22. Februar 200323 J. Hallo, ich bin über einen interessanten Artikel gestoßen, in dem über die Forschungsarbeiten von Citroen an Hydrostat-Motoren berichtet wird, also an Hydraulik-Motoren, die über eine Pumpe angetrieben werden. Diese Motoren sitzen direkt an den Radnaben, ein kleiner Benzinmotor erzeugt den notwendigen Druck für die Pumpe bzw. den Kreislauf. Jede Menge Versuchsfahrzeuge gab es dazu: *Seit Mai 1957 wurde an einem 2CV experimentiert. * Ab Juni 1960 bis 1966 wurden an einem weiteren 295.000km Testbetrieb abgespult. * April 1960 - April 1966: 31.400 km in einem 2CV. * Dezember 1961 - Oktober 1968: 40.000 in einem 4. 2CV. * April 1965 - Oktober 1968: ein Ami6 legt rund 82.800 km zurück. * Juni 1966 - Dezember 1966: noch ein Ami6, 40.600km. Dann Umbau: * Feb. 1967 - November 1968: 66.500km * März 1967 - November 1968: 107.000km in einem 3. Ami6. * Noch ein weiterer läuft Juni 1967 - Juni 1968. Insgesamt werden bis November 1968 rund 688.000km (!) in Fahrzeugen mit "hydrostatischem Antrieb" abgespult. Danach beginnen weitere Versuchsreihen mit GS und CX. Offensichtlich sind Verschleiß, Steuer- und Lärmprobleme die Hauptprobleme, mit denen die Gruppe rund um Paul Magès zu kämpfen hat. Auch Panhard hat wohl 1954 unter Louis Delagarde im "Dyna" mit solchen Antrieben Versuche durchgeführt. Hat jemand dazu (Citroen und Panhard) mehr Informationen? Danke. ///Stephan.
23. Februar 200323 J. Hallo Stephan, es soll (lt. älteren Ausgaben des "Autokatlog" ) zumindest eine kleine Anzahl CX Break, Zwei und Dreiachser, gegeben haben, die von einer französischen Firma auf Allrad antieb umgebaut wurden. Dabei wurden die hinteren Achsen von einem Hydraulikmotor angetieben, der den Druck von zusätzlichen Pumpe bezog, die über einen Nebenabtrieb vom Getriebe lief. Leider liegt mir der entsprechende Katalog nicht mehr vor, müßte so um1980 gewesen sein.
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