29. August 200619 J. Hallo Peter, lass Dich durch die vielen Katastrophenmeldungen nicht beirren, beim V6 gibt es kaum durchgebrannte ZKD's, es ist meistens der ÖL/Wasserwärmetauscher am Ölfilter. Wichtig ist danach sauberes Entlüften der Anlage. Bei meinem V6 habe ich auch lange gedacht, nun sei alles zu spät... Gruss Thomas
1. September 200619 J. Hallo Gemneinde, hier bin ich wieder. Hab mich unter einem neuen Namen registrieren lassen. Der Name ist jetzt neu, aber sonst bin ich der alte. Peter Ritter
19. September 200619 J. Bon soir hier bin ich erneut. Meine 24-beinige Ballerina ist wieder genesen. Es war tatsächlich der Ölkühler. Danke nochmals euch allen, die mir technisch und vor allem moralisch zur Seite gestanden haben. Ein kleines Apendixerl hätte ich noch anzufügen: In der Annahme, die ZKD wäre defekt, habe ich mir einen gebrauchten Motor incl. Getriebe zugelegt. Da ich aber nur den Ölkühler gebraucht habe, hab ich jetzt das Maschinchen da stehen. Wills einer haben?
19. September 200619 J. Hallo alle zusammen, noch ein durchaus ernstgemeinter guter Rat zum Entlüften. Hebt Eure Schätzchen dabei vorne etwas hoch.Dadurch findet vorhandene Luft den Weg (an die Luft) etwas leichter. Kenne das aus Rennsportzeiten - da haben die Mechaniker den Wagen nur vorne mit der Hebebühne angehoben(du glaubst der fällt gleich runter). Da "unser" 6-Zylinder ja auch nicht zu den Günstigen Varianten gehört,hab ich mir das auch angewöhnt. Als Beispiel - ich komme zufällig?? in unsere Werkstatt und sehe einen M5 vor sich hinköcheln.Auf die Frage, was denn sei antwortet der im Wagen sitzende - naja, der Mechaniker hätte nach dem Zahnriemenwechsel 2 !! Liter Kühlflüssigkeit nachgefüllt und wäre dann in die Pause gegangen.Nicht ohne ihn darauf hinzuweisen auf die Temperaturanzeige zu achten. Diese wäre nun schon im roten Bereich,es ließe sich aber kein Wasser einfüllen. Da nicht nur dieser Wagen sehr lange und verschlungene Pfade der Wasserführung aufweist finde ich die Vorgehensweise wäre auch bei anderen vorteilhaft. Ich denke mal, durch mein sofortiges Eingreifen - FAHR SOFORT HIER RÜBER UND HEB IHN VORNE HOCH (seinen Gesichtsausdruck werde ich nicht vergessen) und das erst dann mögliche Auffüllen von nochmal 6 !! Ltr. Frostschutz und 3 !! Ltr. Wasser hab ich den nicht gerade günstigen Motor vorm Exitus bewahrt. P.S. Ich will hier garantiert nicht mit meinem lückenhaften Wissen angeben, ich finde nur, was uns manches erleichtert oder vor Schäden bewahrt, sollte jeder wissen. Gruß Herbert
19. September 200619 J. Hallo Peter, war es tatsächlich nur dieser ominöse Öl-Wasser-Wärmetauscher, also der Sockel unter dem Ölfilter? >>Jürgen
23. November 200619 J. Oh ja Jürgen, eine unangenehme Geschichte war das. Nach Tausch des Ölkühlers schien alles in Ordnung. Kein Öl mehr im Kühlwasser. Zumindest für die ersten 1000 km. Ich trat also die Fahrt in mein zweites Domizil in der Toskana an. Nach 600 km erschien wieder mal die Aufforderung, wegen Kühlwassermangel sofort anzuhalten. Ich öffnete vorsichtig den Deckel des Ausgleichsbehälters und was da herauskam war ein gewaltiger Schwall einer Öl-Wasser Emulsion. Am Ziel, unter ständigem Nachfüllen von Wasser abgekommen fuhr ich zur Werkstatt eines Bekannten, der diagnostizierte eine defekte Kopfdichtung. Nach Ausbau des Motors stellte sich ein Riss im Motorblock heraus, der nach Meinung des Mechanikers durch einen vorangegangen Frostschaden entstanden sein muss und sich erst jetzt durch die Überhitzung vervollständigt hat. Via Forum hatte ich mir aus Koblenz vorher noch eine Maschine für 400.- erworben. die liess ich nach Italien kommen. Nach dem Einbau derselben lief sie für eine Minute und blockierte. Kolbenfresser! Ölwechsel wurde aber vor dem ausprobieren gemacht. Nun steht Madame bei einem italienischem Schrotthändler in Grosseto. Was zu retten war sind nun die Teile, die ich anbiete. Da hat mich einer im Forum ganz schön-weghören Admin- beschissen. Gekostet hat mich die Chose insgesamt 2000.- Na ja, Jürgen das ist die Geschichte.
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