29. Juli 200620 J. Mit der Korruption bei den Zulieferern verhält es sich doch eher so wie mit dem Doping im Radsport. Wer sich erwischen läßt steht dumm da, aber wer es nicht tut, hat von vornherein keine Chance. Die nationale Karte sticht da eher nicht (Jean, ich seh den imaginären Smiley in 000). Faurecia produziert in Deutschland, Recaro produziert im Ostblock. Korruption geht auf Kosten der Qualität, soviel ist klar, denn irgendwo müssen die Bestechungsgelder schließlich erwirtschaftet werden. Aber Korruptionsschrott ist eine globale Erscheinung und VW ist keine deutsche Premiummarke ;-) Daß Pischetsrieder nun die Ablösung des Faurecia-Bosses fordert, erinnert mich dann wieder an so manche Radsport-Pressekonferenz zwischen A- und B-Probe. Wer weiß, wer der nächste ist, der auffliegt?
30. Juli 200620 J. C-Breiling posteteDer Schaden, den Korruption weltweit in den Volkswirtschaften und demokratischen Strukturen anrichtet ist extrem und geht in die Milliarden! Vom Vertrauensverlust, der oft viel erschütternder ist, will ich gar nicht erst reden. Ebensowenig von der verhängnisvollen Botschaft: wenn die da oben sich die Taschen vollstopfen, dann ich will ich als kleiner Mann auch meinen Anteil einsacken! Gas oder Kohle? Und wie ein Reinhard Göhner (CDU) gleichzeitig als MdB und als BDA-Hauptgeschäftsführer arbeiten kann ... ;-)
2. August 200620 J. Martin Beckmann posteteUnd wie ein Reinhard Göhner (CDU) gleichzeitig als MdB und als BDA-Hauptgeschäftsführer arbeiten kann ... ;-) Kann er wohl doch nicht ... zumindest nicht länger als 13! Jahre, der arme Göhner räumt Unvereinbarkeit von Mandat und Zweitjob einBerlin - Der CDU-Abgeordnete und Verbandsfunktionär Reinhard Göhner hat die Unvereinbarkeit beider Tätigkeiten auf längere Sicht eingeräumt. Die Doppelfunktion sei eine hohe Anforderung, sagte er der „Financial Times Deutschlandâ€. Er akzeptiere, dass man das auf Dauer nicht machen kann. Göhner hat bereits seit zehn Jahren neben seinem Bundestagsmandat den Posten des Hauptgeschäftsführers der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände inne. Er hat angekündigt, zum Ende der Wahlperiode 2009 eines der beiden Ämter niederzulegen. Mittwoch, 02. August 2006, 2:08 © RZ-Online GmbH & dpa-infocom
2. August 200620 J. Für die Radsportler gibts ja eine Lösung, ab nächstem Jahr fahren die "erwischten" um den "Großen Preis der Pharmaindustrie"
2. August 200620 J. Konsequenzen ... Faurecia-Chef wegen Auto-Korruptionsaffäre zurückgetretenParis - Wegen seiner Verwicklung in die Schmiergeldaffäre in der deutschen Autoindustrie ist der Chef des französischen Autozulieferers Faurecia, Pierre Lévi, zurückgetreten. Lévi stand stark unter Druck, seitdem er zugegeben hatte, von Schmiergeldzahlungen seines Unternehmens an Einkäufer von VW, Audi, und BMW gewusst zu haben. VW-Konzernchef Bernd Pischetsrieder hatte daraufhin vom Chef der Faurecia-Mutter PSA, Jean Martin Folz, seine Ablösung gefordert. Mittwoch, 02. August 2006, 20:44 © RZ-Online GmbH & dpa-infocom
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