13. November 200619 J. Ab Frühjahr 2007 wird endlich der Einparkassistent für 650€ verfügbar sein. Zunächst im Touran, später wird er aber auch in Passat und Golf zu haben sein. Klingelts? Wieder einmal eine Innovation, die man bei PSA zwar in Prototypen bewundern darf, aber dann von anderen Herstellern - noch dazu VW - eingeführt wird! Wenn man mal zu BMW schaut, wird dort demnächst sogar ein Start-Stop-System für 1er, 3er und sogar 5er angeboten werden. Ich werde nie einen BMW kaufen, aber wo bleibt das alles im C6? Keine "Aktivlenkung", keine "Seiteneigungskompenssation", um 2 Beispiele zu nennen, denn das und noch viel mehr ist bei allen "Premiummarken" aus D im Programm und Citroën hats mal erfunden! Ich für mich bin diesbezüglich vom technologischen Anspruch bei PSA-Citroën ziemlich angewiedert, schließlich war dies einst das Wesen der Marke! ACCM Fabian Joos
13. November 200619 J. Citroen baute nicht als erster - aerodynamische Autos (z.B: Rumpler Tropfenwagen oder Panhard) - Frontantrieb - Scheibenbremsen (Jaguar war eher) - Schwenkscheinwerfer (gibt es mehrere Beispiele der 1930er Jahre) DS hatte zwar Aluminummotorhaube, Panhard aber schon Aluminiumkarosserien. Citroen war zwar oft "vorne dabei", sehr oft sogar, aber nicht immer "die ersten", auch wenn es oft so behauptet wird. Solche Themen hatten wir doch schon öfters, oder? Gruß
13. November 200619 J. Hi, Citroen ist eigentlich sehr oft vorne dabei. Dass nicht alles in die Serie einfließt, hat sicher ganz einfach wirtschaftliche Gründe. Ich würde zB niemals Geld für einen vollautomatischen Einparkassistenten ausgeben, es sei denn er kann in eine 50 cm großere Parklücke als das Auto lang ist einparken. Was man so leist, muss die Parklücke verdammt groß sein (1,5 m mehr). Da park ich noch mein Motorrad dazu. lg AHdi
13. November 200619 J. Ich frag mich auch, wo das Problem sein soll. Zum Angewidertsein braucht's deutlich mehr. Ich benötige z. B. gar keinen Parkassistenten; ich komme mit Parksensoren vorne und hinten selbst mit dem C5 in enge Lücken. Mir wäre mit besserer Qualität der Autos eher gedient. Nach 200000km mit 2 C5en weiß ich, wovon ich rede. Wenn die dann stimmt, können wir uns gerne über den Sinn und Unsinn von Innovationen unterhalten. Gruß Fluxus
13. November 200619 J. der C4 Picasso hat einen Parkassistenten (Optinal), schon jetzt zu bestellen... Gruß Matthias
14. November 200619 J. der C4 Picasso hat einen Parkassistenten (Optinal), schon jetzt zu bestellen...Gruß Matthias Der Parkassistent kann aber nur einen geeigneten Parkplatz "ausmessen"; einparken muss jeder noch selbst ;-) Der C4 Picasso macht das bei 20 KM/h, der Touran bei 30...sonst gibt es wohl keinen Unterschied... Gruß Michèle
14. November 200619 J. es sei denn er kann in eine 50 cm großere Parklücke als das Auto lang ist einparken. Wo ist da das Problem? Solche Riesenlücken macht man doch per Handsteuerung.
14. November 200619 J. Scheibenbremsen in Großserie ?? Citroen 1955, Jaguar 1956 !!! nur mal so am Rande !! Wieder einer, der der Hochglanzprospekteritis der deutschen Hersteller erlegen ist, wo jeder Unsinn als Innovation angepriesen wird. Wo hat C jemals einen innovativen Anspruch erhoben ?? Da hat jemand das "Wesen" von C nicht verstanden. C war noch nie was für Featurejäger und Zehntelsekundenzähler.
14. November 200619 J. "technologischer anspruch" kann auch heissen, nicht alles blind umzusetzen, was technisch möglich ist. ganz ehrlich - wer seinen bull nicht selber einparken kann, sollte zu fuss gehen. diese dinger braucht man nun wirklich nur, seitdem es mode ist, autos zu kaufen, die total unübersichtlich, aber eben todschick sind ... totaler blödsinn. das ist wie wenn man blasenpflaster gleich zu den unbequemen schuhen mitanbietet und das ganze dann grossmundig als "technologische innovation" lobpreist. für mich ist das technokratischer unfug. aber "premium" definiert sich eben über die anhäufung sinnloser features in sonst langweiligen fortbewegungsmaschinen.
14. November 200619 J. Honda bejubelt jetzt auch die sich erhebende Motorhaube als tolle Innovation... Kennen wir schon lange und lehnen und grinsend zurück. Thilo
14. November 200619 J. Den innovativen Duftspender hat aber noch keiner zu kopieren gewagt ;-) Traurig ist doch, dass die Sachen, die ich früher bei Citroen so schön fand, weder bei Citroen noch anderswo nachgemacht werden. Fliessheck, Leichtbau, superber Federungskomfort, Bediensatellit, Lupentacho, Diravi, Lümmelsessel, Kombis mit 2 Metern Liegefläche... Viele Innovationen kommen heute eh von den Zulieferern (AFIL, Start-Stop, aktive Motorhaube...). Deshalb ist es doch schon mal positiv, wenn es bei Citroen wenigstens noch Autos mit Komfortanspruch und progressiven Bedienkonzepten gibt. Gruß Markus
14. November 200619 J. Ersteller Peter V posteteScheibenbremsen in Großserie ?? Citroen 1955, Jaguar 1956 !!! nur mal so am Rande !! Wieder einer, der der Hochglanzprospekteritis der deutschen Hersteller erlegen ist, wo jeder Unsinn als Innovation angepriesen wird. Wo hat C jemals einen innovativen Anspruch erhoben ?? Da hat jemand das "Wesen" von C nicht verstanden. C war noch nie was für Featurejäger und Zehntelsekundenzähler. Hatte Citroen einst nicht seine Existenzberechtigung davon abgeleitet, den Konkurrenten immer eine Nasenlänge voraus zu sein?? Aber TA, 2CV, DS, SM und CX waren ja schon zu Lebzeiten ohne innovativen Anspruch, nicht wahr? Man kann es nüchtern zusammenfassen: Alles was ab PSA kam, ist nur noch gewinnoptimierte Standardware; Plattformkonzepte ohne "echten" Charme, da wird nicht das umgesetzt, was ingenieurstechnisch als das beste erachtet wird, sondern nur nüchterne Kosten-/Nutzenanalyse betrieben, mit starken Kompromissen - das man dem Produkt danach auch ansieht. Insofern ist der C6 ein gediegenes und letztlich unverwechselbares Auto, nur eben nichts wirklich neuartiges mehr!
14. November 200619 J. Peter V posteteScheibenbremsen in Großserie ?? Citroen 1955, Jaguar 1956 !!! nur mal so am Rande !! ... Ich hatte bewußt nicht Großserie (oder Serie, davon kann bei den ersten Jaguars mit Scheibenbremse nicht die Rede sein) geschrieben. ACCM Fabian Joos... Alles was ab PSA kam, ist nur noch gewinnoptimierte Standardware; Plattformkonzepte ohne "echten" Charme, da wird nicht das umgesetzt, was ingenieurstechnisch als das beste erachtet wird, sondern nur nüchterne Kosten-/Nutzenanalyse betrieben, mit starken Kompromissen - das man dem Produkt danach auch ansieht. ... Einspruch! Was ist mit dem GSA-Armaturenbrett? Hydractive? AFS (oder französisch SC.CAR) im Xantia Activa? Standardware? Wohl eher nicht... Gruß
15. November 200619 J. Hi Fabian, jetzt muss ich aber schmunzeln. Gut, wenn man den begriff Innovation als Minimalismus interpretiert, war die Ente HOCHINNOVATIV. Wenn man die HP als Innovation versteht, was der letzte TA und dann folgend der DS HOCHINNOVATIV. Was hingegen an einem SM (außer VIELLEICHT der Lenkung)oder gar CX hochinnovativ gewesen sein soll, erschließt sich mir bis heute nicht. Speziell der CX fiel anfangs nur auf durch seine ungewöhnliche Form (die auch nur eine Kopie des kleineren GS war), später dann eher durch seine Unzuverlässigkeit. Die Technik war hingegen bereits in anderen Autos innovativ (Lenkung) oder altbacken (zB. Motor). Was aber richtig ist: das ingenieurtechnisch Beste wurde und wird auch heute gerne und oft eingebaut. Aber selten bis nie als Erster in der Branche. Und die paar Zuerstinnovationen sind früher oder sopäter in der Versenkung der Skurrilitäten verschwunden. Insofern stellt sich die Frage, was mit der berühmten Nasenlänge voraus gemeint war und ist. Jedenfalls nicht die Featureitis. Intressanterweise wird hier oft auf die Frage, was denn heute ein neuer IDEAL innovativer C sein könnte, sehr gerne mit Altfeatures aus der Skurrilitätenecke geantwortet (v.a. aus der CX-Fraktion) oder wahllos die "Innovationen" anderer Hersteller verbal abgespult. Was soll das ?? Mir zumindest ist trotz über 30 Jahre intensiver Beschäftigung mit C speziell und Autos allgemein noch NIE aufgefallen, dass C "immer eine Nasenlänge voraus sein will". Dieses Verbaldiktat pflegen eher Hersteller wie Audi, BMW etc.. Ein DS fiel garantiert NICHT durch Featureitits auf. Ein GS ebenso nicht. Auch nicht der Traction. Und die Ente sowieso nicht. Sie fielen eher auf, weil irgendwelche DETAILS konsequent umgesetzt wurde. So gesehen ist der C6 ausgesprochen innovativ (Beispiel: Aktivmotorhaube, Beispiel: hochfester Leichtwerkstoff beim 2.7HDI). Dass es heute nicht lange dauert, gute Ideen kopiert zu sehen, spricht ja FÜR die Idee. Eine Idee ohne Nachahmung verschwindet wieder als Skurrilität (Beispiel: Activa-Fahrwerk, Diravi).
15. November 200619 J. *zustimm* citroen war nie eine marke der features. selbst die HP ist letztlich eine vereinfachung und konsequente weiterentwicklung bestehender systeme. warum 3 hydraulische systeme in einem auto 1.) bremse 2.) fahrwerk (auch normale stossdämpfer sind hydraulische bauteile) 3.) servo optional wenn das auch mit einem einzigen system geht?! und v.a. besser geht ! die HP war nie ein zusatz - sie hat andere systeme zusammengefasst. heute mag man drüber vergrämt sein, dass autos wie DS und CX keine "besseren" motoren hatten - aber ich denke, die autos hätten sich weder so gut verkauft noch bis heute überlebt mit anspruchsvollerer motorentechnik. so nett ein aufwendiger 6-zylinder-boxer mit 4 obenliegenden nockenwellen, v-förmigen ventilen und evtl. mechainscher benzineinspritzung auf dem papier auch wirken mag - im alltag und in der wartung kann sowas ein modell mit den jahren gänzlich ausrotten. wenn ich ein auto aussuchen müsste, das die citroen-philosophie wirklich repräsentieren kann: ein BX mit mittlerer maschine um die 100ps, ohne grosse ausstattung wie leder, klima, eFH oder anderes, aber mit HP (servo inkl.) kein richtiges schnelles aber auch kein langsames auto, anspruchlos, jederzeit bezahlbar im unterhalt, mit ein wenig wartung ewig haltbar, saukomfortabel und das wichtigste: ohne jedwedes sozialneid-potential. alles andere ist letztlich eine abkehr von der ideallinie.
15. November 200619 J. Moooment: Der Traction war 1934 sensationell modern, so modern, dass die potentiellen Kunden mit Hijackermethoden zu Probefahrten gezwungen werden mussten. Selbststragende Karosserie war keine Citroën-Erfindung Frontantrieb war keine Citroën-Erfindung Kopfgesteuerter Motor war keine Citroën-Erfindung Hydraulische Bremse war keine Citroën-Erfindung Verstellbare Sitze waren keine Citroën-Erfindung Aerodynamik war keine Citroën-Erfindung Synchronisiertes Getriebe war keine Citroën-Erfindung Einzelradaufhängung war keine Citroën-Erfindung Zahnstangenlenkung (ab 1935) war keine Citroën-Erfindung aber alles zusammen in einem völlig neu konstruierten Auto gabs nur bei Citroën. Und das Auto hatte Fahreigenschaften, die noch heute nicht überall selbstverständlich sind. Die Hydropneumatische Federung der DS war völlig neu und beispiellos. Dass an die ohnehin vorhandene Hydraulik auch noch was anderes als die Federung angehängt wurde, nur logisch. Damit ist das Hydrauliksystem aber eben nicht die bloße Zusammenfassung mehrerer bereits vorhandener Systeme. Entwicklungsziel war eigentlich nur eine leichte Luftfederung. Die damals vorhandenen Luftfederungssysteme waren zu schwer für einen Wagen, der ein leichter Reisewagen für die damals in F miserablen Straßen sein sollte. Die DS war 1955, ebenso wie ihr Vorgänger 1934, ein beispiellos innovatives Fahrzeug, auch wenn vom Einspeichenlenkrad (DKW, als Kriegsbeute nach F gekommen) bis zur Scheibenbremse (kurz vorher von einer Bremsenfirma vorgestellt, auf der Ausstellung von Citroën-Ingenieuren für untauglich befunden und erfolgreich neu konstruiert) kaum ein Teil originell Citroën war, sie war eine beispiellos innovative Sammlung damals modernster Komponenten (außer Motor, der aber doch tauglich war!) im mutigsten jemals gestalteten Kleid, und somit kein alter Hut. Wer es ersthaft ausprobiert, wird feststellen, dass die Fahrsicherheit einer intakten DS noch heute beispielhaft ist. Besonders, wenn man 205er aufgezogen hat.
15. November 200619 J. 014: Peter V. ersteht den CX einfach nich ;-) CX-Fraktion, hmm. Ist das 'ne Unterabteilung der CX-Mafia? Oder umgekehrt? Muß man da Beiträge zahlen? Oder Schutzgeld? Damit wir uns klar verstehen: Ich dulde keinen Fraktionszwang! Will nur meinem Gewissen verantwortlich sein. Schlimm genug, daß man der Gewissenlosigkeit von euch Verführern ausgeliefert ist. Und der nächste der "Innovation" sagt, tut einen aus! Es sei denn, ein anderer hat vorher "nonkonform" gesagt ... Worum ging's? Ach ja Einparkassistenten. Find' ich gut! Sollten auf dem Gehsteig stehen und fließend Anglerlatein beherrschen: mg Edith: Ein paar cassis Enten? Käthe: Nein, Einpark-Assistenten! Edith: Ist cassis nicht eine CX-Farbe? Käthe: Du sollst doch nicht immer CX sagen ...
16. November 200619 J. ACCM Gerhard Trosien posteteMoooment: ...sie war eine beispiellos innovative Sammlung damals modernster Komponenten (außer Motor, der aber doch tauglich war!) im mutigsten jemals gestalteten Kleid, und somit kein alter Hut. Der Motor war ja auch nur eine Notlösung weil der luftgekühlte 6-Zyl. Boxer nicht richtig lief. Wenn ich mir so den leeren Motorraum meiner Neuerwerbung ansehe.... Hat jemand 3 Panhard Motoren rumfliegen und kennt einen guten Motorenspezialisten, der daraus einen 6-Zylinder machen kann?
16. November 200619 J. Nimm drei Entenmotoren. Sind auch ~65 PS zusammen. Das war ja deren Problem, und ich WETTE, der Boxer bzw. dessen Produktion wäre denen sehr angenehm gekommen, weil es der 2CV-Boxer-Prod. sehr ähnlich gekommen wäre. Der SM- V6 ist aus Maser- Prototypen abgeleitet (und die Serie ist KEIN abgesägter V8, die PROTOS ! waren 2 abgesägte + modifizierte), das ist auch logisch. Wenn ich Maschinerie habe, um 90° V8 zu bauen, dann kann ich da billiger auch 90° V6 mitbauen, bzw. habe das KnowHow, als das ich nen 6er Boxer oder sowas herstelle. Edith: Das is ja wie bei Werner hier- Red Porsche Killer Team ! Carsten
16. November 200619 J. Aber 3 Panhard Z1 Motoren sind ~126 PS, was schon dem ersten 911er Porsche (bäh) entspricht. Wenn man 3 Tigre-Motoren nimmt ~150 PS und 3 Motoren aus dem 24CT wären dann 204 PS! BOAH ÄIH!!!! Die 3 Z1 Motoren müßte man dann noch mit einer modifizierten mechanischen Einspritzanlage aus dem 1951er Goliath GP 700 E (auch ein Zweizylinder) versehen. Wenn man dann noch die Karosserieteile der DS aus Kunststoff nachbaut, hat man alles was Mitte der 50er Jahren innovativ war in einem Auto zusammengefasst.
16. November 200619 J. 1955 war selbst das Armaturenbrett der DS, seinerzeit das größte Kunststoffbauteil der Welt, für die in den Kinderschuhen steckende Kunststofftechnologie zu groß. Das Dach hat, von Verwitterung abgesehen, ganz gut funktioniert, jedenfalls sind keine Geschichten bekannt, die von Nachteilen wegen Schrumpfung oder Verformung berichten. An Türen und andere Karosserieteile in dieser Größe und ohne Stahlrohrkorsett war damals kaum zu denken. Ich meine, die DS war innovativ genug. Das Boxer-Monstrum in den DS-Prototypen, mal luft-, mal wassergekühlt, hatte nicht nur die unangenehme Eigenschaft, bei extremem Spritverbauch kaum Leistung zu bringen: er sorgte für eine derartige Kopflastigkeit des Fahrzeugs, dass der Wagen nur schwer beherrschbar war. Dabei ist die Kopflastigkeit durchaus kein prinzipieller Nachteil, sondern, im tatsächlich realisierten, abgeschwächten Verhältnis, hauptsächlich verantwortlich für die überlegenen Eigenschaften der DS. Ich jedenfalls bin froh, dass in meinem DS ein Reihenvierer steckt, der das Ding ausreichend beweglich macht und dabei, trotz seines Alters, einen Durst entwickelt, der mit modernen 5-m-Autos durchaus vergleichbar ist. Die alten Klagen über das Geräuschniveau oder angeblich rauen Lauf sind hauptsächlich deutsch und nur berechtigt, wenn man die DS-Maschine mit den seidenweich und fast lautlos laufenden Reihensechsern in den großen Ford vergleicht. Aber welcher seriöse Tester vergleicht einen Reihenvierer mit einem Reihensechser?
16. November 200619 J. ACCM Gerhard Trosien postete1955 war selbst das Armaturenbrett der DS, seinerzeit das größte Kunststoffbauteil der Welt, für die in den Kinderschuhen steckende Kunststofftechnologie zu groß. An Türen und andere Karosserieteile in dieser Größe und ohne Stahlrohrkorsett war damals kaum zu denken. Fieserweise wurde eine brauchbare Technologie in dieser Zeit ausgerechnet in der DDR entwickelt. Das Duroplast, also die Verpressung von Baumwollfasern, war genau der Trick der so große Außenverplankungen (keine tragenden Formteile) ermöglichte. Heute lästert man "Pappe, Pappe", "Ostschrott". Ich glaube Citroen und auch andere Hersteller guckten damals neidisch auf die ersten AWO P70 und Trabant 500. Zu einer Zeit als eine Resopalküche als Traum von modernem Wohnen galt.
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