14. Dezember 200619 J. Gernot posteteEin Test. Wie schnell fahre ich?: Analog, bei | steht der Zeiger. 20 + 40 + 60 + 80 + 100 + 120 + 1|0 + 160 + 180 + 200 + 220 + 240 Digital: 139 Was ging schneller? Hallo Gernot, 1. Der Vergleich hinkt (nicht übertragbar auf reale Situation) 2. Xantiaheinz hat recht! Rein Ergonomisch betrachtet läßt sich ein Zeigerinstrument schneller ablesen, das kann man in jedem Handbuch über Egonomie nachlesen! Der Punkt ist, daß ich mich beim Rundinstument nur räumlich zu orientieren brauche (Winkelstellung des Zeigers, Position auf der Skala), die Digitalanzeige hingegen exakt abgelesen werden muß. Gernots Beispiel stellt eine analoge Anzeige mit Digitalen Mitteln ohne grafische Hirarchie dar. Gruß M.
14. Dezember 200619 J. Ersteller Beim CL600, dem teuersten Mercedes, sehen mir die Zeiger arg digitalisert aus. http://img.infocoches.com/img/mercedes/2007-CL-600/mercedes_2007-CL-600-014_3.jpg Übrigens finde ich es auch komisch, dass viele behaupten, mittige Tachoanzeigen überhaupt nicht ablesen zu können, aber beim mittigen Navi dann überhaupt keine Probleme haben. Dort können sie dann auch kleine Zahlen und Buchstaben problemlos entziffern. M. Ferchaud postete2. Xantiaheinz hat recht! Rein Ergonomisch betrachtet läßt sich ein Zeigerinstrument schneller ablesen, das kann man in jedem Handbuch über Egonomie nachlesen! Der Punkt ist, daß ich mich beim Rundinstument nur räumlich zu orientieren brauche (Winkelstellung des Zeigers, Position auf der Skala), die Digitalanzeige hingegen exakt abgelesen werden muß. Naja, die ungefähre Geschwindigkeit auf 10-15km/h genau weiss ich schon beim Blick auf die Strasse. Gruß Markus
14. Dezember 200619 J. Für eine Geschwindigkeitseinschätzung brauche ich nur meinem Motor lauschen... Beim Volvo nicht so leicht, weil er fast immer gleiche Drehzahlen hält.
14. Dezember 200619 J. Der CL600 entspricht der S-Klasse. Tankuhr und Drehzahlmesser mit mechanisch bewegtem Zeiger, der Tacho ist eine grafische Animation (auf dem Nachsichtmonitor). Ansonsten denk ich, lassen sich numerische Darstellungen genau so gut (und halt ggfls. exakt) ablesen wie Zeigerinstrumente, wenn a. die Zahlen im 2-3-stelligen Bereich bleiben und b. keine Analogien zwischen verschiedenen Werten erfaßt werden müssen wie bei Uhren oder verschieden Anzeigen im Flugzeugcockpit. Ergo: beim Tacho seh ich da kaum einen Unterschied. Allerdings produziert ein digitaler Tacho permanent überflüssige Informationen, denn wer will wirklich wissen, ob er gerade 122 oder 123 km/h schnell ist. Gruß, Marko
14. Dezember 200619 J. Hallo, der hinkt gar nichts. Der Kniff ist, daß die Digitalanzeige deutlich größer ist als die Ziffer auf dem Analogtacho. Durch diese Größe wird sie so leicht lesbar. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß man mit dem Alter bei schwierigen und wechselnden Lichtverhältnissen den Zeiger gar nicht sieht. Dieser Effekt führt dazu, daß viele Menschen im Tunnel (wo die 80 km/h gerne mit Radaranlagen geprüft werden) sehr langsam werden und Auffahrunfälle verursachen. Der Analogtacho ist daher geradezu gefährlich und sollte verboten werden, ob das nun einem Ergonomiebuch paßt oder nicht. Die Problematik des Abdeckens von Analogtachos durch den Lenkradkranz bei abnormen Körperabmessungen (damit kann ich auch dienen) wurde auch noch nicht angesprochen. In einer Industrieanlage sieht das alles anders aus. Zeiger oben, voll, unten leer. Zeiger im roten Feld ganz rechts oben, Gefahr. Alles Prima. Da wäre eine reine Zahlenanzeige schlecht, selbst wenn sie rot/grün wechselt. Es gibt so viele Farbenblinde. Der Digitaltacho ist auf jeden Fall ein großes Plus für Citroën und für mich ein echter Kaufgrund. Gernot
14. Dezember 200619 J. ich kann gernot - wissenschaftliche theorie hin oder her - in der praxis nur zustimmen. meine augen bzw. mein hirn kommen mit der großen anzeige des C4 besser zurecht als mit rundinstrumenten. im übrigen halte ich gernots darstellung für sehr einleuchtend.
14. Dezember 200619 J. Den ganzen wissenschaftlichen Schmonz kann man sich sparen. Die einzig logische Erklärung für Digitalinstumente in den Doppelwinkelkisten: Peugeot verbaut Rundinstrumente. So soll der Kunde und die Journaille nicht so schnell bekapsen, dass PSA das gleiche Auto 2 mal verkauft. Schade, früher gab es hier brutalst mögliche Aufklärung allerschmutzigster Marketingmauscheleien. Aber Hallo (- MFG)! Heute muss man sich höchstselbst in die Kloacke des investigativen Automobiljournalismus begeben und die Drecksarbeit erledigen. Dabei wird man ja auch nicht jünger... Och joh.
14. Dezember 200619 J. Ersteller Maik Gutser posteteDie einzig logische Erklärung für Digitalinstumente in den Doppelwinkelkisten: Peugeot verbaut Rundinstrumente. So soll der Kunde und die Journaille nicht so schnell bekapsen, dass PSA das gleiche Auto 2 mal verkauft. Das hätte man ja auch anders (=einfacher) hinbekommen können, so wie im VAG-Konzern bei der Instrumentenbeleuchtung: Im Audi - fünfhundertmarkscheinrot Im VW - hundertmarkscheinblau Im Seat - fünfzigmarkscheinorange Im Skoda - zwanzigmarkscheingrün (Die Einteilung stammt von Eberhard im Parallelforum) Gerade bei den Zwillingen C1 und 107 bzw. Partner und Berlingo hätte man durch eine andere Instrumentierung wirklich mehr Markenprofil schaffen können. Die allerschlechteste Lösung finde ich im Mini: mittiger tiefer Tacho, mit heller Scheibe und heller Nadel - bei riesigem Platzbedarf. Der Drehzahlmesser kann dazu noch vom Lenkrad verdeckt werden. http://www.pistonheads.com/pics/news/14777/mini_cooper_S_2006-4-L.jpg
15. Dezember 200619 J. Das ganze Tachothema find ich ehrlich gesagt nicht sonderlich erbaulich. Mir persönlich ist es wirklich egal, ob ich nun 5km/h schneller oder langsamer fahre... auch die Radarfallen haben große Toleranzgrenzen, somit seh ich keinen Grund warum ich die eine oder andere Geschwindigkeit auf den km/h genau fahren/wissen sollte. Ich bin auch ca. 10.000km in meinem XM komplett ohne Geschwindigkeitsanzeige gefahren (Tachowelle defekt). Wenn man sich an den Verkehrsfluss anpasst, kann man überhaupt nichts falsch machen. Und wenn man sein Auto kennt, weiß man sehr genau mit wieviel Gas in welchem Gang man wie schnell ist - probiert's mal bewusst aus. Ich habe in der Zeit keinen einzigen Strafzettel bekommen. Somit ist für mich der Tacho nur eine Frage des Geschmacks. Natürlich ist es wichtig, die Instrumente im Blickfeld zu haben, aber da ist meiner Ansicht nach die Lesbarkeit anderer Anzeigen wesentlicher als der Tacho. Die Anordnung der Anzeigen in der Armaturenbrettmitte, halte ich persönlich aber für sehr gut, da sich die Augen leichter mit einem Schwenk nach rechts, als mit einem Schwenk nach unten tun (nah-fern). Auch dass ich Motortemperatur und Aussentemperatur beim CX in der Mitte habe, finde ich sehr geschickt, auch wenn es ja eigentlich die Mitfahrer nicht interessieren bräuchte, ob das Kühlwasser schon am Verdampfen ist. Das Geschwindigkeitsdisplay beim Xsara Picasso zB ist mir persönlich viel zu groß und wirkt etwas billig. Ein Beispiel für ein gelungenes Armaturenbrett ist meiner Meinung nach der neue Nissan Primera. Da hat man auch überhaupt alles in der Mitte. Bitte verzeiht meinen unsachlichen naiven Beitrag. Grojoh
15. Dezember 200619 J. Ich frage mich schon lange wie die Diskussion hier aussehen würde, wenn VW bei seinen Autos Digitalanzeigen verbauen würde und Citroen weiterhin mit klassischen Rundinstrumenten fahren würde. Ich für meinen Teil finde Digitalanzeigen irgendwie kindisch. Sie erinnern mich an diese billigen taiwanesischen Quartzuhren, die man als Kind oft hatte. Ich z.B. hatte eine solche mit einer Batman-Figur drauf, was ich damals natürlich ganz toll fand. Bei Autos allerdings finde ich sie unpassend. Mir gefallen nun mal schöne Uhren mit eleganten Zifferblättern und deshalb mag ich auch Armaturenbretter mit schönen Messinstrumenten. Ob die Beleuchtung bei Nacht soviel störender ist, als bei Digitalanzeigen, das weiss ich nicht. Im Vergleich zu einem Navi bei Nacht ist es aber eine sekundäre Diskussion. Wenn man vom ganzen Beleuchtungsfirlefanz sowieso genug hat, kann man das ganze ja runterdimmen. Wenn man einen Saab hat, kann man ja auch die Night Panel-Funktion aktivieren und man kriegt nur die Geschwindigkeit angezeigt. Ist imho die beste Lösung, die ich bisher gesehen habe. PS: Man sollte bei dieser Diskussion und den "wissenschaftlichen" Argumentationen, die da aufgeführt werden nicht unbedingt das Thema Digitalanzeige mit dem Thema Instrumente in der Mitte verbinden. Mittige Instrumente finde ich nämlich auch ganz toll - hab ja selber auch welche, allerdings mit schönen runden Messinstrumenten ;-)
15. Dezember 200619 J. Ersteller OSFP-7 posteteWenn man einen Saab hat, kann man ja auch die Night Panel-Funktion aktivieren und man kriegt nur die Geschwindigkeit angezeigt. Ist imho die beste Lösung, die ich bisher gesehen habe. C5 und C6 haben auch ein Nightpanel. grojoh posteteEin Beispiel für ein gelungenes Armaturenbrett ist meiner Meinung nach der neue Nissan Primera. Da hat man auch überhaupt alles in der Mitte. 100% Zustimmung. Die Rückfahrkamera finde ich zwar etwas verspielt, aber schön luftig und modern sieht das ganze wirklich aus. Vielleicht verkauft sich der Primera ja deshalb so schlecht. Gruß Markus
15. Dezember 200619 J. Hallo, C2 und C3 und andere haben auch eine Blackpanel Funktion. Benutze ich aber nicht. So viel zeigt der C3 ja nicht an. Da wäre mir eine Beifahrerin im "Single Mode" manchmal lieber. Gernot
15. Dezember 200619 J. Also am Besten ist das ganze im XM gelöst, sowohl die Darstellung als auch die Farben. Aus basta! ;-) lg tom PS: Aja, und vielleicht im R21, dem der XM seeehr ähnlich ist ;-)
15. Dezember 200619 J. Um die Diskussion zu beleben: Wobei ich aber jetzt nicht weiß, ob der Activa Digitalanzeigen hatte, oder Rundinstrumente... lg tom
15. Dezember 200619 J. Hallo, was ist das? Geschwindigkeitsanzeige per 3D Bild auf dem Polsterstoff? Gernot
15. Dezember 200619 J. ich muss gestehen, dass mir der neue yaris auch von aussen gefällt. innen hat er ein zentrales digitaltacho (wenn es wie im alten yaris konstruiert ist, hat man eine art 3d-effekt (scheint weit innen (da ums eck projiziert?))).
16. Dezember 200619 J. Interessant wie Toyota nach Märkten differenziert: Digitaltacho für Europa, Zeiger für den Rest der Welt.
16. Dezember 200619 J. Das ist ja mal ein schöner Vergleich, Dank an p&p (paulchen&palatin). Das "alte" Europa cool und modern, zudem am besten ablesbar. Und darunter? a: USA? b: Japan? Bitte um Aufklärung. Und wo mag der wichtige Unterschied liegen, der Toyota dazu bringt zwei so ähnliche Versionen zu bringen (b ist schlechter, wer's nicht glaubt: Gernot fragen! ) Gruß, Martin
16. Dezember 200619 J. Wieso haben "Citroen" Digitalanzeigen ? Alle Citroen, die ich bislang fuhr, hatten Zeigerinstrumente. Die Peugetroen, wie bleistiftsweise der Rubens da unten, die haben Digitaltachos. Wäre die Frage nicht besser: "Warum haben Nicht-Citroen" Digitaltachos" gestellt gewesen ?
16. Dezember 200619 J. 043 a: USA (Hatchback, der Sedan auf der US-Site hat das Kombiinstrument mit Drehzahlmesser und Tacho analog.) 043 b: Canada (Hatchback) Und was sieht man da, die Aussies können sich nicht entscheiden zwischen alter und neuer Welt. Hatchback digital, Sedan analog. Das ist nicht ausstattungsabhängig, sondern geht nach dem Karosserieaufbau. @blossom Das ist sicher auch eine Methode, um die Modelle im Konzern nach Zielgruppen zu differenzieren - C3/C4 digital, 207/307 analog, aber es kein Merkmal der PSA-Ära - in GS und CX gab es beides, Digits (Lupe) und Zeiger.
16. Dezember 200619 J. Ich seh das Thema völlig leidenschaftslos. Mein C3 hat Digitalanzeigen .... und ich hab kein Problem damit. Mein C5 hat Analoganzeigen .... und ich schaue da genauso problemlos hin wie beim C3. Meiner Erfahrung nach ist das alles Gewöhnungssache. Mir persönlich gefallen (vom Design her) analoge Instrumente besser, aber das ist wohl sicher Geschmacksache. So what ... Fl.
16. Dezember 200619 J. Gernot posteteHallo, was ist das? Geschwindigkeitsanzeige per 3D Bild auf dem Polsterstoff? Gernot Ich schrei mich weg!So war wohl der "Zeitgeist". Jetzt ist die Geisterstunde wieder vorbei? Noch nicht ganz! >>Jürgen
17. Dezember 200619 J. Nach so viel Yaris, und weil sie direkte Konkurrenten sind, der Aschenbecher gleich und das Lenkrad ähnlich, muß mal gesagt werden: das Interieur des C3 ist geschmackvoll, der Yaris versucht sich nach Geschmack des Marktes zu richten. Im direkten Vergleich wirkt der Yaris innen wie ein Lieferwagen. Analog, digital? Egal, stimmig muß es sein. Umbruch bitte!
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