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C6 vs E-Klasse, Volvo S80 und Schkoda Superb bei AutoBild

Hervorgehobene Antworten

Moin,

wie schon in der guten Tante citforum gepostet, habe ich vorgestern eine Sitzprobe im C6 gemacht, eine Probefahrt steht noch aus. Ich weiss gar nicht, wass ihr habt. Der Innenraum des C6 ist dt. Murksprodukten ebenbürtig und ich als 200 cm-Mann finde eine bequeme Sitzposition. Wenn ich das Geld hätte, hätte ich schon zehnmal für den C6 unterschrieben!

Im Übrigen hat mein örtlicher Dealer von seinen vier verkauften C6 HDi DREI Exemplare an UMSTEIGER VON DAIMLER, AUDI UND CHEVY TAHOE verkauft-nur ein einziges Auto ging an einen Stammkunden. Noch Fragen?

Ach ja, ein guter Freund von mir schwört auf den Stern aus Stuttgart-mit der Einschränkung W123/124-danach ist Mercedes für ihn gestorben. Selbst seine letzte vieräugige E-Klasse der ersten Serie war seiner Meinung nach kein Mercedes mehr.

Lieben Gruss,

Oliver

zu 019:

.... uuuund bittebitte die Blödzeitung wegschmeißen, die nur des dummen Volkes dumpfe Stimme ausdrückt.

Achso, nur zur leichten Verdeutlichung: die Blöd les ich grundsätzlich nicht, egal ob schlecht (was sie meistens ist) oder zufälligerweise mal gut (hat eine Eintreffwahrscheinlichkeit wie acht Richtige). Und obn Auto gut ist oder schlecht, entscheide ich für mich selber. Was da hirnamputierte Möchtegerns meinen, ist mit wurschegal. Da bin ich absolut elitär und intolerant. Sch... stinkt, da irren Milliarden Fliegen.

Übrigens, Daniel: eine wie von Dir vermutete WEITERFÜHRENDE "Verdammung" generell aller Zeitschriften, in denen C schlecht wegkommt, vermag ich hier nicht auszumachen. Hier gehts nur um Blöd, der Massenzeitschrift für Nulliquler und Luftblasenköpfe.

;-))))

Moin,

da fällt mir ein:

Letzte auto-motor-spocht, da soll man aus einer Auswahl das beste Auto der Kategorie wählen.

Bei BMW 5er listen sie (so ungefähr) 155 bis 550 PS auf und geben 5.5 l/100 km Verbrauch an!!!

Beim C6 dann umgekehrt, also 11.6 l/100km Verbrauch, den (höheren) des Benziners!!!

Da wurde also sogar Diesel-Verbrauch und Super-Verbrauch zu Ungunsten der Fahrzeuge des Erbfeindes vermischt ;)

Bonne nuit Allemagne

Spinneur

Letztendlich sind doch alle Autoheftchen subjektiv und meist wohlwollender zur heimischen Autoindustrie. Wer mal in französische Exemplare reinschaut wird feststellen, dass es dort nicht großartig anders ist. Welches Auto wirklich gekauft wird hängt schließlich von jedem selbst ab. Z.B der ZX der gerne mal als das hässlichste Auto von Citroen beschimpft wird, ging doch in F recht erfolgreich über den Ladentisch. Der Franzose ist da doch sehr patriotisch.

Als Gegensatz dazu kenn ich eine Franzosen der seit fast zwanzig Jahren nur VW fährt. Selbst wenn er hier den Superjackpot im Lotto geknackt hätte, war seine einfache Antwort: "Dann würde ich mir nen dritte Golf kaufen, einen GTI". Obwohl er früher von DS bis R5 Alpine fast alles gefahren ist.

Da gibt es eben die 'Stammkäufer' die nicht's über ihre Marke kommen lassen und jedes mal zu tiefst beleidigt sind wenn ihre Marke mal (wieder) schlecht abgeschnitten hat. Die anderen bevorzugen die ein oder andere Marke je nachdem welches Angebot gerade für ihn gut passt. Erfahrungen sind auch ein gewichtiges Kaufargument.

Mein Vater hat bisher nach einem BMW nur Mercedes gefahren. Vor zwei Jahren habe ich ihn zu einem Laguna Grantour überedet. Der Wagen gefällt ihm gut und für all die Extras die dieses Auto besitzt hätte er wohl bei Mercedes ne üppige Stange Geld drauflegen müssen. Trotzdem war es sein erster und letzter Renault. Mit seinen Mercedes war er so gut wie nie außerplanmäßig in der Wekstatt. Beim Renault waren bei 28000km die Querlenker defekt, bei 36000km die Kupplung fast fertig, ein Sensor der Einparkhilfe defekt...

Man merkt eben das individuelle Erfahrungen oft den Ausschlag geben.

Außer bei großen, offentsichlichen Mängeln gibt es für mich eh keine guten oder schlechten Autos. Bei mir hat eben irgendwas gewirkt, damit ich schön weiter Cit fahre. Wohl ein Virus ;-)

Hmmmm, wenn ich mir die allen (z.Teil berechtigten) Aussagen über die extrem deutschlastigen Autotests durchlese, geht mir eine "zündende" Idee durch den Kopf - wir müssen nur eine absolut unabhängige Autozeitschrift aufbauen, die die Tests unabhänging von allen industriellen Einfüssen und durch echte Fachleute durchführen lässt. Wer macht mit? Ich bin beruflich etwas eingespannt, daher kann ich nicht als Zugpferd aggieren. Aber als Mitläufer und Aktionär bin ich voll dabei!

Etwas Galgenhumor dabei? Ja. Leute, habt Ihr Einwände zu der Objektivität der Tests? Sind die Einwände berechtigt? Sind sie nicht durch die rosaroten Cit-Brillen gefärbt? Wenn alles OK ist, bombariert doch die Zeitschriften mit allen möglichen Einwänden. Baut doch eine Internetseite www.objektiv-auto-tests.xxxx auf.

Es tut mir leid, dass ich diesmal so hart ins Gericht gehe. Die ewige, absolut leere Jammerei kann man sich aber nicht mehr anhören und lesen. OK, scrollen und nicht weiter lesen geht auch. Trotzdem - hört doch mit dem Selbstmitleid auf. Entweder bekennt man sich zu Cit mit allen seinen Schwächen und Stärken, man analysiert alles sachlich oder geht die ewige Jammerei weiter. Unendliche Geschichte?

Gruß

Also das mit den Autotests ist keine schelchte Idee von Darius. Ich bin auch sicher, dass der Betreiber der Seite www.austroauto.at, der hier im Forum unter dem Namen "grojoh" fungiert, gerne solche objektiven Tests zu diversen Autos entgegen nimmt und diese auch ins Netz stellt.

Zwei berichte sind schon online:

http://www.austroauto.at/artikel

Nur Mut!

lg tom

@badscooter: Ja, stimmt, jeder der einen selbstverfassten Bericht über ein bestimmtes Auto / Autothema veröffentlicht haben möchte, kann sich gerne an mich wenden.

Aber ich möchte hier trotzdem auch einen anderen allgemeineren Gedanken anbringen: Natürlich ärgern wir als Citroenfahrer uns über technische Daten und Tests, die unsere Cits oft nicht im besten Licht dastehen lassen, andererseits denke ich mir, dass hierbei vielleicht auch die Pressearbeit von Citroen eine gewisse Rolle spielt. Ich kann nur mutmaßen, aber ich denke mal, dass hier von anderen Herstellern, vor allem den großen Deutschen, eine andere Presse-Politik gefahren wird als von Citroen und eventuell ein besserer Draht zur Presse - warum auch immer - besteht.

Und ich stimme DSpecial zu, auch in französischen Autoblättern haben die deutschen Marken eine bei weitem bessere Präsenz als Nationalstolz Citroen. Auch hier die Frage: Warum? Eigentlich sollte man meinen, dass hier einen höhere Affinität zu den französischen Marken gegeben sein müsste - und so stark ist die Knebelung durch die deutschen Medienkonzerne dann ja auch wieder nicht. - Also auch hier die Mutmaßung: die deutschen Hersteller können ihre Produkte besser verkaufen und kooperieren enger und zuvorkommender mit den Redaktionen, als die Franzosen.

!?

Grojoh

Einige der "französischen" Autoblätter sind ja auch Ableger des Motor-Presse-Verlags (AMS) und Springer. Umgekehrt gibt es m. W. bei uns kein Autoblatt eines frz. Verlags.

Gruß, Marko

Ich kann nur mutmaßen, aber ich denke mal, dass hier von anderen Herstellern, vor allem den großen Deutschen, eine andere Presse-Politik gefahren wird als von Citroen und eventuell ein besserer Draht zur Presse - warum auch immer - bestehtEigentlich sollte man meinen, dass hier einen höhere Affinität zu den französischen Marken gegeben sein müsste - und so stark ist die Knebelung durch die deutschen Medienkonzerne dann ja auch wieder nicht. - Also auch hier die Mutmaßung: die deutschen Hersteller können ihre Produkte besser verkaufen und kooperieren enger und zuvorkommender mit den Redaktionen, als die Franzosen.

Das sind gleich zwei Mutmaßungen...

...und da hier spekuliert wird, frage ich mich, warum die Franzosen einen SM und eine Concorde sang- und klanglos verschwinden lassen. Ich mutmaße, das die Grande Nation Gefallen an großartigen Entwürfen findet, solange der Ruf nicht ruiniert wurde. Würde Airbus den 380er nach Absturz verschwinden lassen ?

Es entspricht vermutlich der französischen Mentalität: Sie bekommen eher eine neue Concorde aus dem Boden gestampft als den Ruf der alten Lady wieder aufgepeppelt - dabei hat dieses einmalige Fluggerät bekanntlich am wenigsten zu seiner Abschaffung beigetragen.

Das historische Image von Citroen haftet ,auch bei energischem Marketing, heute immer noch in Michels Köpfen.(trotz C1 - 4) Der C6 ist abgesehen seines "seltsam" anmutenden Hecks und seiner unübertroffenen Federung ein Produkt, das sich im europäischen Maßstab mit zahlreiche Konkurrenten messen lassen muss. Ein Norweger oder Grieche schätzt die Qualitäten eines C6 wohl kaum noch anders ein als ein Franzose. Die eierlegende Wollmilchsau rotiert in den Köpfen des europäischen Konsumenten. Ein Auto , was von allem nicht viel, aber ein wenig von allem hat, ist praktisch und universell.

Da fehlen dem C6 sicher ein paar Kleinigkeiten, die den potentiellen Käuferkreis einschränken und die Rendite schmälert.

Gruss

xantiboy

Und am Ende entscheiden 27 von 600 Punkten über Platz eins oder Platz vier.

Frei nach dem Motto:

Warte mal, hier hat Mercedes aber noch zu wenig Punkte, könnte ja Platz eins in Gefahr geraten.

Und eben die Platzierung und die unterschwelligen Kommentare a la

gemütlichere Clubsessel-Atmosphäre, Reisen auf der rechten Spur ist ihre Stärke

sind es, die am Ende im Gedächtnis hängen bleiben.

Aber nehmen wir es ihnen nicht übel, Lobbys gibt es auch in Frankreich.

xantiboy postete

Würde Airbus den 380er nach Absturz verschwinden lassen ?

Da hast du aber ein tolles Beispiel ausgesucht. Was, wenn EADS über eine Produktionsverlagerung von Hamburg nach Toulouse oder, genauer gesagt, über eine Produktionszusammenlegung am Standort Toulouse nachdenken würde? Da bleibt allerhand Raum für Mutmaßungen, Spekulationen, Verschwörungstheorien ... ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/EADS

Edith: FJS schiebt den Franzosen den Schwarzen Peter zu ...

Käthe: ... und MATRA hat Erfahrung im Verschwindenlassen von großen Ideen!

Was regt ihr euch so auf? Die schreiben doch was die kaufende Zielgruppe lesen möchte. Die Redakteure selber sind aber anscheinend noch frei urteilsfähig, wenn es um die eigenen Belange geht:

AUTO BILD-Chefredakteur Bernd Wieland über den Renault Avantime: "Guter Geschmack macht einsam. Für das schräge Van-Coupé mit Plastikkarosse, durstigem V6 und gelegentlich blockierenden Türen erwärmten sich weltweit ganze 7000 Käufer. Einer davon bin ich.

Seit fünf Jahren verrichtet ein Avantime bei uns seinen Dienst als Familienkutsche. Die Kinder lieben den zentralen Knopf, mit dem sich wie von Zauberhand Dach und alle Fenster öffnen lassen. Der Avantime bricht Konventionen: keine B-Säule, kein Gurtpiepser. Kontrovers auch die Form: für manche ein Graus, für mich eine Skulptur. Zu Ehren von Renault-Chefdesigner Le Quément trägt unser Avantime die Initialen LQ im Kennzeichen. Wir kriegen wenige anerkennende Blicke – aber von den richtigen Leuten."

Oje, da hat der Arme sogar ein Serienanlauf-Modell ohne Gurtwarner und mit den anfangs noch klemmenden Türen. Immerhin hat er sich auch nach 5 Jahren noch nicht davon trennen können, obwohl es diese im eigenen Hause ermittelten Vernunft-Testsieger gibt!

Vielleicht haben deutsche Autotester privat bereits mehr C6e geordert als die über deren Testberichte so frustrierte Citroën-Fangemeinde selber, vielleicht... :-)

hs

Fazit zum Fahrbericht des 207 150 TDN ("Ein echtes Löwenherz") in der akt. Autoblind:

"Mit dem wunderbaren Turbomotor aus der BMW-Kooperation wird der 207 zum Zwerg Rase. Kraftvoll, aber kultiviert stürmt der kleine Franzose die Herzen - und die Brieftaschen - seiner Fans."

Tja, was lernen wir daraus? Offensichtlich müssen die richtigen Kooperationspartner her, dann klappts auch mit der Autoblind.

Gruß, Marko

ich nicht den ganzen Thread gelesen, und hoffe, dass ich die ansage nicht wiederhole.

Ich bin zwar nicht aus der Automobilbranche, aber eins ist sicher, die Test in jedem Spartenmagazin der Zeitung mit dem B sind durch Zuwendungen jeglicher erdenklicher Art seitens der Herstellers auf jedenfall manipulierbar.

Diese Möglichkeit beschränkt sich aber nicht auf die Magazine der Zeitung mit dem B, auch andere Magazine werden so gestrickt sein.

Ich saß mal neben einer Redakteurin einer großen internationalen Frauenzeitung im Flugzeug von London nach München. Sie erklärte mir, dass diese Zeitungen von den Herstellern nicht nur für die Werbeanzeigen Geld bekommen, sondern auch für die Anzahl der namentlichen Nennungen in den "Fachartikeln".

Diese art der Bezahlung kann ich mir auch bei Automobil-, Computer-, Einrichtungs- , Garten-Zeitschriften etc...vorstellen.

Fazit: Glaube keinem gedruckten Test, denn es ist nichts anderes als in Zahlen gefasstes Marketing des Herstellers. (der beste Test ist der den man selber macht)

gruß

Ich kann mich 038 da auch nur anschließen. Die meisten Fachzeitungen sind eben reine Wirtschaftsunternehmen und erwirtschaften nur einen Teil der eigenen Kosten durch Einnahmen aus Verkäufen.

Alles andere muß durch Werbung finanziert werden, sei es direkt durch Anzeigen (was ja legitim ist) als auch "indirekt". Für Idealismius und Objektivität bleibt da wahrscheinlich wenig Spielraum. Vielfach läuft es auch über redaktionelle Beiträge, an denen sich die Hersteller beteiligen, ohne das dies bekanntgegeben wird. Selbstredend, daß Produkte dieser Hersteller dort nicht wirklich schlecht abschneiden werden, auch wenn mal einige Alibi-Kritikpunkte aufgelistet werden, um den Schein der Objektivität zu wahren. Ein Chefredakteur wird es sich normalerweise nicht leisten können, es sich mit seinen Anzeigekunden zu verscherzen, insbesondere dann, wenn die Anzahl der potentiellen Anzeigekunden in einer kleinen Branche gering und die Zahl der Konkurrenzpublikationen hoch ist.

Man kann wohl auch davon ausgehen, dass vielfach alleine schon die Auswahl der zu testenden Produkte auf aktive (und monetäre) Einflussnahme der Hersteller zurückzuführen ist.

Ich habe mir daher angewöhnt, Tests und Reports zwar mit großem Interesse, aber immer noch mit einer gehörigen Portion Argwohn und Distanz zu lesen.

Gruß

Stephan

Moin, moin,

damals, ach damals!

Ich war auf einer Radtour in Italien und fand an einem Kiosk den ersten Testbericht über den XM V6 - in italienisch. Hab ich mir sofort gekauft... all die wunderschönen Bilder... ich versuchte dann Begriffe wie "massimo" und so zu verstehen. Alles in allem war dieser Test der positivste, den ich je fand, denn ich kann bis heute so gut wie kein Wort italienisch :)

Wahrscheinlich stand da überall wie schlecht der Wagen gegenüber einem Alfa wäre und so deutlich lahmer als ein Ferrari :)

Keiner der späteren Tests über den (von mir erworbenen XM V6-24) brachte dann die wirklichen Schwächen dieses Wagens. Nicht ein einziger. Stattdessen wurden seine wunderbaren Qualitäten bestritten. Und DAS ist es, was mich an solchen Tests ankotzt. Es ist 100% verarsche.

Der XM war damals genauso wenig perfekt wie die E-Klasse oder ein 5er. Nur eben anders unperfekt, oder fehlerhaft. Und das ist auch heute mit C6 und den anderen so. Die Autotests sind genauso für die Tonne wie die HiFi-Anlagen-Tests, Sat-Receiver-Tests und alles andere. NIE war ein Gerät, dass ich selber kaufte so wie im Test beschrieben...

Grüsse

vom Spinner

Naja, wenn ich ein Autotest lese, schaue ich die Meßwerte an, und versuche vom Text meine eigene Konklusion zu ziehen. Die Punktverteilung ist oft sehr Subjektiv. Ausser die Verbrauchswerte ist der C6 in dieser Test nicht so schlecht...:

http://www.autobild.de/test/neuwagen/artikel.php?artikel_id=12437&artikel_seite=1

@041: Komisch finde ich die textliche Beschreibung der Werte allemal ... da ist von motorischen "Schwächen" des C6 die Rede, laut Angaben in der Tabelle liegt er bei der Beschleunigung allerdings vor Skoda und vor Volvo ...

naja was soll's wurde ja eh schon alles zerredet

grojoh

Hi bxsaab,

Messwerte... ein Thema für sich.

0 - 100 km/h gemessen beim C6 hat viele Variablen:

* Getriebe auf Vollautomatik: langsam

* Getriebe auf Sport: mittellangsam

* Getriebe auf manuell: schnellster Modus

* vorher ein bisschen mit hoher Drehzahl fahren -> Motor passt sich an, andere Nockenwelleneinstellung, andere Auspuffabstimmung

Daneben wie bei allen Autos: Maschine, Reifen, Strasse am besten alles heiss ;)

Motronic: ein paar Hundert Kilomter braucht der Motor, um sich an den Fahrer an zu passen, was die Kennlinie betrifft.

Maschine bereits eingefahren? Mein C6 (Benziner) kam erst so ab 5000 oder 6000 km obenrum auch etwas zügiger...

Ich denke, dass erstere macht beim C6 locker 2 Sekunden aus. DIe Engländer haben den C6 bereits mit 8.9 sec auf 100 "gemessen".

Grüsse

vom Spinner

Ähm,

es gibt keine "adaptive" Motronik, so wie man das zB. von modernen Automatikgetrieben kennt:

"...vorher ein bisschen mit hoher Drehzahl fahren -> Motor passt sich an, andere Nockenwelleneinstellung, andere Auspuffabstimmung...."

Latein.

ich lese alle test

ärgere mich jedes mal

und hab ihn trotzdem lieb ;-)

weil ich ne rosarote C6 brille auf habe.

wie schön er gleitet

wie schön und zeitlos er in der sonne,frisch von hand gewaschen strahlt..

uwe

  • Ersteller

Bin heute beim großen VW-Händler vorbeigefahren. Dort stehen weit erkennbar ca. 10 VW Transporter mit großen Auklebern versehen vor einem großen Plakat: Mehrwert statt teuer. Eine Initiative von VW, Bild und t-online.

Noch Fragen?

Gruß

Markus

Ich fahre seit 3 Monaten einen C6 2,7Hdi Exclusive, mittlerweile ca 11.000 km.

Ich bin vollauf zufrieden und nach wie vor begeistert von Komfort, Gleiten, Fahrleistungen, Design, Verarbeitungsqualität, etc.

Bisher kein einziges Problem (abgesehen von Absturz des RT3-Navigationssystems, wobei die Schuld aber bei Magneti Marelli, dem Hersteller des Systems liegt, das ja nicht von Citroen stammt). Aber ein Software-Update wird in Kürze installiert werden und soll die Probleme beheben.

Echt seltsam. Ich glaube fast, die Berichte über den XM im Herbst 1989 hätten sich hier anders gelesen...

Der C6 scheint tatsächlich ziemlich nah am zero-error-Produkt zu sein.

Insofern kein echter Citroen ;-)

Martin

Peter V postete

Ähm,

es gibt keine "adaptive" Motronik, so wie man das zB. von modernen Automatikgetrieben kennt:

"...vorher ein bisschen mit hoher Drehzahl fahren -> Motor passt sich an, andere Nockenwelleneinstellung, andere Auspuffabstimmung...."

Latein.

Moin, moin,

die Motronic kam schon seit XM Zeiten in der Form, dass neben dem festen Standardkennfeld ein an den Motor und Fahrer angepasste Parameter ermittelt wurden. Wenn ein Motronic Motor von der Batterie geklemmt wurde, hat er das wieder vergessen. Entsprechend anders fühlte sich der Motor die ersten Kilometer an. Extrem spürbar. Die gelbe Warnlampe "Motorabstimmung" wird dann geschaltet, wenn die Motronic keine "optimalen" Parameter ermitteln kann, wenn also die Sensoren Sachen melden, die sie nicht mehr optimal umsetzen kann.

Des weiteren adaptiert die Motronic ständig die Zustände für die Leerlaufdrehzahl. Wenn du einen solchen Motor fast abwürgst, dann nimmt er eine zeitlang die Drehzahl hoch und die geht dann langsam (in einem krassen Fall wo meine Freundin fuhr dauerte es eine Stunde!) langsam wieder runter.

Dass der C6 eine bi-modale Auspuffanlage hat (so wie auch der neue Aston Martin) kannst du ja überall nachlesen.

Im Gegensatz zur grauen Theorie fahre ich die Teile halt seit langer Zeit.

Konkret beim C6 schaut das so aus:

Wennn ich mal auf der Autobahn alles geben musste, dann ist es hoch interessant, wie sich die Maschine beim nächsten Ampelstart verhält. Statt tiefen Grummeln ein Fauchen vom Sound und erheblich mehr Vortrieb.

Genauso umgekehrt: nach längerem gemütlichen Gleiten hinterm LKW auf der Landstrasse und plötzlicher Leistungsabfrage wirkt der Motor durchaus träge. Wenn man aber "rechtezeitig" vorher runterschaltet und den Motor ein paar Sekunden auf mittleren Drehzahlen lässt dann ändert er die Charakteristik sehr, sehr stark.

So ist das.

Grüsse

vom Spinner

Guggst du auch:

[100] Kaiser, G., M. Zechnall, and G. Plapp: Closed loop control at

engine management system motronic. Paper 880135, SAE, 1988.

"Closed Loop" heisst Regelung. Anpassung an Störgrössen... adaptiv. Und bitte jetzt nicht schreiben, dass es nur um die Lambda-Sonde geht, bitte nicht.

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