23. Juli 200620 J. Hallo, ich habe ein Problem mit meinem XM 2.1 TD. Beim Anlassen sprang der Motor normal an, aber nach wenigen Sekunden stoppte er mit einem fiesen metallischen Geraeusch ("KLONK") von einem Moment auf den anderen. Am Abend vorher war ich 500 km am Stueck gefahren, ohne Auffaelligkeiten. Beim naechsten Anlass-Versuch passierte das gleiche ploetzliche Stoppen, diesmal schon vor dem eigentlichen Anspringen, also noch waehrend der Anlasser den Motor durchdrehte. Wegen des Geraeusches wurde es mir mulmig, deshalb machte ich nur noch einen einzigen weiteren Versuch: diesmal waehrend ich vor geoeffneter Haube stand und meine Freundin den Anlasser betaetigte. Wieder stoppte der Motor ploetzlich, und ich konnte sehen, wie es in dem Moment des metallischen harten "Klonk" einen ziemlichen Ruck durch den Motor gab, so dass er sozusagen versuchte sich gegen die Motoraufhaengung zu drehen. Nun dachte ich erst, Mist, wird wohl ein Zahnriemenriss sein. Ueberraschender Fund: - Motor liess sich problemlos per Hand durchdrehen - Zahnriemen sass korrekt -- und auf den Zacken genau. Er sieht aus wie neu. (War vor 35.000 km gewechselt worden.) Aber er sass teilweise recht locker -- ich bin kein Fachmann aber das kommt mir komisch vor! - alle Kipphebel sehen normal aus. Ich kann die Nockenwelle per Hand durchdrehen, ohne dass mir etwas daran auffaellt (mit Muehe, aber das ist die Kraft der Federn, die man ueberwinden muss, nehme ich an) - Wasserpumpe, Umlenkrolle, Spannrolle, Einspritzpumpe, Kurbelwellenritzel drehen sich sauber und leichtgaengig durch. - habe den Anlasser ausgebaut, und finde keine ausgebrochenen Zaehne am Schwungrad. Was kann es sein? Ich koennte jetzt einen neuen Zahnriemen aufziehen und alles wieder zusammenbauen, aber ich habe bisher keine Ahnung was das Problem war, und es wird wohl immer noch bestehen... Gibt es eine Moeglichkeit, den Motor mit dem Anlasser "vorsichtig" durchzudrehen, um das Geraeusch (so es wieder auftritt) orten zu koennen? (Oder: ich koennte zumindest dafuer sorgen, dass der Motor beim ersten Versuch nicht anspringt) Koennte es die Kupplung oder das Getriebe sein? Ich habe ueberlegt, ob der Zahnriemen locker gewesen sein koennte durch den Ruck mit dem der Motor angehalten hat... dass er sich dadurch gedehnt haben koennte... das ist aber auch nur eine hilflose Spekulation von mir... Problem: das Auto steht dummerweise auf einem abschuessigen Parkplatz, wo ich es nicht herunterbekomme solange es die Hydraulik nicht "auf Hoehe" bringt. Werkstatt kann ich also vergessen. Auch Hin- und Herschieben zwecks Experimentieren mit dem Getriebe geht so nicht. Ich danke Euch im Voraus fuer's Lesen, und hoffe auf einen Tipp :-)
23. Juli 200620 J. hmm wenn es so ist wie du es beschreibst, und der motor anlauft und stehenbleibt, bezweifle ich, daß es sich steuerrimmen, bzw kurbelwelle handelt.kurbelwelle da hörst ein fressendes geräusch. vermutte eher was in richtung kuplungsautomat, kuplungscheibe(eventuell dämpungsfeder rausgefallen. Probiere mit grossen schraubenziher über- duch das abdeckblech neben ölwanne den motor zu drehen. Da müstest eigentlich spüren ob er irgendwo hakt. bzw durch kuplungtreten in vom getriebe trennen. es ist vom erzählen auch schwer etwas zu sagen Gruß peter
24. Juli 200620 J. Hi, ne Motorradbatterie mit 6 Volt statt 12 dreht ihn langsam. Sonst könnte ich mir vorstellen, dass unten die kleine Metallhalbmondgeschichte an der Kurbelwelle abgedreht ist. Damit ist dann der Riemen noch daruf und teilgespannt aber KW arbeitet nicht mehr in Takt mit NW. Dumm gelaufen. Meistens bricht dann kein Ventil, sondern einer oder mehrere Kipphebel. Das wird VIEL Arbeit in der Hitze da draussen, nix gut. Evtl. ist ein Stück Dreck oder ein Teilchen auf den Riemen gefallen, und der ist 1 oder 2 Zähne gehüpft ? Mein SM ist auch festgegangen, bei 70 im ausrollen plötzlich Christbaumlampen und Ende, blockiert. Ich tippe auf ein KW-Lager nach oder mit Ölpumpenschaden, naja, bin schon am Zerlegen. Carsten
24. Juli 200620 J. Zu Carsten: wäre ne Möglichkeit mit der Keilfeder (oder wars Nutfeder?). Schade um den SM. Kennst Du eigentlich die Entwicklungsgeschichte des SM. Ich hatte mal nen Nachbarn, der für Citroen was erfunden oder weiterentwickelt hat. Er hiess Damminger. Dafür hat er nen SM gekriegt. Dufte als 10 jähriger ab und zu mit ihm mitfahren. Seine Frau hatte ne DS. Wahrscheinlich hab ich da den Citronenvirus gekriegt. Viel Glück mit dem Motor. Michael
24. Juli 200620 J. Ersteller Hallo, An Peter(diesel3112): Sobald ich den neuen Zahnriemen aufgelegt habe, werde ich den Motor mal mit getretener Kupplung durchdrehen -- bisher habe ich das nur bei nicht getretener Kupplung gemacht (und da drehte er sich immer frei durch). An Carsten: Nein, gehuepft ist der Riemen nicht -- er sitzt auf den Zahn genau so wie er soll. (Habe alle Positions-Loecher abgesteckt.) Die kleine Nase an der KW (falls Du die meinst) sieht intakt aus. Da die Position von NW und KW zueinander stimmt, glaube ich auch nicht an ein Problem damit. Ich bereite mich dann schon mal seelisch auf Kupplung-Ausbauen vor... Danke fuer Eure Hilfe. Weitere Ideen werden dankbar entgegengenommen Peter
24. Juli 200620 J. Schonmal überlegt das der Anlasser hinüber ist, wenn die Rutschkupplung hinüber ist, oder das Zündschloß nicht nachläßt, könnte der Anlasser mitlaufen, das er den Motor stoppt ist zwar unwahrscheinlich ,aber teste ihn dochmal lose an einer Batterie.... Rü
25. Juli 200620 J. Aber er sass teilweise recht locker -- Könnte es sein, daß die Feder in der Spannrolle ihren Geist aufgegeben hat?
25. Juli 200620 J. OOder die Klemmschraube ist lose, wenn man mit der Hand durchdreht baut man ja nicht soviel Kompressionsdruck auf( also Widerstand) , wie der Anlasser. So kann die Spannrolle - spannen und entspannen und so die Steuerzeit verändern und zurück"korrigerien"... Grüße Rü
25. Juli 200620 J. Ich bin ein halbes jahr ohne Probleme mit einem 2 Liter Saab 900 mit gebrochenem Kettenspanner gefahren. Bis auf das laute Rasseln und der Gefahr des Kettenabspringens keinerlei Probleme. An Spannrolle glaube ich daher nicht. Ich tippe auch auf Getriebe/Kupplung. Jörg
26. Juli 200620 J. HI ACMM Hugin 1 - alle Kipphebel sehen normal aus. Ich kann die Nockenwelle per Hand durchdrehen, ohne dass mir etwas daran auffaellt (mit Muehe, aber das ist die Kraft der Federn, die man ueberwinden muss, nehme ich an) Also ich tippe auf Beitrag 007 g* Stefan
26. Juli 200620 J. Ersteller Ruediger: sehr interessante Idee! Aber da der Anlasser ueber das Schwungrad direkt an der Kurbelwelle dreht, und damit der kompletten Kompressions-Widerstand "auf seine Kappe" geht, glaube ich nicht dass die Drehgeschwindigkeit (und damit die Kompression) Einfluss auf die Spannung des Zahnriemens hat. Und, die Spannrolle ist auf der "unbelasteten" Zahnriemen-Seite (von der KW aus gesehen); der ganze Zug geht ueber die Umlenkrolle. Oder verstehe ich was falsch? Ob die Klemmschraube lose gewesen sein koennte: weiss leider nicht, denn als ich begann daran herumzuschrauben war mir der Mechanismus noch nicht klar, so dass ich nicht sicher bin wie der Zustand war. Feder in der Spannrolle tadellos (Vergleich mit Neu-Teil). Anlasser weiss ich noch nicht -- probiere ich bald. Bin erst mal bei der Wasserpumpe haengengeblieben (anderes Thema...). Sobald der neue Zahnriemen sitzt, werde ich mehr herausfinden. Danke fuer Eure Antworten!
26. Juli 200620 J. Ersteller Anlasser an Batterie gehalten: dreht durch. Das Ritzel bleibt zwar an Ort und Stelle, und ich nehme an es muesste sich eigentlich verschieben. Aber die Batterie ist schon ziemlich leer.
26. Juli 200620 J. stimmt auch wieder , die Steuerzeiten gehen über die Umlenkrolle und verstellt haben sie sich ja auch nicht...komisch Der Anlasser hebt das Ritzel ganz vor und dreht dabei an ,wenn er das nicht macht, kann die Rutschkupplung defekt sein im Anlasser und dann gibts Durcheinander, kanns probehalber mal nen alten Peugeot 205 D Anlasser vom Schrott hinhängen falls kein passender da ist... Rü
26. Juli 200620 J. Ein Anlasser blockiert den Motor aber doch nicht. Er läuft passiv mit, wenn er nicht auskuppelt (jaul) oder macht krrrrrk, wenn die Ritzelzähne sich streicheln. Wenn der Anlasser ernsthaft versuchen sollte, das Schwungrad ruckartig zu Bremsen, flöge er dabei wohl auseinander. Jörg
27. Juli 200620 J. ppoeml posteteHallo, .... diesmal waehrend ich vor geoeffneter Haube stand und meine Freundin den Anlasser betaetigte. Wieder stoppte der Motor ploetzlich, und ich konnte sehen, wie es in dem Moment des metallischen harten "Klonk" einen ziemlichen Ruck durch den Motor gab, so dass er sozusagen versuchte sich gegen die Motoraufhaengung zu drehen. Ich vermute den Fehler im Bereich Kupplung/Getriebe. Versuch es mal mit GETRETENER Kupplung.
1. August 200620 J. Ersteller Des Raetsels Loesung: ZYLINDERKOPFDICHTUNG! Gluehkerzen rausgedreht, und aus Zylinder 4 kam beim Durchdrehen des Motors ein Riesenschwall Wasser. Jetzt kann ich neue Tipps gebrauchen: Geht das ueberhaupt, die Dichtung zu wechseln, ohne bei diesem Modell den Motor auszubauen (2.1 TD, 5/1990)? Ein Bekannter von mir sagt, ja; der Haynes sagt nein. Was bestelle ich? Nur die Dichtung oder nen ganzen Dichtungssatz? Und: neue Schrauben nehmen? Gibt es allfaellige Arbeiten, die bei der Gelegenheit miterledigt werden sollten? Danke
1. August 200620 J. Hallo, ZKD-Wechsel ohne Motorausbau geht, bei meinem habe ich allerdings doch lieber den Motor mit Getriebe rausgenommen. Ist nicht wirklich schwierig, aber Fleißarbeit. Hier im Forum haben einige geschrieben, dass man den Kopf auch runter bekommt, wenn man die oberen Halter löst und den Motor weit genug nach vorne kippt. Ein Bekannter von mir hat das auch schon so gemacht. Den Kopf dann aber zusammen mit allen Krümmern und dem Turbo rauszuheben, erfordert zumindest einen Helfer. Und in eingebautem Zustand da hinten was wegzuschrauben, macht nicht wirklich Spaß. Wenn Du das beim XM noch nie gemacht hast, rechne vorsichtshalber mit dem doppelten Zeitaufwand als von Dir geschätzt. Und nicht das Nockenwellengehäuse vom ZK nehmen, wenn's nicht sein muss. Macht nur unnötig Arbeit und dauert ewig, die Dichtflächen zu putzen (ich Depp habe natürlich gedacht ich müsste das besser gleich mit abdichten). Außerdem liegen dann die Kipphebel so lose rum. Edit: Kompletter Dichtungssatz macht Sinn, weil Du dann gleich neue Dichtungen für Ein-/Auslasskrümmer hast. Ob Du auch gleich neue Ventilschaftdichtungen usw. einsetzen willst, hängt wohl auch von der Laufleistung des Motors ab. Neue Kopfschrauben müssen nicht sein, wenn sie noch nicht über das Toleranzmaß hinaus gelängt sind (weiß jetzt nicht auswendig, wie lange die sein dürfen). Aber die Unterlagscheiben der ZK-Schrauben sollten alle erneuert werden. Ich habe dann doch lieber neue Schrauben genommen. Ich würde zuerst den Kopf runtermachen, nachschauen, ob er überhaupt noch heile ist (notfalls weggeben und prüfen lassen) und dann erst die Teile bestellen. Dann weißt Du auch, welche ZKD-Stärke du brauchst. Gruß Boris
1. August 200620 J. Ich gebe zu bedenken, daß es bei einem Wasserschlag auch noch weitergehende Schäden geben kann. Wenn der Schlag heftig war, können Pleuel und Kurbelwelle krumm sein! Also besser den Motor genau inspizieren. Viel Erfolg! >>Jürgen
1. August 200620 J. Aber denke daran, es ist nur ein Auto und nichts ist unmöglich! Nicht aufegeben;)
3. August 200620 J. Hallo zusamen! Hier die Kurzform: - Kopf wechseln ohne Motor auszubauen geht, - Turbo bleibt (zunächst) drinn, man muß aber von unten ran, braucht eine kurze 16 Nuß, und muß Teile der Halterung zunächst abbauen um an eine Schraube kommen, anschließend weider montiern wegen ich-weiß-nicht-mehr, und anschließend doch wieder los, - Motor etwas nach vorn kippen, - Nockenwellenträger kann drinn bleiben (aber: s.u. "was man machen sollte"), - Kopfschrauben MÜSSEN neu, oder nach dem ersten Warmfahren nochmal aufmachen, 1/2 Umdrehung lösen und 3/4 wieder fest - Werte geschätzt! Immer Reihenfolge (auch beim Lösen) beachten, wer Lust dazu hat... Was man machen sollte: - Kopf abziehen lassen sollte obligatorisch sein, - alle Dichtungen neu, - Dichtsatz mit "allen Dichtungen die man braucht" gibts bei www.f-h-meisen.de ; da sind sogar noch mehr drin als man vermutet: einschl. Feuerscheiben für Einspritzdüsen, O-Ring für Thermostaten und Ventilschaftdichtungen (1), - wirklich gute flüssige Dichtung für den Nockenwellenträger nehmen (z.B. Elring {irgend so ne gift-grüen}, hat sich bewährt, kostet so'n kleines Fläschchen aber 36,- wenn ich mich recht erinnere), - sich Zeit nehmen !!! (1) Allerdings nicht die kleine Montagehilfe (Plastikkappe mit rundem "Kopf" die über das Schaftende und vor allem die Nuten gesteckt wird, damit an den Kanten die Dichlippen nicht schaden nehmen; nehmen sie sonst SEHR leicht!!!) Gruß Jochen
4. August 200620 J. Welche Erfahrungen habt Ihr eigentlich mit ZK-Planen? Halten die geplanten Köpfe langfristig und wie macht ihr das mit den Vorkammern? Ich habe mal gelesen, dass beim 2.1 der Kopf nicht geplant werden darf, nur der Block. Bei Verzug sollte der Kopf getauscht werden (ich weiß, Haynes schreibt was anderes und ich würde auch zuerst planen, bevor ich mir einen neuen ZK hole).
4. August 200620 J. Ich habe schon einige plangeschliffene Köpfe verbaut, bei denen die Vorkammern einfach mitgeplant wurden. Es gab nie Probleme. Ich hatte mal genau das gleiche Problem wie Du, an einem Fiat Ulyssee(selber Motor) Ich kann Dich nur davor warnen, einfach die Kopfdichtung zu erneuern, obwohl sie keinen richtigen Schaden aufweist. Bei mir hatte der Kopf in einem nicht einsehbarem Bereich hinter der Vorkammer einen Riß. Diese zu späte Erkenntnis hat mich einen ganzen Tag Arbeit,noch eine Kopfdichtung und viel Nerven gekostet. Bei mir waren Kurbelwelle und Pleuel noch i.O., zum Schaden reicht die Kraft vom Anlasser dann doch nicht.
4. August 200620 J. wo.nebel postete Ich hatte mal genau das gleiche Problem wie Du, an einem Fiat Ulyssee(selber Motor) Ich kann Dich nur davor warnen, einfach die Kopfdichtung zu erneuern, obwohl sie keinen richtigen Schaden aufweist. Äh, wen meinst Du jetzt? ppoeml oder mich? (das kommt davon, wenn man in fremden Threads selbst anfängt, Fragen zu stellen...)
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