24. September 200619 J. Bei meiner Dyane könnte sicherlich ein Wechsel des Getriebeöls nicht schaden. Beim CX kommt da bei mir seit längerem Castrol TAX-X rein und das funktioniert bestens. Paßt das auch in das A-Typ-Getriebe oder gibts da ne Spezialität zu beachten? Gruß Andreas
24. September 200619 J. Für die Ente unbedingt Hypoid-Öl verwenden, wenn ich die Castrol-Seite richtig verstehe, ist das TAF-X ein synthetisches Getriebeöl. Also, wenn schon Castrol, dann das EPX 90. Wenn ein anderes, dann darauf achten, dass es für hypoidverzahnte Getriebe geeignet ist. Viskosität 80-90. Vorher gut warm fahren, das Zeug kommt raus wie Teer.... Einfüllen, bis an die Einfüllöffnung, ca. 0,9l, den Rest kann man gut nehmen um die Federtöpfe zu schmieren ;-) Klaus
24. September 200619 J. Ersteller Hallo Klaus, danke zunächst. Aber nochmal zum Verständnis: Synthetisches Öl ist also kein Hypoid-Öl? Ich dachte, das Thema Hypoid ist nur die Form der Zahnräder. TAF-X hat die Viskosität 75 -90 wenn ich das richtig im Kopf habe. Schleißt sich Synthetik-Öl mit Hypoid-verzahntem Getriebe aus? Gruß Andreas
25. September 200619 J. Nein........ VollSynGetriebeöl mit passender Viskosität kann in Hypoidgetrieben verwendet werden.
25. September 200619 J. Peter V posteteNein........ VollSynGetriebeöl mit passender Viskosität kann in Hypoidgetrieben verwendet werden. So isses. Läuft auch schon 100 000 km in der Guzzi im Endantrieb, ohne irgendwelche Zusätze. Zahnräder wie neu.
26. September 200619 J. ACCM Gerhard Trosien posteteA-Modelle haben keine Hypoidverzahnungen... ahha, also Hypoid -steht für schrägverzahnung- wird bei A-Modellen wie Ente Diane usw. sehr wohl gebraucht da die Getriebe schräg verzahnt (zB Stirnrad) http://www.citroentuning.de/g3b.jpg sind und daher das Öl auf den Flanken sehr stark auf Abscherung belastet wird, daher Hypoid.Ob es synt.Öle gibt die für diese Art der Getriebe zugelassen sind, weiß ich nicht. http://en.wikipedia.org/wiki/Hypoid Gruß Michel
26. September 200619 J. Hypoidverzahnung ist die Verzahnung von Stirn- und Tellerrad bei denjenigen Achsantrieben, bei denen die Antriebswelle ober- oder (i.d.R.) unterhalb der Achse des Tellerrads angreift. Hat (fast) nichts mit der normalen Schrägverzahnung unserer Citroën zu tun! Diese Verzahnung wurde erfunden, um den Kardantunnel bei konventionell getriebenen Fahrzeugen niedriger bauen zu können. Bei Hypoidverzahnung sind Scherkräfte im Öl durch Zahnflankenreibung besonders hoch, daher mussten speziell angepasste Öle entwickelt werden. Da diese Öle schnell zu Standartölen wurden, werden sie bei der Entwicklung von Getrieben als Konstruktionsmerkmal zu Grunde gelegt. Besonders die Ausbildung der Synchronisationsbauteile ist von der inneren Reibung des Getriebeöls abhängig. Nur aus diesem Grund sind für die meisten unserer Autos Hypoidöle vorgeschrieben. Aber Achtung: es gibt mittlerweile mehrere sog. API-Klassen. Die unterschieden sich weniger durch die Scherfestigkeit als durch die "innere Reibung" voneinander. Bei älteren Fahrzeugen kann die Verwendung einer zu neuen API-Klasse zu Störungen bei der Synchrinisation kommen! Leider sind Wikipedia-Einträge häufig kritisch zu sehen. Viele stammen von Laien mit profundem Halbwissen (wie ich einer bin). Dieser hier ist richtig: die Nicht-Axialität ist ausdrücklich erwähnt, und nur dann hat ein Achsantrieb Hypoidverzahnung. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil...
26. September 200619 J. Ändert nix an der Tatsache, dass moderne Vollsync-Öle wegen ihrer hohen Scherstabilität bei Hypoidverzahnung besonders gut geeignet sind. Dabei ist auch völlig gleichgültig, um welche besonderen oder speziellen Zahnräder es sich handelt, sobalf sie eben nur vorhanden sind. Der Begriff Hypoidverzahnung bezeichnet übrigens nicht speziell die Verzahnungsart des Achsantriebes (das ist nur eine typische Anwendung), sondern die Zahnform bei schräg zueinander und stets kraftschlüssig und spielfrei ineinander greifenden Zahntrieben. Sobald auch nur ein Zahnradpärchen irgendwo eingebaut ist, das hohe Kräfte übertragen muss, gibt es die Aufgabenstellung der Scherstabilität des verwendeten Hypoidöls oder alternativ den Einsatz von Nichthypoidöl mit ganz kurzen Wechselintervallen. Deshalb darf man zB. in eine C-Matic-Getriebe kein normales ATF-Öl einsetzen, weil konventionelle Automaten keine Hypoidverzahnung haben. Die C-Matics hingegen schon, sie sind schließlich von den Schaltgetrieben abgeleitet.
26. September 200619 J. SIE HABEN KEINE HYPOIDVERZAHNUNG, sondern ganz stinknormal schrägverzahnte Räder. Hypoidverzahnung ist NICHT "DIE" Verzahnungsart des Achsantriebs, sondern nur die Verzahnung DES Achsantriebs, bei der die Achse der Eingangswelle deutlich ober- oder unterhalb der Achse des Tellerrads liegt. Toifl aber auch....wie oft denn noch... Kein frontgetriebener Cit. hat Hypoidverzahnung im Achsantrieb (und die Hecktriebler sind zu alt) Hypoidöle werden bei Cit. nur deswegen verwendet, weil sie bei der Konstruktion der Getriebe als Konstruktionselement verwendet wurden , und das, weil sie heute Standart-Getriebeöle sind.
27. September 200619 J. Ersteller @ all, besten Dank, dann ghet also TAF-X auch im Dyane -Getriebe, die viskosität paßt ja. Gruß Andreas
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