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Hervorgehobene Antworten

Hallo Stonesoul,

an der Kupplungsglocke ist im Bereich der Welle seitlich ein Schmiernippel. Hier min. 10 Hübe rein. Wenn kein Schmiernippel da ist, sollte dort zumindest ein Loch mit einem Gewinde sein. Du kannst Dir dann zum Abschmieren an einer anderen Stelle von Deinem Auto einen Nippel "leihen".

Fettpressen gibt es recht günstig im Baumarkt, die passenden Kartuschen mit dem Fett auch.

An der Hinterachse gibt es keine Schmiernippel.

An der Vorderachse findest Du rechts und links insgesamt 10 Nippel (6 oberer Querlenker, 2 unterer Querlenker außen, 2 äußere Spurstangenendstücke) plus 4 bei den Original-Antriebswellen. Dazu 1 Welle Keilriemen (siehe oben), 1 Wasserpumpe. Und 2 Öler, 1 Wasserpumpe und 1 Kupplungsausrücklager.

Bei manchen Handbremsseilen gibt es auch noch einen Schmiernippel. Es gibt auch mit Nippeln nachgerüstete Lenkungen, geht dann etwas einfacher, diese mit neuem Fett zu versehen.

So, hoffe mal, ich hab keinen vergessen ;-)))

Winklige Grüße, Ulli

  • Ersteller

Öha...dann werd ich mich morgen mal auf die Suche nach allen machen.

Die anfängliche Begeisterung is zur Zeit etwas verschwunden weil er doch etwas arg tropft (aber naja, ist eben ein Oldtimer ;) ) und die von meinem Bruder geplante Lackierung teurer ist als gedacht. Zumindest verlangen die Lackierer hier um die 5000€ wenn man ihn zerlegt und abgeschliffen bringt. Ist das normal?

Wir werden morgen oder übermorgen dann erstmal die Ölwannendichtung wechseln und schaun obs dann Tropftechnisch besser ist. Ein Ölwechsel is ja eh fällig und man soll ja auch immer wieder mal den Schmodder aus der Wanne entfernen oder?

Immerhin sind die Simmeringe an den Antriebswellen doch nicht undicht wie es zuerst vermutet wurde.

Wenn ich schon beim Ölwechsel bin, funktioniert ein Wechsel der Bremsflüssigkeit und des Kühlwassers ungefähr genauso wie an heutigen Autos oder muss man noch was beachten?

Das Reparaturhandbuch gibt in Sachen Wartung nicht soviel her. Gibts da ein extra Wartungshandbuch?

Hallo Stonesoul,

Preis für gute Lackierung ist ok. Gibt sicherlich günstigere, aber auch sicher deutlich schlechtere. Schau Dir die Vorarbeiten und die fertigen Arbeiten in der Lackiererei an (z. B. schräg im Sonnenlicht etc.), dann weißt Du, wo Du lackieren lässt. Bei diesem Preis sollten allerdings vorher ALLE Karosseriearbeiten gemacht werden, das sind üblicherweise die Kotflügel-Endspitzen vorne (unter den Alu-Ecken), alle Türen unten im Bereich der B-Säule und ggfs. unterer Falz, Regenrinnen (von unten bei geöffneten Türen schauen), beim Koffermodell Klappe im Bereich des Griffes. Wichtig vor dem Lackieren auch die genaue Ausrichtung der Frontpartie mit Übergang Kotflügel - Seitenbleche - Kühlergrill - Haube.

Wechsel Bremsflüssigkeit wie bei "normalen" Autos. Bei älterem Hauptbremszylinder sollte man von der Pumpmethode mit dem Bremspedal Abstand nehmen, da sonst die Manschette des Hauptbremszylinders Riefen bekommen kann (rubbelt beim kompletten Durchtreten über die Ablagerungen im Zylinder). Beim 11 CV unbedingt Vorsicht bei der Bremsanlage: Ihr arbeitet an einem Einkreis-Bremssystem, das heißt, bei EINEM Defekt/Undichtigkeit an einer Stelle fällt das komplette Bremssystem aus !! Bei unbekanntem Zustand der Bremsanlage rate ich bei diesem Auto zum kompletten Ersatz, das heißt Hauptbremszylinder, 4 Radzylinder, 2 Schläuche vorne, 1 Schlauch hinten. Bremsleitungen und Beläge je nach Zustand.

Kühlflüssigkeit ebenfalls wie beim normalen Auto. Verschluss am Kühler unten öffnen (meistens fest), Ablass-Schraube am Motorblock ( linke Seite, unter dem Ölpeilstab). Wenn dort nichts herauskommt, hast Du etwas Arbeit und abends Rückenschmerzen. Öffnung mit einem spitzen Draht freistochern, sonst mit einer Bohrspitze freimachen. Da an dieser Stelle wenig Platz ist, ist es etwas mühsam....

Dann längere Zeit durchspülen, Wasserschlauch oben in den Kühler.

Ggfs. öfters wiederholen. Frostschutz nicht vergessen (nicht lachen, ist tatsächlich schon passiert).

So ein richtiges Wartungshandbuch gibt es nicht, Du musst Dir die Infos aus verschiedenen (meist französischen) Quellen zusammensuchen. Hilfreich ist der Schmier- und Ölplan, da steht drin, wann was geschmiert/geölt werden sollte.

Winklige Grüße, Ulli

Waaaas?

Die 5000.- sind die für ein Auto oder für 5 ???

Du meinst wohl 500.- oder???

Wenn diese Angabe kein Tippfehler ist, halte ich das doch für etwas viel

  • Ersteller

Ne is schon korrekt so.

Ich war aber bisher nur bei zwei Lackierereien.

Die eine meinte im Winter für ca. 3000,- € (war aber irgendwie komisch) und die andere min. 5000,- €. Die machen aber absolut hochwertige Arbeit.

  • Ersteller

So ich mal wieder.

Und wieder mit einem Problem. ;)

Ich war heute in einer Hobbywerkstatt und wollte ihn per Hebebühne aufbocken aber das ging nicht.

Die Arme der Bühne waren einfach zu kurz und ich bin um Welten nicht an die Tellerchen und die Tragarme gleichzeitig hingekommen.

Wenn dann nur entweder oder.

Ich hab sogar die Bühne gewechselt aber das brachte nix.

Was nun? Andere Werkstatt? Aber können Bühnen so unterschiedlich sein?

Oder kann man doch noch woanders ansetzen?

Hi Stonesoul,

ja, der 11 CV ist sehr laaaaaaang. Und ein Vorläufer der Hydro-Autos, die werden am Besten auch nur auf Bühnen mit Auffahr-Rampen geliftet.

Ich würde ihn über eine Grube fahren. Zur Not kannst Du hinten auch an der Kante der Schweller aufbocken.

Würde ich aber nicht machen.

Aber eigentlich brauchst Du für die Reparaturen/Wartungen keine Hebebühne,

geht alles ohne.

Winklige Grüße, Ulli

  • Ersteller

Guten Morgen oder Mahlzeit!

Naja okay dann eben per Grube. Hebebühne wär halt bequemer gewesen. ;)

Der nächste Versuch kann aber frühestens nächsten Freitag sein.

An der Riemenantriebswelle hab ich wirklich ein Gewindeloch gefunden und da steckt jetzt ein Schmiernippel. Aber wir sind dann noch zuwenig gefahren um sagen zu können obs was gebracht hat. Sieht aber schon gut aus. :)

Grüße

Matthias

  • Ersteller

Ich muss noch viel lernen...

Heute konnte ich doch schon in die Werkstatt und hab mich in der Grube mit der Ölwanne abgemüht. Raus ging ja ganz einfach. Aber beim Einbau ist mir die neue Dichtung kaputtgegangen. Ich hab die Schrauben eigentlich langsam und gleichmässig angezogen aber dabei hat es trotzdem die Dichtung seitlich rausgedrückt und von vorne bis hinten durchgerissen. (Ja ich bin ein Anfänger und ich gelobe Besserung! ;) )

Naja eine neue Dichtung ist bestellt und ich werds gleich Samstag mit mehr Erfahrung nochmal versuchen...nein nicht versuchen sondern richtig machen. ;)

  • Ersteller

So gestern hab ichs mit neuer Dichtung nochmal gemacht.

Es lag wohl an der Ölwanne weil deren Rand so wellig war.

Die Dichtung sitzt jetzt eigentlich perfekt aber als er dann in der Garage stand hat er doch wieder geölt. Wir konntens dann gestern abend nicht mehr genauer lokalisieren aber ich glaube dass es von dem hinteren Kurbelwellenlagerbock kommt wo diese Halbkreisdichtung sitzt.

Dabei hab ich die Dichtung aber extra genau zurechtgeschnitten und hab natürlich Dichtungsmasse dazugenommen.

Kann man da vielleicht von aussen nochmal Dichtungsmasse hinschmieren sodass das dann auch dicht ist?

Nochmal möchte ich das alles eigentlich nicht machen müssen...

Hi Stonesoul,

wenn Du die Dichtungsstücke gut eingepasst hast, sollte es eigentlich HINTEN dicht sein. Schrauben der Ölwanne noch mal VORSICHTIG gleichmäßig (Drehmoment, original = 12 Nm, bis 20 Nm dürfte kein Problem sein) nachziehen, Dichtung und Dichtungspaste setzen sich noch etwas. Aber Achtung: Hinten reicht es nicht, den Dichtungsstreifen in die Halterung des Hauptlagers zu drücken, da muss ein der Form der Halterung halbrund angepasster Metallstreifen mit eingelegt werden, weil die Halterung zur Innenseite zwei Öffnungen hat, in die sich sonst der Dichtungsstreifen nach innen wegdrückt, sobald man von unten Druck mit der Ölwanne gibt. Dieser Metallstreifen fehlt häufig, weil er meist zusammen mit der alten Dichtung, an der er festgebacken ist, weggeschmissen wird. Wenn Du den Metallstreifen nicht zusammen mit der Dichtung eingebaut hast, darfst Du sicher noch mal ran, das wird nie dicht.

Wenn jemand hier Fotos einstellen kann, bitte kurze Mail (siehe Profil) an mich, ich schicke dann mal Fotos.

Winklige Grüße, Ulli

  • Ersteller

Na toll. Von so einem Metallstreifen wusste ich nichts. Im Dichtungssatz war auch keiner dabei und an der alten Dichtung (aus Kork) war auch ganz sicher keiner dran.

*seufz*

Jetzt erstmal noch Nachziehen versuchen, hoffen und beten...

Aber wenn ich so an die Dichtungen aus dem ersten Versuch denke sahen die eigentlich nicht weggedrückt aus.

Naja...Übung macht den Meister...

Mal wieder danke für die Hilfe!

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