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Loremo: 1,5 Liter Verbrauch, 10990 EUR, zu haben ab 2009


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Der Citroënist gehört doch tendenziell zu den umweltfreundlicheren Autofahrern. Deshalb wundert es mich, dass der Loremo hier noch nicht diskutiert wurde, die Suche gab jedenfalls nichts her.

Grundsätzlich klingt das Ganze nach Sensation, finde ich. Ein viersitziges Fahrzeug mit 160 km/h Spitze und 1,5 Liter Dieselverbrauch für 10990 EUR. Der Verbrauch wird erreicht durch geringen Cw-Wert, kleine Stirnfläche und einem Gewicht von nur 450 kg. Auch sonst ist das Auto alles andere als "normal". Die Homepage der bayerischen Loremo AG findet man hier.

Für die "Sportler" soll's auch eine GT-Version geben, die fährt dann 220 km/h Spitze, beschleunigt in 9 Sekunden von 0 auf 100, braucht dann aber immerhin 2,7 Liter Diesel und kostet 14990 EUR.

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Doch, der wurde hier (oder war es im Paralleluniversum?) schon diskutiert.

Tolle Geschichte, da bin ich sehr, sehr gespannt. Leider muss die Welt noch bis

2009 auf die Serienreife warten.

Martin

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ACCM Thorsten Czub postete

preis-leistungsmäßig ist ein BX Diesel aber schon günstiger.

Wo kann man den noch neu kaufen?

Der Verbrauch des BX Diesel wäre mit aktueller Dieselmotorentechnik sicherlich niedriger als die zu Recht als ökonomisch geltenden Serienmotoren.

Man bedenke wie Automobile meistens eingesetzt werden, mehr als zwei Personen und das Gepäck eines Einkaufs / für einen Urlaub sind da fast nie drin.

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Wie steht es um die Crashsicherheit und Komfortattribute? Wenn du das bei 450kg Gewicht auch noch hingekriegt haben, dann Respekt!

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ACCM Thorsten Czub postete

preis-leistungsmäßig ist ein BX Diesel aber schon günstiger.

Ja und ein AX Diesel ist vielleicht sogar noch günstiger. :-) Aber irgendwann ist auch der letzte BX Schrott. Und dann wär ein neuer Loremo doch grad recht.

Also auch wenn das hier schon mal diskutiert wurde. Man kann's eigentlich garnicht oft genug aufs Tablett bringen. Vielleicht sieht sich bei genügender Nachfrage ja auch mal ein großer Hersteller genötigt, was Ähnliches zu machen.

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> Wie steht es um die Crashsicherheit und Komfortattribute?

Extras: Airbags, Rußfilter, Radio, On-Board-PC, Klimaanlage, MP3-Player,

Navigationssystem

Das ist doch was!

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Endlich! Leichtbau und geringen Cw-Wert! Ein Fiat Abarth Zagato 1959 brauchte 2.5 liter /100 km seinerzeits. Ganz andere sachen als Heutige SUVs...

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Guest Thorsten Czub

wenn ich den BX für 1/5 des loremo kaufpreises reparieren lasse, ist der wieder fahrtüchtig :-)

das einsteigen im BX ist wesentlich leichter.

die frage ist nicht welche extras er hat, sondern ob die extras im Kaufpreis inklusive sind.

Extras kann ich im BX auch haben. ein MP3 /USB Radio kostet 99 Euro.

Ein Navigationssystem 199.

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Guest Thorsten Czub

der bx hat doch eine selbstverformende karosserie :-))

ich wage mal zu zweifeln ob man aus dem lorema nach einem crash einfach wieder herauskommt.

und wie hält man kontakt mit den auf den rücksitzen befindlichen kindern im kindersitz ?!

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ACCM Markus Justin

Hallo,

für den bekennenden Citroënisten gibt es ein Haar in der Suppe: "Heckantrieb"

;-))

Gruß.

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Moin Ihrs,

BX gibt es noch auf der Straße, den Loremo(noch?) nicht. Solche Projekte sind schon mehrfach in den Zeitungen und im Netz aufgetaucht und auch wieder verschwunden. Der Loremo hat meiner Meinung nach nur eine Chance als Nischenprodukt, denn für den Preis kann man kein vollwertiges Auto in Deutschland bauen und vertreiben. Außer einigen Computergrafiken und technischen Wunscherklärungen gibt es ja auch nich nichts. Vom Design erinnert er auch eher an die Kleinstwagen und Rollermobile der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts, zum Beispiel das Fuldamobil.

Der Verkaufserfolg wird auch 2009 kaum größer sein als der des VW Lupo 3L , den VW letztlich wegen mangelnder Nachfrage eingestellt hat.

Das Konzept des Motors in der Mitte und Sitzen davor und dahinter hatte schon der Zündapp Janus, der auch in den oben genannten Jahren nicht so richtig erfolgreich war, wie hier nachzulesen ist.

Wenn der Loremo jemals gebaut werden sollte wird er ein Exot wie der Messerschmitt Tiger bleiben, dem er auch ein wenig ähnelt.

All diese Kleinstwagen hatten übrigens vor über fünfzig Jahren schon niedrige Verbrauchswerte und starben doch aus......

Ein Porsche Chayenne mit V12-Motor hätte da wohl in diesem unseren Lande doch bessere Verkaufschancen als ein Loremo.

Übrigens, von der Idee bis zu einem Modell in 1:4 und ein paar Computerzeichnungen in gut fünf Jahren ist auch nicht gerade eine schnelle Entwicklung, besonders nicht wenn das erste Fahrzeug in frühestens drei Jahren da sein soll. Das machte Carl F.W. Borgward weitaus schneller, teils nur zwei Jahre brauchte er in den Fünfzigern bis zur Produktionsreife.

Freundliche Grüße

LordAir

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nette grundidee - nur leider auf halbem wege den mut verloren bzw. nur die hälfte der hausaufgaben gemacht.

1) man braucht kein leichtbau-220kmh-auto - aber bis 160kmh sollte man auch mit einem kleinen motor richtig zügig unterwegs sein können

2) raumkonzept 6-

3) klimaanlage => falscher ansatz, nicht drüber nachdenken, wie man die hitze wieder aus dem auto rausbekommt - drüber nachdenken wie man sie garnicht erst reinbekommt => steile scheiben, unnötige verglasung vermeiden, automatische klimatisierung über belüftete hohlräume

4) ergonomie 6-, einstieg umständlich, a-säulen wesentlich zu massiv, hintere notsitze in verkehrter richtung *no comment*

aber das wird eh nix - würde mich wundern, wenn son kleiner laden nicht aus irgendeinem fadenscheinigen grund vorher den hahn dicht gedreht bekommt ...

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coupespace postete

http://www.teslamotors.com/

Nett! Bei amerikanischen Strompreisen sind ja auch die Kosten pro Meile recht attraktiv -- sie schreiben von einem Cent pro Meile (bei zeitabhängigem Stromtarif) -- das geht.

Jedenfalls schön zu sehen, daß sich da nach dem Ende von GMs EV noch etwas tut.

Würde ich gerne mal probefahren...

Grüße,

Dirk

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ACCM Gerhard Trosien

Das Projekt wird an den Kosten und somit am für den Hersteller notwendigen Kaufpreis scheitern. Von den oben erwähnten Kleinstwagen, die wirklich einfach bis primitiv waren, billig verkauft werden konnten, aber letztendlich den für die Leute zwischenzeitlich finanzierbaren gehobenen Ansprüchen nicht mehr genügten, abgesehen, scheiterten alle nicht primitiven, ambitionierten Kleinwagenkonzepte an der Tatsache, dass die Produktionskostenunterschiede zwischen großen und kleinen Autos lediglich im unterschiedlichen Materialaufwand zu finden sind. Und der ist, gemessen an den sonstigen Kosten, sehr gering. Der Preisunterschied muss aber spürbar sein, sonst gibt es keinen Grund, das kleinere Produkt zu kaufen. Letztlich ist die Entwicklung kleiner, sparsamer Fahrzeuge sogar teurer als die Entwicklung großer, schwerer Spritfresser. Billige Kleinwagen dürften in aller Regel durch den Verkauf teurer, großer Wagen der selben Firma quersubventioniert werden.

Das bekannteste Beispiel ist der Smart, dessen vergleichsweise horrender Verkaufspreis sehr früh drastisch gesenkt werden musste, um das "Auto" zu einem relativen Erfolg (nicht wirtschaftlich!) zu führen, aber schon in den 20erjahren scheiterten Fahrzeugfirmen, sogar bekannte amerikanische Motorradhersteller, an der Tatsache, dass ein kleineres, leichteres Fahrzeug kaum billiger herzustellen ist als ein größeres, und der Verkauf eher Verluste bringt, auch wenns ein Verkaufserfolg ist.

Elektrofahrzeuge sind wegen der hohen Energieverluste bei Herstellung, Transport und Speicherung der elt. Energie alles andere als "umweltfreundlich" (sofern man diesen Ausdruck bei Industrieprodukten überhaupt verwenden darf) und sind nur interessant, weil eine perverse kalifornische Gesetzgebung null-Emission-Fahrzeuge ab einem bestimmten Zeitpunkt und unter bestimmten Bedingungen verlangt.

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Moin Ihrs,

stellen wir uns mal vor: Da gibt es ein Auto mit einem kleinen Motor, einfach zu warten und zu reparieren, der ohne größere Probleme 250.000 km hält. Dieser Motor treibt eine geniale Leichtbaukonstruktion an, die auf großen Rädern mit geringem Rollwiderstand eine zeitgemäße Höchstgeschwindigkeit von etwa 110 km/h bei einem Verbrauch von teils unter 5l/100km erreichen kann. Das Fahrzeug beschleunigt schnell genug, um im Stadtverkehr jederzeit mithalten zu können, bietet vier Personen und Gepäck ausreichend Platz und hat vier Türen. Die Motrleistung reicht sogar aus, um ab und an einen Anhänger oder einen kleineren Wohnwagen auch über weitere Strecken zu ziehen. Ersatzteile für dieses fahrzeug werden überall zu sehr moderaten Preisen angeboten, fast jede Werkstatt ist in der Lage dieses fahrzeug zu reparieren und selbst der Laie kann nach einer einfachen Anleitung die Wartungsarbeiten an dem Fahrzeug vornehmen. Beschädigte Karosserieteile lassen sich schnell und einfach austauschen, selbst ein Motorwechsel ist in wenigen Stunden zu erledigen.

Warum eigentlich wurde die Produktion des Citroen 2 CV vor 16 Jahren eingestellt?

Nachdenkliche Grüße

LordAir

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ACCM Jürgen P. Schäfer

Na, also der Tesla-Roadster ist wenigstens wunderschön und hat gute Proportionen, während ein Loremo-Besitzer immer die Ökologie in den Vordergrund stellen müßte. :-)) (Okay, so schlecht ist das Design gar nicht, besser als viele aktuelle Serienautos.)

Zum Loremo:

Ich bin da auch sehr skeptisch, ob es gelingt, bei nur 450 kg Gewicht zu bleiben und gleichzeitig alle nötigen Sicherheitsstandards zu erfüllen. Ich wünsche ja einem solchen Projekt Erfolg, im Gegensatz zum mir unsympathischen Smart. Ein großer Nachteil ist beim Loremo aber die Ergonomie des Ein- und Aussteigens: Zugunsten des Cw-Wertes und einer kleinen Stirnfläche sind da Zugeständnisse nötig, die das Auto von vornherein für ältere und schlechter bewegliche Menschen unmöglich machen.

Noch ein Grund, warum ich skeptisch bin: Ich frage mich, ob den Investoren nicht der Atem ausgeht und die Entwicklung zur Serienreife nicht zu lange dauern wird. Dazu ein Beispiel aus meiner Erinnerung: Vor einiger Zeit wurde mal über ein ähnlich engagiertes Projekt einer Schweizer Firma berichtet, ein unkonventionelles, sparsames Fahrzeug als völliger Newcomer auf den Markt zu bringen. Bei allem Ehrgeiz hatte man bis zum Berichtszeitpunkt 10 Mio (DM?) investiert. Als Vergleich der Investitionskosten eines großen Autoherstellers wurde dann ein Opel-Omega Facelift herangezogen. Die Investitionen für die Entwicklung eines neuen Stoßstangen-Designs (nur für die Front!) und der entsprechenden Werkzeuge betrugen damals ebenfalls 10 Mio!!!

Ich hab' auch nie mehr was von dem Projekt gehört.

Zum Smart:

Da leuchtet mir ja bis heute nicht ein, daß zu diesen Preisen und den doch relativ hohen Stückzahlen kein Gewinn möglich sein soll. (Oder belasten da unglaublich hohe Entwicklungskosten noch heute die Bilanz?)

Gerhard, Du schreibst:

"..die Produktionskostenunterschiede zwischen großen und kleinen Autos lediglich im unterschiedlichen Materialaufwand zu finden sind."

Das will mir einfach nicht einleuchten! Ein Smart hat nicht nur viel weniger Einzelteile als ein Kompaktwagen sondern auch viel weniger Baugruppen. Und für die Fertigung wurde ein völlig neues Konzept entwickelt, wo nur noch große, vorgefertigte Zuliefermodule montiert werden. Die Belegschaft des Smart-Werkes ist im Vergleich sehr klein! Das muss doch günstiger zu machen sein, als eine Standard-Produktion.

>>Jürgen

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Der Smart hat definitif nicht mehr viel vom ursprünglichen "Swatchmobil" übrig, das Hayek damals initiiert hatte. Man sah sogar mal einen umgebauten AX, der - wenn ich mich richtig erinnere - mit Elektromotor seine Runden gedreht hatte. Leichtbau war damals die Devise...

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der smart hat mit hayeks swatchmobil ohnehin fast garnix zu tun.

der smart ist letztlich eine NECAR (no emmission california bla bla bla = versuchsabteilung von MB in californien, wo es um autos mit wenig bis null emmission geht)-entwicklung und krankte an denselben symptomen wie hayeks (eher virtuelle) autos - zu teuer, zu ineffizient, zu schwer ...

der smart ist ein recycletes versuchsfahrzeug, hayek wurde anfangs nur als marketing-zugpferd ins boot geholt.

2 gescheiterte elektroauto-projekte, ein schweizer schwätzer, von europa subventionierte fabriken => ein missglücktes pseudo-lifestyle-mobil.

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