7. August 200620 J. Hallo, ist Cit. fahren teuer? Ich stolpere immer wieder über Beiträge zu den Kosten für den Unterhalt. Habe ich jetzt mit meinem XM bzw. BX einfach Glück gehabt oder wird die Anschaffung von zwei neuen Reifen oder das Ableben eines Schalldämpfers bzw. die Anschaffung von Kugeln für die Federung (Meistens günstiger als zwei neue Stoßdämpfer) als Kriterium bezogen. Die Fahrzeuge um welche es geht sind meist 15 Jahre und älter, nichts hält ewig. Ich habe für meinen XM im letzten Jahr ca. 700,- Euro ausgegeben, Bj. 1992 und das für eine Strecke von 50 000 Km. Bis zum Nordkap und retour 8000 Km in 4 Wochen ohne Probleme. In den Kosten sind 2 Reifen, Zahnriemen, Wasserpumpe, Spannrolle, TÜV, ASU, Schalldämpfer und Kugelgelenke für die Lenkung enthalten. Also eigentlich keine Kosten sondern normaler Unterhalt. Wie sieht es denn bei euch mit den Kosten aus?
8. August 200620 J. Mein Xantia verschont mich bisher mit teuren Reparaturen. Vor nem halben Jahr war der Höhenkorrektor hinten fest, das hab ich selbst wieder hingekriegt, derzeit ist eines der Handbremsseile durch, das werd ich auch selbst machen. Ansonsten hab ich nur die üblichen Kosten, Inspektionen, TÜV, Steuer, Sprit, Versicherung
8. August 200620 J. Das ist immer eine Frage des Reparaturzustandes eines Cits. Das Problem, das alle HP und einige nicht HP Citroens hier in DE haben, ist die Tatsache, daß die meist einfach nur gefahren werden. Kommt dann eine große Reparatur, werden sie einfach verkauft oder, wenn es sich um eine neueres Modell handelt, wird ein neuer geleast. Die meisten Cits um die 15 Jahre haben leider einen Reparaturstau, der den Käufern innerhalb von 1-2 Jahren hohe Kosten beschert. Daher jammern dann viele über die hohen Unterhaltskosten. Die deutschen Automarken werden da besser gepflegt. Objektiv gesehen, sind besonders Ersatzteile von den Drittanbietern günstiger, als bei den deutschen Automarken. Z. B. kostet ein Endschalldämpfer für einen Golf 2 meist um die € 10, - 15,- mehr, als der für einen BX S2. Bisher hatte ich mit meinen Cits auch Glück. Mit wenig finanziellem und handwerklichem Einsatz kann ich mit allen dreien bisher recht preiswert fahren. Zumindest gilt dies für die Instandsetzungskosten. Die Spritkosten für den Turbo lassen wir mal außen vor Objektiv gesehen sind also die Unterhaltungskosten eines Cits um die 15 Jahre Alter nicht höher, eher niedriger, als bei den anderen Automarken.
8. August 200620 J. Zu den Unterhaltskosten zählen aber auch Versicherung und Steuer. In den Versicherungstypklassen sind viele ältere Cit (ob nun gerechtfertigterweise oder nicht) ausgesprochen ungünstig eingestuft. Ich wette, daß ein GolfII oder GolfIII mit TurboD-Motor billiger zu versichern ist als mein BX TurboD mit Typklasse 22 oder 23 in der Haftpflicht. Bei der Steuer sieht's auch öfters trübe aus, weil einfach das Angebot an Nachrüstmöglichkeiten für die immer erfindungsreicher hochgejubelten Schadstoffklassen einfach nicht so groß ist wie für die deutsche Massenware. So zahle ich ja zum Beispiel für den XM nach wie vor die Steuer für Euro1 :-((. >>Jürgen
8. August 200620 J. Ich rekapituliere mal nur so aus dem Kopp für nen X1 1,9 TD: Innenraumlüfter 140 Euro Kupplung bei 210 tkm : 497 Euro Einen Satz Murmeln + Koppelstange: 160 Euro 1 Kühler bei 250 tkm : 210 Euro Nochmal Koppelstangen: 90 Euro 1 Satz Radlager hinten + Zahnriemenwechsel: 350 Euro 1 Kupplungsverbindungsstück: 150 Euro -------------------------------------- 1597 Euro Jetzt steht an: 1 neuer Anlasser 100 Euro nochmal neuer Innenraumlüfter: 140 Euro Bereit liegen schon 2 neue Stellmotoren für die ZV: 25 Euro Rundgerechnet 2000 Euro an Reparaturen in den vergangenen 3 Jahren. Übrigens auf den Tag genau 3 Jahren. Und das ganze auf einer Laufleistung von 296 - 176 tkm = 120 tkm. Macht also 0,016 Euro ( 1,6 Cent) pro Kilometer an richtigen Reperaturen. Wobei man die Murmeln und Koppelstngen eigentlich noch unter Verschliess fallen lassen kann.
8. August 200620 J. Unser BX ist nun schon 20 Jahre alt und zumindest in den Jahren 19994 bis 2005 wurde der Wagen überhaupt nicht gepflegt. von 1997 bis 2002 wurde noch nicht einmal ein Ölwechsel am Motor gemacht. Trotzdem hatte ich bis jetzt keinerlei Probleme mit Verschleiß: - nichts an Motor und Einspritzpumpe - nichts an Federbeinen - nichts an Hydraulikkomponenten - kein Rost - kein neuer Anlasser Nur mit Werkstätten hatte ich teilweise Probleme. Die haben auch die Lebensdauer einiger Verschleißteile abgekürzt, indem sie sie einfach kaputtgemacht haben. Der Wagen ist auch noch nie außerplanmäßig liegengeblieben. Ich denke es hängt davon ab, wie der Wagen gefertigt wurde und unter welchen Bedingungen er gefahren wurde. Als wir den Wagen gekauft haben, war meine Arbeitsstelle 80 km entfernt, davon 90% Autobahn. Es gibt eben sogenannte Montagsautos und welche, an denen ist nie etwas. Und dazwischen die ganze Palette.
8. August 200620 J. Ich fahre den Xantia seit 5 Jahren und habe ihm bisher rund 140.000 km zugemutet. Bisher hat er ohne Sprit, Reifen, Versicherung, Steuer und ähnlichem Kleinkram 11.238,83 Euro für Wartung Reparaturen und diverse zusätzliche Scherze wie Konservierung, Recaro -Konsolen, vergoldete Doppelwinkel usw. gekostet.
8. August 200620 J. Das Problem ist der niedrige Wiederverkaufswert. Man bekommt gebrauchte Cit. fast geschenkt und viele, die die kaufen haben dann nicht das Geld um notwendige Rep./Inspektionen zu machen. Pflege, was ist das?. Die werden dann nur gefahren, bis sie stehen bleiben und dann wird geschimpft und die dann anstehenden Reparaturen natürlich teuer. Ein normal gepflegter Citroen hat nicht mehr Reparaturen wie andere Marken auch. War bei meinen auf jeden Fall so. Natürlich ist die Hydraulik etwas aufwendiger, aber man hat ja auch was davon! H-G
8. August 200620 J. Nightmare posteteDu hast deinen Doppelwinkel vergoldet????? Natürlich, man gönnt sich ja sonst nichts. Insgesamt hat der Xantia jetzt 200.000 auf der Uhr, ich hatte ihn mit 60.000 gekauft.
8. August 200620 J. BX sind, wenn sie durchrepariert sind, günstig. ich denke man kann dann mit keinem anderen auto so günstig fahren wie mit dem BX. Hoher Nutzwert und wenig aufwand. Kugeln sind günstig, bremsen. auspuffteile. Lima, ... vielleicht die antriebswellen etwas teurer. oder wenn der Kofferraumrost einen beschäftigt oder das undichte Schiebedach. Ist der BX allerdings NICHT durchrepariert, kann es teuer werden. Man sollte da 1500 beiseite legen. oder gleich einen GUTEN bx kaufen. Xantia ist nicht teuer. XM vielleicht schon eher.
8. August 200620 J. Im Vergleich zum Wertverlust eines Neuwagens sind alle Citroen (und andere Autos), die keinem Wertverlust mehr unterliegen, im Unterhalt günstig. Es sei denn, man hat ne ganz üble Grotte oder ne Rostbeule, aber keine Schweisserausbildung. Gruß Markus
8. August 200620 J. Was mich an den Citroen so teuer kommt? Der Suchtfaktor! Die Sammelleidenschaft begann auch bei mir ganz harmlos, zum 2CV6 gesellte sich noch eine Ente aus den Fünfzigern, zum XM ein D-Modell von 1966/67... Heute kann ich jeden Tag der Woche ein anderes Auto aus der Garage nehmen.
8. August 200620 J. Mein billigstes und zuverlässigstes Auto was ich je hatte, war ein BX 16. Knapp 6 Jahre gefahren und nur einmal mit einem geplatzten Kühlerschlauch liegengeblieben. Anschaffung: 2000,- DM, wieder verkauft für 700,- Euro. 1 Lichtmaschine, 1 Kühlerschlauch, 1 mal Schwingarmlager, sonst nur Verbrauchsmaterial (Verschleißteile).
8. August 200620 J. Also,meine Meinung ist,ob ein Citroen teuer oder günstig ist hängt ganz davon ab was man vom Fahrzeug erwartet und wie alt es ist. Altersmäßig sind wohl die 10-15 Jährigen am günstigsten. Die gibt's an jeder Ecke für ein paar Euros,die Ersatsteilversorgung ist dank genügend Schlachtfahrzeuge und Schrottplätze gesichert. Bei Verschleißteile nehme ich gerne die Angebote des Herrn Meisen an... Ungünstiger wird es wohl wenn das auserwählte Fahrzeug einen gewissen Liebhaberstatus erreicht hat,dem man Rechnung tragen will.Hierbei gilt dann.je älter und seltener um so größer ist der finanzielle Aufwand. Am teuersten sind aber Neuwagen und sogenannte junge Gebrauchte. Erst mal blättert man zig-Tausende beim Kauf über den Tresen und bei jedem kleinen Problem und jeden kleinen Pfurz den der Wagen läßt geht's zur Werkstatt um wieder eine Menge Kohle da zu lassen.... Nachdem ich vor einigen Jahren vom FORD-zum CITROEN-FAN aufgestiegen bin,kann ich mit Sicherheit sagen daß,sowohl die Mänge an erforderlichen Reperaturen als auch die dafür nötigen finanziellen Mittel deutlich günstiger geworden sind.(wenn man mal davon absieht,daß ich mir mitlerweile 5 Citroen mehr oder minder gleichzeitig erlaube...) Fazit:Wenn mich jemand aus dem Bekanntenkreis nach einer billigen Fahrmöglichkeit fragt,steht ein alter Citroen an erster Stelle! Gruß Bernd
8. August 200620 J. Auto fahren generell ist sehr teuer. Immer weniger Autobesitzer kümmern sich in diesen Zeiten um die technische Wartung des Fahrzeugs. Oft wird auch die Wartung und Reparatur selbst in die Hand genommen und der Wagen dabei im schlimmsten Falle kaputtrepariert. Geiz ist geil. Ein Blick auf in die Internetautobörsen oder Auktionshäuser zeigt, welche Zeitbomben mit TÜV auf unseren Straßen unterwegs sind. Siehe auch: Geiz ist geil
9. August 200620 J. Nicht zuletzt durch die "kostenbewußten" Selbstreparierer oder "geht-noch-so-Fahrer dürfte die Mängelquote bei der HU auf einen neuen Höchststand geklettert sein. Erfreulicherweise werden jetzt auch alle nicht zulässigen Veränderungen an der Beleuchtung (Blaue Lämpchen usw) entsprechend einem Beschluß der Verkehrsminister von Bund und Ländern als "schwerwiegender Mangel" eingestuft, der die Erteilung einer Plakette verbietet, eingestuft.
9. August 200620 J. Xantiaheinz postete Erfreulicherweise werden jetzt auch alle nicht zulässigen Veränderungen an der Beleuchtung (Blaue Lämpchen usw) entsprechend einem Beschluß der Verkehrsminister von Bund und Ländern als "schwerwiegender Mangel" eingestuft, der die Erteilung einer Plakette verbietet, eingestuft. Find ich gut. erst heute morgen kam mir wieder so eine blau-beleuchtete japanische Karre entgegen
9. August 200620 J. Nightmare postete Xantiaheinz postete Erfreulicherweise werden jetzt auch alle nicht zulässigen Veränderungen an der Beleuchtung (Blaue Lämpchen usw) entsprechend einem Beschluß der Verkehrsminister von Bund und Ländern als "schwerwiegender Mangel" eingestuft, der die Erteilung einer Plakette verbietet, eingestuft. Find ich gut. erst heute morgen kam mir wieder so eine blau-beleuchtete japanische Karre entgegen Seid doch froh, daß die Karre überhaupt beleuchtet ist. Hier in Yorkshire sind die absoluten Lichtmuffel unterwegs, gerade und besonders Neuwagen. Die Polizei fährt auch so, weil die's wohl nicht anders kennen. Bei Dämmerung und bei Nebel - immer schön ohne Licht fahren - meistens so 50% ohne Licht, 30% mit Abblendlicht und 20% mit Fahrlicht. Auch Rolls-Royce sieht man dann mehr ohne Licht als mit und sogar einige Motorradfahrer fahren dann ohne Licht. Die Straßenlampen sind an und bei Nebel schalten einige sogar die Nebelschlußleuchte ein, aber die Mehrheit schleicht ohne Licht daher. Ich vermute mal, viele wissen nicht, wie sie die Lämpchen wechseln sollen und denken, wenn das Licht aus ist, gehen die Lämpchen nicht so schnell kaputt.
9. August 200620 J. Da scheint es ja dann doch Paralellen zwischen GB und F zu geben. Dort fürchtet man hohe Stromrechnungen durch eingeschaltetes Licht.
9. August 200620 J. Xantiaheinz posteteDa scheint es ja dann doch Paralellen zwischen GB und F zu geben. In Frankreich sind die Leute "sparsam", aber hier sind sie GEIZIG.
9. August 200620 J. Nochmal zu den Unterhaltskosten: Bin bis vor 3 Monaten mit einer Jaguar XJR unterwegs gewesen: Das Teil macht einen zum Sozialfall: Alles was kaputt geht kostet das 5-fache der Citroën- Ersatzteile. Vieles gibt es nicht im Zubehörhandel und original ist es einfach nur UNVERSCHÄMT. Jeder Lexus, BMW, Merde-Zess mit gleichem Kaliber ist im Unterhalt WESENTLICH günstiger. Ein Klima-Wärmetauscher, vor dem Wasserkühler, der einen Steinschlag abbekommen hat, darf doch keine 700 Euronen + TVA kosten. HABEN DIE EINEN SCHLAG MIT DER RATSCHE???? Auspuffhosenrohr mit Kat: €1750.- etc..etc.. Die können mich mal!! Als Selbstschrauber kenne ich die Preise! Wenn VALEO mir mitteilt, daß sie mir den kaputten Nebelscheinwerfer nicht ersetzen dürfen, da Jaguar dies nicht erlaubt, obwohl da Valeo draufsteht und ich das Teil für über €250.- okinool kaufen soll, verkaufen mir diese Saftsocken kein Auto mehr.
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