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Hondas Brennstoffzellenauto: Es geht los!

Hervorgehobene Antworten

60% Effizienz (natürlich noch ohne Berücksichtigung der Verluste bei der Wasserstoffproduktion)? Soll das ein Witz sein? Unter Berücksichtigung der H2-Produktion (plus enorme Transport- und Lagerverluste) ist jeder Benziner ein Effizienzwunder.

Das Ding ist doch ein reinder Energievernichter, der sofort in die Tonne getreten gehört.

Absolute Verarschung.

Georg

Klar, weil Rohöl nicht erschlossen, gefördert, transportiert, gelagert, raffiniert, gelagert, transportiert, gelagert werden muss. Das Benzin wird im Autotank geboren!

Und verbleibt dort, weil es eine von 3 Männerlügen ist, wieviel das Auto verbraucht.

Das ist nicht nur eine Männerlüge - glaub mir das können Frauen noch fast besser...!!!

Eine Arbeitskollegin hat gerade letzte Woche behauptet, ihren 4er Golf 1.8Turbo mit unter sechs Litern zu bewegen... ha ha ha... hab mich gekrümt vor lachen... Doch sie blieb und bleibt dabei, dass ihr 110kWh Turbo-Golf unter sechs Liter braucht. Hab sie dann auf www.spritmonitor.de verwiesen - seither hat sie das Thema nicht mehr erwähnt ;-)

Gruss

Andreas

Benzin verdampft bei Transport und Lagerung nicht, muss auch nicht gekühlt, komprimiert etc. werden.

Auch H2 wächst nicht auf Bäumen. Das H2, das dieser Kübel verfahren wird, stammt sicher nicht aus "ökologischer Produktion", sondern bestenfalls aus einer hochsubventionierten Solaranlage, die nach Abzug aller hineininvestierten Energiemengen (Produktion, Betrieb etc.) in Summe wahrscheinlich mit eine negative Energiebilanz aufweist. Der Großteil des produzierten Wasserstoffs verschwindet noch dazu irgendwo zwischen Produzent und Konsument in der Atmosphäre.

Aber wer gern glauben möchte, dass es in 10 Jahren ein ökologisch korrektes Automobil geben wird, lässt sich eh' alles erzählen.

Grüsse

Georg

Also, Wasserstoff 'verschwindet' nicht in der Atmosphäre, sondern wird ihr höchstens zurückgeführt. Will heißen, es geht nicht verloren, sondern kann wiedergewonnen werden. Wenn es nach der Effizienz gehen soll, sollten wir dampfbetriebene Autos fahren. Da ist die Energieausbeute nit am höchsten. Hat mir auf jeden Fall ein Techniker in einem Bahninstandsetzungsbetrieb gesagt.

Und selbst wenn Wasserstoff weniger effizient sein sollte als Benzin, so ist mir das, was hinten auf dem Auspuff kommt doch weitaus lieber als die Benzinabgase. Das sollte man nicht vergessen!

Gruß

Äh, hat eigentlich mal jemand die Energieeffizienz des Benzschen Motorwagens von 1886 ausgerechnet? Könnte es eventuell sein, dass eine neue Technik, noch ziemlich am Anfang, nicht sofort leistet, was ihr nach hundertzwanzig Jahren abverlangt werden kann?

Gruß Jörg

Und selbst wenn Wasserstoff weniger effizient sein sollte als Benzin, so ist mir das, was hinten auf dem Auspuff kommt doch weitaus lieber als die Benzinabgase. Das sollte man nicht vergessen!

Kommt halt irgendwo anderes etwas aus Schornsteinen raus. Übrigens braucht man dafür keine Solaranlagen, mit AKWs könnte man große Mengen H2 auch hier herstellen. ;-D

Wasserstoff verflüchtigt sich trotzdem leicht, da es die geringste Dichte hat. Die Lagerung ist möglich, aber aufwendig.

Noch allgemeines zur Brennstoffzelle: Ihr Problem ist die Langlebigkeit, anderseits muss man nicht unbedingt H2 nehmen, sondern könnte mit höher Effizienz auch fossile Brennstoffe verfeuern. Letztlich ist der Vorstoß von Honda nicht schlecht, da nur durch solch einen Einsatz die Forschung voran getrieben wird.

Und letztlich müssen wir uns eingestehen, dass fossile Brennstoffe endlich sind.

@GeorgK:

... jeder Benziner ein Effizienzwunder ...

Wie ist denn die Energieeffizienz eines Benziners?

Michael

wenn ich mich recht erinnere haben wir in der schule gelernt dass der wirkungsgrad so um die 40-50% bei benzinern liegt, diesel etwas höher was heisst dass beim benziner noch entwicklungspotenzial da wäre...

Hallo,

mehr als 20 % Wirkunsgrad gebe ich einem Benziner auf der Straße nicht. Ein Entwicklungspotenzial ist da nicht, wenn die Verdichtung nicht rabiat gesteigert wird. Der Drehmomentverlauf eines Verbrennunsgmotors im Vergleich mit einem Elektromotor macht da aber nicht wirklich Lust.

Gernot

Benzin und Dieselmotoren sind uralt.

Einerseits hatten sie Zeit besser entwickelt zu werden, andererseits

sind sie vom Konzept her immer noch stand der Technik von vorgestern.

Brennstoffzellenautos oder überhaupt Elektroautos, die schon mal die Bremsenergie

nicht einfach so verpuffen lassen, sind effizienter.

Die Benziner und Diesel Autos machen doch eigentlich nur eines gut, den Wagen gut aufheizen, und mit der Heizwirkung die Atmosphäre schön mild temperieren.

Der Hauptteil der Energie geht doch als Wärme verloren.

Ich finde das Konzept von Honda jedenfalls gut. Allein schon weil die Motoren an den Rädern sitzen.

Wasserstoff wird man bald mittels Bakterienkolonien herstellen können.

Die Idee eine Kombination aus Kraftwerk und Auto zu nehmen, wobei das Kraftwerk abends das Auto betankt etc. ist doch sehr sinnvoll.

wie ist das denn bei den benzinern und Diesel Autos ? Die stehen bei nichtbenutzung dumm rum und gehen dadurch auch noch kaputt.

Hallo,

man darf bei der Diskussion nur nie vergessen, daß die großindustrielle Entwicklung alternativer Antriebstechniken garnichts mit ökologischen Zielsetzungen zu tun hat. Es geht ausschließlich darum, die aktuellen Strukturen auch nach dem Versiegen der Ölquellen aufrechtzuerhalten oder weiter zu betreiben.

Daß eine umfassende Wasserstoffinfrastruktur, Produktion, Transport und Lagerung, unglaublich energieintensiv ist, ist glaube ich unbestritten. Daher wahrscheinlich auch die Nähe der Wasserstoffprotagonisten zur Atomlobby.

Plausibel klingen diese Konzepte immer nur, solange der Einzelfall betrachtet wird. Wenn man sich aber vorstellt, daß alle mit Wasserstoff, Ethanol, Rapsdiesel o. ä. fahren sollen, na dann gute Nacht.

Aber gut sieht er aus, wie aus einem Guß und relativ schlicht. Die seitlichen Fenster erinnern zwar an Schießscharten, sind aber sehr schön in die Linienführung des nach hinten eingezogenen Daches integriert. Sieht irgendwie Cw-rekordverdächtig aus. Unbedingt würde sich eine Komplettabdeckung der Hinterräder anbieten, finde ich.

Gruß, Marko

@ACCM Thorsten Czub:

Stimmt.

Meine Frage weiter oben bezog sich daher auch auf die tatsächliche Energieeffizienz des gesamten Fahrzeugs unter realen Bedingungen, und nicht auf den Wirkungsgrad des Motors unter optimalen Bedingungen. Da sollte man sich nicht täuschen lassen, das sind schon zwei gänzlich verschiedene Werte.

@ACCM MarkS:

Ich denke, es wird nimand ernsthaft behaupten wollen, das die Firmen das alles aus reiner Umweltliebe machen. Die denken dabei schon an Marktanteile und Gewinn.

Aber ich finde es trotzdem gut, wenn dabei Ergebnisse erzielt werden, die in den realen Test übergehen. Die notwendige Entwicklungsarbeit könnte man als Privatmensch wohl kaum leisten. Ob sich dann die Brennstoffzellentechnik mit Wasserstoff dabei durchsetzt, oder etwas völlig anderes...????

Für viele Einsatzbereich könnte ich mir zumindest Elektroantriebe als Sinnvoll vorstellen, es stellt sich bei diesen Antrieben halt immer nur die Frage der Energiespeicherung. Und da ist die Brennstoffzelle zumindest eine von vielen Ideen.

Michael

Die Komplettabdeckung der Hinterräder hab ich dem schon vor Zeiten verpasst.

honda_fcxfake2.jpg

Sieht doch besser aus, oder?

hs

coupespace postete

Sieht doch besser aus, oder?

Auf jeden Fall.

Ansonsten bin ich mal gespannt, wieviel Ähnlichkeit das fertige Produkt mit dem FCX-Prototyp haben wird. Ich hoffe, recht viel -- denn so langsam entwickeln die japanischen Hersteller ein eigenständiges Design, das nicht mehr, so wie früher, einen altmodischen Abklatsch vermeintlicher westlicher Standards darstellt.

Mehr zu Hondas Brennstoffzellen-Aktivitäten übrigens unter http://world.honda.com/FuelCell/ -- da ist auch ein nettes Video vom FCX.

Grüße,

Dirk

...nett aufklärend ist das Video, weil es uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Das Ding hoppelt so fürchterlich, dass die im Citforum angedachte Verleihung eines Ehrendoppelwinkels so nicht in Frage kommen kann !!! :-)))

Aber die Farbe ist geil.

hs

Irgendwo is ja immer ein Haken ... ;-)

Visuell erinnert er übrigens auch an deine C6 Schändung mit weit vorgezogener A-Säule.

mg

Zu 005.

Hi Georg,

weißt du, deine Aussage erinnert mich ein ein verwöhntes Plach das mit dem Geld der Erbtante protzt. Wir sind in der räuberischen Position, die Energie zu nutzen, die über Jahrmillionen gespeichert wurde. Wenn das effizient sein soll, dann nur monetär - und nur solange der Vorrat reicht.

Bei der Wasserstoffgewinnung müssen wir selber was tun und - wenn auch nur zum Teil - die Energie zu unseren Lebzeiten gewinnen. Das ist natürlich viel schwieriger als "billiger" Raubabbau.

Gruß

Holger

magoo postete

Irgendwo is ja immer ein Haken ... ;-)

Visuell erinnert er übrigens auch an deine C6 Schändung mit weit vorgezogener A-Säule.

mg

Hm, dat stimmt:

c6drop.jpg

;-)

Hi, ja Holger, deine Bearbeitung in 015 ist mir nicht entfallen. Aber bei dem Wasserstoff-Honda handelt es sich v. a. im Heckbereich um ein weitgehend umgestaltetes Fahrzeug. Wenn man genau hinguckt: die Hinterrtäder sind z. B. längst nicht so weit ausgestellt, daher die Idee mit der Abdeckung.

@Michael: bei der Entwicklung der Wasserstoff-Techn, geht's um das zukünftige Antriebskonzept - da liegt das Problem -, nt. um Insellösungen, bei denen u. U. ein Elektroantrieb o.ä. sinnvoll wäre.

Gruß, Marko

boah - hinten abgedeckt sieht der honda wirklich super aus.

vielleicht sollte citroen das modell mit anbieten (quasi ein gemeinschaftsprojekt wie mit dem c1) und vorne einfach das

logo austauschen. oder meinetwegen noch ne HP einbauen :-))

(muß aber nicht).

und dann könnten beide firmen das system verkaufen. die einen

mit schwerpunkt in USA und so. und citroen in europa über das citroen

händler netz. das wärs doch-

die sitze sehen ein wenig schlimm aus. aber da könnte man ja zur not die aus dem XM reinmachen, oder ?

@ACCM MarkS:

Wieso Wasserstofftechnik als Antriebskonzept - der wird hier mittels Brennstoffzelle doch nur zur Stromgewinnung eingesetzt. Der Wagen hat Elektroantrieb. Und wieso sollte der Elektroantrieb nur eine Insellösung darstellen?

Michael

Hi Michael,

ich bezog mich auf den oben zitierten Artikel. Dort geht es um mit einen mit Wasserstoff betriebenen Brennstoffzellen-Antrieb. Im Prinzip lassen sich Brennstoffzellen in vielen Bereichen sinnvoll einsetzen. Skeptisch bin ich nur, wenn ich mir eine großflächige Wasserstoffversorgung vorstellen soll.

Gruß, Marko

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