5. Juli 200620 J. Moin, wie ich diese bornierten, sozialpolitischen Diskussionen doch liebe, in die fast jeder Thread abgleitet......... Jeder Mensch ist reich, man muss nur seine persönliche Definition finden. Meiner Meinung nach hat Reichtum weder was mit Statussymbolen oder Finanzkraft zu tun. Ich bin reich, obwohl ich es gewohnt bin, mich durchzuschlagen. Reich deswegen, weil ich ein unschätzbares Gut namens "Leben" besitze und ein Dach über dem Kopf habe. Ausserdem bin ich reich, weil ich sehr viele Freunde habe und einen "Beinahe-Lebenspartner", der mir so viel gibt und ich ihm auch. Ich bin reich, weil ich es bis jetzt immer geschafft habe, irgendwie meine Autos bar zu zahlen-auch wenn ich manchmal auf good will angewiesen war und verzichten musste. Ausserdem bin ich reich, weil ich keinen Hunger leiden muss und mir einfach die kleinen Freiheiten rausnehme. Ich bin reich, weil ich trotz dreier Gehirnblutungen und einem schweren Verkehrsunfall immer noch lebe und dies bewusster und spontaner als je zuvor................. Muss Reichtum immer materiell sein? Leute, es sind die kleinen Dinge des Lebens, die reich machen! Liebe, nachdenkliche Grüsse von Oliver
5. Juli 200620 J. Zu was bietet MB eigentlich den CL und den CLS an? Der CLS ist günstiger und hat 4 Türen? Hat der auch Nachteile (bis auf die Gürtellinie über Kopfhöhe) ? Gruß Markus
5. Juli 200620 J. Fazit des Threads: alle Reichen sind Scheißtypen, alles von MB ist was für alternde Luden oder geschmacksverkalkte Spießer, die der bereits dräuenden Revolution zum Opfer fallen werden. Fazit für mich: Ich bin ein edler, wertvoller Mensch, da ich Citroen fahre, nur muß ich mir im Umerziehungslager noch beibringen lassen, nix anderes schön zu finden (außer Autos in Sparta-Ausführung mit max. 50kw). Ich behalte meine Geschmacksmeinung demnächst besser für mich und grins mir einen, wenn das übliche Sozial- und Psychogeschwafel anfängt. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal! Gruß Frank
5. Juli 200620 J. Hi, im Kant'schen Sinne ist das korrekt: "alle Reichen sind Scheißtypen", denn sonst würden sie ihre Kohle verteilen. Denk, was Du willst. Nur, links verrecken Kinder, rechts fahren sie CL und S und so. Ist das die Beste aller Welten ? Klar bin ich auch nicht Ghandi oder Schweitzer, aber irgendwo ist mal gut. Das irgendwann der Mob kommt, das ist so unwahrscheinlich nicht. Meiner Meinung nach halte nur noch Aldi, Lidl, und RTL + Sat1 das Land ruhig. Die reiche Klasse hat halt gerafft, das PURE Ausbeutung nicht funktioniert, daher gehen sie den Weg, die anderen soweit ruhig zu halten, das sie in Ruhe davonkommen. Quasi eine Art Agreement. Ne Lösung hab ich auch nicht, aber ich bin auch nicht so blind, mir den Sand in den Kopf stopfen zu lassen. Aufwachen ! Carsten
5. Juli 200620 J. Bin schon wach, bin nur kein Sozialromantiker und reagiere allergisch auf Weltbeglückungsideologien (dazu war ich zu oft in der ehem. UdSSR), Verschwörungstheorien und einfache Antworten auf schwierige Fragen. Ich glaube nicht an eine Klassenstruktur mit absichtsvollem, geplanten Handeln der "oberen "Klassen, jeder, der mal politische Gremienarbeit betrieben hat, weiß, dass so was völlig unmöglich ist :-). Die Luhmannsche Systemtheorie hat da etwas andere Antworten zu bieten. Das es keine wirkliche Gerechtigkeit gibt, ist mir auch klar, dass man die Zustände nicht so hinnehmen darf , wie sie sind, auch. Das ist auch nicht das Thema. Ich bin nur nicht bereit, reflexartig jeden, der zu Geld gekommen ist, für einen schlechten Menschen zu halten, dafür kenne ich persönlich zu viele Gegenbeispiele. Soll ich, nur weil ich mir keinen SM leisten kann, alle SM-Enthusiasten zu schlechten Menschen erklären? Soll ich, da ich kein Eigenheim besitze, alle Eigenheimbesitzer eines schlechten Charakters zeihen? Wohl kaum! Nur bei Mercedes-Fahrern gelten in diesem Forum wohl keine Beschränkungen,das stört mich halt. Gruß Frank
5. Juli 200620 J. Hi, das mit der Klassengesellschaft ist systemimmanent, und wird von der Ausbeutung / über die Entstehung des Mehrwerts nach Marx bestimmt. Mehrwert: Der Arbeiter kann nur sich selber verkaufen, und zwar HEUTE, weil er HEUTE essen muss. Daran hat sich NIX geändert. Er arbeitet 10 Stunden am Tag. Er bekommt aber nur 5 bezahlt, die anderen 5, die er arbeitet, die steckt sich der Kapitalist ein, weil er ja dem Arbeiter sagen kann, geh fort, ich nehm den nächsten. Die 5 Stunden MUSS er entgelten, weil sonst die Arbeiter verhungern. Daran hat sich wenig geändert. Immer noch arbeiten alle wie blöde, weil sie sonst gegen den nächsten ausgetauscht werden- Arbeits"markt" heisst das dann neudeutsch. Der Kapitalist hingegen muss seine Ware NICHT unter Wert oder wie auch immer verkaufen, die geronnene Lebenszeit des Arbeiters steckt fest drin, liegt auf dem Lager und wird irgendwann verwertet. Langfristig MUSS es zur Bildung weniger reicher Kapitalisten kommen. Und zur Bildung der Arbeiterklasse. Und auch das siehst heute mal wieder blendend weiss- die Mittelschicht reibt es gnadenlos auf. Einige wenige in diesem Land stecken sich die Taschen voll, die meisten bangen und viele haben nix mehr. Wozu braucht jemand 4 oder 5 MILLIARDEN Privatbesitz ? Während Kindergartenplätze ein echtes Problem sind ? Problemschulen allerorten ? Seh ich nicht. Enteignen, arbeiten schicken, Ende der Durchsage. Das es sich in der DDR nicht um Sozialismus, sondern ganz banal um eine Diktatur des Kleinbürgertums gehandelt hat (schaut euch doch die jämmerlichen Akteure mal an, Erich H, oder Mielke "ich liebe euch doch alle", die Pfeifen), das dürfte inzwischen überall bekannt sein. Im Endeffekt hat der Kapitalismus, nachdem er in kürzester Zeit den Ostblock überrannt hat (neue Märkte erschliessen- man könnte denken, die Regierung Kohl habe die DDR auf Geheiss des westdeutschen Grosskapitals gekauft, so sieht es irgendwie dann doch aus, oder nicht?), ist nun das Gespenst der Globalisierung und des Shareholder Value das neue Druckmittel, die Arbeiterklasse zu unterdrücken. Da stecken die Deutsche Bank, die Allianz (wer ist da eigentlich alliiert mit wem ???) sich MILLIARDENgewinne ein, die sie nicht ganz unmassgeblich in DEUTSCHLAND erbeutet haben- und entlassen abertausende, mit der Massgabe, "die Milliarden waren nicht genug, nächstes Jahr muss mehr werden". Von Kreislauftheorie haben die noch nix gehört, geht vermutlich über den einfachen Dreisatz hinaus. Sorry, ich war mal wieder sehr off-topic, ich hätte das bei der WASG posten sollen, aber da bin ich nicht aktiv ;-). Carsten
5. Juli 200620 J. Danke für die klärenden Worte! Wer glaubt denn noch die Scheisse, die im Fernsehen kommt? (O-Ton, Dirk!) @ J.H.Boyke, Carsten, Frank, u. a. lasst uns das doch persönlich beim Jahrestreffen und einer Orangina fortsetzen (das Getippe wird mühselig...) Romantiker sind harmlos! Fragende schon gefährlicher. Denker werden meist nicht alt. (Ihre Ideen schon). Marx hat NICHT den realexistierenden Sozialismus erfunden, ebensowenig wie Jesus die institutionellen Kirchen. JEDER Markenfetischismus ist das Ergebnis subtiler Manipulation. Warum die Ausbeutung auf die körperliche Arbeitskräfte beschränken, wenn man Geist und Seele gleich mitvereinnahmen kann? Komme selbst aus dem Marketing und habe angehende Politiker und Führungskräfte "gecoacht". Ich kenne die "Spielregeln", denn ich habe auch nach ihnen gespielt. Fast Jeder ist käuflich, Du musst nur herausfinden womit! "DÃe größten Kritiker der Elche..." (Gernhardt) Al Gore hat eine bemerkenswerte Sozialutopie für das dritte Jahrtausend "Wege zum Gleichgewicht" sehr unamerikanisch. Ich habe nur gesagt, dass Leute, die sich rücksichtslos und rüpelhaft verhalten - trotz offensichtlichem Wohlstand - wohl nicht glücklich sind. Mehr nicht! Wir haben KEIN TV. Wir unterhalten uns lieber selbst. Die Cit.- Modelle, die ich mag, stehen für mich für Phantasie, Kreativität, Beweglichkeit und Andersartigkeit. Für die Freiheit nicht normal sein zu dürfen und zu wollen. Alleine deshalb kann das nicht JEDER fahren. Andere Modelle stehen für was Anderes und das ist auch so gewollt! Wohlstand sollte auch dem Wohl der Allgemeinheit dienen, das verlangt unser Grundgesetz und darauf bin ich stolz. Leider wächst das persönliche Verantwortungsbewußtsein selten proportional mit dem Einkommen. Wenn ich aufhöre, an die Fähigkeit zur Veränderung und zum Lernen der Menschen zu glauben, habe ich eine ganz einfache Antwort auf alle Fragen: AK47!
5. Juli 200620 J. DynaZ12 postete. Ich glaube nicht an eine Klassenstruktur mit absichtsvollem, geplanten Handeln der "oberen "Klassen, jeder, der mal politische Gremienarbeit betrieben hat, weiß, dass so was völlig unmöglich ist :-). Die Luhmannsche Systemtheorie hat da etwas andere Antworten zu bieten. Das es keine wirkliche Gerechtigkeit gibt, ist mir auch klar, dass man die Zustände nicht so hinnehmen darf , wie sie sind, auch. Das ist auch nicht das Thema. Gruß Frank Sie handeln IMMER " absichtsvoll" und "geplant" Erzähl hier bloss nicht so ein Zeug, dass politische Einflussnahme der "oberen Klassen" völlig unmöglich ist. Sie bestimmen mittlerweile komplett die Politik. Wer hat denn sonst Einfluss, der Hartz4-Empfänger etwa..? Luhmann..wer liest denn sowas..? gruss
5. Juli 200620 J. accm Helge Garnmann posteteSie handeln IMMER " absichtsvoll" und "geplant" tja, alle sätze mit "immer" und "alle" sind immer falsch ;-)
6. Juli 200620 J. ... ich unterstelle inzwischen völlige Fernsteuerung der Politik durch das Grosskapital. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern Relaität- Schröder z. B. hat Niedersachsen - Wahlen durch das Wohlwollen einiger Stahlkonzerne gewonnen, in dem er sich dort als Retter positionieren durfte- und das gibt er nie zurück ? Es ist ja auch logisch. Auf dem Umweg über die Arbeitsplatzgeschichte wird die Politik von der Industrie erpressbar. Guckt euch doch Kohl an, ich meine, wo gibt es denn sowas, das jemand Spendernamen nicht nennt und straffrei nach Hause geht ? Carsten
6. Juli 200620 J. Wenn ich aufhöre, an die Fähigkeit zur Veränderung und zum Lernen der Menschen zu glauben, habe ich eine ganz einfache Antwort auf alle Fragen: AK47! Hallo Anna, in 081 verräts Du einiges über Deine Einstellung und dass Du dazu stehst, finde ich respektabel. Bevor wir unserem Weltschmerz erlauben, selbst einseitig zu urteilen, sollten die wenigen Ausnahmen nicht vergessen werden. Es gibt auf den Phillippinen und den USA (eigene Erfahrungen in beiden Ländern) einige kapitalgesegnete Staatsbürger, die sich für ihre sozial schwachen Mitmenschen mit Geld und Engangement einsetzen, weil die Regierungen es nicht für nötig halten, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Das o.g. Sturmgewehr, ist das nicht ein Symbol für eine jahrtausende alte Geschichte (nicht nur 12 Jahre Ideologie) die z.B. für Deutschland 1945 ein "vorläufiges Ende" gefunden hat? Ich beschäftige mich seit 2 Jahren mit deutscher und europäischer Geschichte der letzten 1000 Jahre und was Du schreibst ist eine Anklage an einer zigfach wiederholten Manipulation in der Menschheitsgeschichte, die sich auch in Zukunft ,technologisch,sozial und ökonomisch angepasst, wiederholen wird, es sei denn, jeder Mensch würde sich selbst "bekämpfen". Der geht wider besseres Wissen i.d.R. den leichteren Weg und projiziert seine eigene "Richtarbeiten" auf seine Mitmenschen, ohne das derjenigen seine "Fremdbestimmung" unmittelbar versteht. Wer hat schon die feinen Antennen und das Bewußtsein, Toleranz, Kompromisse und Gewinne, die oft auf menschlichem Egoismus beruhen, zu erkennen und danach entsprechend anzuerkennen? Gruss xantiboy
6. Juli 200620 J. xantiboy posteteAK47! Das o.g. Sturmgewehr, ist das nicht ein Symbol für eine jahrtausende alte Geschichte (nicht nur 12 Jahre Ideologie) die z.B. für Deutschland 1945 ein "vorläufiges Ende" gefunden hat? Ich beschäftige mich seit 2 Jahren mit deutscher und europäischer Geschichte der letzten 1000 Jahre Nein, falsch. Bevor Du die Nazikeule rausholst um dir unliebsame Meinungen totzuschreien solltest Du dich besser informieren. Die AK47 ist die gute alte Kalaschnikow. Also die Gegenseite. http://de.wikipedia.org/wiki/AK-47 Was Du meintest ist das Sturmgewehr 44, der Vorläufer vom G3 http://de.wikipedia.org/wiki/Sturmgewehr_44 Wenn ich als Angehöriger der Revolutionstruppen zu entscheiden habe, womit ich die Schweine erschieße, nehme ich das was gut trifft und das was gerade da ist. Die Resistance hat auch mit allem geschossen, was sie entweder von den Aliierten geschenkt bekommen, oder von den Deutschen erbeutet haben Und für die öffentlichen Hinrichtungen würde ich sowieso revolutionäre französische Technik bevorzugen: Vive la revolution!
6. Juli 200620 J. Hallo Sensenmann, schade, dass Du meinen Beitrag sooooooo missverstanden hast. Habe ich da nicht von "einem Symbol" geschrieben ? Aber immerhin bis Du ein Mensch der "Taten". Gruss xantiboy
6. Juli 200620 J. Also ich sehe nicht was ein 1947 im kommunistischen Rußland entwickeltes Sturmgewehr mit der allgegenwärtigen Nazionalsozialsmus-Schuld-und-Sühne-Sack-und-Asche-Geschichte zu tun haben soll. Im Gegenteil Symbol des Kommunismus vielleicht und Logo der RAF etc. Aber Nazideutschland? Nö! Ich rede von einer bewaffneten antikapitalistischen Revolution in Nordwest-Europa. Das hatten wir noch nicht. Jedenfalls nicht so daß es zum Erfolg geführt hätte. P.S:: Man kann natürlich auch fordern: Hauptsache irgendein Sozialismus ;-)
6. Juli 200620 J. Hallo Sensenmann, muss ich Dein Unverständnis wiederholt korrigieren, weil Du Beitrag 085 nicht verstehen kannst (oder willst) ? Ich zitiere: Das o.g. Sturmgewehr, ist das nicht ein Symbol für eine jahrtausende alte Geschichte (nicht nur 12 Jahre Ideologie) die z.B. für Deutschland 1945 ein "vorläufiges Ende" gefunden hat? Zitat Ende. AK 47 ist eine russische "Erfindung" für die Zeit danach, die auf die Effizienz (Wirkungsgrad) des Sturmgewehres 44 der deutschen Wehrmacht von 1943 beruht. Einige Kriegswaffen des "Soldatenstaates" waren bei den Siegern in Ost und West gern herangezogene "Vorbilder" nach 1945. Es geht mir nicht um AK 47 - es geht mir um die unendliche Weiterentwicklung von Kriegsgeräten, eine kontraproduktive Parallele zu menschlichen Gesellschaftsentwicklungen. Ich komme zu weit vom eigentlichen Thema weg, es sei denn, Citroen hat sich an der französischen Waffenproduktion beteiligt, was ich mir gaarniecht vorstellen kann. Gruss xantiboy
6. Juli 200620 J. Ich komme zu weit vom eigentlichen Thema weg, es sei denn, Citroen hat sich an der französischen Waffenproduktion beteiligt, was ich mir gaarniecht vorstellen kann.Gruss xantiboy Moin, leider doch. Nach nur wenigen Jahren des zivilen Automobilbaus nahm Andre Citroen die Chance des Krieges wahr und lieferte sowohl Bauteile für Kriegsgerät als entwickelte er auch legendäre Geländefahrzeuge, die noch Jahrzehnte später bei Expeditionen eingesetzt wurden. Knarren allerdings hat er wohl nicht entwickelt Grüsse vom Spinner
6. Juli 200620 J. Guckt euch doch Kohl an, ich meine, wo gibt es denn sowas, das jemand Spendernamen nicht nennt und straffrei nach Hause geht ? Hallo Carsten, kennst Du keine weiteren Beispiele in der heutigen Weltpolitik, die dieses unnachweisliche Beispiel auf ähnliche Art jede Woche neu bestätigt ? Korruption, Rechtsbeugung, Strafvereitelung und..und ..und. Verstehe mich bitte nicht falsch - ich will nicht relativieren, nur gern hinter die Kulissen schauen und mich dagegen schützen, mich immer mehr zu entrüsten. Hoffentlich ist das bei mir keine Altersweisheit...... Gruss xantiboy
6. Juli 200620 J. Hallo Sensenmann, was meinst Du mit Revolution in Nordwest-Europa? Dänemark, Norwegen, Island? Warum willst Du dort eine Revolution anzetteln? Die Leute dort sind doch weitgehend zufrieden. Oder hast Du als Deutscher diese Länder gar nicht auf der Liste - schon vereinnahmt? Also, ich als Deutscher möchte keine Revolution haben. Wenn ich auch der Meinung bin, dass der Reichtum grundsätzlich falsch verteilt ist. Zumindest der materielle. Den Reichtum aber, den wir alle haben - besonders aber Oliver - den soll jeder selbst behalten dürfen. Bei einer Revolution könnte es doch aber auch passieren, Sensenmann, dass Dir Dein Leichenwagen enteignet und seinem eigentlichen Zweck zugeführt wird. Nämlich Leichen zu transportieren. Ausserdem ist selbst materieller Reichtum relativ. Denn wenn ich hier lese, dass einige von uns mehr als drei Autos haben, könnte ich auch zum Revolutionär weden. Einige der Autos nämlich könnten mir auch passen. Viele Grüße Helge
6. Juli 200620 J. Ist das noch ein Ausbeuter, der da hergezeigt wird oder sind das schon die Revolutionäre bei der internen Korrektur von Missverständissen? Martin
6. Juli 200620 J. Knarren allerdings hat er wohl nicht entwickelt Hallo Spinner, hoffentlich liegst Du richtig. Wäre ein weiterer Grund, mich von qualitätsarmen Daimler getrennt zu haben. Gruss xantiboy
6. Juli 200620 J. na ja, der Krieg ist die Mutter aller Dinge. Zum Letzten: Zuviele Missvetändnisse! Ich bevorzuge doch die direkte Kommunikation. Da kann man gleich nachfragen und einhacken und hat nicht die Möglichkeit, sich nur "die Rosinen 'rauszupicken" d. h. die Inhalte zu ignorieren, zu denen einem nix einfällt...(gelle 085?) In meiner Arbeit beschäftige ich mich damit, was die Menschen "kaputtmacht" und niemand ist absichtlich oder gerne "kaputt". (und selbst das Kaputteste, lässt sich in anderen Kontexten noch nützzlich integrieren). In jedem Menschen gibt es aber auch viel Schönes und inneren Reichtum der wachsen und sich verwirklichen und teilen will. Nur wer siich selbst beherscht, braucht Andere nicht mehr zu beherschen. Das Ziel jeder therapeutischen Arbeit sind Menschen, die frei und selbstverantwortlich leben können und deren eigenes Leben für sie und ihre Mitmenschen Sinn und Bedeutung (nicht nur das Bankkonto) hat. Unsere Gesellschaft (und das hat E. Fromm schon vor 60 Jahren erkannt) braucht aber kranke Menschen um zu funktionieren. Mit diesem Widerspruch ist man irgendwann konfrontiert und ich denke, dass es auch möglich ist eine produktive Gesselschaft zu haben, die nicht "krank" ist. Davon, gehe ich aus, dass man den "Balken im eigenen Auge erst herausgezogen hat, sonst kann man die kleinen Splitter in dem des Anderen gar nicht erkennen". Ich kenne meine kranken und kaputten Seiten sehr wohl und ich leugne sie nicht, sondern nutze auch die Energie der Wut und des Hasses für etwas Konstruktives (z. B. diese Disskussion). Wer in seiner "ist schon alles richtig so Welt" bleiben möchte, soll das ruhig tun, kann aber nicht die Augen davor verschliessen, dass dies nur auf Kosten Anderer geht. AK 47 ist die aller - allerletzte Antwort und "soweit" bin ich noch lange, lange nicht! Aber zu sicher sein, sollte man sich nie... Außerdem finde ich sie ästhetisch sehr schön. Der BX ist auch schön und mit 220km/h auch eine Waffe. Und ob PSA seine Gewinne nicht auch in Aktien von Waffenproduzenten investiert? Wäre unwahrscheinlich, wenn nicht! Geld ist die allereffektivste Waffe. da man für dessen Missbrauch nicht zur Verantwortung gezogen wird (z. B. wenn ArbeiterInnen aufgrund krankmachender Bedingugen sterben, dafür aber die Produktionskosten sinken, wird das sogar an der Börse belohnt) Jedes Kind, das verhungert wird ermordet. Resignieren und sich fügen ist leicht. Herschen und Zerstören auch.Talent, Geld, Macht und Einfluss besitzen und sie konstruktiv einsetzen, das ist die Kunst. Lasst uns beim Treffen weiterlabern...Ich geb' auch 'ne Orangina aus, von wegen, "teilen" lächelnde Grüsse, AK47
6. Juli 200620 J. Ich sehe das so: Bis Ende der 80er Jahre waren die Herrschenden im kapitalistischen Westen um einen sozialen Interessenausgleich bemüht, damit die Mauer nicht in die andere Richtung fällt und sie an der Wand stehen. Diese zumindest hypothetische Möglichkeit hat ihnen genug Angst gemacht, so daß von der Unterschicht bis zum Mittelstand, es den Leuten im Westen deutlich besser ging, als denen in den kommunistischen Ländern. Seit Wegfall des Kommunismus, auch als politische Alternative, gibt es keine Gegenbewegung mehr zum Kapitalismus und dieser kann nun wieder seine alte häßliche Fratze zeigen. Die Globalisierung also das Ausspielen und Erpressen der Werktätigen untereinander führt zu einer sich endlos nach unten drehenden Spirale was Lohnniveau, Arbeitnehmerrechte, Umweltschutz, Tierschutz sogar Denkmalsschutz etc. angeht. Alles! Wirklich ALLES, was wir seit Karl Marx erreicht haben, wird durch diese Erpressung zunichte gemacht, denn es wird immer noch ärmere Schweine auf der Welt geben die zur Not als Sklaven oder Leibeigene arbeiten um etwas zu Essen zu bekommen. Die Entwicklung von Menschenrechten, Arbeitnehmerrechten, Umweltschutz, Tierrechten etc. ist meiner Ansicht nach Evolution. Keine Revolution oder nur so eine zeitweise zoder zufällige Entwicklung sondern wirklich Evolution im biologischen Sinne. Die Kapitalisten versuchen über die Globalisierung die Evolution zurückzudrehen. Das heißt sie versündigen sich hier an den Natugesetzen! Darüberhinaus, führt das herunternivellieren des Umwelt- und Tierschutzes zu einer Zerstörung dieses Planeten. Und das so schnell und radikal, daß hier unbedingt Einhalt geboten werden muß. Und das geht nicht mehr einfach durch eine sanfte Gegenbewegung oder in dem man darüber redet. Nein, wer sich so gegen diesen Planeten und die meisten seiner Bewohner versündigt muß als Ungeziefer betrachtet und zum Wohle aller ausgerottet und vernichtet werden. Und das mit aller zur Verfügung stehenden Gewalt und zwar Besser heute als Morgen! Die haben es nicht verdient uns die knapper werdende Luft weiter wegzuatmen!!
6. Juli 200620 J. Sensenmann posteteDie haben es nicht verdient uns die knapper werdende Luft weiter wegzuatmen!! Genau: Die brauch ich für meine Vergaser!
6. Juli 200620 J. @Anna: "Unsere Gesellschaft (und das hat E. Fromm schon vor 60 Jahren erkannt) braucht aber kranke Menschen um zu funktionieren" ... das hätte ich gerne genauer erklärt.... danke ! Carsten
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