können... ein grosser Verkaufsvorteil. Und trotzdem läufts nicht mehr richtig. AUch Daimler kann Stolpern, das sieht man heute. Aber auch Daimler kann fallen und das kann schon im nächsten Jahr passieren.

11.600 Garantiewert - und das soll in der Marge der A-KJlasse enthalten sein? Lies mal die Bilanz, dann siehst du, dass Daimler bei dieser A-Klasse genauso draufzahlt, wie bei so vielen anderen Modellen. Gewinnbringer war vorallem die E-Klasse und da gehts nun auch dahin.

Grüsse

vom Spinner

11.600 Garantiewert - und das soll in der Marge der A-KJlasse enthalten sein? Lies mal die Bilanz, dann siehst du, dass Daimler bei dieser A-Klasse genauso draufzahlt, wie bei so vielen anderen Modellen. Gewinnbringer war vorallem die E-Klasse und da gehts nun auch dahin.

Hallo Spinner,

die Kulanzleistungen wurden vor zwei Jahren erbracht - wie das heute geregelt wird, weiß ich nicht. Ich kenne diese Vorgehensweise von DC seit 1989, als ich meinen ersten Benz gekauft hatte bis 2003.

Die Kulanzregelung ist heute im Vergleich zu Audi, BMW immer noch sehr großzügig - allen Bilanzen zum Trotz. Das DC bei seiner angestammten Klientel viel Vertrauen verloren hat, ist allgemein bekannt. Die haben sich in der Vorstandsetage zu lange auf`s hohe Pferd gesetzt und die Leidensfähigkeit der verwöhnten Kundschaft ist mittlerweile ausgereizt.

Wegen der häufigen elektronischen Qualtitätsmängel habe ich mich von Daimler verabschiedet. Kulanzregelungen sind kein Luxus, sondern Mangel - das sollte DC begriffen haben. In 10 Jahren steht dieser Konzern vielleicht wieder da, wo er mal stand....

Gruss

xantiboy

Aktuelle Zulassungsdaten in der sog. Luxusklasse aus Österreich vom Mai: Platz 1: Chrysler 300 C: 37 Stück, DC S-Klasse: 30 St., A8: 22 St. , Platz 4: C6 15 St. (!)

Grüße Michi

Michael W postete

Aktuelle Zulassungsdaten in der sog. Luxusklasse aus Österreich vom Mai: Platz 1: Chrysler 300 C: 37 Stück, DC S-Klasse: 30 St., A8: 22 St. , Platz 4: C6 15 St. (!)

Grüße Michi

C6 = 15? Oh la la :)

Grüsse

vom Spinner

Schön, wenn man den C6 in der Luxusklasse einordnet, dann sehen die Verkaufszahlen ja gar nicht so schlecht aus. Wenn man ihn mit seinen direkten Konkurrenten (E-Klasse, 5er, A6) vergleicht, sieht es leider etwas weniger rosig aus. Aber wir sind ja erst in der Anlaufphase, vielleicht wird das Ding ja noch zum Überflieger (sofern nicht Qualitätsmängel den Ruf vorzeitig beschädigen).

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