24. November 200619 J. 073 ist ja niedlich, klare Darstellung der automobilen Entwicklung: Hinten die zwei herkömmlichen Fahrweisen mit freiem Blick über den Eimerrand, Version 1 mit Ellenbogen drin (Klappfenster?) Version 2 mit Ellenbogen draußen(I've been looking for freedom). Davor die aktuelle "Nasenspitze in Höhe der Sichtkante" Sitzhaltung und ganz vorn innovatives Voll-Cocooning mit Blick auf die Blindfluginstrumente. So wird's kommen! Und der Robert hat's schon immer gewucxt ;-)) Martin
24. November 200619 J. Die hohe Gürtellinie Kann man auch "andersrum" psychologisieren: "Die hohe Gürtellinie lässt sich auch deuten als Stilgeste der Reife und des Verzichts; sie ist eine Absage an die Nacktnabelästhetik der jungen Leute, die aus Girlies Nymphlein macht und von den Jungs verlangt, ihre Elefantenhosen so zu tragen, dass der Körperschwerpunkt wie eine volle Windel lustvoll-anal in die Kniekehlen rutscht. Diesem Wagen sind die Hosen demonstrativ hochgezogen und eng zugebunden worden, als Ausdruck von »unerschütterlicher Solidität, großzügiger Geräumigkeit und einem hohen Maß an Sicherheit." Aus http://nurtext.zeit.de/2003/31/Autotest_31?page=6 "Anale Nacktnabelästhetiker" sollten zudem den objektiven Sicherheitsgewinn der hohen Gürtellinie einräumen - ein Aspekt, der bisher gar nicht angesprochen wurde. Gruß Jean
24. November 200619 J. Sensenmann posteteCX??? Gute RUNDUMSICHT???? Meiner ist ab den Scheibenwaschdüsen unsichtbar. Und ich habe sie noch auf der Motorhaube Ich glaube, da gehen 2 Begriffe durcheinander. Die gute RUNDUMSICHT hilft beim Erkennen von Hindernissen rund ums Auto, z.B. Kinderwagen, die hinter Dein Auto geschoben werden, weil die junge Mutter die Straße überqueren will, während Du grad zum Ausparken aus einer engen Lücke rückwärts fahren willst. Solche Kleinigkeiten übersieht man in den "modern" gestylten Wagen gern mal, weil die Heckscheibenunterkante aus nicht nachvollziehbaren Designgründen VIEL zu hoch gerutscht ist. Hier hilft nur: verschrotten. Die ÜBERSICHTLICHKEIT Deines Autos, die bei Cit. immer wieder kritisiert wird, sollte nach kurzer Eingewöhnungszeit eigentlich kein Thema mehr sein. Ich brauche jedenfalls keine Peilstäbe oder Visiereinrichtungen, um bald zu wissen, wo mein Auto vorn oder hinten zu Ende ist. Und selbst die hochgelobten alten Mercedeskarosserien, wahre Schrankwände im Wind, zeigten die exakte Länge nie an: zumindest die nicht zu sehende Stoßstange steht ein ganzes Stück weiter raus als Haubenkanten oder Scheinwerferringe.
24. November 200619 J. Jeanot postete"Anale Nacktnabelästhetiker" sollten zudem den objektiven Sicherheitsgewinn der hohen Gürtellinie einräumen - ein Aspekt, der bisher gar nicht angesprochen wurde. Gruß Jean Der Aspekt ist nicht zwingend ein Thema. Renault hat 8 Autos mit 5 Sternen im Programm und man kann aus den meisten davon wunderbar herausschauen. Besonderes Augenmerk hier auf den Espace und auch den C4-Picasso, die trotz schmaler A-Säulen höchste passive Sicherheit bieten. Gute Rundumsicht auf Kosten eines anrüchigen Exhibitionistenimages? Der Schreiberling hat sympathischerweise ein hübsches Rad ab, denn nur in diesem Zustand kann man so schön entlarven: "... in Wahrheit ist es eine gastliche, fein gestaltete Schatulle für den verunsicherten Mann. Dazu passt die hohe »Gürtellinie« des Wagens: Die Fenster beginnen in Hüfthöhe eines durchschnittlich großen Menschen. Man muss sich recken beim Einparken und Rückwärtsfahren, man sitzt verschanzt und hoch umschlossen." " Der Avensis ist kein Wagen für Menschen, die suchend über den erotischen Markt kutschieren und sich zeigen wollen. Er ist ein rollendes Visier, aus dem man die anderen unauffällig fixieren kann. Ein Gefährt für Verbindungs- und Funktionsmänner der gehobenen Kategorie, die auf elegante Weise unsichtbar und unerkannt bleiben wollen. Die den »long way home« nehmen und doch immer so früh zu Hause sind, dass ihre Frauen noch wach sind oder ihre Mamas. Oder Sabine Christiansen."
24. November 200619 J. Sag ich doch Coupéspace, kann man so sehen, aber auch anders: psychologisierende Beliebigkeit auf beiden Seiten - wie es gerade ins Weltbild passt. Der Sicherheitsaspekt ist nicht zwingend? Hinter Glas kann man jedenfalls keinen Seitenaufprallschutz einbauen. Bei hohen, Van-artigen Gebilden wie dem Espace mag das wegen der hohen Sitzposition keine große Rolle spielen, aber sonst? Jean
24. November 200619 J. Mégane? Pas de problem. Das Panzerdesign ist eine Mode, mehr nicht. Es hat mit der heutigen Ellenbogenmentalität und der Isolations- und Schutzbedürftigkeit als Reflexion zu tun. Gruß Holger
24. November 200619 J. wenn alle in die Hoehe bauen, ist der Vorteil der hohen Guertellinie (bei PKWs) auch wieder dahin. Was natuerlich die Liebhaberei aelterer Schuesseln noch gefaehrlicher macht. Nicx fuer den "verunsicherten Mann" ;-))
24. November 200619 J. Und was ist mit den Muttis? Noch Mutti im Suff - bald Mama & die Sprinter-Kinder?
24. November 200619 J. Hey, das läßt ja nach großen Kinderscharen blicken! Dann von mir aus gerne. Aber so wie die Schlammwege fehlen, so fehlen auch die Kinderscharen. hs Edith: Wo bleiben die Assistenzsysteme zur Zeugung?
24. November 200619 J. "Es hat mit der heutigen Ellenbogenmentalität und der Isolations- und Schutzbedürftigkeit als Reflexion zu tun".: Metaphysik! Ich behaupte das Gegenteil und beweise es ebenfalls nicht. "Das Panzerdesign ist eine Mode": geb ich dir Recht und ergänze: "die bei Pkw mit geringer Höhe auch ihre Sicherheitsvorteile hat". D'accord? Jean
24. November 200619 J. Vielleicht bei einem Lotus. Ich mag dem nicht uneingeschränkt zustimmen. Die passive Sicherheit wird viel mehr durch Versteifungen in der Karosserie in Verbindung mit einer sicheren Inneneinrichtung und Airbags erreicht als durch die Bauhöhe der Türen oder das Verkleinern der Fensterflächen. Demgegenüber beieinflusst die Panzerspäh-Bauweise in vielerlei Hinsicht die aktive Sicherheit. Ich glaube, dabei kriegen wir jetzt wieder die Kurve zu den Assistenzsystemen... Gruß Holger
25. November 200619 J. Neuerlich liest man ja häufiger, daß ein gewisses Gefühl der Unsicherheit einer sicheren (weil aufmerksameren) Fahrweise zuträglich ist. Das heißt, der "verunsicherte Mann" muß für die anderen mit aufpassen. Man bräuchte also mehr verunsicherte Männer ... ;-))
26. November 200619 J. Zum Ursprungsthema: http://www.autosieger.de/article10998.html . . . . . . Mal sehen wann sich das auf Klamotten überträgt, dann muß man zumindest nicht mehr Nase putzen, sieht ja keiner das die läuft wenn der Kragen bis unter die Augen reicht.
27. November 200619 J. Womit die Verunsicherung auf die Spitze getrieben waere. Wer nicht mal mehr weiss, wann es Zeit zum Popeln ist. Korreliert die Hoehe der Guertellinie eigentlich mit der Kinderzahl? Wenn sich da mal nicht der eine oder andere Versicherungsassistent angesprochen fuehlt...
27. November 200619 J. Korreliert die Höhe der Kinderzahl nicht mit Abläufen unterhalb der Gürtellinie? Hmm, mal die Assistentin fragen ... ... verunsichert, Martin Edith: So, so. Echte Männer brauchen keinen Assistenten. Käthe: Und der CX ist ja soo übersichtlich. Edith: Aber warum schabt er dann mit den teuren TRXen an der Bordsteinkante? Käthe: Hihi, war das ein Gefluche gestern ... magoo: Alte Petzen!
27. November 200619 J. Ich würde gerne mal mit dem Assistenten um die Wette parken. Sagen wir mal ein 4,64 Meter-Auto. Wir beginnen bei Parkräumen von 5,5 Meter und verkürzen in 5 cm Schritten auf 4,75 m Parklücke. Natürlich mit Bordstein-Kontrollblick aus dem Spalt der geöffneten Beifahrertür. Ich tippe mal darauf einen klaren Sieg einzufahren, wenn der Assistent schon nach fünf Durchgängen, also bei 5,25 Metern, aus Verlegenheit Nasenpopeln anbietet.
27. November 200619 J. Beifahrertür öffnen ist für Weicheier! Käthe: Aber es schont die TRXe! magoo: gnagnagna ...
27. November 200619 J. magoo posteteBeifahrertür öffnen ist für Weicheier!... Genau!! Wozu gibts den Spiegel an der rechten Tür? "Beifahrer"spiegel?? damit DER assistiert???
27. November 200619 J. magoo postetemagoo: gnagnagna ... *gggg* Das erinnert mich irgendwie an Asterix... Alex
27. November 200619 J. Genau so! :-)) Beim CX gibt es ja bekanntlich nichts zu befürchten, außer ... ... dass einem der Himmel auf den Kopf fällt. Martin (Aussenspiegel, na klar -nee beschlagen- guter Tipp, Gerhard. Braucht's halt 'nen Assi, der ihn runterbiegt ... )
27. November 200619 J. Kann man den Schwellwert eigentlich einstellen, ab dem der Einlochassistentin die Luecke zu popelig wird? Oder ist der mit dem Fahrzeugtyp fest verschraubt, quasi Auto-adaptiv fixiert? Die Frage kam mir beim Lesen von 091, wenn es der Fahrer entgegen dem Rat der Assistentin trotzdem wissen will -- reines Lustparken sozusagen. Und was ist mit dem Gegenteil, wenn die Luecke riesig, der Fahrer aus Verunsicherung aber lieber lustpopelt? Dies koennte uebrigens ein schoenes Beispiel fuer Gewaltdeeskalation durch Erhoehung der Guertellinie sein, wie in 084 bereits gemutmasst. Schliesslich wird man kaum ein Auto anhupen oder anbumsen, in dem niemand sitzt, vermeintlicherweise. Nicht dass wir uns noch beim gegenseitigen Einparken auf den Sack gehen.
27. November 200619 J. Also ich habe meine Außensspiegel noch nicht beschlagen lassen. Bringt das was? hs Edith: Wenn ich eins hasse, dann Außenspiegel die beim Einlegen des RWG runtergucken. Käthe: Das ist für Weicheier!
27. November 200619 J. "Also ich habe meine Außensspiegel noch nicht beschlagen lassen. Bringt das was?" :-)) Nun ja, beim Einklappduell in engen Straßen ist der beschlagene Spiegel sicher leicht im Vorteil, nutzt sich auch nicht so schnell ab, klippediklapp ... Ist "Sagen wir mal 4,64 Meter" eigentlich eine Avantime-Länge? So ein Düll mit C4 müsste sich doch arrangieren lassen.
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